...wobei der 'Bettler' auf dem Foto eher ein 'professioneller' aus Osteuropa zu sein scheint.
04.04.2011 19:11 Uhr
von Achim Stührmann:
zwar war ich fassungslos, als ich diesen Artikel vom WE gelesen habe, aber wirklich verwundert war ich nicht.
* Mein Vorschlag: Es sollten sofort neue Arbeitsplätze geschaffen werden, indem man den Argen und Jobcentern Mittel für Spione bereitstellt.
Es soll ja sogar auch Sozialschmarotzer geben, die durch die Strassen ziehen und Pfandflaschen sammeln...was da zusammenkommt, oje:-(
Die verechneten Einkommen könnten dann den Banken und Fa. Schaeffler zur Verfügung gestellt werden.
Die könnten dann auch besser die Portokasse entlasten, um manche Nebenerwerbler bezahlen zu können. Aufsichtsratsposten sind ja bekanntlich teuer, wenn das was bringen soll. *
Ironie Ende: vor allem möchte ich nicht in der Haut dessen stecken, den es aktuell betroffen hat. Der fühlte sich vorher schon mies genug.
Hartz IV ist ein gewollter Krieg gegen Arbeitslose, der vor allem jetzt und in Zukunft täglich neue Opfer findet, vor allem in den Kreisen derjeniger, die 30 Jahre+ eingezahlt haben.
04.04.2011 19:11 Uhr
von Edelweiß:
Die Stadt Göttingen sucht sich bereits neue Opfer! Das Ziel von Drohungen sind nun die Verkäufer der Obdachlosenzeitung "Tagessatz", die 50 Cent „Überzahlung“ je Zeitung sollen als Einkommen von Sozialleistungen abgezogen werden.
Die Perversion der Hartz4 Gesetze ist grenzenlos.
04.04.2011 19:11 Uhr
von rad:
Betteln ist keine Arbeit, sondern eine Beschäftigung !
Interessant das erst der OB (spd) eingreifen mußte, aufgrund von Meddiendruck. Schein wohl doch nicht so weit hergeholt zu sein, von wegen soziales Fingerspitzengefühl, etc. (auch) nicht bei der Spd! Erst müssen Medienvertreter Druck machen, dann erinnert man sich, Wahlkampf, mist, da war doch was... und nun soll alles schön sein. Mein Fazit: Traue niemanden mit Parteibuch, und ebenfalls niemanden mit Parteibuch.
04.04.2011 19:11 Uhr
von Alchemy:
Ist schon ein starkes Stück, ohne mit der Wimper zu zucken, sofort den Sozi Empfänger 120 Euro zu entziehen.
So als ob man erpiht drauf ist, irgentwie möglichst den Armen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Und das ist kein einzelfall. Da gibt es mehr solch ähnlicher Fälle. Von bespitzelungen bis gaunereien ums Geld.
Dabei wird nicht mal nachgedacht, wie der betreffende mit minus 120 Euro klar kommen soll im Monat.
Das ist einfach Typisch Deutsch(Nicht alle, aber der großteil sicher):
Geldgeil (Juden wurden ausgeraubt) Muß alles Kontrollieren (gabs auch schon im zweiten Weltkrieg)
Der Deutsche bleibt was er ist. Herz aus kaltem Stahl, Egoist, Geldgeier und ein Fascho.
Das ist die unbequeme Wahrheit.
PS: Warum immer herumlamentieren, macht die NPD stärker, und werdet wieder Nationalsozialisten. Dann fühlt ihr Euch wieder wohl, oder?
04.04.2011 19:11 Uhr
von Scherhard Gröder:
In keinem Land der Welt käme ein Staatsdediensteter auf so eine Idee. Dieser Mitarbeiter hechelt wahrscheinlich nach einem Lob durch sein Herrchen. In keinem anderen Land der Welt gibt es so eine Kadavermentalität. Egal was der andere für Probleme dadurch hat oder welche dämliche Konsequenzen entstehen - die Vorschrift will es so. Wir haben in den letzten Jahrzehnten nichts gelernt. Eigentlich bin ich Patriot, aber seit einigen Jahren kotzt mich dieses Land an!
04.04.2011 19:11 Uhr
von Axel Dörken:
Was ist Arbeit überhaupt?
Ich denke, wir leben in einer Zeit, in der der Begriff "Arbeit" neu zu definieren ist. Entweder das, oder der Wert von "arbeit" ist neu festzusetzen. Vollbeschäftigung ist nicht mehr für ale möglich.
Wollen wir dann wirklich die Arbeit immer noch so definiert dastehen lassen, dass sich immer mehr Menschen wertlos erleben, weil, sie keine Arbeit haben?
