• 31.08.2008

Gentechnikgegner verfolgen Seehofer

Minister zwischen Maiskolben

Gentechnikgegner reisen Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer auf seiner Wahlkampftour durch Bayern hinterher. Der redet mit ihnen, doch um Entscheidungen drückt er sich.von Bernhard Hübner

  • 01.09.2008 00:57 Uhr

    von Bark Wind:

    "Es ist eine Antwort, die keinem wehtut" steht im letzten Absatz - sorry, aber das ist einfach falsch!

    Natürlich tut das Gentech-GegnerInnen weh! Die Verbreitung von Genen (auch technisch manipulierter Gene in Pflanzen) hält sich doch nicht an Grenzsteine von Kommunen!

    Davon abgesehen gilt bei Grundrechten sonst der Minderheitenschutz. Nach Seehofer soll aber jede Kommune einfach im Mehrheitsprinzip abstimmen. Gentechnisch veränderte Organismen in der Umwelt, die in Zukunft nicht mehr aufzuhalten sind, können aber als Verletzung des Grundrechtes der Sicherheit und Unversehrtheit der Person (Gesundheit etc.) betrachtet werden.

    Außerdem sind Bio-Bauernhöfe, die ich an dieser Stelle 'mal verteidigen muss (was ich nicht immer mache, v.a. wg. manchem mittelalterlichen Aberglauben bei Demeter u.a.), in vielen Kommunen jeweils in der Minderheit, haben auf diese Weise also praktisch kaum eine Chance.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder