Biobauern und Umweltschützer fordern nach dem ersten Runden Tisch der Forschungsministerin mehr kritische Stimmen. Als Feigenblatt wollen sie nicht dienen.
Die Befürworter der Gentechnik für die Landwirtschaft argumentieren gerne mit Ertragssteigerung und Welthunger, dabei ist der Welthunger ein Verteilungs-Problem. Tonnen an Nahrungsmittel werden verheizt um Energie und Kraftstoffe zu erzeugen, Tonnen an Futtermittel werden aus Ländern importiert, in denen Menschen millionenfach verhungern. Durch Industriestaaten- Subventionen haben Bauern aus armen Regionen der Welt keine Chance auf dem Markt. Ertragssteigerungen würden an der Situation nichts ändern, die Welt läge nur in der Hand 5-6 multinationaler Unternehmen, die dadurch die komplette Nahrungsmittelkette beherrschten. Abgesehen davon hat das amerikanische Landwirtschaftministerium, auch nach über 10 Jahren keine höhere Erträge durch gentechnisch veränderte Pflanzen verzeichnen können: http://derstandard.at/?url=/?id=1237230015703 Wer Fragen an Anette Schavan hat kann sie einfach auf abgeordnetenwatch.de stellen: http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_annette_schavan-650-5555.html
Anette Schavans Gastkommentar auf der Financel Times Deutschland: http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Gastkommentar-Schavan-Gentechnik-muss-sein/515215.html
PS: Monsanto in deutschen Behörden -> http://www.youtube.com/watch?v=KFM8QDyubHA&feature=related
21.05.2009 13:12 Uhr
von sunstreet:
Ach ja Frau Schavan, das Thema versachlichen und anschließend eine freiwillige Selbstverpflichtung von Monsanto und Co. Typische Vorgehensweise unserer Politiklobbyisten. Wie schön wäre es, wenn Sie sich gemeinsam mit dem Genmais vom Acker machen würde. Denn Leute wie Schavan sind für dieses Land genauso nützlich und notwendig wie Genmais. Überhaupt nicht !!! Sie schaden nur.
21.05.2009 12:31 Uhr
von Brigitte Schupp:
Frau Schavan weiß anscheinend nicht, was sie da tut, außer der Tatsache, dass sie die Profite von Monsanto & Co. sichern möchte. Und das Gerede vom Beitrag irgendwelcher „Grünen Revolutionen“ der Agrarindustrie zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung hören wir schon seit den siebziger Jahren immer wieder, und niemals hat sich dadurch etwas zum Positiven verändert, außer der Füllungsgrad der Konzernkassen. Die ganze grüne Gentechnik ist ein einziger Betrug, der nur zum Ziel hat, die Bauern von integrierten Systemen von Spritzung und Düngung abhängig zu machen, sowie immer neues teures Saatgut kaufen zu müssen. Und wunderbarerweise liefern Monsanto & Co. alles aus einer Hand… Die Ernährung der dritten Welt ist für die Agrarchemiekonzerne dabei nur als vorgeschobenes Marketingargument von Bedeutung, ansonsten aber völlig schnuppe. Leider fallen nur zu viele Gutmenschen auf diese Propaganda herein, weil sie „den armen hungernden Menschen helfen“ wollen. Diese werden dadurch im Gegenteil noch mehr ihrer Ressourcen beraubt und in Verelendung getrieben.
21.05.2009 09:01 Uhr
von Maiblume:
Also mir kommt das auch vor wie
scheinheilige Umarmungtaktik !
(Schon Ministerposten mit Frauen zu besetzen ist bei den Unionsparteien Scheinheiligkeit, um mit einem gewissen Sympathiebonus zu punkten und außerdem als "moderat, aber modern" zu erscheinen.)
