• 17.02.2010

Greenpeace-Chef Kumi Naidoo

"Der Vatikan weiß uns zu schätzen"

Kumi Naidoo, neuer Greenpeace-International-Direktor, über die Lehren aus dem gescheiterten Klimagipfel, neue Bündnispartner und warum man Umwelt- und Finanzkrise zusammendenken muss.von Bernhard Pötter

  • 17.02.2010 16:55 Uhr

    von Lukas:

    Greenpeace befaßt sich mitwichtigen Tehmen, wie Gerechtigkeit, Hunger, Umwelt, Menschenrechte.
    Der Hunger in der Welt kann, wie die Beispiele
    China, Indien, Indonesien, ( um nur die bevölkerungsreichsten zu nennen), zeigen, relativ
    rasch durch Produktivitätssteigerungen in der Land-
    wirtschaft gestillt werden.
    Dies setzt Samenzucht, Düngemittel und Industrialisierung voraus. Wo immer dies geschehen ist, ist der Hunger weg. Es entstehen oft sogar Übschußprobleme. Greenpeace müßte sich also für
    zügige Industrialisierung der Nahungsmittelerzeugung in den Unterentwickelten Ländern einsetzen.
    Effektive Umweltschutzmaßnahmen
    können sich nur entwickelte Länder leisten (Europa,
    USA und zunehmend China).
    Greenpeace müßte sich für die rasche Entwichlung, für
    wohlstandsstiftenden Welthandel, und Antikorruption
    einsetzen.
    Es ist nicht einzusehen, daß Rohstoffländer in Afrika
    ihre Jugend nicht ausbildet, ihre Sozialsysteme nicht
    entwickelt. Die Aufgabe für Greenpeace ist politisch.
    Walfischaktionen, Eisbärenumzüge, Klimalobbying auf der Basis fragwürdiger Wissenschaft werden langweilig, angesicht klar zu definierender Notlagen.
    Der Eventtourimus von Heilsbewegten, hat nicht viel
    erbracht. Da spende ich eher für Brot für die Welt.

  • 17.02.2010 12:23 Uhr

    von kuwer.twoday.net:

    Harmonie und Ausgleich bestimmt das gesunde Leben. Starke Einseitigkeit, eine Tendenz zum Mono-pol, wie sie in unserer rationalen, kapitalistischen Gegenwart vorherrschen, streben im Lebendigen immer zum Ausgleich. Heute steht dieser Ausgleich im Emotionalen, im gefühlten Bezug zur Natur, welche uns den Spiegel vorhält und die Einseitigkeiten aufzeigt. Naturphilosophie, der Ursprung aller Religionen, kann den Menschen eine Alternative zum religiös rationalen Kapitalismus bieten und eine Heilung (Harmonie) der Erde bewirken.

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