Mein Vorschlag: Arbeit ist alles was ein Mensch macht. Warum? Kein Mensch tut "nichts". Doch die meißten Menschen glauben, dass es Menschen gibt, die "nichts" tun.
Auch reformierungswürdig: Das Denken. Stell dir vor, es gäbe wieder mehr Menschen, gerade in Deutshcland, die wieder wahrlich zu denken lernten und nicht nur den überwiegenden Teil der Informationen ungepürft als "wahr" aufmähme.
Ein wohliger Scheuer läuft mir über den Rücken. Mehr Menschen, die (wieder?) lernten komplex zu denken? Deutschland, ein Land in dem Dichter und denker mit Füßen getreten werden, würde wieder zum Land der Dichter und Denker.
Huaaaaaa.... - Toll!
04.04.2011 19:11 Uhr
von Harald Schmitt:
Die Überschrift ist falsch - es geht nicht darum, ob Betteln Arbeit ist, sondern ob erbetteltes Geld als Einkommen zu werten ist. Und das ist es wohl nicht.
Wäre Betteln nur keine Arbeit, wäre der Leistungsempfänger sogar schlechtergestellt: Vom Arbeitseinkommen gibt es schließlich höhere Freibeträge als von sonstigem Einkommen, von dem höchstens 30 EUR freibleiben.
04.04.2011 19:11 Uhr
von lola:
Das frühere "Sozialamt" ist meines Wissens mittlerweile Teil der Agentur für Arbeit, einem bundesweitem explizit profitorientierten (sic!) Unternehmen.
Das sagt doch wohl alles über den sog. "Sozialstaat" BRD, oder?
Als wäre es nicht schon Beschämung genug, auf der Straße betteln zu müssen (aus welchem Gründen auch immer), da wird auch noch eifrig "von Amts wegen" denunziert, hoch- und angerechnet.
Und noch ein halbsachlicher Seitenhieb von ostdeutscher Warte: Spitzelei ist ja wohl kein DDR-Exklusiv-Stigma...
11.02.2011 17:51 Uhr
von Zeus:
...wobei der 'Bettler' auf dem Foto eher ein 'professioneller' aus Osteuropa zu sein scheint.
11.02.2011 17:51 Uhr
von Achim Stührmann:
zwar war ich fassungslos, als ich diesen Artikel vom WE gelesen habe, aber wirklich verwundert war ich nicht.
* Mein Vorschlag: Es sollten sofort neue Arbeitsplätze geschaffen werden, indem man den Argen und Jobcentern Mittel für Spione bereitstellt.
Es soll ja sogar auch Sozialschmarotzer geben, die durch die Strassen ziehen und Pfandflaschen sammeln...was da zusammenkommt, oje:-(
Die verechneten Einkommen könnten dann den Banken und Fa. Schaeffler zur Verfügung gestellt werden.
Die könnten dann auch besser die Portokasse entlasten, um manche Nebenerwerbler bezahlen zu können. Aufsichtsratsposten sind ja bekanntlich teuer, wenn das was bringen soll. *
Ironie Ende: vor allem möchte ich nicht in der Haut dessen stecken, den es aktuell betroffen hat. Der fühlte sich vorher schon mies genug.
Hartz IV ist ein gewollter Krieg gegen Arbeitslose, der vor allem jetzt und in Zukunft täglich neue Opfer findet, vor allem in den Kreisen derjeniger, die 30 Jahre+ eingezahlt haben.
11.02.2011 17:51 Uhr
von rad:
Betteln ist keine Arbeit, sondern eine Beschäftigung !
Interessant das erst der OB (spd) eingreifen mußte, aufgrund von Meddiendruck. Schein wohl doch nicht so weit hergeholt zu sein, von wegen soziales Fingerspitzengefühl, etc. (auch) nicht bei der Spd! Erst müssen Medienvertreter Druck machen, dann erinnert man sich, Wahlkampf, mist, da war doch was... und nun soll alles schön sein. Mein Fazit: Traue niemanden mit Parteibuch, und ebenfalls niemanden mit Parteibuch.
11.02.2011 17:51 Uhr
von Beihilfe:
wie nennt sich das wenn einkünfte nicht angegeben werden? und wie nennt sich mit unterstützung der abrechnenden Behörde? mal beim bund der steuerzahler nachfragen...
11.02.2011 17:51 Uhr
von lola:
Das frühere "Sozialamt" ist meines Wissens mittlerweile Teil der Agentur für Arbeit, einem bundesweitem explizit profitorientierten (sic!) Unternehmen.
Das sagt doch wohl alles über den sog. "Sozialstaat" BRD, oder?
Als wäre es nicht schon Beschämung genug, auf der Straße betteln zu müssen (aus welchem Gründen auch immer), da wird auch noch eifrig "von Amts wegen" denunziert, hoch- und angerechnet.
