"Ihr gebt mir eure Messer und ich bringe euch Lesen und Schreiben bei", sagt Rugiatu Turay zu den Frauen. Die Männer klärt Turay auf, die wussten fast nichts über grausame Ritual.von Ariane Heimbach
@Max & Moritz, ich habe selber einige Jahre in Afrika gelebt und gearbeitet, unter anderem auch in Sierra Leone, und ich muss in dem Punkt widersprechen, dass es sich um staatliche Lizenzen handelt. Vielmehr sind "Steuern" an den Dorfchef oder die Führer religiöser Gruppen oder Geheimgesellschaften weitverbreitet und haben nichts mit staatlichen Strukturen zu tun sondern laufen weitestgehend im Verborgenen.
Die GTZ hat im Übrigen in den 90ern ein ähnliches Projekt im Nachbarland Guinea durchgeführt und hatte damals ebenfalls den Ansatz, den Beschneiderinnen ein Ersatzeinkommen zu verschaffen.
16.05.2010 07:38 Uhr
von max-moritz:
Zu Bildung statt Rasierklingen: Ruriatu Turay: sehr gut wird hier der Zusammenhang zwischen Beruf, Berufung, staatlicher Lizenz und Praxis beschrieben.
Verstümmelnde Riten, wie hier beschrieben, halten sich leider hartnäckig; zumal die Riten mit "Beruf" Existenzen zu tun hat, sieht man wie schwer es ist, solche unnützen lebensbedrohlichen Rituale zu beenden.
Sehr konsequent handelt Turay, wenn sie diesen verstümmelnden Frauen, die diese "Berufung durch staatliche Linzenz" (auch bezahlt) ausüben dürfen, eine NEUE Existenz durch Schulung und Fianzierung anbietet. Denn sonst kommen sie nicht davon los. Welches Interesse hat da der Lizentzgeber: Staat ?
Dass hier ausschließlich Frauen und nicht Männer solchen "Berufen" nachgehen und Männer ahnungslos waren, ist besonders denkwürdig und spricht dafür dass auch Frauen, heimlich, hässlich gegenüber ihren Gespielinnen sein können und dabei noch staatlich, stattlich verdienen - und das hält sich hartnäckig.
Dass der Staat als Lizenzgeber beteiligt ist, zeigt mal mehr, dass hier Geld (stinkt nicht) eine Rolle spielt und alles was etwas einbringt zur perfekten Selbstbedienung der poltischen Klasse ausartet.
Der Staat als Hehler - wenn nicht Stehler - zeigt sich nicht nur in unterentwickelten Staaten, sondern auch in der "zivilisierten" Welt - bei uns.
Wenn 19% Mehrwert (Steuer) auf Arznei (-Krankheit) erhoben wird und die in einen Mischfonds gewaschen, die Einnahmen zweckentfremdet nicht den Kranken und der Gesundheitsforschung zukommt, sondern damit dann auch Diäten und Kriege (Griechenland) finanziert werden, dann fragt sich wie sozial die Politiker sich selbst verstehen. Und wie hartnäckig verteigt, das sich (ethisch, moralisch) hartnäckig hält.
Kein Wunder, dass ein (Mwst. auf Arznei) Motiv (und kein Verbot) besteht, diese Einnahmen (aus bis zu 16 Arzneimittel pro Patient und Tag) zu diesem Einnahmen-Vermehrungs-Motiv passt: "Könnt ihr Ärzte nicht noch mehr verschreiben" und "könnt ihr Patienten nicht noch mehr Arzneien schlucken".
"Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" - für wie naiv halten die Politiker ihre Wähler - müsste doch heißen: Fragen sie die Profiteure und sie wissen was sie von deren Rat zu halten haben.
Genau so hält sich hartnäckig die Mär von den schweren Krankheiten, die man mit dem Messer und Strahlen und mit Tschnobyl-Chemie bekämpfen muss.
Also Profit ist das wahre Motiv für staatliche Legitimation der Berufsausübung. Das Motiv könnte man so fortsetzen und in allen Bereichen erkennen, wo bürgerliche Begehren und Vernuft nicht in staatliche Verordnung und Gesetz umgesetzt werden.
Das betrifft das Recht auf freie (Ab-)Wahlen, Entscheidungsfreiheit und (Ab)Wahlfreiheit, auf Steuer und Finanzen, Renten, Krankenkassen, überall wo es um Recht und Freiheit und um Kosten geht.
