• 30.07.2010

Gegen die Bevormundung des Bürgers

Der letzte Glühbirnenverkäufer

Glühbirnen sollen, wenn es nach der EU geht, bis 2016 gänzlich vom Markt verschwunden sein. Ansichten eines Elektrofachhändlers, der darüber anders denkt.von Jan Schneider & Nico Stockheim

  • 05.08.2010 18:18 Uhr

    von Egon W. Kreutzer:

    einfach mal nach "glühbirnenfieber" googeln

  • 04.08.2010 16:50 Uhr

    von hans wurst:

    Ein guter Artikel. Er zeigt, dass gesunder Menschenverstand auch ideologisch politische links/rechts-Barrieren überbrücken kann.

  • 04.08.2010 13:29 Uhr

    von Mir ist ein Licht aufgegangen:

    Deutschland hat im Winter doch ohnehin zu wenig Sonnenlicht, warum sollte ich mir dann eine Birne in die Lampe drehen, die aussieht wie ein graue Regenwolke? Weder eine moderne LED- noch eine normale Energiesparbirne können der Glühbirne annähernd das Wasser reichen.

    Ich habe mir im letzten Jahr einen netten Vorrat an Glühbirnen gekauft. Somit dürfte ich in den nächsten 10 Jahren keine Probleme mit schummrigem Licht haben! Bevor die nächste Verbotswelle eintritt, werde ich nochmal durch diverse Baumäkte streifen und ein paar Kartons 60 Watt Birnen einpacken.

    Der Energieverbrauch für Licht macht in einem Haushalt nur 8% des gesamten Stromverbrauchs aus. Kauft euch neue Kühlschränke und Waschmaschinen!

  • 04.08.2010 08:08 Uhr

    von Sebastian:

    @ Fred: Es gibt ein Rücknahmesystem für Energiesparlampen wie auch für Leuchtstoffröhren und es nennt sich Lightcycle.
    Dort findet man auch die Rücknahmestellen.
    Ferner kann man die alten Energiesparlampen oft zum Handel zurückbringen der sie auch verkauft, ähnlich den gebrauchten Haushaltsbatterien.

    Wenn diese Lampen zwischen Elektroschrott kaputt gehen, dann nur weil sie falsch gepackt werden, denn sie haben in der Entsorgung nichts zwischen Elektroschrott zu suchen.

    Auf Recyclinghöfen und auch an Schadstoffmobilen haben LSR ein eigenes Aufbewahrungssystem, wenn man es richtig macht.

    Nebenbei, wo greift dieses Gesetz oder Verordnung in unsere Freiheit ein ?
    Dann greifen auch Gesetze in die Freiheit der Industrie ein weil sie nicht mehr ihre Chemikalien einfach ungefiltert in den Rhein entsorgen dürfen.

    So ein Schwachsinn das ganze.

    Energiesparlampen werden recycelt und das Quecksilber wird wieder zurückgewonnen.

    Ferner ist in Energiesparlampen kein flüssiges Quecksilber wie in den Thermometer enthalten, vielleicht liegt da der Unterschied zu den beiden Dingen ?

  • 03.08.2010 12:51 Uhr

    von nnier:

    Man muss schon komplett unterbelichtet oder ideologisch verblendet sein, wenn man meint, dass der Zwang zur Verwendung dieser "Energiespar"-Lampen ein Fortschritt sei. Viele Lampen werden dort verwendet, wo das Licht selten und kurz eingeschaltet wird, im Keller z.B. oder auf dem Dachboden. Hier ist die Bilanz dieser hässlichen Funzeln dann eindeutig negativ. Die Dinger "lohnen" sich ökologisch und ökonomisch überhaupt nur dort, wo das Licht ständig und lange brennt. Davon abgesehen ist es willkürlich und dumm, ausgerechnet beim Licht einen so spürbaren Eingriff vorzunehmen - nicht jeder mag mit greller Lichtkotze leben oder seinen schönen alten Kronleuchter mit diesen hässlichen Stablampen bestücken, wenn sie überhaupt passen. Ich möchte selbst entscheiden, ob ich meinen Strom lieber fürs Fernsehen, fürs Staubsaugen oder fürs Licht verbrauche und bin eindeutig dafür, das Thema Energieverbrauch über die Preise zu regeln und nicht über willkürliche, industriepolitische Verordnungen, über die sich außer den betreffenden Herstellern nur ein paar schmallippige Menschenfeinde freuen können.

