Genua-Schläger müssen nicht ins Gefängnis
Verurteilte Polizisten zufrieden
Sieben Jahre nach G8 in Genua werden in Italien 15 Sicherheitskräfte wegen schikanöser Behandlung von Demonstranten verurteilt. Doch werden sie nicht in Gefängnis müssen - die Taten sind verjährt.
Leserkommentare
13.07.2009 15:50 Uhr
von Niklas M:
wenn man sich die bilder von damals anschaut, wurde ich sagen, das es ganz klar schwere körperverletzung war.
italien ist damals wirklich sehr,sehr brutal gegen die meist friedlichen demonstranten vorgegeangen.
einer würd ja sogar erschossen.
also wenn ihr mich fragt würde ich sagen, das der prozess mit absicht so lange gedauerd hat, eben damit die taten der polizei verjähren.
denn verhafteten demonstranten wurde hingegen schnell der prozess gamacht.
einfach schrecklich, und das nennt sich demokratie???????
16.07.2008 09:43 Uhr
von andreas weber:
der ausdruck "schikanöse behandlung" ist wohl eher unpassend, weil das problem bagatellisierend. wenn ich recht informiert bin, ging es um massive körperliche gewalt, die die polizisten gegenüber den demonstranten einsetzten.
16.07.2008 09:00 Uhr
von Stefan Karst:
Ein trauriges Urteil für einen angeblichen Rechtsstaat :-(
Wobei meiner Meinung nach nichts anderes zu erwarten war... diese grausamen Taten der Polizei wurden von zu hoher Stelle gedeckt oder gar angeordnet als das ein faires Urteil hätte bei rauskommen können.