Überholte Riten: Sagen Sie mal einem Urologen, Gynäkologen, dass es mit modernen und früheren Diagnosen und risikolosen Therapien ganz ohne Stahl, Strahl, Chemie geht, was er davon hält.
Das Beispiel überholte Rituale: Aufklärung der Bürger wie im obigen Fall der Klitoris-Verstümmelung sollte Schule machen und gleich mit einer Umschulung und neunen Existenzgründung verbunden staatlich verordnet werden - und die Welt wäre lieb und human.
Aufklärung: wo stehen da die kranken Kassen ?
Aufklärung?: Wo stehen da die staatlichen Kirchen ?
15.05.2010 15:34 Uhr
von Thomas Sch.:
Liebe TAZ-Redaktion,
was soll das ? Bereits vor Tagen habe ich einen Artikel zum Thema geschrieben. Selbsverständlich unter Einhaltung aller vorgeschriebenen Regeln. Da er weder sprachlich, noch inhaltlich, weder formal noch andere Fehler enthält, frage ich mich, was das soll, die Veröffentlichung zurückzuhalten. Keine Zensoren frei ?
ANMERKUNG DER REDAKTION: Leider können wir Leserkommentare stets nur mit Verzögerung freischalten, da sämtliche Kommentare vor einer Veröffentlichung von der Onlineredaktion gegengelesen werden müssen. Da davon jeden Tag einige hundert hier ankommen, kann das Freischalten auch mal etws länger dauern. Wir bitten dafür um Entschuldigung.
15.05.2010 11:57 Uhr
von antira, jetzt wirklich.:
So ermutigend der Artikel auch ist, er strotzt nur so vor rassistischen Reproduktionen. Ich nehme mal an, dass die Autorin das nicht beabsichtigt hat und verzichte auf konkrete Belehrungen. Susan Arndt (Rassismus in der deutschen Sprache, Afrikabilder) hat einiges dazu geschrieben, der BER (Berliner entwicklungspolitische Ratschlag) hat ein Merkblatt zur nicht-rassistischen Berichterstattung herausgegeben (auf Nachfrage).
Bei anderen Tageszeitungen ist die bemerkenswerte Resistenz in Bezug auf Kritik an rassistischen und kulturalistischen Reproduktionen schon schlimm genug, die TAZ hat einen linken Anspruch und es würde ihr gut stehen, wenn diese Wortwahl in euren Artikeln und Reportagen nicht mehr auftauchen würde. Es diskreditiert die Zeitung, dabei wäre es so leicht, darauf zu verzichten.
Schöne Grüße
14.05.2010 11:55 Uhr
von Dr. Harald Wenk:
Die Klitorisbeschneidungein ist islamisches Ritual, bekannt aus der "Wüstenblume". Das wird in dem Artikel mehr dem aufmerksamen Leser durch Schlussverfahren deutlich.
14.05.2010 11:00 Uhr
von Harry Herr:
Über die menschenrechtsverletzende Genitalverstümmelung von Mädchen regen sich die Üblichen Sich-Aufreger (zu RECHT!!!) auf.
Über die rituelle grausame, sadistische Genitalverstümmelung von Jungen, bei der weltweit jedes Jahr 1000e sterben, ebensoviele teil- oder vollkastriert werden - Kein Wort... Kein einziges Wort... Von keinem einzigen der üblichen sich aufregenden Gutmenschen auch nur EIN Wort.
Sind ja nur Männer, da kommt es nicht drauf an.
(Wahrscheinlich war das jetzt zu "rechtsextremistisch"... Männerrechte zu vertreten ist ja, wie wir seit neuestem wissen, immer "rechtsextremistisch".)
