Unternehmer "Kim Dotcom" verhaftet, Megaupload dicht gemacht: Die US-Exekutive verschärft die Debatte ums Copyright auf dramatische Weise.von Daniel Kretschmar
"Dunkle Seite der Netzmacht greift an" - na kommt, das ist jetzt aber halbgar. Wenn schon, dann: "Das Imperium schlägt zurück"
27.01.2012 00:49 Uhr
von Mark:
Es gibt zwei Sichten der Dinge:
a) Megaupload ist ein reiner Filehoster, für Dateien da wie Foren für den Nachrichtenaustausch. Analog dazu müsste Megaupload Daten nur entfernen (oder dies prüfen), wenn sie jemand darauf aufmerksam gemacht hat.
b) Megauploads Zweck ist eine "Warez-Seite" zu sein. D.h. der Geschäftszweck ist Urheberrecht zu verletzen.
Ich denke, die Argumentation Pro/Contra wird in diesen Bahnen verlaufen.
26.01.2012 11:42 Uhr
von Tanzcafe:
Das ist ja interessant... ich habe kurze Zeit in der Musikindustrie gearbeitet, und die einzigen die sich über Copyright beschwert haben waren: GENAU- die Labels und Verlage!
Die Künstler haben um jede Aufmerksamkeit gekämpft, die sie kriegen konnten um ihre Kunst zu verbreitn- auch unentgeldlich. Denn die Plattenindustrie hat sie vergessen. Da werden nur Projekte gefördert, die eh schon kommerziell erfolgreich waren und daher kaum Einbußen hatten.
Die kleinen Künstler aber, hatten auf einmal nicht einmal mehr das Recht, eigene Musikvideos, die sie selber produziert haben, bei Youtube hochzuladen- ergo: Wie soltlen sie bekannt und erfolgreich werden? Die Plattenbosse haben sich nicht darum gekümmert.
Die Entertainment-Industrie sollte einfach mal wieder Qualität produzieren, sodass sie Liebhaber finden, die gerne den Eintritt und alles bezahlen um solche Projekte zu unterstützen. Warum sollte ich für ein mittelmäßiges Produkt, das mir weder wirklich gefällt noch aneckt so hohe Preise zahlen? Ach ja: Weil es alle mögen sollen, teuer für alle produziert wird, aber leider null Charme hat- dann kann sich auch keiner aufregen, aber fressen können es alle! Gibt ja nichts anderes.
Qualität wird bezahlt, Quantität eher nicht. Das war schon immer so...
25.01.2012 16:30 Uhr
von Bachsau:
Die Welt wird erst dann wieder frei sein, wenn dieser Kampf aus dem Netz heraus getragen wird, und die Verantwortlichen bluten. Wenn die Geschäftsführer von Universal, GEMA erschossen vor ihren Frauen und Kindern liegen. Dann werden sie begreifen, welches Schicksal für Unterdrücker bestimmt ist.
23.01.2012 14:35 Uhr
von Blacky:
@Horst Flachmann: "Ein Schelm, wer Arges..."
Wissen Sie, in den wilden 90ern hat Kimble sehr vielen Leuten so einiges versprochen.
Getan hat er aber meißtens etwas anderes: sich die Taschen gefüllt, vom Acker gemacht und das Geld verprasst.
Ich wage zu bezweifeln, daß er ausgerechnet diesmal lautere Absichten hatte.
22.01.2012 19:58 Uhr
von Galdor:
Stell dir vor die Banken werden geschlossen weil Ganoven ihr Geld dort angelegt haben.
21.01.2012 01:07 Uhr
von igitt:
Die Herrenrasse sitzt auf besetzten Indianer- und Maorigebiet, beruht auf Diebstahl ganzer Kontinente und regt sich über Copyrights auf. Lächerlich und illegal.
20.01.2012 22:28 Uhr
von Chipsfrish:
Manno, find' ich voll Kacke. Ich fand das Saugen da immer krass. Is mir völlig egal, was da für Typen hinter stecken. Wahrscheinlich dieselben, wie die bei den Big Legal Deals. Bescheißen tun doch alle irgendwie.
Auf zu neuen Hostern. CF
20.01.2012 20:46 Uhr
von Neuseelands Beutelsurfer:
Es wird lustig sein, in einem amerikanischen Gefängnis für 6 Jahre ohne Internet zu sein. Neuseeland wird sehr schnell ausliefern, und die schlauen Jungs von megaupload werden sich mit ihren lockeren Sprüchen von gestern locker ein paar Jahre mehr von morgen einhandeln. Gut so. Denkt sicher auch die Mehrheit der TAZ-Leser.
20.01.2012 20:34 Uhr
von trauertraeger:
Alle infos zum Thema:
http://www.golem.de/1201/89205.html
20.01.2012 20:15 Uhr
von Trauertraeger:
@Horst Flachmann:
Habe davon noch nichts gehört. Hast du Links oder weitere Infos zu dem Thema?
