Gewinne aus Emissionshandel
Finnland besteuert Windfall-Profits
Die Regierung in Helsinki bittet Energiekonzerne für ihre ungerechtfertigten Gewinne zur Kasse. Denn diese schlagen Kosten aus dem Emissionshandel auf den Strompreis auf.von Reinhard Wolff
Leserkommentare
06.04.2009 15:27 Uhr
von archimedes:
noch 'was zu vorhin: mit elektrifizierung des verkehrs meinte ich übrigens auch den flugverkehr, wobei ich offen lasse, ob wasserstofftanks oder lithiumionenakkus oder was anderes die rotoren antreiben sollte. besonders interessantesten wäre folgendes modell: http://de.youtube.com/watch?v=tPbu5UeW4uk
06.04.2009 15:17 Uhr
von archimedes:
finnland könnte übrigens durch windräder an land und auf see an der sehr windreichen südwestküste ca. zwischen vaasa und turku, auf mindestens 250 km länge, 5 km breite landeinwärts und 5 km breite offshore, also einer fläche von 2500 km2 mit einer durchschnittlichen windraddichte von nur 1 zwei-megawatt-windrad je km2 eine windkraftleistung von 5000 megawatt installieren.
die auslastung wäre übrigens mindestens doppelt so hoch wie z.b. bei aktuellen deutschen windrädern im durchschnitt (obwohl diese oft nur deshalb nicht ausgelastet sind, weil die kohle- und atomkraftwerke ihren strom loswerden wollen und nicht flexibel genug auf windböhen reagieren können).
mit energie-effizienten gebäuden & maschinen etc. würde das den gesamten energiebedarf decken, sogar bei elektrifizierunge des verkehrs.
zusätzlich könnte finnland mindestens 200 terawattstunden/jahr durch geothermie erzeugen. dies könnte z.b. exportiert werden.
das würde natürlich einen ausbau besagter technik erfordern, dem sich so manche leute in finnland vehement widersetzen. für diese art von dummheit gibt es leider bislang noch keine pisa-studien. aber die vernunft scheint auch in finnland noch eine chance zu haben (v.a. wenn die ganzen pisa-schlauen kids erwachsen werden und nicht dem computerspiel oder alkohol verfallen, steigen evtl. die chancen ...).