Harry, Mannheim
14.05.2010 10:52 Uhr
von Sarah:
Gut, dass das Thema mal wieder aufgegriffen wird! Vor allem, da auch gesagt wird, dass es eben nicht einfach mit einem "Verbot von Außen" gemacht ist, sondern, dass die Initiative von Innen heraus angestoßen und umgesetzt wird und dass es wichtig ist, Alternativen anzubieten. Siehe auch: www.wfd.de
14.05.2010 10:50 Uhr
von Dr. Harald Wenk:
Da die "Gerissenheit afrikanischer Politiker" in nichts den Europäern nachsteht, verbergen sich wohl ziemlich viele "Machtpraktiken" hinter den archaisch-atavistischen brutalen Methoden. Das Mittel verbaler "Aufklärung" wird schon lange erschöpft sein. Die christlich/isalmische Missionierung läuft schon sehr lange. In gewisser Weise scheint mir da soviel schiefgegangen zu sein, dass der "Export", mehr ein "Überstülpen", der westlichen Zivilisation an dem integralen Kopfstück christliche Kirche fast noch mehr scheitert, als an dem Rumpfstück kaptalistische Marktökonomie mit ungeheuer hoher Produktivtechnik ohne Lösung der Einkommensproblemen der freigesetzten Menschen.Das Kolonoialregiment kommt in der Politik verschärfend hinzu. Die Geheimbünde sollen auch schon sehr lange ein sehr brutale und blockierende Funktion in Afrika spielen. Sieht so aus, als kennen die wirklich gar nichts mehr.
14.05.2010 10:39 Uhr
von uwe:
". Und genauso selbstverständlich wie ein Muslim eine Christin heiratet, ... "
Ja das ist ja auch erlaubt im Islam, nur einem Christen ist es nicht erlaubt eine Muslima zu heiraten, das nehme ich als Intoleranz wahr.
Zu dem Rest des Artikels kann ich nur sagen, ich wünsche dieser mutigen Frau viel Erfolg bei ihrer Arbeit.
14.05.2010 10:21 Uhr
von Thomas Sch.:
Was mich immer wieder wundert, ist, daß über diese tausendfach verübten, grausamsten Verbrechern an wehlosen Kindern geschwiegen wird. Gerade von denen, die behaupten, so gern und oft die Welt zu retten, ist das Schweigen besonders laut. Der böse Kapitalismus wird gebrandmarkt, da werden sogar Autos in unseren Städten angezündet. Für eine angebliche rechtsradikale Gefaht, die sich dann doch wieder nur in einem Minniwahlergebnis von 0,5% verflüchtigt, werden Millionen bezahlt, aber da, wo tausende von jungen Mädchen bei lebendigem Leibe verstümmelt werden: Schweigen. Da stimmt was mit euch Weltrettern nicht. Da tut euch ganz offensichtlich der Sportwagen des Nachbarn mehr in euren Augen weh, als so ein Massaker.
Leserkommentare
20.05.2010 16:21 Uhr
von Jochen Braun:
@Max & Moritz,
ich habe selber einige Jahre in Afrika gelebt und gearbeitet, unter anderem auch in Sierra Leone, und ich muss in dem Punkt widersprechen, dass es sich um staatliche Lizenzen handelt. Vielmehr sind "Steuern" an den Dorfchef oder die Führer religiöser Gruppen oder Geheimgesellschaften weitverbreitet und haben nichts mit staatlichen Strukturen zu tun sondern laufen weitestgehend im Verborgenen.
Die GTZ hat im Übrigen in den 90ern ein ähnliches Projekt im Nachbarland Guinea durchgeführt und hatte damals ebenfalls den Ansatz, den Beschneiderinnen ein Ersatzeinkommen zu verschaffen.
16.05.2010 07:38 Uhr
von max-moritz:
Zu Bildung statt Rasierklingen: Ruriatu Turay:
sehr gut wird hier der Zusammenhang zwischen Beruf, Berufung, staatlicher Lizenz und Praxis beschrieben.
Verstümmelnde Riten, wie hier beschrieben, halten sich leider hartnäckig; zumal die Riten mit "Beruf" Existenzen zu tun hat, sieht man wie schwer es ist, solche unnützen lebensbedrohlichen Rituale zu beenden.
Sehr konsequent handelt Turay, wenn sie diesen verstümmelnden Frauen, die diese "Berufung durch staatliche Linzenz" (auch bezahlt) ausüben dürfen, eine NEUE Existenz durch Schulung und Fianzierung anbietet. Denn sonst kommen sie nicht davon los. Welches Interesse hat da der Lizentzgeber: Staat ?
Dass hier ausschließlich Frauen und nicht Männer solchen "Berufen" nachgehen und Männer ahnungslos waren, ist besonders denkwürdig und spricht dafür dass auch Frauen, heimlich, hässlich gegenüber ihren Gespielinnen sein können und dabei noch staatlich, stattlich verdienen - und das hält sich hartnäckig.
