Ein Gesetz, das den Aufruf zum Boykott von Waren aus den Siedlungen bestraft, ist vom Gericht kassiert worden. Es widerspricht der Meinungsfreiheit.von Susanne Knaul
@ Muh : erstaunlich, würde Ihre Aussage von einem Neonazi stammen und sich die Sache in der BRD abspielen, würde es mich nicht wundern, dass eine so bildungsferne Ansage zu lesen ist.
Für mich ist Ihr Beitrag einmal mehr ein Beispiel dafür, wie Nahe sich Nazis und Israel doch stehen!
Paralellen sind offensichtlich erkennbar.
In diesem Sinne,
23.12.2012 10:42 Uhr
von Ute:
@ Muh (alias wer auch immer)
"Die einzig verbliebene akzeptable Lösung ist ein Sieg Israels, in dessen gefolge sämtliche Araber aus den besetzten Gebieten ausgewiesen werden."
Glatte Aufforderung zur Verletzung des Völkerrechts und das soll nicht gegen die "Netiquette" der TAZ verstoßen?
Natürlich ist das Gegenteil von dem richtig, was Sie behaupten. Alle kriegerischen Auseinandersetzungen in und um Palästina gingen von den Zionisten bzw. Israel aus, auch die bereits 1947 verübten Vertreibungen von Palästinensern, die auch das Eingreifen der Nachbarstaaten im Jahre 1948 nicht stoppen konnte.
Wie wäre es auch anders möglich, dass sich dieser Staat dort auf der Landkarte befinden würde, wo es zuvor niemals einen solchen gegeben hatte, wie wäre es anders möglich, dass dort Millionen von Einwanderern leben, und die ursprüngliche Bevölkerung, eingesperrt in Restgebieten oder ins Ausland vertrieben, zu leben hat.
20.12.2012 15:26 Uhr
von muh:
Hoffentlich kommt die markierung der Waren aus den Palästinensergebieten bald - so hat man endlich eine Möglichkeit, die Besetzung des Westjordanlandes an der Supermarktkasse zu unterstützen, statt der ewig heuchlerischen deutschen Außenpolitik zuschauen zu müssen.
Nur zur Erinnerung: Israel wurde von den arabischen staaten mehrfach angegriffen, nicht andersherum. In meinen Augen hat Israel somit das Recht, soviel arabisches Land zu erobern oder zu besetzen wie ihm beliebt. Andersherum haben die arabischen Staaten sich schließlich das gleiche Recht herausgenommen. Es ist bewundernswert, wieviel Zurückhaltung und Selbstbeherrschung dieser geschundene Staat dabei noch an den Tag legt.
Ich glaube nicht an eine Kompromisslösung in diesem Konflikt, dazu war genug Zeit und es gab genug Vermittlungsversuche. Die einzig verbliebene akzeptable Lösung ist ein Sieg Israels, in dessen gefolge sämtliche Araber aus den besetzten Gebieten ausgewiesen werden. Leider wird die deutsche und europäische Außenpolitik das zu verhindern wissen.
15.12.2012 17:36 Uhr
von Gonzi:
Nun ja, Avnery kommt im Gegensatz zu Netanjahu ohne Berlusconi-Toupet aus.
15.12.2012 14:46 Uhr
von jackenhose:
@mama
natürlich sind es jetzt auch wieder "die araber"
14.12.2012 01:30 Uhr
von mama:
anti-pod
die gebiete sind nicht BESETZT! durch wiederholung wird aus lüge keine warheit.
faire lösung hat keiner weil israel sicherheit will und die araber israel vernichten wollen!
12.12.2012 13:27 Uhr
von Ant-iPod:
Glückwunsch an Herrn Avenery - der Rechtsstaat siegt, die radikalen Fanatiker können Israel nicht unterdrücken... Pech gehabt Bibi und (UN-)Liebermann.
@Luca: Was Sie schreiben, stimmt schon - das die Palästinenser Jobs erhalten und für harte Arbeit einen gerechten Lohn erhalten. Aber warum muss dies auf besetztem Territorium und "enteignetem" Land geschehen? Wieso setzt sich Israel als Besatzungsmacht ins Unrecht anstatt eine faire Lösung anzustreben - als eindeutig stärkerer Verhandlungspartner hat es viel mehr in die Gespräche einzubringen, als die Palästinenser?
Herr Avenery setzt sich für eine nachhaltige Friedenslösung mit den Palästinensern ein - möge er erfolgreich sein. Wenn er es ist, dann können die Menschen dort, Juden wie Muslime, Hebräer wie Araber ihre Produkte gemeinsam herstellen und auf den Weltmärkten verkaufen.
