Pannen bei der Suche nach den Naziterroristen: Obwohl Behörden mutmaßliche Helfer vom "Thüringer Heimatschutz" und von "Blood & Honour" überwachten, blieb das Trio unentdeckt.von Wolf Schmidt
Auf dem rechten Auge blind-auf dem linken blindwütig.
Keine Frage,nichts ist mit Gewalt zu erreichen!Wären bei den Morden der Zwickauer Terrorzelle aber Personen des öffentlichen Lebens betroffen gewesen,hätten sicherlich andere Fahndungsmethoden schnellen Erfolg gezeigt. Ich erinnere mich noch zugut an die RAF Attentate und den Kontrollen die ich damals sogar als 14 jähriger ausgesetzt war.(Maschinenpistolen im Anschlag) Soviel ist wohl klar, und zeigt sich für mich damit mal wieder eindeutig,- auf dem rechten Auge blind-auf dem linken blindwütig.
29.01.2012 05:12 Uhr
von Fritz:
Da moechte ich doch mal wissen, was in einer freiheitlichen Gesellschaft an dem Plakat der Leute auszusetzen ist. Es geht nicht aus, die eigene Meinung mit der Ausschzliessung anderer zu begruenden. Je mehr ich von den sogtenannten Nazis hoere, desdo sympatisacher werden sie mir. Weil ihre Gegner so bescheuert sind. Da muessen sie ja fast Recht haben!
28.01.2012 18:43 Uhr
von Roderic:
Gut ist, dass TAZ beharrlich am Thema dranbleibt.
Ich würde mir wünschen, dass sparsamer mit Schlagwörtern wie Versagen, Pannen oder Abstimmungsprobleme umgegangen würde. Das ist schon eine Bewertung, die erst am Ende einer Untersuchung stehen kann.
Bis dahin sollte - auch medial - in alle Richtungen ermittelt werden, also auch in Richtung Behörden.
Traurig genug, dass Geheimberichte über Medien lanciert werden und alles im Diffusen bleibt. Bei einem herausgehobenen öffentlichen Interesse, wie in diesem Fall, sollten staatliche Stellen regelmäßig, öffentlich und systematisch über Ermittlungsergebnisse und erkennbare Strukturen informieren.
28.01.2012 00:13 Uhr
von Jürgen Schneider:
Kein Wunder, dass der Verfassungsschutz im rechten Sumpf nicht so genau hinschaut. Ich wohne in Köln, in der Nähe der Zentrale des Bundesamtes für den Verfassungsschutz. Unser Kölner Vorort wird morgens von der Karawane der Mitarbeiter durchfahren, die in den Nächsten Vorort zum "Amt" wollen. Die meisten kommen aus Pulheim, einem beschaulichen, "lebenswerten" Städtchen am Rande von Köln. Mit einer beschaulichen, extrem aktiven Menge von jungen Rechtsextremen in dieser schönen, familiengerechten Stadt. Die ziehen dann auch in unseren Vorort, sprühen überall Parolen und kleben jede Nacht so viele Aufkleber, dass man sie gar nicht so schnell abreissen kann, wie sie geklebt werden. Warum sollten denn die Herren vom Amt dort aktiv werden? Man könnte ja den Sohn vom Nachbarn treffen bei der Observation, und dass lässt man doch lieber bleiben... In den eigenen Gaten kackt man nicht...
27.01.2012 23:10 Uhr
von Daniel:
"Wer nach Antworten sucht, hat vergessen, WER die Fragen stellt!"
Für eine gleich geschalltete Presse.
NATO Sprengstoff in München, Feuerzeuge in Gefängnisszellen und Einzel(Gladio)Tätertheorien.
Versagen, Chronologie, damals nach München oder heute.... Zeit ist ein Rad.........
27.01.2012 22:36 Uhr
von Pit:
Ich hör´ immer "Panne" und "Versagen". Die Neonazis waren nicht Mitarbeiter, sondern Teil des Verfassungschutzes in Thüringen und anderswo.
27.01.2012 20:08 Uhr
von Keine Pannen Kein Versagen:
Woher nehmen Sie die Annahme, dem VS und dem Staatsschutz seien Pannen passiert? Damit unterstellen Sie als JournalistInnen den Behörden ein Bekämpfungsinteresse, das so nicht existierte. Es muss doch vermutet werden, dass noch viel mehr im Busch ist. Es wurden Nazis angeworben, weil sie von ihrer Mordideologie überzeugt sind. Das muss doch der Hauptangriffspunkt gegen die Behörden sein nicht ihre Verteidigung. Sie hätten Pannen gemacht und müssten es jetzt besser machen. Schon bei der ersten Idee kann sich jeder denken, dass die Nazigruppen ihren IM weiter mitmachen lassen, Hauptsache er legt das Geld auf den Tisch. Genau das haben doch einige schon bekannt und das Papier hier auch. Das sind keine Pannen. Das ist bewusste Mithilfe zum Mord und es geht um die Zeit von 2001-2011 und nicht nur um 1998-2001 !
Wie wird denn gegen die Behörden gekämpft? Mit welchen Mitteln? Mit einem Untersuchungsausschuss? Sie sehen wie in Dessau die DemonstrantInnen "Das war Mord" verprügelt wurden. Dafür braucht es keinen UA. Wir wollen keinen UA und hinterher 180€ Entschädigung, sondern dass die Repression aufhört.
Wenn die Regierungspräsidien sich weigern Nazi-Gewalt als solche, als politische Gewalt zu registrieren, dann sind sie selber braune Sympathisanten.
Leserkommentare
29.01.2012 07:41 Uhr
von christoph gerdom:
Auf dem rechten Auge blind-auf dem linken blindwütig.
Keine Frage,nichts ist mit Gewalt zu erreichen!Wären bei den Morden der Zwickauer Terrorzelle aber Personen des öffentlichen Lebens betroffen gewesen,hätten sicherlich andere Fahndungsmethoden schnellen Erfolg gezeigt.
Ich erinnere mich noch zugut an die RAF Attentate und den Kontrollen die ich damals sogar als 14 jähriger ausgesetzt war.(Maschinenpistolen im Anschlag)
Soviel ist wohl klar, und zeigt sich für mich damit mal wieder eindeutig,-
auf dem rechten Auge blind-auf dem linken blindwütig.
29.01.2012 05:12 Uhr
von Fritz:
Da moechte ich doch mal wissen, was in einer freiheitlichen Gesellschaft an dem Plakat der Leute auszusetzen ist. Es geht nicht aus, die eigene Meinung mit der Ausschzliessung anderer zu begruenden. Je mehr ich von den sogtenannten Nazis hoere, desdo sympatisacher werden sie mir. Weil ihre Gegner so bescheuert sind. Da muessen sie ja fast Recht haben!
28.01.2012 18:43 Uhr
von Roderic:
Gut ist, dass TAZ beharrlich am Thema dranbleibt.
Ich würde mir wünschen, dass sparsamer mit Schlagwörtern wie Versagen, Pannen oder Abstimmungsprobleme umgegangen würde. Das ist schon eine Bewertung, die erst am Ende einer Untersuchung stehen kann.
Bis dahin sollte - auch medial - in alle Richtungen ermittelt werden, also auch in Richtung Behörden.
Traurig genug, dass Geheimberichte über Medien lanciert werden und alles im Diffusen bleibt. Bei einem herausgehobenen öffentlichen Interesse, wie in diesem Fall, sollten staatliche Stellen regelmäßig, öffentlich und systematisch über Ermittlungsergebnisse und erkennbare Strukturen informieren.
28.01.2012 00:13 Uhr
von Jürgen Schneider:
Kein Wunder, dass der Verfassungsschutz im rechten Sumpf nicht so genau hinschaut. Ich wohne in Köln, in der Nähe der Zentrale des Bundesamtes für den Verfassungsschutz. Unser Kölner Vorort wird morgens von der Karawane der Mitarbeiter durchfahren, die in den Nächsten Vorort zum "Amt" wollen. Die meisten kommen aus Pulheim, einem beschaulichen, "lebenswerten" Städtchen am Rande von Köln. Mit einer beschaulichen, extrem aktiven Menge von jungen Rechtsextremen in dieser schönen, familiengerechten Stadt. Die ziehen dann auch in unseren Vorort, sprühen überall Parolen und kleben jede Nacht so viele Aufkleber, dass man sie gar nicht so schnell abreissen kann, wie sie geklebt werden.
Warum sollten denn die Herren vom Amt dort aktiv werden? Man könnte ja den Sohn vom Nachbarn treffen bei der Observation, und dass lässt man doch lieber bleiben...
In den eigenen Gaten kackt man nicht...
27.01.2012 23:10 Uhr
von Daniel:
"Wer nach Antworten sucht, hat vergessen, WER die Fragen stellt!"
Für eine gleich geschalltete Presse.
NATO Sprengstoff in München, Feuerzeuge in Gefängnisszellen und Einzel(Gladio)Tätertheorien.
Versagen, Chronologie, damals nach München oder heute.... Zeit ist ein Rad.........
27.01.2012 22:36 Uhr
von Pit:
Ich hör´ immer "Panne" und "Versagen". Die Neonazis waren nicht Mitarbeiter, sondern Teil des Verfassungschutzes in Thüringen und anderswo.
27.01.2012 20:08 Uhr
von Keine Pannen Kein Versagen:
Woher nehmen Sie die Annahme, dem VS und dem Staatsschutz seien Pannen passiert?
Damit unterstellen Sie als JournalistInnen den Behörden ein Bekämpfungsinteresse, das so nicht existierte.
Es muss doch vermutet werden, dass noch viel mehr im Busch ist.
Es wurden Nazis angeworben, weil sie von ihrer Mordideologie überzeugt sind.
Das muss doch der Hauptangriffspunkt gegen die Behörden sein nicht ihre Verteidigung. Sie hätten Pannen gemacht und müssten es jetzt besser machen.
Schon bei der ersten Idee kann sich jeder denken, dass die Nazigruppen ihren IM weiter mitmachen lassen, Hauptsache er legt das Geld auf den Tisch.
Genau das haben doch einige schon bekannt und das Papier hier auch.
Das sind keine Pannen. Das ist bewusste Mithilfe zum Mord und es geht um die Zeit von 2001-2011 und nicht nur um 1998-2001 !
Wie wird denn gegen die Behörden gekämpft?
Mit welchen Mitteln? Mit einem Untersuchungsausschuss?
Sie sehen wie in Dessau die DemonstrantInnen "Das war Mord" verprügelt wurden. Dafür braucht es keinen UA.
Wir wollen keinen UA und hinterher 180€ Entschädigung, sondern dass die Repression aufhört.
Wenn die Regierungspräsidien sich weigern Nazi-Gewalt als solche, als politische Gewalt zu registrieren, dann sind sie selber braune Sympathisanten.