Dass der Staat als Lizenzgeber beteiligt ist, zeigt mal mehr, dass hier Geld (stinkt nicht) eine Rolle spielt und alles was etwas einbringt zur perfekten Selbstbedienung der poltischen Klasse ausartet.
Der Staat als Hehler - wenn nicht Stehler - zeigt sich nicht nur in unterentwickelten Staaten, sondern auch in der "zivilisierten" Welt - bei uns.
Wenn 19% Mehrwert (Steuer) auf Arznei (-Krankheit) erhoben wird und die in einen Mischfonds gewaschen, die Einnahmen zweckentfremdet nicht den Kranken und der Gesundheitsforschung zukommt, sondern damit dann auch Diäten und Kriege (Griechenland) finanziert werden, dann fragt sich wie sozial die Politiker sich selbst verstehen. Und wie hartnäckig verteigt, das sich (ethisch, moralisch) hartnäckig hält.
Kein Wunder, dass ein (Mwst. auf Arznei) Motiv (und kein Verbot) besteht, diese Einnahmen (aus bis zu 16 Arzneimittel pro Patient und Tag) zu diesem Einnahmen-Vermehrungs-Motiv passt: "Könnt ihr Ärzte nicht noch mehr verschreiben" und "könnt ihr Patienten nicht noch mehr Arzneien schlucken".
"Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" - für wie naiv halten die Politiker ihre Wähler - müsste doch heißen: Fragen sie die Profiteure und sie wissen was sie von deren Rat zu halten haben.
Genau so hält sich hartnäckig die Mär von den schweren Krankheiten, die man mit dem Messer und Strahlen und mit Tschnobyl-Chemie bekämpfen muss.
Also Profit ist das wahre Motiv für staatliche Legitimation der Berufsausübung. Das Motiv könnte man so fortsetzen und in allen Bereichen erkennen, wo bürgerliche Begehren und Vernuft nicht in staatliche Verordnung und Gesetz umgesetzt werden.
Das betrifft das Recht auf freie (Ab-)Wahlen, Entscheidungsfreiheit und (Ab)Wahlfreiheit, auf Steuer und Finanzen, Renten, Krankenkassen, überall wo es um Recht und Freiheit und um Kosten geht.
Überholte Riten: Sagen Sie mal einem Urologen, Gynäkologen, dass es mit modernen und früheren Diagnosen und risikolosen Therapien ganz ohne Stahl, Strahl, Chemie geht, was er davon hält.
Das Beispiel überholte Rituale: Aufklärung der Bürger wie im obigen Fall der Klitoris-Verstümmelung sollte Schule machen und gleich mit einer Umschulung und neunen Existenzgründung verbunden staatlich verordnet werden - und die Welt wäre lieb und human.
Aufklärung: wo stehen da die kranken Kassen ?
Aufklärung?: Wo stehen da die staatlichen Kirchen ?
15.05.2010 15:34 Uhr
von Thomas Sch.:
Liebe TAZ-Redaktion,
was soll das ? Bereits vor Tagen habe ich einen Artikel zum Thema geschrieben. Selbsverständlich unter Einhaltung aller vorgeschriebenen Regeln. Da er weder sprachlich, noch inhaltlich, weder formal noch andere Fehler enthält, frage ich mich, was das soll, die Veröffentlichung zurückzuhalten. Keine Zensoren frei ?
ANMERKUNG DER REDAKTION: Leider können wir Leserkommentare stets nur mit Verzögerung freischalten, da sämtliche Kommentare vor einer Veröffentlichung von der Onlineredaktion gegengelesen werden müssen. Da davon jeden Tag einige hundert hier ankommen, kann das Freischalten auch mal etws länger dauern. Wir bitten dafür um Entschuldigung.
15.05.2010 11:57 Uhr
von antira, jetzt wirklich.:
So ermutigend der Artikel auch ist, er strotzt nur so vor rassistischen Reproduktionen. Ich nehme mal an, dass die Autorin das nicht beabsichtigt hat und verzichte auf konkrete Belehrungen. Susan Arndt (Rassismus in der deutschen Sprache, Afrikabilder) hat einiges dazu geschrieben, der BER (Berliner entwicklungspolitische Ratschlag) hat ein Merkblatt zur nicht-rassistischen Berichterstattung herausgegeben (auf Nachfrage).