Und noch ein halbsachlicher Seitenhieb von ostdeutscher Warte: Spitzelei ist ja wohl kein DDR-Exklusiv-Stigma...
02.04.2009 23:10 Uhr
von Zeus:
...wobei der 'Bettler' auf dem Foto eher ein 'professioneller' aus Osteuropa zu sein scheint.
02.04.2009 00:00 Uhr
von Achim Stührmann:
zwar war ich fassungslos, als ich diesen Artikel vom WE gelesen habe, aber wirklich verwundert war ich nicht.
* Mein Vorschlag: Es sollten sofort neue Arbeitsplätze geschaffen werden, indem man den Argen und Jobcentern Mittel für Spione bereitstellt.
Es soll ja sogar auch Sozialschmarotzer geben, die durch die Strassen ziehen und Pfandflaschen sammeln...was da zusammenkommt, oje:-(
Die verechneten Einkommen könnten dann den Banken und Fa. Schaeffler zur Verfügung gestellt werden.
Die könnten dann auch besser die Portokasse entlasten, um manche Nebenerwerbler bezahlen zu können. Aufsichtsratsposten sind ja bekanntlich teuer, wenn das was bringen soll. *
Ironie Ende: vor allem möchte ich nicht in der Haut dessen stecken, den es aktuell betroffen hat. Der fühlte sich vorher schon mies genug.
Hartz IV ist ein gewollter Krieg gegen Arbeitslose, der vor allem jetzt und in Zukunft täglich neue Opfer findet, vor allem in den Kreisen derjeniger, die 30 Jahre+ eingezahlt haben.
01.04.2009 17:36 Uhr
von Edelweiß:
Die Stadt Göttingen sucht sich bereits neue Opfer! Das Ziel von Drohungen sind nun die Verkäufer der Obdachlosenzeitung "Tagessatz", die 50 Cent „Überzahlung“ je Zeitung sollen als Einkommen von Sozialleistungen abgezogen werden.
Die Perversion der Hartz4 Gesetze ist grenzenlos.
01.04.2009 15:14 Uhr
von rad:
Betteln ist keine Arbeit, sondern eine Beschäftigung !
Interessant das erst der OB (spd) eingreifen mußte, aufgrund von Meddiendruck. Schein wohl doch nicht so weit hergeholt zu sein, von wegen soziales Fingerspitzengefühl, etc. (auch) nicht bei der Spd! Erst müssen Medienvertreter Druck machen, dann erinnert man sich, Wahlkampf, mist, da war doch was... und nun soll alles schön sein. Mein Fazit: Traue niemanden mit Parteibuch, und ebenfalls niemanden mit Parteibuch.
31.03.2009 15:59 Uhr
von Alchemy:
Ist schon ein starkes Stück, ohne mit der Wimper zu zucken, sofort den Sozi Empfänger 120 Euro zu entziehen.
So als ob man erpiht drauf ist, irgentwie möglichst den Armen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Und das ist kein einzelfall. Da gibt es mehr solch ähnlicher Fälle. Von bespitzelungen bis gaunereien ums Geld.
Dabei wird nicht mal nachgedacht, wie der betreffende mit minus 120 Euro klar kommen soll im Monat.
Das ist einfach Typisch Deutsch(Nicht alle, aber der großteil sicher):
Geldgeil (Juden wurden ausgeraubt) Muß alles Kontrollieren (gabs auch schon im zweiten Weltkrieg)
Der Deutsche bleibt was er ist. Herz aus kaltem Stahl, Egoist, Geldgeier und ein Fascho.
Das ist die unbequeme Wahrheit.
PS: Warum immer herumlamentieren, macht die NPD stärker, und werdet wieder Nationalsozialisten. Dann fühlt ihr Euch wieder wohl, oder?
31.03.2009 11:53 Uhr
von Scherhard Gröder:
In keinem Land der Welt käme ein Staatsdediensteter auf so eine Idee. Dieser Mitarbeiter hechelt wahrscheinlich nach einem Lob durch sein Herrchen. In keinem anderen Land der Welt gibt es so eine Kadavermentalität. Egal was der andere für Probleme dadurch hat oder welche dämliche Konsequenzen entstehen - die Vorschrift will es so. Wir haben in den letzten Jahrzehnten nichts gelernt. Eigentlich bin ich Patriot, aber seit einigen Jahren kotzt mich dieses Land an!
31.03.2009 11:14 Uhr
von Axel Dörken:
Was ist Arbeit überhaupt?
Ich denke, wir leben in einer Zeit, in der der Begriff "Arbeit" neu zu definieren ist. Entweder das, oder der Wert von "arbeit" ist neu festzusetzen. Vollbeschäftigung ist nicht mehr für ale möglich.
