Gesundheitsministerin verbietet Droge
Kommt nach Spice jetzt Space?
Auch wenn das Eilverbot der zur Modedroge hochgeschriebenen Kräutermischung "Spice" so richtig wie wirkungslos ist – es ändert nichts an einer falschen Drogenpolitik.von Mathias Bröckers
Leserkommentare
24.01.2009 19:09 Uhr
von trollowitsch:
hier mal ein wirklich guter, baer auch kritiscvher beitrag zum wirstoff in spice usw.:
http://www.pierre-markuse.de/downloads/Artikel.pdf
22.01.2009 18:19 Uhr
von italialibera:
Betrifft Drogenpolitik
Wieviel Einwohner hat die BRD-GmbH? Wieviel konsumieren Cannabis? Herr Broeckers und jeder halbwegs intelligente Mensch ist sicher in der Lage eine ungefähre Jahresmenge an Cannabisprodukten zu errechnen. Ich kam auf etlich tausende von Tonnen!!!
Wer, so frage ich mich, ist in der Lage diese Mengen ins Land zu bringen? Immerhin ist es ja illegal. Meiner meinung können es nur die gleichen sein die ebenfalls illegalerweise andere illegale Waren aus dem Land schaffen können wie zb Waffen, Giftmüll ect. Folglich bedeutet Prohibition unterstützung von Schmuggel und der scheint hervorragend zu funktionieren und die, welch auch immer geartete Mafia, lacht sich ins Fäustchen und verdient sich Dumm und Dämlich. Da offensichtlich das Verlangen zum Konsum vorhanden ist sollte dem auch stattgegeben werden und der Handel Rigoros untersagt. Ob nu Staatlich-kontrollierte Läden die versorgung übernehmen sollten? Find ich ehrlich gesagt nicht so der Renner, Wäre ausserdem ein Widerspruch in sich. Plädiere daher auf straffreien eigenanbau, da dabei niemand ausgebeutet wird, keine Drogenkuriere Mißbraucht werden, und als einziger Verlierer zum schluß die Mafia übrigbleibt. somit wäre das doch ein ehrenvolles ziel. Oder?????
22.01.2009 15:17 Uhr
von Arno Nym:
Hut ab!
Habe schon lange nicht mehr so einen guten Artikel gelesen.
22.01.2009 11:26 Uhr
von Ich:
Ja, ja! Es ist schön! xD
22.01.2009 11:23 Uhr
von spd:
nun ja, wenn sich die spd unbedingt ruinieren will, soll sie es doch tun. frau bätzing hat uns
einen bärendienst erwiesen. spicer werden es sich merken, was sich bei der naechsten wahl niederschlagen wird. jetzt gibts drive cu ...
22.01.2009 11:01 Uhr
von Jorge:
Man sieht auch, dass die Prohibition für alle Drogen keinen Sinn macht. Sie werden weiter konsumiert und Menschen in ganz Latein Amerika müssen weiter dafür sterben.
Eine neue Aufklärung Kampagne wäre sinvoller.... Mit Bildern von den Kinderleichen die für den Transport benutzt werden.... von den Mantas mit denen die Opfern von Drogenkartellen gedeckt werden, die Leichen von idiotischen Models, die uns zeigen wie man an eine Überdose stirbt. Und wir glauben es sei cool.
22.01.2009 01:58 Uhr
von VV PP:
@hanffreund: die taz ist keinesfalls eine "normale" zeitschrift, sondern befindet sich weit im abseits der weltbewegenden themen der erwachsenen welt, irgendwo zwischen der grünen jugend und der piratenpartei. dabei ist diese positionierung keinesfalls mit dem politischen, ernsthaften "links" zu verwechseln, denn außenpolitisch grenzt sich diese zeitung von dem linken milieu durch ihren zionismus, und wirtschaftspolitisch durch ihre ignoranz ab.
durch die permanente, wissenschaftlich nie begründete hetze gegen alles, was mit "atom-", oder "gen-" anfängt, wird sie sowieso nicht mehr ernst genommen
wenn diese zeitung also eine diskussion über drogenpolitik anfängt, wird man sie kaum als ernsthaft bezeichnen können; schon gar nicht in zeiten der wirschaftskrisen, konflikte in israel und präsidentenwächsel der usa, anstatt in einem sommerloch, nachdem zuvor eine eine richtige, eine große zeitschrift dieses thema aufgreift.