Wer aber in einer Wasserarmen gegend ausgiebig Landwirtschaft auf fremden Territorium betreibt - und juristisch ist das besetzte Gebiet nunmal nicht Israel - der darf nicht auch noch für Rechtsbruch und Unterdrückung (vgl. Wasserzuteilung) belohnt werden.
12.12.2012 03:46 Uhr
von Luca:
Seit den sinnlosen Boykottwahn, welcher aus europäisch-islamischen antisemitischen Synergieeffekten resultiert und der alle Merkmale eines modernen Antisemitismus aufweist, kaufe ich nur noch israelisches Obst (der Rest wird Containert).
Jetzt ess ich erstmal meine leckere Sweety Grapefruit. Schmeckt lecker und Mensch tut auch noch etwas Gutes.
Palästinenser bekommen nähmlich bei der Arbeit 3mal so hohe Löhne. Hier leisten Israelis und Siedler die beste Armutsbekämpfung. Die irrsinnige Subvention von Terror der Weltgemeinschaft, deren Gelder nur den kleptokratischen Verbrechern zu Gute kommen, gibt falsche Impulse.
Deshalb, esst mehr Obst von Siedlern.
11.12.2012 22:38 Uhr
von mama:
das ist der beste beweis das israel ein rechtsstaat ist und avneri ein lügner! also doch 1-0 für natanjahu, nun wird er begründen was der boykottaufruf anrichtet und 2-0, nicht zu früh freuen, die medizin für avneri ist wohl nach der wahl da. :P
11.12.2012 20:20 Uhr
von Beobachter:
Man muss ab und zu daran erinnern, dass Terror, Krieg und Hass als Dauerzustand MIT den europäischen Kolonialherren nach 1918 und NACH der Gründung des Staates Israel auf erobertem arabischen Land in den Nahen Osten eingezogen ist. ' DAS sollte man NIE aus den Augen verlieren und das Gleichnis vom Pharisäer bemühen!
11.12.2012 20:00 Uhr
von @Heike:
Ach Heike, schon mal was von der in den 60ern und 70ern weitverbreiteten Panarabischen Idee gehört?
Setz doch mal den ideologischen Filter ab und versuche eine konstruktive und sichere Zukunft für beide Seiten zu unterstützen. Israel kann auf Dauer nur in einer friedlichen Nachbarschaft mit einem freien und lebensfähigen Palästina überleben. Je eher das erkannt und politisch von allen umgesetzt wird um so besser.
11.12.2012 18:18 Uhr
von Stimme der Demokratie:
Der Boykott von "Produkten aus den Siedlungen" ist sicher sinnvoll, wenn man die angestellten Palästinenser dafür bestrafen will, dass sie arbeiten und nicht als Kostgänger der internationalen Gemeinschaft ein Opfer-Dasein führen wollen.
11.12.2012 18:11 Uhr
von Harald:
Ein sinnloses Gesetz, weshalb es auch nie in der Praxis angewandt wurde.
Und jetzt? Glauben jetzt alle, who von jüdischer Kennzeichnungspflicht profits, sich am Ziel ihrer Wünsche?
Die israelkritische Basis in Deutschland wird bei soliden 30 - 40 Prozent der Bevölkerung angesetzt. Die können doch getrost ihre Früchte bei Most Dainar kaufen.
Alle anderen, die topp Qualität statt braunrotes Fallobst wollen, freuen sich auch weiterhin über beste Ware aus Israel.
11.12.2012 16:57 Uhr
von heike:
Hier muss Avnery Arafat bei der Bestimmung des Künftigen Araber Staates helfen.Arafat kennt sich anscheinend nicht aus.Lesen sie-ARAFAT wollte kein PALÄSTINA(!)sondern EINEN Arabischen Staat.
Yasser Arafat: "We are looking to make one arab state from Morocco to Adan" (Yemen). In an interview with Uri Avneri in Beirut, Lebanon 1982. In The 1970's the Palestinian terrorist organisation Fatah, terrorized Israeli civilians from the Lebanese border. In this interview Arafat reveals the true intentions of Palestinian terrorism.
http://www.youtube.com/watch?v=O8DG56K8hTY
11.12.2012 16:46 Uhr
von Ute:
Es ist schon feige, dass man sich hier oft auf die wenigen Israelis wie Uri Avnery beruft, die den Frieden mit den Palästinensern schaffen wollen
Handelssanktionen würden dem Siedlungsspuk im Handumdrehen ein Ende machen. Die könnte die EU stets und auch ohne die USA beschließen, wenn sie denn wirklich meinen würde, es wäre unverantwortlich, was sich Israel in Palästina leistet.