  • 02.08.2010 23:02 Uhr

    von Benjamin Gilbert Krala:

    Dieser Artikel ist tatsächlich nicht stylgerecht, denn von der Taz erwartet man mehr Linkes.

    Wenn einer Energielampen gut findet, heiß es nicht, dass der andere sie gut findet.

    Das bedeutet Toleranz, die sich aus Freiheit folgert.

    Auch sollte diese Klima"katastrophe" nicht überbewertet werden... Panikmache ist bei naturwissenschaftlichen Themen unangebracht, denn dann kann darüber kaum ernsthaft diskutiert werden.

  • 02.08.2010 21:14 Uhr

    von Gosig Mus:

    "Durch das "kältere" ESL licht empfindet man die raumtemperatur als kühler als wie ein gleich temperierter raum mit Glühbirne."

    Unsinn. Es gibt ESL-Birnen mit derselben Farbtemperatur und einer genauso guten Farbwiedergabe wie bei Glühbirnen. Die verbrauchen trotzdem viel weniger Strom; früher war das für taz-Leser mal relevant.

    Die raumheizende Wirkung von Glühbirnen als Vorteil darzustellen schlägt dem Fass dann wirklich den Boden aus, da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll -- das ist ungefähr das auf dem Level von Leuten, die die Kühlschranktür offen lassen um die Wohnung abzukühlen.

    Eine 70W-Glühbirnen heizt den Raum auf und zwar mit exakt 70W; eine 10W Energiesparlampe auch, eben genau mit 10W. Ein Computer heizt den Raum übrigens auch um genau so viel Watt auf wie er eben verbraucht, er stellt dabei aber noch sinnvollere Sachen an als die Glühbirne. Wenns wärmer sein muss dann macht doch bitte eure Heizung an, die hoffentlich mit allem aber NICHT aus Strom Wärme erzeugt.

  • 02.08.2010 14:26 Uhr

    von simon:

    Nicht zu vergessen:
    Durch das "kältere" ESL licht empfindet man die raumtemperatur als kühler als wie ein gleich temperierter raum mit Glühbirne. Dadurch steigen die Heizkosten sodass sich die ESL sogar eine schlechtere Energiebilanz als die Glühbirne bekommt. Weiss grad nicht mehr wo die Studie ist aber wurd vor kurzem noch nachgewiesen. Abgesehen davon strahlt eine glühbirne ja tatsächlich wärme ab.

  • 02.08.2010 13:35 Uhr

    von Timo Laver:

    Ein klassische FPD-Position in der Taz. Wie soll ich das finden? Selten gibt es doch so eindeutige Verbesserungen, wie der Griff zur Energiesparlampe. Konzerne gibt es auch, die Glühbirnen herstellen.

  • 02.08.2010 13:07 Uhr

    von Doc Mison:

    Ich Will endlich wieder FCKW !!!

  • 02.08.2010 13:04 Uhr

    von ha_ulrich:

    Schönes Thema.
    Wenn eine Glühlampe Hitze abstrahlt, dann ist es doch ganz gut wenn ich da im Winter eine Heizung habe oder nicht?- Lach-
    Für mich ist es unerträglich, was diese DUMME EU da macht und auch noch weiterhin plant.
    Wenn die Leute heute nicht mehr selbst entscheiden können oder dürfen was für sie gut ist dann ist es soweit.
    Mir reicht schon lange dieser Kramladen, der EU heißt.
    Mir reicht schon lange dieser Laden EU, wo die ganzen Lobbisten rumlaufen und was durchgedrückt was denen in den Kram paßt. Nur die blöden Leute haben eins vergessen und sich damit eins ins Knie geschossen:
    Wenn alle die Energie sparen, dann werden sich die Strompreise erhöhen, denn die Stromlobby wird rein von der Kalkulation das ganze umlegen und die Kosten dann erhöhen.
    Unter dem Strich wird die Stromlobby ihren Gewinn abschöpfen.
    Viel Strom...niedriger Preis
    Weniger Strom....höhere Preise.
    Unter dem Strich ....der Profit.
    Und die EU macht so einen Müll mit der Glühbirne
    Weitermachen!

