Immer noch spielen sehr wenige Frauen in Bands. In Zeiten, in denen Jugendliche in Castingshows abgekanzelt werden, bieten die Girls Rock Camps eine angenehme Alternative. von Zoé Sona
Vielleicht haben ja Magdas Eltern einfach nicht die nötigen finanziellen Mittel, um ihr einen Proberaum/ ein Instrument zu finanzieren? Und somit ist das Rock Camp die einzige Möglichkeit für sie (und andere Mädchen) - wenn auch nur für eine Woche im Jahr - in einer Band zu spielen? Denn leider auch eine Tatsache: Mädchen bekommen weniger Taschengeld und verdienen weniger in Nebenjobs als Jungs, was wohl auch ein Grund sein könnte, ein kostenspieliges Hobby wie "Rockmusik" nicht haben zu können ... (siehe JIM-Jugendstudie 2007: "In ihrer Freizeit jobben 30 Prozent der Jugendlichen nebenher. Mädchen haben anscheinend schlechter bezahlte Jobs als Jungen oder bekommen deutlich weniger Taschengeld, denn obwohl sie zu einem höheren Anteil jobben (33 %) als Jungen (27 %), haben sie, wie oben beschrieben, monatlich knapp 20 Euro weniger zur Verfügung.")
13.08.2010 10:39 Uhr
von Iration Dub Lab:
"Ich habe mich schon das ganze Jahr über auf das Camp gefreut", sagt Magda mit leuchtenden Augen. Zu Hause hat sie keine Möglichkeit, ein Instrument zu lernen oder in einer Band Musik zu machen. - Zu faul zum ueben oder sich nen Proberaum zu suchen? lol? Von nix kommt nix....
12.08.2010 18:36 Uhr
von Martin:
Ich finde bei Frauen und Musik machen geht es weniger um trauen als um wollen die große Masse an Frauen und Männer hört lieber Musik als sie zu machen. Und es gibt sicherlich auch viele Männer die sich das nicht zu trauen. Und wenn wir mal ehrlich sind gibt es genug Bands mit Frauen: Juli, Wir Sind Helden, Silbermond, Luxuslärm, Jennifer Rostock, Die Happy, Evanescence… Nur gibt es da eins was alle gemeinsam haben die Frauen singen nur und spielen keine Instrumente. Auch das was popstars so ausspuckt wie Monrose ist für mich keine Band das sind für mich nur drei Barbie Puppen die auf der Bühne stehen singen und rum hopsen. Lächerlich dass die nun dasselbe noch mal probieren allerdings gab es auch mal ne reine Girls band namens Fräulein Wunder von den hört man aber nichts mehr. Es gibt auch noch eine richtig gute Band namens Katzenjammer die sehr sympathisch rüberkommen und das ist eben der Knackpunkt das sympathische rüberkommen egal ob ne reine Männerband oder ne Frauenband wer das nicht schafft hat kein Publikum und kommt nicht weiter egal wie sehr man gepusht wird. Ein ganz wichtiger punkt ist auch die Vermarktung schließlich finden ja viele Frauen direkt ne Frauenband gut weil es eben eine Frauenband ist und am besten baut die Band auf dem feministischen Konzept auf dass diese Band für den femininen Tuch in der Musikbranche zuständig ist. Dies müssen die Mädels dann nur noch in jeden Interview noch betonen und zack finden die alle toll, das schlimme ist man weiß heute nicht mehr steht jemand, zu dem was er sagt oder sagt er oder sie es nur um sich selbst zu vermarkten getreu dem Motto gebt den Säuen ihre Perlen Das beste Beispiel ist Lady GaGa sie zieht gern wenig an dafür lieben die Männer sie, jedoch in ihren Video zu -Bad Romance- scheint sie sogar klar machen zu wollen dass sie eben nicht nur ein Sexobjekt ist, stellvertretend für die Frauenwelt. Und schaut man sich die anderen Videos so an, ohne nun auf Text und Musik zu achten stellt man dasselbe fest also diese Frau ist deshalb so begehrt weil sie einerseits auffällt und viel Haut zeigt andererseits das nicht gut heißt, sehr schlau diese Frau ;) Nun abschließend möchte ich noch betonen, dass ich selber in einer Band singe in der eine Frau E-Bass spielt, so wie in der Band Pixis die mit where is my mind mal in den Chats waren Ende, der achtziger Jahre. Sie fand diese Artikel selbst sehr interessant, meinte mit nem schmunzeln im Gesicht dass sie kein Camp mehr braucht, schließlich gibt es uns schon länger und was sie in der Band gelernt hat könnt kein Camp der Welt wettmachen. Also liebe Nachwuchskünstlerrinnen da draußen, lernt mehr Instrumente und übt fleißig setzt euch durch, tretet mutig als einzige weibliche Person einer band bei und zeigt den Männern mal dass es bei Musik nicht ums Geschlecht sondern ums können geht!
12.08.2010 16:19 Uhr
von Felix:
Was soll dieser Satz?: "Doch selbst hier hört man schon den ersten Vater drängeln...." Natürlich sind es die Väter, die uns alles kaputt machen wollen mit ihrer bierseligen, fußballverrückten Arroganz! Och menno.
12.08.2010 16:15 Uhr
von MasterMason:
Bernadette Hengst (die Braut haut ins Auge) und die Lassie Singers haben nichts, aber auch gar nichts mit der Rrrriot Grrrls-Bewegung zu tun.