20.01.2012 19:37 Uhr
von Geistiges Eigentum?:
Interessant wäre, was passiert denn jetzt mit den ganzen legalen Dateien, die Blogger in liebevoller Kleinarbeit ins Netz gestellt haben. Ein Großteil der Musik, die da hochgeladen wird, ist einfach Out Of Print, 500er Auflage Punkrock und Indy, wo zum größten Teil die Musiker bereits tot sind. Es ist also exakt die Musik, von der heutige "Musiker" dreist die Riffs und manchmal sogar die Bandnamen klauen und diese billigen Kopien einer geschichtslosen Jugend verkaufen wollen. Eventuell entdeckt aber gerade das anvisierte Publikum, daß die wahren Originale im Netz nichts kosten. Dazu kommt natürlich noch der Aspekt, daß die meisten Kopien eigentlich soundmässig einfach nur mp3-Schrott sind und es schlichtweg eine Frechheit ist, diesen Promo-Müll, der einfach nicht zünden wird, für 10 Euro pro Album zu verscheuern. Der wahre Fan wird sich dann doch noch eine Lp/Cd kaufen müssen und ist der eigentlich Betrogene.
20.01.2012 19:28 Uhr
von 99%Davids:
stimme vielen der vorredner zu!
Und finde ebenfalls: der Artikel ist bedenklich tendenziös - und logisch nicht zuende gedacht!
war es ehemals üblich printerzeugnisse, radiomitschnitte, kopierte tapes etc. im Umfeld zu verleihen, verschenken etc. - auch weit-entfernt lebenden "Brieffreunden" hätte man so alles mögliche schicken können - ohne das das je zum Problem, geschweige denn zu einer Kriminalisierung geführt hätte. Niemand wäre auf die Idee gekommen, Cassettenhersteller etc. zu verklagen, auf deren Medium solche Kopien aufgenommen worden wären.
Nur weil die (besitzlose) Internetcommunity die entstandenen Möglichkeiten zur Abwechslung einmal für sich nutzen kann (à la die geister, die ich rief...), werden auf einmal zweifelhafte Rechtsverfahren in Gang gesetzt und dabei scheinen nicht einmal mehr Staatsbürgerschaften von Belang zu sein. Erstaunlicherweise gilt das übrigens umgekehrt für Industrieunternehmen (in Bezug auf Haftung, Steuern, Rechtslagen)nicht!
Und wer - in dreiteufelsnamen- hat denn die Contentindustrie dazu gezwungen ihren ganzen Kram auf 1000 verschiedenen Medien bzw. digital zu vertreiben? Überall mitspielen wollen, aber dann darauf bestehen, dass die rote Schaufel nur ihnen alleine gehört? Und wo bleibt denn dann der Verbraucherschutz bei all den Konsumenten, die eine Lizenz erworben haben (denn nichts anderes tun wir beim Kauf einer CD z.B.), aber zusehen müssen, wie die Medien, auf denen sich ihr Lizenzprodukt befindet nach kürzester Zeit kaputt ist? Die geplante Obdoleszenz scheint merkwürdigerweise kein Grund für Verhaftungen zu sein? Und wo bitte ist der vergleichbar süffisante Unterton bei der Beschreibung der Luxusgüterausstattung bei den Eignern der Musik- und Filmlabels - bei einer einzigen Cocktailparty dort werden Güter verbraucht, die im Gegenwert des Monats-Verbrauchs eines mittleren Dorfes angesiedelt sind!
Und die Summe, die hier als Umsatzausfall angegeben wird ist doch völliger Unsinn! Wer sich irgendwelche Filmerzeugnisse im Netz sucht, nervig darauf wartet, sich i.d.R. irgendwelche Untertitel dazu suchen muss, die es gern mal nur in spanisch, iranisch und serbokroatisch gibt, das dann downloaded, hat in den meisten Fällen überhaupt nicht das Geld den Kram zu kaufen - oder - würde nie das wenige, dass er hat d a f ü r ausgeben. Und so lange es für Unterhaltungsmedien, die einen nicht enstsprechend der Werbung begeistern, kein Rückgaberecht gibt - ist die Diskussion eh nicht demokratisch! Ich kaufe einen Film - überall groß beworben - sehe ihn - egal ob 10 minuten oder ganz - und kann ihn nicht mit dem Hinweis: I'm not amused as promissed zurückgeben? Wieso nicht? Dann bitte in dem Zuge auch gleich - vergleichsweise mit der Zigaretten- und Alkoholwerbung - die Werbung für Film und TV-Serien so beschränken, dass Jugendliche, die nicht über genügend finanzielle Mittel verfügen nicht dauernd dazu verleitet werden, sie sich "lizenzfrei" zu beschaffen - und sich so offenbar strafbar zu machen! Dann hat die Kontentindustrie bald ihren Salat - die mediale Verbreitung ist gering, die Verkaufszahlen gehen zurück und die Oskar-Verleihungen, die dann fern der Öffentlichkeit - unbeklatscht & ungesehen in aller Stille "abgehalten werden" würde ich zu gern einmal sehen,-) Ja - es ist ein Kampf David gegen Goliath - nur sind wir 99%Davids - das sollte spürbar werden!