Wollen wir dann wirklich die Arbeit immer noch so definiert dastehen lassen, dass sich immer mehr Menschen wertlos erleben, weil, sie keine Arbeit haben?
Mein Vorschlag: Arbeit ist alles was ein Mensch macht. Warum? Kein Mensch tut "nichts". Doch die meißten Menschen glauben, dass es Menschen gibt, die "nichts" tun.
Auch reformierungswürdig: Das Denken. Stell dir vor, es gäbe wieder mehr Menschen, gerade in Deutshcland, die wieder wahrlich zu denken lernten und nicht nur den überwiegenden Teil der Informationen ungepürft als "wahr" aufmähme.
Ein wohliger Scheuer läuft mir über den Rücken. Mehr Menschen, die (wieder?) lernten komplex zu denken? Deutschland, ein Land in dem Dichter und denker mit Füßen getreten werden, würde wieder zum Land der Dichter und Denker.
Huaaaaaa.... - Toll!
31.03.2009 09:28 Uhr
von Haatee:
Na, wenn das die Gilde hört... Betteln sei keine Arbeit... :-) Vielleicht kein Arbeitsverhältnis, aber Arbeit ist es schon. ;-)
31.03.2009 07:02 Uhr
von Domas:
Das ist traurig und ein Armutszeugnis für Deutschland. Erst bringen sie ungeachtet ihrer eigenen Moral und ihrer dürftigen Startschwierigkeiten die Menschen auf die Knie, damit einige für Abzockerei Lorbeeren ernten und dann tritt man ihnen ins Gesicht.
Warum thematisiert Deutschland nicht einmal frei und munter die finanzielle Ausstattung einiger Menschen in einer Soap alá DSDS und zeigt mit wieviel so jeder zurechtkommen muss. Nur um den Sozialneid etwas anzuheizen. Man könnte das Betteln um finanzielle Spritzen der Banken genauso auslegen, wie die erhaltenen 1,60 Euro in der Geschäftsstraße. Sind die alle so bedürftig?
31.03.2009 02:12 Uhr
von vic:
Glückwunsch zur Erleuchtung Göttingen. Der Sozial-Geheimagent findet bestimmt ein neues Betrüger-Netzwerk. Trinkgeld an der Frittenbude oder so.
30.03.2009 21:41 Uhr
von Harald Schmitt:
Die Überschrift ist falsch - es geht nicht darum, ob Betteln Arbeit ist, sondern ob erbetteltes Geld als Einkommen zu werten ist. Und das ist es wohl nicht.
Wäre Betteln nur keine Arbeit, wäre der Leistungsempfänger sogar schlechtergestellt: Vom Arbeitseinkommen gibt es schließlich höhere Freibeträge als von sonstigem Einkommen, von dem höchstens 30 EUR freibleiben.
30.03.2009 19:34 Uhr
von Beihilfe:
wie nennt sich das wenn einkünfte nicht angegeben werden? und wie nennt sich mit unterstützung der abrechnenden Behörde? mal beim bund der steuerzahler nachfragen...
30.03.2009 19:32 Uhr
von Systemfehler:
Vorsicht, die Diktatur der Bürokratie gibt sich zwar einsichtig und flexibel, doch nur wenn die öffentliche Empörung zu groß wird. Allein das es gesetzlich erlaubt ist, einem Bettler die Münzen aus der Blechdose zu stehlen und dann zu behaupten dies würde seine Hilfebedürftigkeit reduzieren ist der Skandal!
Dieser Logik folgend könnte das Amt auch die Lebenmittel, welche durch die sog. Tafeln an hilfebedürftige Menschen ausgeben werden, als Einkommen von den Sozialleistungen abgeziehen.
Ihr seid Deutschland
30.03.2009 19:00 Uhr
von Christine:
Der Mitarbeiter der STadt Göttingen wasr nicht nur übermotiviert, sondern leider auch fachlich inkompetent. Jeder ALG II Empfänger hat eine Hinzuverdienstgrenze von 100,- € monatlich frei, erst darüber werden BEzüge angerechnet.
30.03.2009 18:52 Uhr
von lola:
Das frühere "Sozialamt" ist meines Wissens mittlerweile Teil der Agentur für Arbeit, einem bundesweitem explizit profitorientierten (sic!) Unternehmen.
Das sagt doch wohl alles über den sog. "Sozialstaat" BRD, oder?
Als wäre es nicht schon Beschämung genug, auf der Straße betteln zu müssen (aus welchem Gründen auch immer), da wird auch noch eifrig "von Amts wegen" denunziert, hoch- und angerechnet.
Und noch ein halbsachlicher Seitenhieb von ostdeutscher Warte: Spitzelei ist ja wohl kein DDR-Exklusiv-Stigma...