  • 01.08.2010 20:09 Uhr

    von cyctologie:

    @Viktor C Pfannkucken:

    auf die usb ladegeräte haben sich die hersteller geeinigt. 2011 passt ihnen super. die EU vollzieht das ledeglich nach. billiger werden die dadurch nicht und beim neuen handy kann man nicht beinflussen wofür sie das geld nehmen. also werden die wohl um 20 bis 30€ teurer werden. da bist einer suggestion aufgesessen, nicht die taz.

    letztlich ist das verbot überflüssig. wenn sich mit den sparlampen geld sparen lässt kaufen die leute sie auch. wenn die alternative verboten ist kaufen die leute sie ebenfalls aber nicht aus dem selben grund. weswegen auch das erreichen des angestrebten ziels fraglich ist.
    der mann hat also von vorne bis hinten recht.... sorry viktor...

  • 01.08.2010 17:31 Uhr

    von vic:

    Ich fühl mich nicht bevormundet. Bin sehr zufrieden mit meinen Energiesparlampen. Ich habe sie bereits sehr lange, sie spenden in jedem Raum genau das Licht, das ich dort haben will.
    Also kein Grund auf die Barrikaden zu gehen, auf freiwilliger Basis geht nun mal gar nichts.

  • 01.08.2010 17:24 Uhr

    von schabernack:

    Schon bei Verwendung normaler Glühlampen macht die Beleuchtung eines durchschnittlichen Haushalts nur etwa 2% des Gesamtenergiebedarfs aus.

    Und diesen ohnehin geringen Wert senkt man jetzt dadurch, dass man den Einsatz der "Energiesparlampen" forciert - mit dem unschönen Nebeneffekt, dass nun Jahr für Jahr einige Tonnen Quecksilber zusätzlich in die Umwelt gelangen, denn 90% der kaputten Leuchtmittel landen einfach im normalen Hausmüll und werden nicht ordnungsgemäß als Giftmüll(!) entsorgt.

    Auf der anderen Seite verbietet die EU bleihaltiges Lötzinn - wegen der Giftigkeit des Bleis.

    Eine klare Linie sieht irgendwie anders aus...

  • 01.08.2010 13:38 Uhr

    von Micha:

    Es ist schlichtweg eine Frechheit, dass man den Leuten vorschreibt, welchen Lichtspender man zu verwenden hat. Das ist Dikatur! Ich mag das Licht der "Energiesparlampen" nicht und verwende weiterhin Glühbirnen.

  • 01.08.2010 00:39 Uhr

    von Victor C Pankouken:

    Na prima. Suggestive Berichterstattung. Der Bürger wird zur Marionette dank EU Verordnungen...
    Nehmen wir mal die Wasserversorgung als Beispiel. Wenn der Staat Sparmassnahmen verordnet, dank eines knackig trockenen Sommers sind die Talsperren fast leer, dann sagt sich "Rebell Stinkreich": Ick hab' die Knete, ick kann dafür bezahlen, Staat und EU Scheiss wat drauf, ick füll' getz mainen Puul. Un' geh' schwimmen. Schick' mir die Rechnung.
    Unser Planet geht den Bach runter. Klimatisch gesehen. Russland brennt, Pakistan und China saufen ab - die Energiesparlampen kollektiv gesehen reduzieren die Stromproduktion und CO2 Ausstoss auf täglicher Basis. Was die Produktionswerte angeht muss die Industrie (und kann die Industrie) ihren Teil noch verbessern. Und das wird auch angestrebt,wenn die EU dort die Rahmenbedingungen verschärft. Nehmen wir doch nur mal die Handy Ladegeräte als Beispiel. Na, ist doch mit der EU machbar. Ich meine,wenn wir nur dasitzen und sagen "war so, is so, wird immer so sein" dann gehen wir heute immer noch aufs Klo im Hinterhof, sitzen vorm Radio und verreisen nicht, weil Fernziele per Bahn und Schiff in 4 Wochen Urlaub nicht zu erreichen sind.
    Mut zur Zukunft, Leute.