20.01.2012 18:16 Uhr
von Geistiges Eigentum?:
Interessant wäre, was passiert denn jetzt mit den ganzen legalen Dateien, die Blogger in liebevoller Kleinarbeit ins Netz gestellt haben. Ein Großteil der Musik, die da hochgeladen wird, ist einfach Out Of Print, 500er Auflage Punkrock und Indy, wo zum größten Teil die Musiker bereits tot sind. Es ist also exakt die Musik, von der heutige "Musiker" dreist die Riffs und manchmal sogar die Bandnamen klauen und diese billigen Kopien einer geschichtslosen Jugend verkaufen wollen. Eventuell entdeckt aber gerade das anvisierte Publikum, daß die wahren Originale im Netz nichts kosten. Dazu kommt natürlich noch der Aspekt, daß die meisten Kopien eigentlich soundmässig einfach nur mp3-Schrott sind und es schlichtweg eine Frechheit ist, diesen Promo-Müll, der einfach nicht zünden wird, für 10 Euro pro Album zu verscheuern. Der wahre Fan wird sich dann doch noch eine Lp/Cd kaufen müssen und ist der eigentliche Betrogene.
20.01.2012 15:03 Uhr
von Martin:
Schmitz ist weder Wohltäter noch irgendwie bemitleidenswert, der Vorgang an sich jedoch erscheint durchaus bedenklich. Was da am Ende des ganzen lauert ist nichts anderes als die Umkehr der Beweislast und damit das Ende freier Kommunikation im Internet. Wenn in Zukunft Firmen alles prüfen müssen, was auf ihren Internetplattformen verbreitet wird, sei es in Wort, Schrift oder Bild, wird dies die Rentabilität erledigen und damit eben auch die Unternehmen selbst. Zurück bleibt ein toter Raum.
20.01.2012 15:02 Uhr
von Andy Bayer:
Wer ist der Gangster: der, der die Software für Tauschgeschäfte herstellt? Oder der, der sie für illegale Tauschgeschäfte nutzt? Auf Schusswaffen bezogen könnte man so alle Waffenfirmen wegen Mordes anklagen. Sie stellen die Basis her, die im weltweiten Morden so wichtig ist: Waffen aller Art. Wer ist der Mörder? Hoffentlich fällt dem US-Gericht diese Verschiebung der Schuld auch auf.
20.01.2012 14:39 Uhr
von Ma Dalton:
wow... wann werden diese konzerne eigentlich mal wieder in der realität ankommen
20.01.2012 14:37 Uhr
von Thomas:
Die selbstgerechten Verfechter der sog. Internetfreiheit Anonymous laufen Gefahr, sich immer mehr in die kriminelle Ecke zu manövrieren.
20.01.2012 13:04 Uhr
von Urgestein:
Tja, hätte er mal lieber Waffen verkauft...
Noch nie wurde ein Waffenhersteller oder Waffenhändler für einen Krieg, einen Genozid, ein Massaker persönlich zur Verantwortung gezogen. Niemand käme auf die Idee, die Post selbst oder Botendienste für das Versenden von Briefbomben oder Briefe strafrechtlich relevanten Inhalts verantwortlich zu machen.
Aber die Contentmafia kann's. Sie kann die Regeln und Rechtsgrundsätze auf den Kopf stellen, pervertieren und beliebig an ihre Bedürfnisse anpassen. Weil sie es versäumt hat, sich rechtzeitig auf die Chancen und Möglichkeiten des digitalen Zeitalters einzustellen. Die Antwort auf die Anarchie des Filesharers scheint in einem faschistoid anmutenden Content-Totalitarismus transkontinentaler Rechteverwerterkonzerne zu liegen, welcher sich Rechtssysteme einverleibt und ganze Parlamente und Strafverfolgungsbehörden zu willfährigen Erfüllungsgehilfen degradiert.
Vielleicht wäre unter diesen Umständen "Waffenhandel" nicht mal die schlechteste aller möglichen Antworten.
20.01.2012 12:11 Uhr
von einer:
"Dunkle Seite der Netzmacht greift an" - na kommt, das ist jetzt aber halbgar. Wenn schon, dann: "Das Imperium schlägt zurück"
20.01.2012 11:40 Uhr
von Horst Flachmann:
Man sollte an dieser Stelle vielleicht noch erwähnen, dass Kim ein eigenes Netzwerk für Künstler/Musiker aufbauen wollte, bei welchem 90% des Gesamtgewinns auf den Musiker zurückfällt.
Ein Schelm, wer Arges...
20.01.2012 11:22 Uhr
von Saugnapf:
Der Artikel hört sich an als sei er von einem Steigbügelhalter der US-Contentmafia geschrieben. Kim Dotcom hat sich nicht immer korrekt verhalten, aber schon wieder mit der moralinsauren Keule des sog. "geistigen Eigentums" herumzuschlagen ist so wie zu behaupten dieErde sein eine Scheibe.
