• 14.01.2011

Geschlechterfrage beim Schaffermahl

Unter Männern

Beim Bremer Schaffermahl sind nur Männer zugelassen. Auf Druck seiner Partei will SPD-Bürgermeister Böhrnsen nun auch Frauen einladen - doch die ausrichtenden Kaufleute lehnen dies ab. von Gaby Mayr

  • 16.01.2011 17:59 Uhr

    von imation:

    Wenn ich mich mit meinen Kumpels treffe sind Frauen auch nicht erwünscht.
    Sind wir jetzt Sexistenschweine?

  • 15.01.2011 14:46 Uhr

    von Name:

    "Dass es nicht um Ehefrauen geht, sondern um Geschäftspartnerinnen, mit denen bei Braunkohl und Seefahrtsbier Deals eingefädelt werden könnten...."

    Hmm.. wie Sie schon sagen, Frau Mayr "KÖNNTEN". Wo sind denn die ach so tollen PauerFrauen die in diesem Gewerbe tätig sind ? Ich will es Ihnen sagen: Es gibt sie schlichtweg nicht, aber das liegt ja wahrscheinlich an den so pöhsen Männercliquen, wie diesen. Das Schaffermahl wird privat ausgerichtet und somit obliegt es dem Ausrichter allein, ob und wen er einlädt.

  • 15.01.2011 02:55 Uhr

    von Siegfried Bosch:

    Interessant. Wenn einmal Frauen ausgeschlossen werden, ist es also Sexismus und schlecht, ist es andersrum (wie z.B. bei den ganzen Frauenvereinigungen oder auch dem Bremer Informatik-Frauenstudiengang), ist es aber ganz okay. Widerliche Doppelmoral.

  • 15.01.2011 01:38 Uhr

    von restroommusicfromzappatoabba:

    Da laut BVerfG im deutschen Mütterland jedes Kind (und zwar mindestens) zwo Erzeuger hat haben wir ab sofort ca. 120 Millionen Einwohner (ca 50% Männer von ca. 80 Mio also 40 Mio die dann doppelt zählen), Damit wäre dann demokratisch abgestimmt, daß Frauen draussen zu bleiben haben mit Männermehrheit.

    In diesm Sinne Alles hat ein Ende doch die Wurst hat vier.

  • 14.01.2011 22:41 Uhr

    von Peter Maas:

    "Jedes kaufmännische Mitglied darf einen Gast einladen, von dem wird eine großzügige Spende zugunsten bedürftiger Kapitäne und ihrer Witwen erwartet."

    Interessant. Ist der Tod nicht das Ende aller Bedürftigkeit? :)

  • 14.01.2011 21:33 Uhr

    von anke:

    Das klingt ja fast, als würden die Herren Kapitäne und Kaufmänner sich vor ihren Gattinnen fürchten! Ich möchte nicht wissen, wie viele von ihnen ihre Aufnahme im exclusien Club der Großzügigen dem Geld ihrer Frauen verdanken! Wie schief der Haussegen hinge, würden an Stelle der Damen aus "gutem Haus" Geschäftspartnerinnen eingeladen, möchte man so genau gar nicht wissen. Zumal es ja noch nicht überall diese LEG-Auszeit-Wohnungen gibt...

  • 14.01.2011 18:58 Uhr

    von soirre:

    Wie wirbt man an einem Wirtschaftsstandort um finanzstarke Partner? Mit exclusiven Events, die einzigartig sind!

    Und die Exclusivität des Schaffermahls besteht nunmal in seiner jahrhunderte-alten Tradition. Uns zu dieser Tradition gehört eben auch, dass es ein gemütlicher Altherrenclub ist.

    Sollte man die Tradition brechen, ist dieses Event der Beliebigkeit preisgegeben. Und was passiert mit beliebigen Events? Sie werden uninteressant. Sie verlieren ihren Reiz. Langweilig.

    Ob dann noch jemand kommen will?












Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder