Eine Kommission von acht Ministern soll ab Mittwoch die Reform des Gesundheitssystems voranbringen. Für Minister Rösler geht es um seine politische Zukunft.von Gordon Repinski
Derzeit gibt es fuer die Kassen doch bereits die Moeglichkeit einen Zusatzbeitrag von pauschal 8 Euro oder 1% zu verlangen. Die gewollten 29 Euro von Minister Roesler fuer den Wegfall vom bestehenden Zusatzbeitrag in Hoehe 0,9% sind Wucher. Rechnet man das mal zuende, dann ergibt sich: Derzeit liegt der Beitragssatz bei 14,9 plus 0,9 % Zusatzbeitrag = 15,8% 15,8 geteilt durch 0,9 ergibt 17,55 (17,55 mal geht naemlich 0,9 in 15,8) 17,55 rechne man nun mal 29 Euro und kommt dann auf 508,95 Euro pro Monat. Man kann nun noch 508,95 mal 1,95583 (Wechselkurs DM/Euro) rechnen und kommt auf einen monatlichen Wucherpreis von 995,42 DM Hier stimmen Preis und Leistung nicht ueberein und darum ist dieses Wunschdenken unserer Regierung voellig absurd. Und im uebrigen zeige man mir doch mal den dummen Menschen, dessen Einkommen ueber der Beitragsbemessungsgrenze liegt und der bei einer gesetzlichen Krankenkasse einzahlt. Die sind doch grundsaetzlich privat versichert.
17.03.2010 12:26 Uhr
von mit Majo:
Gesundheitsreform zugunsten der Arbeitgeber mehr steckt nicht dahinter. Man kann Gesundheit auch wegstreichen und durch Profit ersetzen, es kommt auf das Gleiche hinaus.
17.03.2010 11:52 Uhr
von claudia:
>>"Die Kommission kümmert sich nur darum, wie für ein ineffizientes System mehr Geld besorgt werden kann - dies ist die völlig falsche Frage."<<
Damit íst schon alles gesagt: Seit mehr als 20 Jahren geht es nur darum, mehr Geld einzunehmen, in einem ineffizienten Kassensystem zu verbraten und den Rest großzügig an Ärzte und vor allem an die Pharmaindustrie weiter zu reichen.
Ein staatliches Gesundheitswesen könnte die irrwitzigen Verwaltungskosten der Kassen beseitigen. Mit Verstaatlichung der Pharamindustrie könnte für eine gestraffte Palette an sinnvollen Medikamenten gesorgt werden. Pharmazeutische Forschung können von Universitäten kostengünstiger geleistet werden. Ein Teil der aufwändigen Zulassungs- Patentierverfahren für Medikamente der dient nur dazu, die Konkurrenz abzublocken.
Solange mit Krankheit monströse Privatprofite eingefahren werden wird sich nichts zum Besseren wenden.
17.03.2010 11:26 Uhr
von Markus:
Er sollte sich lieber dafür einsetzen, dass ich mich so wie ein Beamter mit einer Beihilfe versichern kann.
Er sollte es Beihilfepauschale nennen.
17.03.2010 09:19 Uhr
von hme aus B:
Nun tagt also die Kommission und will die Reform des Gesundheitssystems auf trapp bringen und alles schreit keine Kopfpauschale,runter mit den Medikamentenpreisen, hier sollte Kommission mal nachdenken und wie bei Hotelübernachtungen die Mehrwertsteuer senken bzw. bei Medikammenten ganz auf diese verzichten, dann wäre uns allen geholfen. Aber alle Versicherten müssen doppelt und dreifach abgezockt werden.
17.03.2010 08:41 Uhr
von arribert:
Keine Pauschale, kein Rösler mehr, so schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe! Danke liebe Union, dafür, dass euch doch noch was an der Bevölkerung liegt, wie es scheint.
Leserkommentare
19.03.2010 08:55 Uhr
von Karin Haertel:
Derzeit gibt es fuer die Kassen doch bereits die Moeglichkeit einen Zusatzbeitrag von pauschal 8 Euro oder 1% zu verlangen. Die gewollten 29 Euro von Minister Roesler fuer den Wegfall vom bestehenden Zusatzbeitrag in Hoehe 0,9% sind Wucher. Rechnet man das mal zuende, dann ergibt sich:
Derzeit liegt der Beitragssatz bei 14,9 plus 0,9 % Zusatzbeitrag = 15,8%
15,8 geteilt durch 0,9 ergibt 17,55 (17,55 mal geht naemlich 0,9 in 15,8)
17,55 rechne man nun mal 29 Euro und kommt dann auf 508,95 Euro pro Monat.
Man kann nun noch 508,95 mal 1,95583 (Wechselkurs DM/Euro) rechnen und kommt auf einen monatlichen Wucherpreis von 995,42 DM
Hier stimmen Preis und Leistung nicht ueberein und darum ist dieses Wunschdenken unserer Regierung voellig absurd. Und im uebrigen zeige man mir doch mal den dummen Menschen, dessen Einkommen ueber der Beitragsbemessungsgrenze liegt und der bei einer gesetzlichen Krankenkasse einzahlt. Die sind doch grundsaetzlich privat versichert.
17.03.2010 12:26 Uhr
von mit Majo:
Gesundheitsreform zugunsten der Arbeitgeber mehr steckt nicht dahinter. Man kann Gesundheit auch wegstreichen und durch Profit ersetzen, es kommt auf das Gleiche hinaus.
17.03.2010 11:52 Uhr
von claudia:
>>"Die Kommission kümmert sich nur darum, wie für ein ineffizientes System mehr Geld besorgt werden kann - dies ist die völlig falsche Frage."<<
Damit íst schon alles gesagt: Seit mehr als 20 Jahren geht es nur darum, mehr Geld einzunehmen, in einem ineffizienten Kassensystem zu verbraten und den Rest großzügig an Ärzte und vor allem an die Pharmaindustrie weiter zu reichen.
Ein staatliches Gesundheitswesen könnte die irrwitzigen Verwaltungskosten der Kassen beseitigen. Mit Verstaatlichung der Pharamindustrie könnte für eine gestraffte Palette an sinnvollen Medikamenten gesorgt werden. Pharmazeutische Forschung können von Universitäten kostengünstiger geleistet werden.
Ein Teil der aufwändigen Zulassungs- Patentierverfahren für Medikamente der dient nur dazu, die Konkurrenz abzublocken.
Solange mit Krankheit monströse Privatprofite eingefahren werden wird sich nichts zum Besseren wenden.
17.03.2010 11:26 Uhr
von Markus:
Er sollte sich lieber dafür einsetzen, dass ich mich so wie ein Beamter mit einer Beihilfe versichern kann.
Er sollte es Beihilfepauschale nennen.
17.03.2010 09:19 Uhr
von hme aus B:
Nun tagt also die Kommission und will die Reform des Gesundheitssystems auf trapp bringen und alles schreit
keine Kopfpauschale,runter mit den Medikamentenpreisen,
hier sollte Kommission mal nachdenken und wie bei Hotelübernachtungen die Mehrwertsteuer senken bzw. bei
Medikammenten ganz auf diese verzichten, dann wäre uns allen geholfen. Aber alle Versicherten müssen doppelt und dreifach abgezockt werden.
17.03.2010 08:41 Uhr
von arribert:
Keine Pauschale, kein Rösler mehr, so schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe! Danke liebe Union, dafür, dass euch doch noch was an der Bevölkerung liegt, wie es scheint.