Man sollte mal ehrlich sein und zugeben, dass die europäischenRechtsvorschriften in diesem Punkt Defizite aufweisen. Ich vermute mal, dass der Honig, der unter den Nahrungsmitteln eine Sonderstellung innehat, schlich und einfach vergessen worden ist. Auch die Imker scheinen während des Gesetzgebungsprozesses geschlafen zu haben. Da die Kennzeichnungsvorschrift eine unmittelbar geltende EU-Verordnung ist, kann die Bundesregierung daran kein Jota ändern. Es sind sämtliche Mitgliedstaaten betroffen, da überall Honig produziert, importiert oder konsumiert wird. Die sich schon jetzt abzeichnende Rechtsunsicherheit wird bestehen bleiben. Deshalb erscheint mir eine Änderung der Rechtsvorschrift auf europäischer Eebene unumgänglich. Was sagt das Verbraucherschutzministerium dazu ?
03.10.2008 23:46 Uhr
von Dirk W,:
Das Ganze war jüngst auch Thema bei ZDF Umwelt. http://www.youtube.com/watch?v=nIJbA5BJFiQ
Es ist erschreckend, wie mit den Verbrauchern und den Imkern umgegangen wird und wie die Lobbyarbeit diverser Konzerne scheinbar ihre Früchte trägt.
02.10.2008 09:08 Uhr
von Manfred Gerber:
Vor drei Jahren hab ich genau dieses Problem in einem Imkerforum ausführlich angekündigt und in Briefen an den deutschen Imkerbund auf diese Gefahr hingewiesen. Da wurde man wie ein Nestbeschmutzer behandelt.
Der Imageschaden für den deutschen Honig ist nun gewaltig. Und es wird noch besser, die meisten Honige werden gar nicht auf GVO Pollen untersucht.
Wie riet mir ein hoher Beamter des Verbraucherministeriums? Verkaufen sie das Zeug, sie müssen den genveränderten Pollen doch nicht deklarieren.
Guten Appetit wünscht Imkerei Bienenwabe
01.10.2008 17:40 Uhr
von B. Stoiber:
Interessant...
Ich bin schon jetzt gespannt, wie der gute Herr Seehofer dieses Gesetz der Pflanzen- und Tierwelt nahe bringen will. Vielleicht durch einen bundesweit organisierten Bienenpogrom, wie seinerzeit Mao und die Spatzen?!
Leserkommentare
04.10.2008 16:10 Uhr
von Dr. Stefan Ramer:
Man sollte mal ehrlich sein und zugeben, dass die europäischenRechtsvorschriften in diesem Punkt Defizite aufweisen. Ich vermute mal, dass der Honig, der unter den Nahrungsmitteln eine Sonderstellung innehat, schlich und einfach vergessen worden ist. Auch die Imker scheinen während des Gesetzgebungsprozesses geschlafen zu haben.
Da die Kennzeichnungsvorschrift eine unmittelbar geltende EU-Verordnung ist, kann die Bundesregierung daran kein Jota ändern.
Es sind sämtliche Mitgliedstaaten betroffen, da überall Honig produziert, importiert oder konsumiert wird.
Die sich schon jetzt abzeichnende Rechtsunsicherheit wird bestehen bleiben. Deshalb erscheint mir eine Änderung der Rechtsvorschrift auf europäischer Eebene unumgänglich.
Was sagt das Verbraucherschutzministerium dazu ?
03.10.2008 23:46 Uhr
von Dirk W,:
Das Ganze war jüngst auch Thema bei ZDF Umwelt.
http://www.youtube.com/watch?v=nIJbA5BJFiQ
Es ist erschreckend, wie mit den Verbrauchern und den Imkern umgegangen wird und wie die Lobbyarbeit diverser Konzerne scheinbar ihre Früchte trägt.
02.10.2008 09:08 Uhr
von Manfred Gerber:
Vor drei Jahren hab ich genau dieses Problem in einem Imkerforum ausführlich angekündigt und in Briefen an den deutschen Imkerbund auf diese Gefahr hingewiesen.
Da wurde man wie ein Nestbeschmutzer behandelt.
Der Imageschaden für den deutschen Honig ist nun gewaltig. Und es wird noch besser, die meisten Honige werden gar nicht auf GVO Pollen untersucht.
Wie riet mir ein hoher Beamter des Verbraucherministeriums?
Verkaufen sie das Zeug, sie müssen den genveränderten Pollen doch nicht deklarieren.
Guten Appetit wünscht
Imkerei Bienenwabe
01.10.2008 17:40 Uhr
von B. Stoiber:
Interessant...
Ich bin schon jetzt gespannt, wie der gute Herr Seehofer dieses Gesetz der Pflanzen- und Tierwelt nahe bringen will.
Vielleicht durch einen bundesweit organisierten Bienenpogrom, wie seinerzeit Mao und die Spatzen?!