  • 31.07.2010 23:24 Uhr

    von Reimund Hartmann:

    Wie recht der Mann hat!
    Warum merken nur so wenige Menschen, wo überall in kleinsten Schritten die Freiheit und die Wahlmöglichkeiten für uns beschnitten werden?
    Wenn man sieht mit welchem Wust von Vorschriften man mittlerweile in jeder Branche arbeiten muß, zum verzweifeln!
    Und im Privatleben ist es ja auch nicht anders. Nichts gegen Sicherheitsgurte im Auto und Helme auf dem Motorrad, aber warum muß das alles gleich mit herben Sanktionen belegt werden. Jetzt muß man sogar als Motorradfahrer eine orange oder gelbe Weste mitführen. Man könnte ja mal wegen einer Panne an der Straße stehen... Sind die alle bekloppt? Wo soll das denn enden? Naja jedenfalls nehm ich eine zum TÜV mit. Keine Lust auf dämliche Diskussionen.. aber sonst hab ich nie eine dabei.

  • 31.07.2010 16:05 Uhr

    von funkiestbuddy:

    Schöner Artikel - beim nächsten Mal wäre es schön, wenn dann auch die Zeichensetzung ein ähnliches Niveau erreichen würde.

  • 31.07.2010 11:23 Uhr

    von Thomas Sch.:

    Der Mann müßte einen Preis bekommen.

  • 31.07.2010 11:13 Uhr

    von Frank:

    Sehr Gut ! Es müsste mehr Leute geben die sich von diesem EU Lobbyisten Pack nichts gefallen lassen !

  • 31.07.2010 01:26 Uhr

    von EinLeser:

    "Die Wahl zu haben, was man kaufen möchte, bedeute eben auch ein Stück Freiheit."

    Dann zählt es für auch zur persönlichen Freiheit, Autos ohne Katalysator, verbleites Benzin und Quecksilberthermometer zu kaufen. Geradezu unanständig, wie der Staat da in meine Rechte eingreift.

    Dieser Artikel lässt sich wohl nur durch das Sommerloch erklären. Warum sonst wird ein Thema von 2009 wieder aus der Kiste geholt und dieselben alten Argumente wiederholt?
    Die Herstellung ist ja ach so energieintensiv (macht auch für ESL nur etwa 1% von der Energie aus, die während der Lebensdauer verbraucht wird), und an dem furchtbaren Quecksilber (<1mg pro Lampe, das auch drin bleibt, solange man nicht draufbeißt) werden wir alle sterben. Die alte Leier. Das Freiheitsargument ist natürlich der Dauerbrenner: Wie kann der Staat es nur wagen, uns die Energieverschwendendung zu verbieten?

    Aber so funktioniert es nur allzu oft so: "Ja, natürlich ist der Klimawandel schlimm und wir müssen alle was machen." Aber sobald man persönlich nur einen winzigen Schritt gehen soll, ist Schluss mit lustig. Tut es denn so weh, ein paar Leuchtmittel auszuwechseln?

  • 31.07.2010 00:45 Uhr

    von Mr. Lampe:

    Na toll, die Beleuchtung ist einer der wenigen Bereiche wo es im Klimaschutz voran geht, aber solche Nostalgieromantiker schaffen es, selbst das noch auszubremsen. Anhand solcher Zeitungsartikel werden unsere Kinder dann später zumindest wissen, bei wem sie sich zu bedanken haben.