20.01.2012 11:19 Uhr
von truth.ahn:
usa, decide! "its not guns that kill, its people". vs. "its megaupload that does copyright violation, its not people"
20.01.2012 11:07 Uhr
von mir:
Also wenn das kein unausgewogener Artikel ist, dann weiß ich auch nicht. Wo bleib das Abwegen von Pros gegen die Contras? Wo die (Schein)objektivität? ich sehe hier keine Spur davon. In meinen Ohren klingt das Ganze wie Hetze auf Bild-Niveau! Als wenn man ausdrücklich sagen würde: "Freiheit im Netz? Wozu denn das? Das fördert nur Verbrechen - her mit dem Netzfaschismus!!!" Und dann will die TAZ, dass ich für solche Artikel zahle? In Ordnung, ich bin bereit zu bezahlen, aber für unabhängigen, Unparteiischen Qualitätjurnalismus. So etwas wie dieser Artikel findet sich auf jeder Blog-Seite, kostenlos und zudem oftmals sogar besser!
20.01.2012 10:54 Uhr
von Michael Springer:
Es neigt sich die Zeit des wild-wachsenden Internets ab. Netzkraken und Netzbanditen saugen die Kreativität der Kreativen, Musiker und Künstler ab - und nehmen den Vielen die Chancen, sich ökonomisch zu entfalten.
Wir brauchen ein ganz anderes Internet! Ein Internet der Netzbürger und einen freien digitalen Warenverkehr und Markt! Ohne geheime Server ... ... und ohne kalifornische Monopol-Log-Ins!
Erfindet das Web neu!
timbuktou@freenet.de
20.01.2012 10:30 Uhr
von Urgestein:
Tja, hätte er mal lieber Waffen verkauft...
Noch nie wurde ein Waffenhersteller oder Waffenhändler für einen Krieg, einen Genozid, ein Massaker persönlich zur Verantwortung gezogen. Niemand käme auf die Idee, die Post selbst oder Botendienste für das Versenden von Briefbomben oder Briefe strafrechtlich relevanten Inhalts verantwortlich zu machen.
Aber die Contentmafia kann's. Sie kann die Regeln und Rechtsgrundsätze auf den Kopf stellen, pervertieren und beliebig an ihre Bedürfnisse anpassen. Weil sie es versäumt hat, sich rechtzeitig auf die Chancen und Möglichkeiten des digitalen Zeitalters einzustellen. Die Antwort auf die Anarchie des Filesharers scheint in einem faschistoid anmutenden Content-Totalitarismus transkontinentaler Rechteverwerterkonzerne zu liegen, welcher sich Rechtssysteme einverleibt und ganze Parlamente und Strafverfolgungsbehörden zu willfährigen Erfüllungsgehilfen degradiert.
Vielleicht wäre unter diesen Umständen "Waffenhandel" nicht mal die schlechteste aller möglichen Antworten.
20.01.2012 10:23 Uhr
von KFR:
??? Auch google speichert und verbreitet Bilder, von denen der Konzern selbst sagt : "möglicherweise besteht Copyright anderer"; bin mal gespannt, wann google gesperrt und die Verantwortlichen zur Zahlung der fälligen Copyright-Abgaben verdonnert, ihre Anwesen durchsucht und selbst verhaftet werden !
20.01.2012 09:56 Uhr
von Jannis:
Moment mal. Wie kann der amerikanische Geheimdienst einen Bürger der EU in Neuseeland, der eine Website mit Usergeneriertem Inhalt in Hongkong betreibt, auf Druck der amerikanischen Content Industrie verhaften lassen? Ohne neuseeländischen Haftbefehl.
20.01.2012 09:28 Uhr
von lars willen:
ich bin nicht beeindruckt- videobb geht-videozzer geht-sockshare und putlocker gehen-also das FBI hat einen dicht und 4 sind offen. das FBI sollte keine programmierer verhaften und sich mit denen anlegen,da kann das FBI nur verlieren.das FBI sollten denen von TV und Film mal sagen das die auf ihre produkte aufpassen sollen und das die preise senken.megaupload war nicht kostenlos-es kostete 10euro pro monat-diese kranken tv und film manager müssen einfach die preise senken,das ist der einzige weg den die programmierer erlauben.und die programmierer haben das sagen,nicht das FBI,oder hat etwa das FBI das internet erfunden,nein,es waren die programmierer
20.01.2012 09:28 Uhr
von Marcus:
Wiedereinmal wird versuchet einen Dienstanbieter für Verstöße seiner Nutzer haftbar zu machen. Am ende hat Megaupload lediglich onlinespeicher bereitgestellt. Das ist als würde man einen Telefonanbieter dafür hafbar machen das Teroristen sich von seinen Telefonzellen aus zu einen Attentat verabreden. ABer bei so etwas währen ja nur Menschenleben und bedroht da muss man auf rechtsgrundsätze achtenm bei Urheberechten ist das was anderes.
20.01.2012 09:17 Uhr
von kimjimtimwim:
bin mal gespannt ob die usa ihre neue logik auch wo anders so einsetzen. bei zukünftigen klagen gegen waffenhersteller z.b. bisher hieß es ja in diesem zusammenhang "its not guns that kill its people". analog dazu sollte mr. dotcom seine verteidigung mit "its not megaupload that does copyright violation its people" beginnen.
20.01.2012 09:15 Uhr
von Kapitalismus abwracken!:
Finde ich gut. Endlich geht es diesen verdammten Kapitalisten an den Kragen die mit dieser Seite sehr viel Geld gescheffelt haben!