Leserkommentare
04.04.2011 19:11 Uhr
von Zeus:
...wobei der 'Bettler' auf dem Foto eher ein 'professioneller' aus Osteuropa zu sein scheint.
04.04.2011 19:11 Uhr
von Achim Stührmann:
zwar war ich fassungslos, als ich diesen Artikel vom WE gelesen habe, aber wirklich verwundert war ich nicht.
* Mein Vorschlag:
Es sollten sofort neue Arbeitsplätze geschaffen werden, indem man den Argen und Jobcentern Mittel für Spione bereitstellt.
Es soll ja sogar auch Sozialschmarotzer geben, die durch die Strassen ziehen und Pfandflaschen sammeln...was da zusammenkommt, oje:-(
Die verechneten Einkommen könnten dann den Banken und Fa. Schaeffler zur Verfügung gestellt werden.
Die könnten dann auch besser die Portokasse entlasten, um manche Nebenerwerbler bezahlen zu können.
Aufsichtsratsposten sind ja bekanntlich teuer, wenn das was bringen soll. *
Ironie Ende:
vor allem möchte ich nicht in der Haut dessen stecken, den es aktuell betroffen hat.
Der fühlte sich vorher schon mies genug.
Hartz IV ist ein gewollter Krieg gegen Arbeitslose, der vor allem jetzt und in Zukunft täglich neue Opfer findet, vor allem in den Kreisen derjeniger, die 30 Jahre+ eingezahlt haben.
04.04.2011 19:11 Uhr
von Edelweiß:
Die Stadt Göttingen sucht sich bereits neue Opfer!
Das Ziel von Drohungen sind nun die Verkäufer der Obdachlosenzeitung "Tagessatz", die 50 Cent „Überzahlung“ je Zeitung sollen als Einkommen von Sozialleistungen abgezogen werden.
Die Perversion der Hartz4 Gesetze ist grenzenlos.
04.04.2011 19:11 Uhr
von rad:
Betteln ist keine Arbeit, sondern eine Beschäftigung !
Interessant das erst der OB (spd) eingreifen mußte, aufgrund von Meddiendruck. Schein wohl doch nicht so weit hergeholt zu sein, von wegen soziales Fingerspitzengefühl, etc. (auch) nicht bei der Spd!
Erst müssen Medienvertreter Druck machen, dann erinnert man sich, Wahlkampf, mist, da war doch was... und nun soll alles schön sein.
Mein Fazit:
Traue niemanden mit Parteibuch, und ebenfalls niemanden mit Parteibuch.
04.04.2011 19:11 Uhr
von Alchemy:
Ist schon ein starkes Stück, ohne mit der Wimper zu zucken, sofort den Sozi Empfänger 120 Euro zu entziehen.
So als ob man erpiht drauf ist, irgentwie möglichst den Armen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Und das ist kein einzelfall. Da gibt es mehr solch
ähnlicher Fälle. Von bespitzelungen bis gaunereien ums Geld.
Dabei wird nicht mal nachgedacht, wie der betreffende mit minus 120 Euro klar kommen soll im Monat.
Das ist einfach Typisch Deutsch(Nicht alle, aber der großteil sicher):
Geldgeil (Juden wurden ausgeraubt)
Muß alles Kontrollieren (gabs auch schon im zweiten Weltkrieg)
Der Deutsche bleibt was er ist.
Herz aus kaltem Stahl, Egoist, Geldgeier und ein Fascho.
Das ist die unbequeme Wahrheit.
PS: Warum immer herumlamentieren, macht die NPD stärker, und werdet wieder Nationalsozialisten. Dann fühlt ihr Euch wieder wohl, oder?
04.04.2011 19:11 Uhr
von Scherhard Gröder:
In keinem Land der Welt käme ein Staatsdediensteter auf so eine Idee. Dieser Mitarbeiter hechelt wahrscheinlich nach einem Lob durch sein Herrchen.
In keinem anderen Land der Welt gibt es so eine Kadavermentalität. Egal was der andere für Probleme dadurch hat oder welche dämliche Konsequenzen entstehen - die Vorschrift will es so. Wir haben in den letzten Jahrzehnten nichts gelernt. Eigentlich bin ich Patriot, aber seit einigen Jahren kotzt mich dieses Land an!
04.04.2011 19:11 Uhr
von Axel Dörken:
Was ist Arbeit überhaupt?
Ich denke, wir leben in einer Zeit, in der der Begriff "Arbeit" neu zu definieren ist. Entweder das, oder der Wert von "arbeit" ist neu festzusetzen. Vollbeschäftigung ist nicht mehr für ale möglich.
Wollen wir dann wirklich die Arbeit immer noch so definiert dastehen lassen, dass sich immer mehr Menschen wertlos erleben, weil, sie keine Arbeit haben?