22.01.2009 01:21 Uhr
von vic:
Marihuana ist im Vergleich zum Chemie Cocktail harmlos. Denn es ist eine Produkt der Natur, das in vielen Ländern als Heilpflanze eingesetzt wird.
Also freigeben, und den Chemiedreck verbieten.
22.01.2009 00:15 Uhr
von Carina:
was ist des wür ein sch... wieso wier des verbotennn....erst ist es erlaub und jetzt ist doch voll sch... ....es ist harmlos....die sollen ned immer übertreiben
21.01.2009 19:54 Uhr
von Anonymus:
Ich empfehle allen betroffenen Händlern eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht. Wegen Umsatzeinbußen und dem Verstoß gegen das Recht auf freie Berufswahl. Was beim Rauchen Recht ist kann bei Spice nur Billig sein. Zumindest müssten Spicerclubs erlaubt sein wenn sie unter 75m² groß sind.
21.01.2009 18:46 Uhr
von Kommentator:
Nach etlichen Mainstream-Artikel hier, die wohl von dpa, ap u.a. nicht abweichten, endlich mal ein etwas kritischerer Artikel zu "Spice" un co., der den allg. Kontext nicht ausblendet.
Mit Bröckers hat die taz eine echte Bereicherung.
Wenn man mal was von ihm hier liest, ist es unterhaltsam, informativ und kritisch zugleich.
Die sinnvolle Forderung nach Fachgeschäften für psychoaktive Kräuter ist imo erst dann ernsthaft zu verwirklichen, wenn alle unerfahrenen, wirklichkeitsfremden und korrupten Politgreise das Zeitliche gesegnet haben.
Die Cannabis-Prohibition nutzt einfach zu vielen Leuten. "Gewinnler" sind die Pharma-Industrie, Alkohol- und Tabaklobby, korrupte Politikern selbst, Justiz, Verwaltung, Polizei, naive Sozialarbeiter und anderen halbgebildete "Experten" nebst vielen mehr.
Während der entgangene Nutzen für die Allgemeinheit - Medizin/Gesundheit, Freizeit, Friedfertigkeit u.a. - leider wie immer in einer korrupten Demokratie nicht interessiert.
Lieber soll man sich totsaufen und krankrauchen oder irgendwelche scheißteuren suizidfördernden Antidepressiva nehmen, am Glaukom erblinden, nach ner Chemo verhungern etc. p.p.
Das Problem heißt Korruption.
Aber wer interessiert sich schon für schlechte Gesetze, die niemandem nutzen?!?
21.01.2009 17:11 Uhr
von hanffreund:
zuerst einmal will ich mich zumindest beim autor bedanken dass ich das erste mal in einer "normalen" (also keiner einschlägigen zeitschrift wie grow o.ä.) begründete kritik an der drogenpolitik der letzten jahrzehnte lese!!!
es wäre schön wenn es unter obama so einen wandel zur humanen drogenpolitik kommen könnte!!!
aber im Anbetracht der momentanen aufgaben die ihm bevorstehen bezweifle ich das stark!!
und unsere liebe drogenbeauftragte frau bätzing, der wir diesen hype um spice erst zu verdanken haben, wird sich auch nicht verpflichtet fühlen endlich mal eine veränderung in der drogenpolitik herbeizuführen!!!
es ist und bleibt vorerst nunmal bei Prohibition
statt prävention!!!
mal sehen wann frau bätzing uns die nächste bis dato unbekannte modedroge vorsetzt!!