Bei anderen Tageszeitungen ist die bemerkenswerte Resistenz in Bezug auf Kritik an rassistischen und kulturalistischen Reproduktionen schon schlimm genug, die TAZ hat einen linken Anspruch und es würde ihr gut stehen, wenn diese Wortwahl in euren Artikeln und Reportagen nicht mehr auftauchen würde. Es diskreditiert die Zeitung, dabei wäre es so leicht, darauf zu verzichten.
Schöne Grüße
14.05.2010 11:55 Uhr
von Dr. Harald Wenk:
Die Klitorisbeschneidungein ist islamisches Ritual, bekannt aus der "Wüstenblume". Das wird in dem Artikel mehr dem aufmerksamen Leser durch Schlussverfahren deutlich.
14.05.2010 11:00 Uhr
von Harry Herr:
Über die menschenrechtsverletzende Genitalverstümmelung von Mädchen regen sich die Üblichen Sich-Aufreger (zu RECHT!!!) auf.
Über die rituelle grausame, sadistische Genitalverstümmelung von Jungen, bei der weltweit jedes Jahr 1000e sterben, ebensoviele teil- oder vollkastriert werden - Kein Wort... Kein einziges Wort... Von keinem einzigen der üblichen sich aufregenden Gutmenschen auch nur EIN Wort.
Sind ja nur Männer, da kommt es nicht drauf an.
(Wahrscheinlich war das jetzt zu "rechtsextremistisch"... Männerrechte zu vertreten ist ja, wie wir seit neuestem wissen, immer "rechtsextremistisch".)
Harry, Mannheim
14.05.2010 10:52 Uhr
von Sarah:
Gut, dass das Thema mal wieder aufgegriffen wird! Vor allem, da auch gesagt wird, dass es eben nicht einfach mit einem "Verbot von Außen" gemacht ist, sondern, dass die Initiative von Innen heraus angestoßen und umgesetzt wird und dass es wichtig ist, Alternativen anzubieten. Siehe auch: www.wfd.de
14.05.2010 10:50 Uhr
von Dr. Harald Wenk:
Da die "Gerissenheit afrikanischer Politiker" in nichts den Europäern nachsteht, verbergen sich wohl ziemlich viele "Machtpraktiken" hinter den archaisch-atavistischen brutalen Methoden. Das Mittel verbaler "Aufklärung" wird schon lange erschöpft sein. Die christlich/isalmische Missionierung läuft schon sehr lange. In gewisser Weise scheint mir da soviel schiefgegangen zu sein, dass der "Export", mehr ein "Überstülpen", der westlichen Zivilisation an dem integralen Kopfstück christliche Kirche fast noch mehr scheitert, als an dem Rumpfstück kaptalistische Marktökonomie mit ungeheuer hoher Produktivtechnik ohne
Lösung der Einkommensproblemen der freigesetzten Menschen.Das Kolonoialregiment kommt in der Politik verschärfend hinzu.
Die Geheimbünde sollen auch schon sehr lange ein sehr brutale und blockierende Funktion in Afrika spielen.
Sieht so aus, als kennen die wirklich gar nichts mehr.
14.05.2010 10:39 Uhr
von uwe:
". Und genauso selbstverständlich wie ein Muslim eine Christin heiratet, ... "
Ja das ist ja auch erlaubt im Islam, nur einem Christen ist es nicht erlaubt eine Muslima zu heiraten, das nehme ich als Intoleranz wahr.
Zu dem Rest des Artikels kann ich nur sagen, ich wünsche dieser mutigen Frau viel Erfolg bei ihrer Arbeit.
14.05.2010 10:21 Uhr
von Thomas Sch.:
Was mich immer wieder wundert, ist, daß über diese tausendfach verübten, grausamsten Verbrechern an wehlosen Kindern geschwiegen wird. Gerade von denen, die behaupten, so gern und oft die Welt zu retten, ist das Schweigen besonders laut. Der böse Kapitalismus wird gebrandmarkt, da werden sogar Autos in unseren Städten angezündet. Für eine angebliche rechtsradikale Gefaht, die sich dann doch wieder nur in einem Minniwahlergebnis von 0,5% verflüchtigt, werden Millionen bezahlt, aber da, wo tausende von jungen Mädchen bei lebendigem Leibe verstümmelt werden: Schweigen. Da stimmt was mit euch Weltrettern nicht. Da tut euch ganz offensichtlich der Sportwagen des Nachbarn mehr in euren Augen weh, als so ein Massaker.