Leserkommentare
16.08.2010 16:51 Uhr
von Jule:
Vielleicht haben ja Magdas Eltern einfach nicht die nötigen finanziellen Mittel, um ihr einen Proberaum/ ein Instrument zu finanzieren? Und somit ist das Rock Camp die einzige Möglichkeit für sie (und andere Mädchen) - wenn auch nur für eine Woche im Jahr - in einer Band zu spielen? Denn leider auch eine Tatsache: Mädchen bekommen weniger Taschengeld und verdienen weniger in Nebenjobs als Jungs, was wohl auch ein Grund sein könnte, ein kostenspieliges Hobby wie "Rockmusik" nicht haben zu können ... (siehe JIM-Jugendstudie 2007: "In ihrer Freizeit jobben 30 Prozent der Jugendlichen nebenher. Mädchen haben anscheinend schlechter bezahlte Jobs als Jungen oder bekommen deutlich weniger Taschengeld, denn obwohl sie zu einem höheren Anteil jobben (33 %) als Jungen (27 %), haben sie, wie oben beschrieben, monatlich knapp 20 Euro weniger zur Verfügung.")
13.08.2010 10:39 Uhr
von Iration Dub Lab:
"Ich habe mich schon das ganze Jahr über auf das Camp gefreut", sagt Magda mit leuchtenden Augen. Zu Hause hat sie keine Möglichkeit, ein Instrument zu lernen oder in einer Band Musik zu machen. - Zu faul zum ueben oder sich nen Proberaum zu suchen?
lol? Von nix kommt nix....
12.08.2010 18:36 Uhr
von Martin:
Ich finde bei Frauen und Musik machen geht es weniger um trauen als um wollen die große Masse an Frauen und Männer hört lieber Musik als sie zu machen.
Und es gibt sicherlich auch viele Männer die sich das nicht zu trauen.
Und wenn wir mal ehrlich sind gibt es genug Bands mit Frauen: Juli, Wir Sind Helden, Silbermond, Luxuslärm, Jennifer Rostock, Die Happy, Evanescence…
Nur gibt es da eins was alle gemeinsam haben die Frauen singen nur und spielen keine Instrumente. Auch das was popstars so ausspuckt wie Monrose ist für mich keine Band das sind für mich nur drei Barbie Puppen die auf der Bühne stehen singen und rum hopsen.
Lächerlich dass die nun dasselbe noch mal probieren allerdings gab es auch mal ne reine Girls band namens Fräulein Wunder von den hört man aber nichts mehr.
Es gibt auch noch eine richtig gute Band namens Katzenjammer die sehr sympathisch rüberkommen und das ist eben der Knackpunkt das sympathische rüberkommen egal ob ne reine Männerband oder ne Frauenband wer das nicht schafft hat kein Publikum und kommt nicht weiter egal wie sehr man gepusht wird.
Ein ganz wichtiger punkt ist auch die Vermarktung schließlich finden ja viele Frauen direkt ne Frauenband gut weil es eben eine Frauenband ist und am besten baut die Band auf dem feministischen Konzept auf dass diese Band für den femininen Tuch in der Musikbranche zuständig ist.
Dies müssen die Mädels dann nur noch in jeden Interview noch betonen und zack finden die alle toll, das schlimme ist man weiß heute nicht mehr steht jemand, zu dem was er sagt oder sagt er oder sie es nur um sich selbst zu vermarkten getreu dem Motto gebt den Säuen ihre Perlen
Das beste Beispiel ist Lady GaGa sie zieht gern wenig an dafür lieben die Männer sie, jedoch in ihren Video zu -Bad Romance- scheint sie sogar klar machen zu wollen dass sie eben nicht nur ein Sexobjekt ist, stellvertretend für die Frauenwelt.
Und schaut man sich die anderen Videos so an, ohne nun auf Text und Musik zu achten stellt man dasselbe fest also diese Frau ist deshalb so begehrt weil sie einerseits auffällt und viel Haut zeigt andererseits das nicht gut heißt, sehr schlau diese Frau ;)
Nun abschließend möchte ich noch betonen, dass ich selber in einer Band singe in der eine Frau E-Bass spielt, so wie in der Band Pixis die mit where is my mind mal in den Chats waren Ende, der achtziger Jahre.
Sie fand diese Artikel selbst sehr interessant, meinte mit nem schmunzeln im Gesicht dass sie kein Camp mehr braucht, schließlich gibt es uns schon länger und was sie in der Band gelernt hat könnt kein Camp der Welt wettmachen.
Also liebe Nachwuchskünstlerrinnen da draußen, lernt mehr Instrumente und übt fleißig setzt euch durch, tretet mutig als einzige weibliche Person einer band bei und zeigt den Männern mal dass es bei Musik nicht ums Geschlecht sondern ums können geht!
12.08.2010 16:19 Uhr
von Felix:
Was soll dieser Satz?:
"Doch selbst hier hört man schon den ersten Vater drängeln...."
Natürlich sind es die Väter, die uns alles kaputt machen wollen mit ihrer bierseligen, fußballverrückten Arroganz! Och menno.
12.08.2010 16:15 Uhr
von MasterMason:
Bernadette Hengst (die Braut haut ins Auge) und die Lassie Singers haben nichts, aber auch gar nichts mit der Rrrriot Grrrls-Bewegung zu tun.
Wie (fast) immer absolut besch.... recherchiert.