Leserkommentare
22.05.2009 14:10 Uhr
von Hans-Peter Jürgen:
Die Befürworter der Gentechnik für die Landwirtschaft argumentieren gerne mit Ertragssteigerung und Welthunger, dabei ist der Welthunger ein Verteilungs-Problem. Tonnen an Nahrungsmittel werden verheizt um Energie und Kraftstoffe zu erzeugen, Tonnen an Futtermittel werden aus Ländern importiert, in denen Menschen millionenfach verhungern. Durch Industriestaaten- Subventionen haben Bauern aus armen Regionen der Welt keine Chance auf dem Markt. Ertragssteigerungen würden an der Situation nichts ändern, die Welt läge nur in der Hand 5-6 multinationaler Unternehmen, die dadurch die komplette Nahrungsmittelkette beherrschten. Abgesehen davon hat das amerikanische Landwirtschaftministerium, auch nach über 10 Jahren keine höhere Erträge durch gentechnisch veränderte Pflanzen verzeichnen können: http://derstandard.at/?url=/?id=1237230015703
Wer Fragen an Anette Schavan hat kann sie einfach auf abgeordnetenwatch.de stellen: http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_annette_schavan-650-5555.html
Anette Schavans Gastkommentar auf der Financel Times Deutschland:
http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Gastkommentar-Schavan-Gentechnik-muss-sein/515215.html
empfehlenswerte Reportagen zum Thema:
http://www.youtube.com/watch?v=0RU6GjmQv8g
http://www.youtube.com/watch?v=lobhRmpb_Bc
http://www.youtube.com/watch?v=iaR7tHMZ-9A
empfehlenswerte Gesprächsrunden:
http://www.youtube.com/watch?v=qgywKa6tS5A&feature=channel_page
http://video.google.com/videoplay?docid=6586548302618215381&ei=_zwUSv6-LKjS2gKo8YzIAQ&q=scobel&hl=de
PS: Monsanto in deutschen Behörden -> http://www.youtube.com/watch?v=KFM8QDyubHA&feature=related
21.05.2009 13:12 Uhr
von sunstreet:
Ach ja Frau Schavan, das Thema versachlichen und anschließend eine freiwillige Selbstverpflichtung von Monsanto und Co.
Typische Vorgehensweise unserer Politiklobbyisten.
Wie schön wäre es, wenn Sie sich gemeinsam mit dem Genmais vom Acker machen würde. Denn Leute wie Schavan sind für dieses Land genauso nützlich und notwendig wie Genmais. Überhaupt nicht !!! Sie schaden nur.
21.05.2009 12:31 Uhr
von Brigitte Schupp:
Frau Schavan weiß anscheinend nicht, was sie da tut, außer der Tatsache, dass sie die Profite von Monsanto & Co. sichern möchte.
Und das Gerede vom Beitrag irgendwelcher „Grünen Revolutionen“ der Agrarindustrie zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung hören wir schon seit den siebziger Jahren immer wieder, und niemals hat sich dadurch etwas zum Positiven verändert, außer der Füllungsgrad der Konzernkassen.
Die ganze grüne Gentechnik ist ein einziger Betrug, der nur zum Ziel hat, die Bauern von integrierten Systemen von Spritzung und Düngung abhängig zu machen, sowie immer neues teures Saatgut kaufen zu müssen. Und wunderbarerweise liefern Monsanto & Co. alles aus einer Hand…
Die Ernährung der dritten Welt ist für die Agrarchemiekonzerne dabei nur als vorgeschobenes Marketingargument von Bedeutung, ansonsten aber völlig schnuppe.
Leider fallen nur zu viele Gutmenschen auf diese Propaganda herein, weil sie „den armen hungernden Menschen helfen“ wollen. Diese werden dadurch im Gegenteil noch mehr ihrer Ressourcen beraubt und in Verelendung getrieben.
21.05.2009 09:01 Uhr
von Maiblume:
Also mir kommt das auch vor wie
scheinheilige Umarmungtaktik !
(Schon Ministerposten mit Frauen zu besetzen ist bei den Unionsparteien Scheinheiligkeit, um mit einem gewissen Sympathiebonus zu punkten und außerdem als "moderat, aber modern" zu erscheinen.)