• 05.08.2008

Grenzwert in Sicht

Leitungswasser mit Uran belastet

Leitungs- und Mineralwässer enthalten Uran. Einen Grenzwert dafür gibt es nicht. Das könnte sich bald ändern.von Klaus-Peter Klingelschmitt

  • 06.08.2008 18:16 Uhr

    von Bürger G.:

    die taz macht mit beim Sommerlochtheaterspielen!

    Nur damit nicht wieder andere uninformierte Leute glauben könnten es läge an der Kernkraft: Uran ist ein natürlich Vorkommendes Element und ist deshalb in Spuren allgegenwertig!

    Um das Uran aus dem Wasser zu bekommen bräuchte man Filter (das macht das Wasser teurer: Vorbereitungen der Gemeinden gibt es, dann kann man nämlich auch gleich noch ein zwei cent pro liter so drauf schlagen! ;-) )
    und wohin mit den mit Uran belegten Filtern? ENDLAGERN, denn wir möchten ja nicht, dass künftige Generationen das gleiche "Problem" bekommen! Werden wir angekettete Aktivisten sehen, die gegen diese Endlagerung ins Felde ziehen! ;-)

    ...übrigens war ja die Konzentration beim Mega-Super-Hyper-Gau in Frankreich (Tricastin) ca. 16,5 Mikrogramm pro Liter und Greenpeace wollte bestimmt schon Europäischen Atomalarm geben! ;-)

  • 06.08.2008 09:01 Uhr

    von dondolo:

    Huch - schon wieder so weit? Dieser Sommerlochfüller kocht doch regelmäßig alle 5 Jahre wieder hoch. Dann wird wieder an den Grenzwerten gedreht, die Labors werden beschäftigt, die Kosten steigen. Der Nutzen für den Verbraucher ist nicht abzusehen. Warum hat wohl die WHO nur Empfehlungen ausgesprochen?

  • 05.08.2008 20:24 Uhr

    von Karl:

    Leider wieder einmal völlig sinnfreier Aktionismus sobald eine vermeintliche Gesundheitsgefahr ausgemacht worden ist.
    Datengrundlage lediglich einige wenige Gehaltsbestimmungen von Einzelproben. Das ist analytische Spielerei welche dem Problem der Spurenanreicherung von Schwermetallen nicht gerecht wird und es methodisch auch nicht werden kann.
    Ein representatives Bild der Uranfracht aus einer bestimmten Quelle kann so garnicht erlangt werden, dazu ist vielmehr über einen Zeitraum mit passiven Sammelverfahren zu arbeiten. Letzteres Passivsammlerverfahren ist seit einigen Jahren eigentlich Stand von Forschung und Technik. Die veraltete Methode der Gehaltsbestimmung in Wasserproben verzerrt oft durch Zufallseffekte das tatsächliche Schadenspotenzial, weil nur einzelne Stichproben genommen und als representativ betrachtet werden.
    Das läßt vermuten, das das Problem größer ist als es sich darstellt. Auch ein "Grenzwert" an sich löst das Problem nicht, außer dessen Einhaltung würde permanent sichergestellt.

    Schon ein Blick in den geochemischen Atlas der BRD weist auf einige Problemzonen hin.

    Eine sehr zuverlässige und nicht allzu kostenträchtige Reinigungsmethode für Wasser ist auch vorhanden: Bindung an eine Eisenmatrix; Uran wird, überwiegend kovalent, gebunden und kann mechanisch entfernt werden.

    Gruß Karl

  • 05.08.2008 17:37 Uhr

    von kekko.desu:

    Ein weiterer "plausibler" Grund, um die Enteignung der arbeitenden Bevölkerung voranzureiben.

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