Mein Vorschlag: Arbeit ist alles was ein Mensch macht. Warum? Kein Mensch tut "nichts". Doch die meißten Menschen glauben, dass es Menschen gibt, die "nichts" tun.
Auch reformierungswürdig: Das Denken. Stell dir vor, es gäbe wieder mehr Menschen, gerade in Deutshcland, die wieder wahrlich zu denken lernten und nicht nur den überwiegenden Teil der Informationen ungepürft als "wahr" aufmähme.
Ein wohliger Scheuer läuft mir über den Rücken. Mehr Menschen, die (wieder?) lernten komplex zu denken? Deutschland, ein Land in dem Dichter und denker mit Füßen getreten werden, würde wieder zum Land der Dichter und Denker.
Huaaaaaa.... - Toll!
04.04.2011 19:11 Uhr
von Harald Schmitt:
Die Überschrift ist falsch - es geht nicht darum, ob Betteln Arbeit ist, sondern ob erbetteltes Geld als Einkommen zu werten ist.
Und das ist es wohl nicht.
Wäre Betteln nur keine Arbeit, wäre der Leistungsempfänger sogar schlechtergestellt:
Vom Arbeitseinkommen gibt es schließlich höhere Freibeträge als von sonstigem Einkommen, von dem höchstens 30 EUR freibleiben.
04.04.2011 19:11 Uhr
von lola:
Das frühere "Sozialamt" ist meines Wissens mittlerweile Teil der Agentur für Arbeit, einem bundesweitem explizit profitorientierten (sic!) Unternehmen.
Das sagt doch wohl alles über den sog. "Sozialstaat" BRD, oder?
Als wäre es nicht schon Beschämung genug, auf der Straße betteln zu müssen (aus welchem Gründen auch immer), da wird auch noch eifrig "von Amts wegen" denunziert, hoch- und angerechnet.
Und noch ein halbsachlicher Seitenhieb von ostdeutscher Warte: Spitzelei ist ja wohl kein DDR-Exklusiv-Stigma...
11.02.2011 17:51 Uhr
von Zeus:
...wobei der 'Bettler' auf dem Foto eher ein 'professioneller' aus Osteuropa zu sein scheint.
11.02.2011 17:51 Uhr
von Achim Stührmann:
zwar war ich fassungslos, als ich diesen Artikel vom WE gelesen habe, aber wirklich verwundert war ich nicht.
* Mein Vorschlag:
Es sollten sofort neue Arbeitsplätze geschaffen werden, indem man den Argen und Jobcentern Mittel für Spione bereitstellt.
Es soll ja sogar auch Sozialschmarotzer geben, die durch die Strassen ziehen und Pfandflaschen sammeln...was da zusammenkommt, oje:-(
Die verechneten Einkommen könnten dann den Banken und Fa. Schaeffler zur Verfügung gestellt werden.
Die könnten dann auch besser die Portokasse entlasten, um manche Nebenerwerbler bezahlen zu können.
Aufsichtsratsposten sind ja bekanntlich teuer, wenn das was bringen soll. *
Ironie Ende:
vor allem möchte ich nicht in der Haut dessen stecken, den es aktuell betroffen hat.
Der fühlte sich vorher schon mies genug.
Hartz IV ist ein gewollter Krieg gegen Arbeitslose, der vor allem jetzt und in Zukunft täglich neue Opfer findet, vor allem in den Kreisen derjeniger, die 30 Jahre+ eingezahlt haben.
11.02.2011 17:51 Uhr
von rad:
Betteln ist keine Arbeit, sondern eine Beschäftigung !
Interessant das erst der OB (spd) eingreifen mußte, aufgrund von Meddiendruck. Schein wohl doch nicht so weit hergeholt zu sein, von wegen soziales Fingerspitzengefühl, etc. (auch) nicht bei der Spd!
Erst müssen Medienvertreter Druck machen, dann erinnert man sich, Wahlkampf, mist, da war doch was... und nun soll alles schön sein.
Mein Fazit:
Traue niemanden mit Parteibuch, und ebenfalls niemanden mit Parteibuch.
11.02.2011 17:51 Uhr
von Beihilfe:
wie nennt sich das wenn einkünfte nicht angegeben werden?
und wie nennt sich mit unterstützung der abrechnenden Behörde?
mal beim bund der steuerzahler nachfragen...
11.02.2011 17:51 Uhr
von lola:
Das frühere "Sozialamt" ist meines Wissens mittlerweile Teil der Agentur für Arbeit, einem bundesweitem explizit profitorientierten (sic!) Unternehmen.
Das sagt doch wohl alles über den sog. "Sozialstaat" BRD, oder?
Als wäre es nicht schon Beschämung genug, auf der Straße betteln zu müssen (aus welchem Gründen auch immer), da wird auch noch eifrig "von Amts wegen" denunziert, hoch- und angerechnet.