Dann hätten die Avnerys für andere Dinge die Hände frei.
Leserkommentare
01.01.2013 10:18 Uhr
von Theseus:
@ Muh :
erstaunlich, würde Ihre Aussage von einem Neonazi stammen und sich die Sache in der BRD abspielen, würde es mich nicht wundern, dass eine so bildungsferne Ansage zu lesen ist.
Für mich ist Ihr Beitrag einmal mehr ein Beispiel dafür, wie Nahe sich Nazis und Israel doch stehen!
Paralellen sind offensichtlich erkennbar.
In diesem Sinne,
23.12.2012 10:42 Uhr
von Ute:
@ Muh (alias wer auch immer)
"Die einzig verbliebene akzeptable Lösung ist ein Sieg Israels, in dessen gefolge sämtliche Araber aus den besetzten Gebieten ausgewiesen werden."
Glatte Aufforderung zur Verletzung des Völkerrechts und das soll nicht gegen die "Netiquette" der TAZ verstoßen?
Natürlich ist das Gegenteil von dem richtig, was Sie behaupten.
Alle kriegerischen Auseinandersetzungen in und um Palästina gingen von den Zionisten bzw. Israel aus, auch die bereits 1947 verübten Vertreibungen von Palästinensern, die auch das Eingreifen der Nachbarstaaten im Jahre 1948 nicht stoppen konnte.
Wie wäre es auch anders möglich, dass sich dieser Staat dort auf der Landkarte befinden würde, wo es zuvor niemals einen solchen gegeben hatte, wie wäre es anders möglich, dass dort Millionen von Einwanderern leben, und die ursprüngliche Bevölkerung, eingesperrt in Restgebieten oder ins Ausland vertrieben, zu leben hat.
20.12.2012 15:26 Uhr
von muh:
Hoffentlich kommt die markierung der Waren aus den Palästinensergebieten bald - so hat man endlich eine Möglichkeit, die Besetzung des Westjordanlandes an der Supermarktkasse zu unterstützen, statt der ewig heuchlerischen deutschen Außenpolitik zuschauen zu müssen.
Nur zur Erinnerung: Israel wurde von den arabischen staaten mehrfach angegriffen, nicht andersherum. In meinen Augen hat Israel somit das Recht, soviel arabisches Land zu erobern oder zu besetzen wie ihm beliebt. Andersherum haben die arabischen Staaten sich schließlich das gleiche Recht herausgenommen. Es ist bewundernswert, wieviel Zurückhaltung und Selbstbeherrschung dieser geschundene Staat dabei noch an den Tag legt.
Ich glaube nicht an eine Kompromisslösung in diesem Konflikt, dazu war genug Zeit und es gab genug Vermittlungsversuche. Die einzig verbliebene akzeptable Lösung ist ein Sieg Israels, in dessen gefolge sämtliche Araber aus den besetzten Gebieten ausgewiesen werden. Leider wird die deutsche und europäische Außenpolitik das zu verhindern wissen.
15.12.2012 17:36 Uhr
von Gonzi:
Nun ja, Avnery kommt im Gegensatz zu Netanjahu ohne Berlusconi-Toupet aus.
15.12.2012 14:46 Uhr
von jackenhose:
@mama
natürlich sind es jetzt auch wieder "die araber"
14.12.2012 01:30 Uhr
von mama:
anti-pod
die gebiete sind nicht BESETZT!
durch wiederholung wird aus lüge
keine warheit.
faire lösung hat keiner weil israel sicherheit will
und die araber israel vernichten wollen!
12.12.2012 13:27 Uhr
von Ant-iPod:
Glückwunsch an Herrn Avenery - der Rechtsstaat siegt, die radikalen Fanatiker können Israel nicht unterdrücken... Pech gehabt Bibi und (UN-)Liebermann.
@Luca:
Was Sie schreiben, stimmt schon - das die Palästinenser Jobs erhalten und für harte Arbeit einen gerechten Lohn erhalten. Aber warum muss dies auf besetztem Territorium und "enteignetem" Land geschehen?
Wieso setzt sich Israel als Besatzungsmacht ins Unrecht anstatt eine faire Lösung anzustreben - als eindeutig stärkerer Verhandlungspartner hat es viel mehr in die Gespräche einzubringen, als die Palästinenser?
Herr Avenery setzt sich für eine nachhaltige Friedenslösung mit den Palästinensern ein - möge er erfolgreich sein.
Wenn er es ist, dann können die Menschen dort, Juden wie Muslime, Hebräer wie Araber ihre Produkte gemeinsam herstellen und auf den Weltmärkten verkaufen.