Leserkommentare
24.03.2012 13:43 Uhr
von einer:
"Dunkle Seite der Netzmacht greift an" - na kommt, das ist jetzt aber halbgar. Wenn schon, dann: "Das Imperium schlägt zurück"
27.01.2012 00:49 Uhr
von Mark:
Es gibt zwei Sichten der Dinge:
a) Megaupload ist ein reiner Filehoster, für Dateien da wie Foren für den Nachrichtenaustausch. Analog dazu müsste Megaupload Daten nur entfernen (oder dies prüfen), wenn sie jemand darauf aufmerksam gemacht hat.
b) Megauploads Zweck ist eine "Warez-Seite" zu sein. D.h. der Geschäftszweck ist Urheberrecht zu verletzen.
Ich denke, die Argumentation Pro/Contra wird in diesen Bahnen verlaufen.
26.01.2012 11:42 Uhr
von Tanzcafe:
Das ist ja interessant... ich habe kurze Zeit in der Musikindustrie gearbeitet, und die einzigen die sich über Copyright beschwert haben waren: GENAU- die Labels und Verlage!
Die Künstler haben um jede Aufmerksamkeit gekämpft, die sie kriegen konnten um ihre Kunst zu verbreitn- auch unentgeldlich. Denn die Plattenindustrie hat sie vergessen. Da werden nur Projekte gefördert, die eh schon kommerziell erfolgreich waren und daher kaum Einbußen hatten.
Die kleinen Künstler aber, hatten auf einmal nicht einmal mehr das Recht, eigene Musikvideos, die sie selber produziert haben, bei Youtube hochzuladen- ergo: Wie soltlen sie bekannt und erfolgreich werden? Die Plattenbosse haben sich nicht darum gekümmert.
Die Entertainment-Industrie sollte einfach mal wieder Qualität produzieren, sodass sie Liebhaber finden, die gerne den Eintritt und alles bezahlen um solche Projekte zu unterstützen. Warum sollte ich für ein mittelmäßiges Produkt, das mir weder wirklich gefällt noch aneckt so hohe Preise zahlen?
Ach ja: Weil es alle mögen sollen, teuer für alle produziert wird, aber leider null Charme hat- dann kann sich auch keiner aufregen, aber fressen können es alle! Gibt ja nichts anderes.
Qualität wird bezahlt, Quantität eher nicht. Das war schon immer so...
25.01.2012 16:30 Uhr
von Bachsau:
Die Welt wird erst dann wieder frei sein, wenn dieser Kampf aus dem Netz heraus getragen wird, und die Verantwortlichen bluten. Wenn die Geschäftsführer von Universal, GEMA erschossen vor ihren Frauen und Kindern liegen. Dann werden sie begreifen, welches Schicksal für Unterdrücker bestimmt ist.
23.01.2012 14:35 Uhr
von Blacky:
@Horst Flachmann: "Ein Schelm, wer Arges..."
Wissen Sie, in den wilden 90ern hat Kimble sehr vielen Leuten so einiges versprochen.
Getan hat er aber meißtens etwas anderes: sich die Taschen gefüllt, vom Acker gemacht und das Geld verprasst.
Ich wage zu bezweifeln, daß er ausgerechnet diesmal lautere Absichten hatte.
22.01.2012 19:58 Uhr
von Galdor:
Stell dir vor die Banken werden geschlossen weil Ganoven ihr Geld dort angelegt haben.
21.01.2012 01:07 Uhr
von igitt:
Die Herrenrasse sitzt auf besetzten Indianer- und Maorigebiet, beruht auf Diebstahl ganzer Kontinente und regt sich über Copyrights auf. Lächerlich und illegal.
20.01.2012 22:28 Uhr
von Chipsfrish:
Manno,
find' ich voll Kacke. Ich fand das Saugen da immer krass.
Is mir völlig egal, was da für Typen hinter stecken.
Wahrscheinlich dieselben, wie die bei den Big Legal Deals.
Bescheißen tun doch alle irgendwie.
Auf zu neuen Hostern.
CF
20.01.2012 20:46 Uhr
von Neuseelands Beutelsurfer:
Es wird lustig sein, in einem amerikanischen Gefängnis für 6 Jahre ohne Internet zu sein. Neuseeland wird sehr schnell ausliefern, und die schlauen Jungs von megaupload werden sich mit ihren lockeren Sprüchen von gestern locker ein paar Jahre mehr von morgen einhandeln. Gut so. Denkt sicher auch die Mehrheit der TAZ-Leser.
20.01.2012 20:34 Uhr
von trauertraeger:
Alle infos zum Thema:
http://www.golem.de/1201/89205.html
20.01.2012 20:15 Uhr
von Trauertraeger:
@Horst Flachmann:
Habe davon noch nichts gehört. Hast du Links oder weitere Infos zu dem Thema?