  • 31.07.2010 00:41 Uhr

    von Energiesparer:

    Das mit dem Quecksilber und und der höhere Energiekosten bei der Herstellung ist beides richtig, aber dabei wir völlig übersehen wie viel Energie die Sparlampen sparen. Genug das sich die Herstellung amortisiert und da bei Stromerzeugung mit Kohle auch Quecksilber und radioaktive Abfälle entstehen ist auch dieses Argument hinfällig.
    Energiesparlampen haben außerdem eine längere Lebensdauer als normale Glühbirnen.
    Glühbirnen unter den Lampen das was Heizpilze unter den Heizungen sind: Verschwendung.

    (Und wenn der arme Herr Verkäufer sich und seine Kunden bevormundet sieht, dann sollte er mal in der Geschichte zurück reisen da hatten Siemens und Co. mal verhindert das eine Effizientere und Langlebiger Glühbirne auf den Markt kahm.)

  • 30.07.2010 21:41 Uhr

    von Fred:

    Ich nutze die Kleinleuchtstoffröhren seit langem. Dort, wo länger das Licht eingeschaltet ist.

    Wo oft nur kurz (dann aber schnell) oder nur ganz selten länger Licht benötigt wird, dürften sie sich weder ökologisch noch ökonomisch amortisieren.

    Die praktische Lebensdauer im Kurzzeitbetrieb scheint mir inzwischen eher unter der einer Glühlampe zu liegen. Bei meinen kleinen Stichprobenumfang unabhängig von der Preisklasse.

    Dann das Quecksilber. Ich habe bisher jede Leuchtstoffröhre - ob groß oder klein - korrekt entsorgt. Wobei je nach Wohnort der Sammelpunkt bis zu 20 km entfernt lag. Ob die LSR zwischen dem anderen Elektroschrott nicht zerbrechen, bezweifele ich.

    Auf der einen Seite EU-RoHS-Richtlinie zum Verbot von Bleilot - welches einfach zu Verabeiten ist und dessen Substitute tlw. auch nicht unproblematisch sein sollen -, auf der anderen Seite Druck zum Quecksilbereinsatz. Ohne praktikables Rückgabesystem. Wieviele landen also im Hausmüll - und würden es auch mit einem solchen ohne Pfand?

    Wo Dauerbeleuchtung gefragt ist, sind die Dinger hoffentlich sinnvoll. In Privathaushalten daher aber nur für einen Teil der Beleuchtung.

    Vielleicht habe ich allerdings nur von schlechten Herstellern gekauft. Über entsprechende Empfehlungen würde ich mich freuen.

  • 30.07.2010 21:13 Uhr

    von Wolframlampe:

    Leider bim ich auch früher auf den Energiesparlampen-"nepp" reingefallen und das als Naturwissenschaftler - welche Schande; mittlerweile wieder gegen Glühlampen rückgetauscht. Der menschliche Körper braucht für all seine Prozesse ein kontinuierliches Lichtspektrum und nicht eine Handvoll Linien.

  • 30.07.2010 18:50 Uhr

    von Moritz Schallaböck:

    Schizophren. Bei allen anderen Sachen interessiert es die taz einen Dreck, ob mensch durch Verbraucherschutz bevormundet wird. Was ist denn wenn ich nun mal ein Quecksilberthermometer MÖCHTE weil es VIEL ÄSTHETISCHER ist als die doofen Quecksilberfreien? Oder wenn ich mich mit irgend ner verbotenen Pille schlankkurieren möchte?

    Wenn es denn wirklich keine neutrale Berichterstattung gibt, warum macht ihr sie dann nicht?! Stattdessen bringt ihr zu dem Thema immer Human-Interest-Boulevard-Schrott. Ich vermute aber, auch Porschefahrer und -händler klagen über nicht-neutrale Berichterstattung und denken sich sonstwas aus um ihren Kauf rechtzufertigen.

    Freue mich schon auf den Tag wo ich auf derselben Seite einen Artikel über irgendeinen alternativen Glühbirnen-Jesus und einen über den fiesen Videorekorder-Standby-Pöbel lesen darf.

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