Und noch ein halbsachlicher Seitenhieb von ostdeutscher Warte: Spitzelei ist ja wohl kein DDR-Exklusiv-Stigma...
02.04.2009 23:10 Uhr
von Zeus:
...wobei der 'Bettler' auf dem Foto eher ein 'professioneller' aus Osteuropa zu sein scheint.
02.04.2009 00:00 Uhr
von Achim Stührmann:
zwar war ich fassungslos, als ich diesen Artikel vom WE gelesen habe, aber wirklich verwundert war ich nicht.
* Mein Vorschlag:
Es sollten sofort neue Arbeitsplätze geschaffen werden, indem man den Argen und Jobcentern Mittel für Spione bereitstellt.
Es soll ja sogar auch Sozialschmarotzer geben, die durch die Strassen ziehen und Pfandflaschen sammeln...was da zusammenkommt, oje:-(
Die verechneten Einkommen könnten dann den Banken und Fa. Schaeffler zur Verfügung gestellt werden.
Die könnten dann auch besser die Portokasse entlasten, um manche Nebenerwerbler bezahlen zu können.
Aufsichtsratsposten sind ja bekanntlich teuer, wenn das was bringen soll. *
Ironie Ende:
vor allem möchte ich nicht in der Haut dessen stecken, den es aktuell betroffen hat.
Der fühlte sich vorher schon mies genug.
Hartz IV ist ein gewollter Krieg gegen Arbeitslose, der vor allem jetzt und in Zukunft täglich neue Opfer findet, vor allem in den Kreisen derjeniger, die 30 Jahre+ eingezahlt haben.
01.04.2009 17:36 Uhr
von Edelweiß:
Die Stadt Göttingen sucht sich bereits neue Opfer!
Das Ziel von Drohungen sind nun die Verkäufer der Obdachlosenzeitung "Tagessatz", die 50 Cent „Überzahlung“ je Zeitung sollen als Einkommen von Sozialleistungen abgezogen werden.
Die Perversion der Hartz4 Gesetze ist grenzenlos.
01.04.2009 15:14 Uhr
von rad:
Betteln ist keine Arbeit, sondern eine Beschäftigung !
Interessant das erst der OB (spd) eingreifen mußte, aufgrund von Meddiendruck. Schein wohl doch nicht so weit hergeholt zu sein, von wegen soziales Fingerspitzengefühl, etc. (auch) nicht bei der Spd!
Erst müssen Medienvertreter Druck machen, dann erinnert man sich, Wahlkampf, mist, da war doch was... und nun soll alles schön sein.
Mein Fazit:
Traue niemanden mit Parteibuch, und ebenfalls niemanden mit Parteibuch.
31.03.2009 15:59 Uhr
von Alchemy:
Ist schon ein starkes Stück, ohne mit der Wimper zu zucken, sofort den Sozi Empfänger 120 Euro zu entziehen.
So als ob man erpiht drauf ist, irgentwie möglichst den Armen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Und das ist kein einzelfall. Da gibt es mehr solch
ähnlicher Fälle. Von bespitzelungen bis gaunereien ums Geld.
Dabei wird nicht mal nachgedacht, wie der betreffende mit minus 120 Euro klar kommen soll im Monat.
Das ist einfach Typisch Deutsch(Nicht alle, aber der großteil sicher):
Geldgeil (Juden wurden ausgeraubt)
Muß alles Kontrollieren (gabs auch schon im zweiten Weltkrieg)
Der Deutsche bleibt was er ist.
Herz aus kaltem Stahl, Egoist, Geldgeier und ein Fascho.
Das ist die unbequeme Wahrheit.
PS: Warum immer herumlamentieren, macht die NPD stärker, und werdet wieder Nationalsozialisten. Dann fühlt ihr Euch wieder wohl, oder?
31.03.2009 11:53 Uhr
von Scherhard Gröder:
In keinem Land der Welt käme ein Staatsdediensteter auf so eine Idee. Dieser Mitarbeiter hechelt wahrscheinlich nach einem Lob durch sein Herrchen.
In keinem anderen Land der Welt gibt es so eine Kadavermentalität. Egal was der andere für Probleme dadurch hat oder welche dämliche Konsequenzen entstehen - die Vorschrift will es so. Wir haben in den letzten Jahrzehnten nichts gelernt. Eigentlich bin ich Patriot, aber seit einigen Jahren kotzt mich dieses Land an!
31.03.2009 11:14 Uhr
von Axel Dörken:
Was ist Arbeit überhaupt?
Ich denke, wir leben in einer Zeit, in der der Begriff "Arbeit" neu zu definieren ist. Entweder das, oder der Wert von "arbeit" ist neu festzusetzen. Vollbeschäftigung ist nicht mehr für ale möglich.
