Ein noch unveröffentlichter UN-Untersuchungsbericht über in den Jahren 1993 - 2003 verübte Verbrechen im Kongo kursiert im Netz. Das hat eine diplomatische Krise ausgelöst.von Dominic Johnson
Ich finde es sehr gut , dass endlich sich jemand traut die Wahrheit auszusprechen. ich als Ruanderin und überlebend des Hutu-Völkermordund auch komischerweise überlwbwnd des Kagame-Truppe empfinde ich es nur als gerechtigkeit. Jeser Mörder gehört ins Gefängnis, egal ob Kagame oder Hutu-Milizen in Frankreich,Deuschland etc.
01.09.2010 21:27 Uhr
von Herr Schmidt:
@ rapha Sie mögen mit Ihrer Behauptung, dass der UNO-Bericht zuerst zu dem Blog Congo-Siasa durchsickerte recht haben, auch wenn es auf der besagten Blog-Seite dazu keinen Hinweis gibt...
Wie dem auch sei, es ist jedenfalls auch dann sehr erstaunlich, dass der UNO-Bericht dann sofort durch eine große franz. Zeitung aufgegriffen wurde um puplizistisch entsprechend verwertet zu werden. Auch ändert dies ebenfalls nichts an den Tatsache, dass Frankreich bis zum heutigen Tag die Völkermörder der Hutus schützt und deren Verbrechen relativiert. Weiterhin bleiben sowohl die Auftraggeber, die Durchführenden und die Bereitsteller der Boden-Luft-Raketen unbekannt, die durch den Abschuss des Flugzeuges des damaligen Präsidenten Ruandas Juvénal Habyarimana, erst für den entscheidenden Anlass des im Voraus generalstabsmäßig geplanten Massenmordes sorgten. Welche Rolle hier der Berater des franz. Präsidenten für Afrikaangelegenheiten gespielt hat, der sich nur einen Tag nach dem Abschuss der Präsidentenmaschine am 07.04.94 selbst das Leben nahm, wird wohl für immer ungeklärt bleiben...falls er sich "selbst" das Leben genommen hat.
01.09.2010 09:16 Uhr
von rapha:
@Herr Schmidt Tolle Argumentation, aber der Ursprung ist falsch. Der Bericht sickerte nicht zu französischen Zeitung durch, sondern zu einem Blog namens Congo-Siasa, regional interessierten auch sehr zur Lektüre empfohlen. Er wurde von französischen Zeitungen allerdings sehr schnell prominent bearbeitet.
Wenn Herr Johnson schreibt "Der Entwurf rechtfertigt die Aufregung nicht." und das dann damit begründet, dass es ja nur ein Teil des Berichts ist und irgendwie alle schlimme Dinge getan haben, dann finde ich das bedenklich. Man mag die Vorgehensweise der Berichterstatter kritisieren und auch die Kreultaten der anderen beleuchten, aber die Taten die unter ruandischer Verantwortung geschahen als nicht aufregenswert abzutun, da es nicht die einzigen Taten waren ist mit einem Wort beschreibbar: parteiisch.
30.08.2010 12:00 Uhr
von Herr Schmidt:
Dass die "Draft-Version", die an der ruandischen Führung kein gutes Haar lässt, ausgerechnet an eine französische Zeitung durchsickerte lässt mal wieder viel Raum für Spekulationen. Ist es nicht Frankreich, welches vielen der führenden Köpfe der genocidverantwortlichen Hutus auch heute noch Schutz im eigenen Land bietet? Ist es ein Versuch den gerade frisch wiedergewählten Kagame, der sich mehr und mehr von Frankreich löst und erst vor kurzem die offizielle Landessprache von französisch auf englisch umgestellt hat, in Mißkredit zu bringen? Sicherlich wird nicht alles in dem Bericht frei erfunden sein, aber hier stinkt es doch m.E. ganz gewaltig... Jedenfalls bleibt die politische Entwicklung in der Region weiterhin spannend!
28.08.2010 21:32 Uhr
von Fritz:
Was ist denn der Versuch der Schwaechung der Taliban durch die Ermordung ihrer Elite nach Liste?