20.01.2012 19:37 Uhr
von Geistiges Eigentum?:
Interessant wäre, was passiert denn jetzt mit den ganzen legalen Dateien, die Blogger in liebevoller Kleinarbeit ins Netz gestellt haben. Ein Großteil der Musik, die da hochgeladen wird, ist einfach Out Of Print, 500er Auflage Punkrock und Indy, wo zum größten Teil die Musiker bereits tot sind. Es ist also exakt die Musik, von der heutige "Musiker" dreist die Riffs und manchmal sogar die Bandnamen klauen und diese billigen Kopien einer geschichtslosen Jugend verkaufen wollen.
Eventuell entdeckt aber gerade das anvisierte Publikum, daß die wahren Originale im Netz nichts kosten. Dazu kommt natürlich noch der Aspekt, daß die meisten Kopien eigentlich soundmässig einfach nur mp3-Schrott sind und es schlichtweg eine Frechheit ist, diesen Promo-Müll, der einfach nicht zünden wird, für 10 Euro pro Album zu verscheuern. Der wahre Fan wird sich dann doch noch eine Lp/Cd kaufen müssen und ist der eigentlich Betrogene.
20.01.2012 19:28 Uhr
von 99%Davids:
stimme vielen der vorredner zu!
Und finde ebenfalls: der Artikel ist bedenklich tendenziös - und logisch nicht zuende gedacht!
war es ehemals üblich printerzeugnisse, radiomitschnitte, kopierte tapes etc. im Umfeld zu verleihen, verschenken etc. - auch weit-entfernt lebenden "Brieffreunden" hätte man so alles mögliche schicken können - ohne das das je zum Problem, geschweige denn zu einer Kriminalisierung geführt hätte. Niemand wäre auf die Idee gekommen, Cassettenhersteller etc. zu verklagen, auf deren Medium solche Kopien aufgenommen worden wären.
Nur weil die (besitzlose) Internetcommunity die entstandenen Möglichkeiten zur Abwechslung einmal für sich nutzen kann (à la die geister, die ich rief...), werden auf einmal zweifelhafte Rechtsverfahren in Gang gesetzt und dabei scheinen nicht einmal mehr Staatsbürgerschaften von Belang zu sein.
Erstaunlicherweise gilt das übrigens umgekehrt für Industrieunternehmen (in Bezug auf Haftung, Steuern, Rechtslagen)nicht!
Und wer - in dreiteufelsnamen- hat denn die Contentindustrie dazu gezwungen ihren ganzen Kram auf 1000 verschiedenen Medien bzw. digital zu vertreiben? Überall mitspielen wollen, aber dann darauf bestehen, dass die rote Schaufel nur ihnen alleine gehört?
Und wo bleibt denn dann der Verbraucherschutz bei all den Konsumenten, die eine Lizenz erworben haben (denn nichts anderes tun wir beim Kauf einer CD z.B.), aber zusehen müssen, wie die Medien, auf denen sich ihr Lizenzprodukt befindet nach kürzester Zeit kaputt ist? Die geplante Obdoleszenz scheint merkwürdigerweise kein Grund für Verhaftungen zu sein?
Und wo bitte ist der vergleichbar süffisante Unterton bei der Beschreibung der Luxusgüterausstattung bei den Eignern der Musik- und Filmlabels - bei einer einzigen Cocktailparty dort werden Güter verbraucht, die im Gegenwert des Monats-Verbrauchs eines mittleren Dorfes angesiedelt sind!
Und die Summe, die hier als Umsatzausfall angegeben wird ist doch völliger Unsinn! Wer sich irgendwelche Filmerzeugnisse im Netz sucht, nervig darauf wartet, sich i.d.R. irgendwelche Untertitel dazu suchen muss, die es gern mal nur in spanisch, iranisch und serbokroatisch gibt, das dann downloaded, hat in den meisten Fällen überhaupt nicht das Geld den Kram zu kaufen - oder - würde nie das wenige, dass er hat d a f ü r ausgeben.
Und so lange es für Unterhaltungsmedien, die einen nicht enstsprechend der Werbung begeistern, kein Rückgaberecht gibt - ist die Diskussion eh nicht demokratisch! Ich kaufe einen Film - überall groß beworben - sehe ihn - egal ob 10 minuten oder ganz - und kann ihn nicht mit dem Hinweis: I'm not amused as promissed zurückgeben? Wieso nicht?
Dann bitte in dem Zuge auch gleich - vergleichsweise mit der Zigaretten- und Alkoholwerbung - die Werbung für Film und TV-Serien so beschränken, dass Jugendliche, die nicht über genügend finanzielle Mittel verfügen nicht dauernd dazu verleitet werden, sie sich "lizenzfrei" zu beschaffen - und sich so offenbar strafbar zu machen!
Dann hat die Kontentindustrie bald ihren Salat - die mediale Verbreitung ist gering, die Verkaufszahlen gehen zurück und die Oskar-Verleihungen, die dann fern der Öffentlichkeit - unbeklatscht & ungesehen in aller Stille "abgehalten werden" würde ich zu gern einmal sehen,-)
Ja - es ist ein Kampf David gegen Goliath - nur sind wir 99%Davids - das sollte spürbar werden!
