Gefälschte Ausgabe der "New York Times"
Am 4. Juli ist der Irakkrieg vorbei
Eine Aktivistengruppe hat am Mittwoch in mehreren US-Metropolen eine gefälschte Ausgabe der "New York Times" in Umlauf gebracht. Die echte Redaktion reagierte inzwischen.von Patrick Peltsch
Leserkommentare
13.11.2008 18:50 Uhr
von Bert:
Die Aktionen könnte man wiederholen, dann würden auch die Sammlungen der Sammlerstücke noch wertvoller.
13.11.2008 12:58 Uhr
von bernhard wagner:
Wenn das Gefangenenlager G. - das in mehrfacher Hinsicht aus ethisch menschenrechtlicher wie aus juristisch völkerrechtlicher Sicht inakzeptabel ist,
tatsächlich geschlossen werden wird, sollte aber unbedingt sichergestellt werden, dass
kein einziger der Gefangenen in ein Gefängnis gerät,
in dem noch schlimmere Zustände herrschen und über das die Weltöffentlichkeit noch viel weniger Kontrolle hat, und solche gibt es wahrscheinlich hunderte, wenn nicht tausende weltweit, z.B. im Irak, in Pakistan u.s.w. - wie ich nicht nur aufgrund eines langjährigen Engagements bei Amntesty International vermute, sondern auch Expertinnen+Experten zu diesem Thema betonen.
Die Forderungen nach einer Schließung sollten m.E. daher zugleich immer mit einer dementsprechenden Forderung verbunden sein.
Das geschieht leider viel zu selten.
Und oft habe ich den Eindruck, manchen Leuten geht es nicht einmal primär wirklich um die dort gefangen gehaltenen Menschen, sondern primär darum, ihren Anti-USA- oder anti-"westlichen" [Anführungszeichen hier bewsusst gesetzt, da ich dieses Stereotyp eher zitiere als selbst ungefragt übernehmen möchte] Ressentiments Luft zu machen. Die oben erwähnte zu kurz gedachte Kritik ist dafür bezeichnend.