Wollen wir dann wirklich die Arbeit immer noch so definiert dastehen lassen, dass sich immer mehr Menschen wertlos erleben, weil, sie keine Arbeit haben?
Mein Vorschlag: Arbeit ist alles was ein Mensch macht. Warum? Kein Mensch tut "nichts". Doch die meißten Menschen glauben, dass es Menschen gibt, die "nichts" tun.
Auch reformierungswürdig: Das Denken. Stell dir vor, es gäbe wieder mehr Menschen, gerade in Deutshcland, die wieder wahrlich zu denken lernten und nicht nur den überwiegenden Teil der Informationen ungepürft als "wahr" aufmähme.
Ein wohliger Scheuer läuft mir über den Rücken. Mehr Menschen, die (wieder?) lernten komplex zu denken? Deutschland, ein Land in dem Dichter und denker mit Füßen getreten werden, würde wieder zum Land der Dichter und Denker.
Huaaaaaa.... - Toll!
31.03.2009 09:28 Uhr
von Haatee:
Na, wenn das die Gilde hört... Betteln sei keine Arbeit... :-) Vielleicht kein Arbeitsverhältnis, aber Arbeit ist es schon. ;-)
31.03.2009 07:02 Uhr
von Domas:
Das ist traurig und ein Armutszeugnis für Deutschland. Erst bringen sie ungeachtet ihrer eigenen Moral und ihrer dürftigen Startschwierigkeiten die Menschen auf die Knie, damit einige für Abzockerei Lorbeeren ernten und dann tritt man ihnen ins Gesicht.
Warum thematisiert Deutschland nicht einmal frei und munter die finanzielle Ausstattung einiger Menschen in einer Soap alá DSDS und zeigt mit wieviel so jeder zurechtkommen muss. Nur um den Sozialneid etwas anzuheizen. Man könnte das Betteln um finanzielle Spritzen der Banken genauso auslegen, wie die erhaltenen 1,60 Euro in der Geschäftsstraße.
Sind die alle so bedürftig?
31.03.2009 02:12 Uhr
von vic:
Glückwunsch zur Erleuchtung Göttingen.
Der Sozial-Geheimagent findet bestimmt ein neues Betrüger-Netzwerk. Trinkgeld an der Frittenbude oder so.
30.03.2009 21:41 Uhr
von Harald Schmitt:
Die Überschrift ist falsch - es geht nicht darum, ob Betteln Arbeit ist, sondern ob erbetteltes Geld als Einkommen zu werten ist.
Und das ist es wohl nicht.
Wäre Betteln nur keine Arbeit, wäre der Leistungsempfänger sogar schlechtergestellt:
Vom Arbeitseinkommen gibt es schließlich höhere Freibeträge als von sonstigem Einkommen, von dem höchstens 30 EUR freibleiben.
30.03.2009 19:34 Uhr
von Beihilfe:
wie nennt sich das wenn einkünfte nicht angegeben werden?
und wie nennt sich mit unterstützung der abrechnenden Behörde?
mal beim bund der steuerzahler nachfragen...
30.03.2009 19:32 Uhr
von Systemfehler:
Vorsicht, die Diktatur der Bürokratie gibt sich zwar einsichtig und flexibel, doch nur wenn die öffentliche Empörung zu groß wird. Allein das es gesetzlich erlaubt ist, einem Bettler die Münzen aus der Blechdose zu stehlen und dann zu behaupten dies würde seine Hilfebedürftigkeit reduzieren ist der Skandal!
Dieser Logik folgend könnte das Amt auch die Lebenmittel, welche durch die sog. Tafeln an hilfebedürftige Menschen ausgeben werden, als Einkommen von den Sozialleistungen abgeziehen.
Ihr seid Deutschland
30.03.2009 19:00 Uhr
von Christine:
Der Mitarbeiter der STadt Göttingen wasr nicht nur übermotiviert, sondern leider auch fachlich inkompetent. Jeder ALG II Empfänger hat eine Hinzuverdienstgrenze von 100,- € monatlich frei, erst darüber werden BEzüge angerechnet.
30.03.2009 18:52 Uhr
von lola:
Das frühere "Sozialamt" ist meines Wissens mittlerweile Teil der Agentur für Arbeit, einem bundesweitem explizit profitorientierten (sic!) Unternehmen.
Das sagt doch wohl alles über den sog. "Sozialstaat" BRD, oder?
Als wäre es nicht schon Beschämung genug, auf der Straße betteln zu müssen (aus welchem Gründen auch immer), da wird auch noch eifrig "von Amts wegen" denunziert, hoch- und angerechnet.
Und noch ein halbsachlicher Seitenhieb von ostdeutscher Warte: Spitzelei ist ja wohl kein DDR-Exklusiv-Stigma...