• 09.02.2010

Gegen Pressekodex

Schleichwerbung in Uni-Magazinen

Zwei Gratismagazine, die an Hochschulen ausliegen, kennzeichnen Anzeigen nicht sauber. Ihre Narrenfreiheit zeigt einen Mangel in der Presseselbstkontrolle.von Ralf Hutter

  • 04.03.2012 11:46 Uhr

    von Micha:

    Auf die Kritikfähigkeit alleine ist leider kein Verlass mehr. Kritisches Denken wird im Studium kaum noch gefördert, viel wichtiger ist mittlerweile das Wiederkäuen von Informationen.

    Was in Zeitschriften wie dem Unicum steht, wird auch weiter getragen und was sich oft genug herumspricht, wird geglaubt. Und glaube versetzt bekanntlich Berge.

    Daher ist die Qualität jeder Publikation relevant und die Kennzeichnung einer Anzeige das mindeste, was man erwarten können sollte.

    --> Bitte klare gesetzliche Regelung oder mehr Macht für den Presserat

  • 15.02.2010 10:53 Uhr

    von Paul:

    Journalistisches Magazin oder Werbeblatt?
    Macht euch doch mal die Mühe und schaut euch die beiden Blätte kritisch an. Dann könnt Ihr euch die Frage schnell selbst beantworten ;-) Finde auch, dass der UNISPIEGEL diesbezüglich eine andere Liga ist. Auch wenn man über Inhalte und Themen diskutieren kann - aber das ist ganz sicher ein andere Qualität.

  • 14.02.2010 13:57 Uhr

    von Fritz Teich:

    Gluecklicherweise sind Studenten keine Zombies und wissen solche Blaettchen durchaus einzuschaetzen. Damit den Presserat zu behelligen wertet diese Machwerke nur auf.

  • 13.02.2010 11:04 Uhr

    von Ralf:

    Es ist Schade, dass die "deutsche Hochschulwerbung" da auch nicht irgendwie aktiv wird. Abgesehen davon, dass wir keine McDonalds Hochschulen oder Comerzbank-Hörsäle haben wollen!

    Die rechercherischen Höchstleistungen des Unispiegel gehen auf der anderen Seite teilweise sehr stark in die Richtung einer sehr bekannten Tageszeitung. Auch von der Qualität so mancher Überschriften.

  • 11.02.2010 15:35 Uhr

    von xtraa:

    Da gibts nur eins: "Schleichwerbung - greift zu" über die Unicum Auslageboxen schreiben :)

  • 11.02.2010 11:35 Uhr

    von Georg Büttner:

    Was lernt man daraus? Diese Dinger am besten gar nicht anfassen. Am Ende wird man durch die Beeinflussung ein Atomstromfan, Sozialstaatsverachter und FDP-Wähler. Die beste Alternative sind wohl noch immer die vom Asta herausgegebenen Zeitschriften. Dort ist wenigstens die Unabhängigkeit von Unternehmen gewährleistet ( Auch wenn 10seitige Artikel journalistisch nicht das gelbe vom Ei sind :-)

  • 10.02.2010 16:30 Uhr

    von betty:

    Unicum war schon immer Mist, was die Glaubwürdigkeit betrifft. Von den ganzen kostenlosen Zeitungen traue ich eigentlich nur dem Uni-Spiegel.

  • 10.02.2010 15:10 Uhr

    von Betty:

    Unicum war schon immer Mist. Der UniSPIEGEL ist doch die einzige Studentenzeitung, die man noch ernst nehmen kann.

  • 10.02.2010 10:45 Uhr

    von genova:

    UnicumBeruf ist schon vor fünf Jahren durch diesen Stil aufgefallen. Und ob die nun "Anzeige" drüberschreiben oder nicht: Jeder einzelne Artikel ist eine Art redaktionell überarbeitete Anzeige für angehende BWLer und Juristen.

  • 09.02.2010 20:36 Uhr

    von Andi V.:

    Unicum und Audimax sind mir in der Hinsicht schon öfters negativ aufgefallen. Journalismus sieht anders aus...

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