20.01.2012 18:16 Uhr
von Geistiges Eigentum?:
Interessant wäre, was passiert denn jetzt mit den ganzen legalen Dateien, die Blogger in liebevoller Kleinarbeit ins Netz gestellt haben. Ein Großteil der Musik, die da hochgeladen wird, ist einfach Out Of Print, 500er Auflage Punkrock und Indy, wo zum größten Teil die Musiker bereits tot sind. Es ist also exakt die Musik, von der heutige "Musiker" dreist die Riffs und manchmal sogar die Bandnamen klauen und diese billigen Kopien einer geschichtslosen Jugend verkaufen wollen.
Eventuell entdeckt aber gerade das anvisierte Publikum, daß die wahren Originale im Netz nichts kosten. Dazu kommt natürlich noch der Aspekt, daß die meisten Kopien eigentlich soundmässig einfach nur mp3-Schrott sind und es schlichtweg eine Frechheit ist, diesen Promo-Müll, der einfach nicht zünden wird, für 10 Euro pro Album zu verscheuern. Der wahre Fan wird sich dann doch noch eine Lp/Cd kaufen müssen und ist der eigentliche Betrogene.
20.01.2012 15:03 Uhr
von Martin:
Schmitz ist weder Wohltäter noch irgendwie bemitleidenswert, der Vorgang an sich jedoch erscheint durchaus bedenklich. Was da am Ende des ganzen lauert ist nichts anderes als die Umkehr der Beweislast und damit das Ende freier Kommunikation im Internet. Wenn in Zukunft Firmen alles prüfen müssen, was auf ihren Internetplattformen verbreitet wird, sei es in Wort, Schrift oder Bild, wird dies die Rentabilität erledigen und damit eben auch die Unternehmen selbst. Zurück bleibt ein toter Raum.
20.01.2012 15:02 Uhr
von Andy Bayer:
Wer ist der Gangster: der, der die Software für Tauschgeschäfte herstellt? Oder der, der sie für illegale Tauschgeschäfte nutzt? Auf Schusswaffen bezogen könnte man so alle Waffenfirmen wegen Mordes anklagen. Sie stellen die Basis her, die im weltweiten Morden so wichtig ist: Waffen aller Art.
Wer ist der Mörder?
Hoffentlich fällt dem US-Gericht diese Verschiebung der Schuld auch auf.
20.01.2012 14:39 Uhr
von Ma Dalton:
wow... wann werden diese konzerne eigentlich mal wieder in der realität ankommen
20.01.2012 14:37 Uhr
von Thomas:
Die selbstgerechten Verfechter der sog. Internetfreiheit Anonymous laufen Gefahr, sich immer mehr in die kriminelle Ecke zu manövrieren.
20.01.2012 13:04 Uhr
von Urgestein:
Tja, hätte er mal lieber Waffen verkauft...
Noch nie wurde ein Waffenhersteller oder Waffenhändler für einen Krieg, einen Genozid, ein Massaker persönlich zur Verantwortung gezogen.
Niemand käme auf die Idee, die Post selbst oder Botendienste für das Versenden von Briefbomben oder Briefe strafrechtlich relevanten Inhalts verantwortlich zu machen.
Aber die Contentmafia kann's. Sie kann die Regeln und Rechtsgrundsätze auf den Kopf stellen, pervertieren und beliebig an ihre Bedürfnisse anpassen. Weil sie es versäumt hat, sich rechtzeitig auf die Chancen und Möglichkeiten des digitalen Zeitalters einzustellen. Die Antwort auf die Anarchie des Filesharers scheint in einem faschistoid anmutenden Content-Totalitarismus transkontinentaler Rechteverwerterkonzerne zu liegen, welcher sich Rechtssysteme einverleibt und ganze Parlamente und Strafverfolgungsbehörden zu willfährigen Erfüllungsgehilfen degradiert.
Vielleicht wäre unter diesen Umständen "Waffenhandel" nicht mal die schlechteste aller möglichen Antworten.
20.01.2012 12:11 Uhr
von einer:
"Dunkle Seite der Netzmacht greift an" - na kommt, das ist jetzt aber halbgar. Wenn schon, dann: "Das Imperium schlägt zurück"
20.01.2012 11:40 Uhr
von Horst Flachmann:
Man sollte an dieser Stelle vielleicht noch erwähnen, dass Kim ein eigenes Netzwerk für Künstler/Musiker aufbauen wollte, bei welchem 90% des Gesamtgewinns auf den Musiker zurückfällt.
Ein Schelm, wer Arges...
20.01.2012 11:22 Uhr
von Saugnapf:
Der Artikel hört sich an als sei er von einem Steigbügelhalter der US-Contentmafia geschrieben. Kim Dotcom hat sich nicht immer korrekt verhalten, aber schon wieder mit der moralinsauren Keule des sog. "geistigen Eigentums" herumzuschlagen ist so wie zu behaupten dieErde sein eine Scheibe.
20.01.2012 11:19 Uhr
von truth.ahn:
usa, decide!
"its not guns that kill, its people". vs. "its megaupload that does copyright violation, its not people"
20.01.2012 11:07 Uhr
von mir:
Also wenn das kein unausgewogener Artikel ist, dann weiß ich auch nicht. Wo bleib das Abwegen von Pros gegen die Contras?
Wo die (Schein)objektivität?
ich sehe hier keine Spur davon.