Wer aber in einer Wasserarmen gegend ausgiebig Landwirtschaft auf fremden Territorium betreibt - und juristisch ist das besetzte Gebiet nunmal nicht Israel - der darf nicht auch noch für Rechtsbruch und Unterdrückung (vgl. Wasserzuteilung) belohnt werden.
12.12.2012 03:46 Uhr
von Luca:
Seit den sinnlosen Boykottwahn, welcher aus europäisch-islamischen antisemitischen Synergieeffekten resultiert und der alle Merkmale eines modernen Antisemitismus aufweist, kaufe ich nur noch israelisches Obst (der Rest wird Containert).
Jetzt ess ich erstmal meine leckere Sweety Grapefruit. Schmeckt lecker und Mensch tut auch noch etwas Gutes.
Palästinenser bekommen nähmlich bei der Arbeit 3mal so hohe Löhne. Hier leisten Israelis und Siedler die beste Armutsbekämpfung. Die irrsinnige Subvention von Terror der Weltgemeinschaft, deren Gelder nur den kleptokratischen Verbrechern zu Gute kommen, gibt falsche Impulse.
Deshalb, esst mehr Obst von Siedlern.
11.12.2012 22:38 Uhr
von mama:
das ist der beste beweis das israel ein rechtsstaat ist und avneri ein lügner!
also doch 1-0 für natanjahu, nun wird er begründen was der boykottaufruf anrichtet und 2-0, nicht zu früh freuen, die medizin für avneri ist wohl nach der wahl da. :P
11.12.2012 20:20 Uhr
von Beobachter:
Man muss ab und zu daran erinnern, dass Terror, Krieg und Hass als Dauerzustand MIT den europäischen Kolonialherren nach 1918 und NACH der Gründung des Staates Israel auf erobertem arabischen Land in den Nahen Osten eingezogen ist.
'
DAS sollte man NIE aus den Augen verlieren und das Gleichnis vom Pharisäer bemühen!
11.12.2012 20:00 Uhr
von @Heike:
Ach Heike, schon mal was von der in den 60ern und 70ern weitverbreiteten Panarabischen Idee gehört?
Setz doch mal den ideologischen Filter ab und versuche eine konstruktive und sichere Zukunft für beide Seiten zu unterstützen. Israel kann auf Dauer nur in einer friedlichen Nachbarschaft mit einem freien und lebensfähigen Palästina überleben. Je eher das erkannt und politisch von allen umgesetzt wird um so besser.
11.12.2012 18:18 Uhr
von Stimme der Demokratie:
Der Boykott von "Produkten aus den Siedlungen" ist sicher sinnvoll, wenn man die angestellten Palästinenser dafür bestrafen will, dass sie arbeiten und nicht als Kostgänger der internationalen Gemeinschaft ein Opfer-Dasein führen wollen.
11.12.2012 18:11 Uhr
von Harald:
Ein sinnloses Gesetz, weshalb es auch nie in der Praxis angewandt wurde.
Und jetzt?
Glauben jetzt alle, who von jüdischer Kennzeichnungspflicht profits, sich am Ziel ihrer Wünsche?
Die israelkritische Basis in Deutschland wird bei soliden 30 - 40 Prozent der Bevölkerung angesetzt. Die können doch getrost ihre Früchte bei Most Dainar kaufen.
Alle anderen, die topp Qualität statt braunrotes Fallobst wollen, freuen sich auch weiterhin über beste Ware aus Israel.
11.12.2012 16:57 Uhr
von heike:
Hier muss Avnery Arafat bei der Bestimmung des Künftigen Araber Staates helfen.Arafat kennt sich anscheinend nicht aus.Lesen sie-ARAFAT wollte kein PALÄSTINA(!)sondern EINEN Arabischen Staat.
Yasser Arafat: "We are looking to make one arab state from Morocco to Adan" (Yemen). In an interview with Uri Avneri in Beirut, Lebanon 1982. In The 1970's the Palestinian terrorist organisation Fatah, terrorized Israeli civilians from the Lebanese border. In this interview Arafat reveals the true intentions of Palestinian terrorism.
http://www.youtube.com/watch?v=O8DG56K8hTY
11.12.2012 16:46 Uhr
von Ute:
Es ist schon feige, dass man sich hier oft auf die wenigen Israelis wie Uri Avnery beruft, die den Frieden mit den Palästinensern schaffen wollen
Handelssanktionen würden dem Siedlungsspuk im Handumdrehen ein Ende machen. Die könnte die EU stets und auch ohne die USA beschließen, wenn sie denn wirklich meinen würde, es wäre unverantwortlich, was sich Israel in Palästina leistet.
Dann hätten die Avnerys für andere Dinge die Hände frei.