Leserkommentare
02.09.2010 20:23 Uhr
von Lisa:
Ich finde es sehr gut , dass endlich sich jemand traut die Wahrheit auszusprechen.
ich als Ruanderin und überlebend des Hutu-Völkermordund auch komischerweise überlwbwnd des Kagame-Truppe empfinde ich es nur als gerechtigkeit.
Jeser Mörder gehört ins Gefängnis, egal ob Kagame oder Hutu-Milizen in Frankreich,Deuschland etc.
01.09.2010 21:27 Uhr
von Herr Schmidt:
@ rapha
Sie mögen mit Ihrer Behauptung, dass der UNO-Bericht zuerst zu dem Blog Congo-Siasa durchsickerte recht haben, auch wenn es auf der besagten Blog-Seite dazu keinen Hinweis gibt...
Wie dem auch sei, es ist jedenfalls auch dann sehr erstaunlich, dass der UNO-Bericht dann sofort durch eine große franz. Zeitung aufgegriffen wurde um puplizistisch entsprechend verwertet zu werden.
Auch ändert dies ebenfalls nichts an den Tatsache, dass Frankreich bis zum heutigen Tag die Völkermörder der Hutus schützt und deren Verbrechen relativiert.
Weiterhin bleiben sowohl die Auftraggeber, die Durchführenden und die Bereitsteller der Boden-Luft-Raketen unbekannt, die durch den Abschuss des Flugzeuges des damaligen Präsidenten Ruandas Juvénal Habyarimana, erst für den entscheidenden Anlass des im Voraus generalstabsmäßig geplanten Massenmordes sorgten. Welche Rolle hier der Berater des franz. Präsidenten für Afrikaangelegenheiten gespielt hat, der sich nur einen Tag nach dem Abschuss der Präsidentenmaschine am 07.04.94 selbst das Leben nahm, wird wohl für immer ungeklärt bleiben...falls er sich "selbst" das Leben genommen hat.
01.09.2010 09:16 Uhr
von rapha:
@Herr Schmidt
Tolle Argumentation, aber der Ursprung ist falsch. Der Bericht sickerte nicht zu französischen Zeitung durch, sondern zu einem Blog namens Congo-Siasa, regional interessierten auch sehr zur Lektüre empfohlen. Er wurde von französischen Zeitungen allerdings sehr schnell prominent bearbeitet.
Wenn Herr Johnson schreibt "Der Entwurf rechtfertigt die Aufregung nicht." und das dann damit begründet, dass es ja nur ein Teil des Berichts ist und irgendwie alle schlimme Dinge getan haben, dann finde ich das bedenklich.
Man mag die Vorgehensweise der Berichterstatter kritisieren und auch die Kreultaten der anderen beleuchten, aber die Taten die unter ruandischer Verantwortung geschahen als nicht aufregenswert abzutun, da es nicht die einzigen Taten waren ist mit einem Wort beschreibbar: parteiisch.
30.08.2010 12:00 Uhr
von Herr Schmidt:
Dass die "Draft-Version", die an der ruandischen Führung kein gutes Haar lässt, ausgerechnet an eine französische Zeitung durchsickerte lässt mal wieder viel Raum für Spekulationen.
Ist es nicht Frankreich, welches vielen der führenden Köpfe der genocidverantwortlichen Hutus auch heute noch Schutz im eigenen Land bietet? Ist es ein Versuch den gerade frisch wiedergewählten Kagame, der sich mehr und mehr von Frankreich löst und erst vor kurzem die offizielle Landessprache von französisch auf englisch umgestellt hat, in Mißkredit zu bringen? Sicherlich wird nicht alles in dem Bericht frei erfunden sein, aber hier stinkt es doch m.E. ganz gewaltig...
Jedenfalls bleibt die politische Entwicklung in der Region weiterhin spannend!
28.08.2010 21:32 Uhr
von Fritz:
Was ist denn der Versuch der Schwaechung der Taliban durch die Ermordung ihrer Elite nach Liste?
28.08.2010 13:33 Uhr
von nameNotAvailable:
http://www.congoforum.be/upldocs/DRC_RAPPORT_FINAL_ENG_18062010-2.pdf
28.08.2010 13:30 Uhr
von nameNotAvailable:
Wo ist das PDF? Nicht drauf verlinken und dann nicht den Mut haben es online zu lassen.