In meinen Ohren klingt das Ganze wie Hetze auf Bild-Niveau! Als wenn man ausdrücklich sagen würde: "Freiheit im Netz? Wozu denn das? Das fördert nur Verbrechen - her mit dem Netzfaschismus!!!"
Und dann will die TAZ, dass ich für solche Artikel zahle?
In Ordnung, ich bin bereit zu bezahlen, aber für unabhängigen, Unparteiischen Qualitätjurnalismus.
So etwas wie dieser Artikel findet sich auf jeder Blog-Seite, kostenlos und zudem oftmals sogar besser!
20.01.2012 10:54 Uhr
von Michael Springer:
Es neigt sich die Zeit des wild-wachsenden Internets ab. Netzkraken und Netzbanditen saugen die Kreativität der Kreativen, Musiker und Künstler ab - und nehmen den Vielen die Chancen, sich ökonomisch zu entfalten.
Wir brauchen ein ganz anderes Internet! Ein Internet der Netzbürger und einen freien digitalen Warenverkehr und Markt!
Ohne geheime Server ...
... und ohne kalifornische Monopol-Log-Ins!
Erfindet das Web neu!
timbuktou@freenet.de
20.01.2012 10:30 Uhr
von Urgestein:
Tja, hätte er mal lieber Waffen verkauft...
Noch nie wurde ein Waffenhersteller oder Waffenhändler für einen Krieg, einen Genozid, ein Massaker persönlich zur Verantwortung gezogen.
Niemand käme auf die Idee, die Post selbst oder Botendienste für das Versenden von Briefbomben oder Briefe strafrechtlich relevanten Inhalts verantwortlich zu machen.
Aber die Contentmafia kann's. Sie kann die Regeln und Rechtsgrundsätze auf den Kopf stellen, pervertieren und beliebig an ihre Bedürfnisse anpassen. Weil sie es versäumt hat, sich rechtzeitig auf die Chancen und Möglichkeiten des digitalen Zeitalters einzustellen. Die Antwort auf die Anarchie des Filesharers scheint in einem faschistoid anmutenden Content-Totalitarismus transkontinentaler Rechteverwerterkonzerne zu liegen, welcher sich Rechtssysteme einverleibt und ganze Parlamente und Strafverfolgungsbehörden zu willfährigen Erfüllungsgehilfen degradiert.
Vielleicht wäre unter diesen Umständen "Waffenhandel" nicht mal die schlechteste aller möglichen Antworten.
20.01.2012 10:23 Uhr
von KFR:
???
Auch google speichert und verbreitet Bilder, von denen der Konzern selbst sagt : "möglicherweise besteht Copyright anderer";
bin mal gespannt, wann google gesperrt und die Verantwortlichen zur Zahlung der fälligen Copyright-Abgaben verdonnert, ihre Anwesen durchsucht und selbst verhaftet werden !
20.01.2012 09:56 Uhr
von Jannis:
Moment mal. Wie kann der amerikanische Geheimdienst einen Bürger der EU in Neuseeland, der eine Website mit Usergeneriertem Inhalt in Hongkong betreibt, auf Druck der amerikanischen Content Industrie verhaften lassen? Ohne neuseeländischen Haftbefehl.
20.01.2012 09:28 Uhr
von lars willen:
ich bin nicht beeindruckt- videobb geht-videozzer geht-sockshare und putlocker gehen-also das FBI hat einen dicht und 4 sind offen.
das FBI sollte keine programmierer verhaften und sich mit denen anlegen,da kann das FBI nur verlieren.das FBI sollten denen von TV und Film mal sagen das die auf ihre produkte aufpassen sollen und das die preise senken.megaupload war nicht kostenlos-es kostete 10euro pro monat-diese kranken tv und film manager müssen einfach die preise senken,das ist der einzige weg den die programmierer erlauben.und die programmierer haben das sagen,nicht das FBI,oder hat etwa das FBI das internet erfunden,nein,es waren die programmierer
20.01.2012 09:28 Uhr
von Marcus:
Wiedereinmal wird versuchet einen Dienstanbieter für Verstöße seiner Nutzer haftbar zu machen. Am ende hat Megaupload lediglich onlinespeicher bereitgestellt. Das ist als würde man einen Telefonanbieter dafür hafbar machen das Teroristen sich von seinen Telefonzellen aus zu einen Attentat verabreden. ABer bei so etwas währen ja nur Menschenleben und bedroht da muss man auf rechtsgrundsätze achtenm bei Urheberechten ist das was anderes.
20.01.2012 09:17 Uhr
von kimjimtimwim:
bin mal gespannt ob die usa ihre neue logik auch wo anders so einsetzen.
bei zukünftigen klagen gegen waffenhersteller z.b. bisher hieß es ja in diesem zusammenhang "its not guns that kill its people".
analog dazu sollte mr. dotcom seine verteidigung mit
"its not megaupload that does copyright violation its people" beginnen.
20.01.2012 09:15 Uhr
von Kapitalismus abwracken!:
Finde ich gut. Endlich geht es diesen verdammten Kapitalisten an den Kragen die mit dieser Seite sehr viel Geld gescheffelt haben!