Gefährliches Geflügel im Supermarkt
Bakterienschleuder Hühnerbrust
Gefährliche Keime im Frischfleisch töten jährlich 25.000 Menschen in der EU. Schuld ist laut Umweltexperten auch der massenhafte Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft.von Jost Maurin
Leserkommentare
12.01.2012 13:02 Uhr
von alcibiades:
Es wäre schon viel gewonnen, wenn die notorische Zutat "Hähnchenbruststreifen" mal vom Speiseplan verschwände.
12.01.2012 12:28 Uhr
von Hühnerschnecke:
Yassa Poulet
Coq au Vin
Thai-Hühnchen mit Ingwer
oder auch 'nen klassischen Broiler
Hauptsache man fährt nicht mit dem Auto zum Einkaufen.
11.01.2012 09:58 Uhr
von amigo:
Die Aussage des Ministeriumssprechers Eichele, die BUND-Untersuchungen wären nicht systemrelevant, ist zunächst mal eine unverantwortliche Einzelmeinung aus dem Munde eines subalternen, fachlich ahnungslosen Politkarrieristen.
Es ist auch schon ein interessanter Zwiespalt zwischen seinem misslungenen verbalen Abwertungsversuch und dem alarmistischen Rumgehühner seiner dienstvorgesetzten Ministerin, die mit einem wertlosen Schubladenpapier wedelt. Was ist denn jetzt eigentlich, Frau Aigner, Alarm oder Business as usual ? Beides vielleicht, denn geschehen wird genau nichts. Denn dafür sind sie ja da, die Stallwächter der Tierpharmaindustrie im CSU-dominierten Verbraucherschutzministerium.
Abfedern, kleinreden, mit Scheinalternativen jonglieren. Mehr muss man da nicht können.
Auch wenn der Rest der Welt schon das Knochenkotzen kriegt von der Verseuchung der "Lebensmittel".
Anders wäre es natürlich, wenn herauskäme, dass der bayrische GottVaterFührer Franz Josef Strauß oder irgendein anderer prominenter CSU-Altnazi an MRSA-Keimen gestorben wäre. Da wäre ja die Systemrelevanz schon mit Händen zu greifen, sogar für CSU-Ministeriale.
10.01.2012 03:37 Uhr
von vic:
Billigfleisch in solchen Mengen zu produzieren, ist eben ohne massiven Pharmazeutikaeinsatz, und entsprechenden Umgang mit lebenden wie toten Tieren nicht möglich.
Menschen töten Tiere, und das ist Darwins Revanche.
Stop Eating Animals- or eat shit.
10.01.2012 01:00 Uhr
von Bitbändiger:
Wenn ich die bisherigen Äußerungen aus Politik (Regierungslager) und insbesondere Agrarlobby, was durchaus dasselbe sein kann, richtig interpretiere, ist der Antibiotika-Einsatz in der Geflügelwirtschaft streng reglementiert und wird schon im Eigeninteresse der Betriebe auf das unabweisbar notwendige Maß beschränkt (Zitate aus dem Gedächtnis, deshalb ohne Gänsefüßchen).
Will Frau Aigner dem staunenden Stimmvieh dann bitte erklären, wie die angekündigte gesetzliche "Einschränkung", mit der ja dann wohl das jetzt schon gegebene "unabweisbar notwendige Maß" unterschritten würde, aussehen soll?
WILL oder KANN die Dame nicht begreifen, dass eine Massentierhaltung mit -zigtausenden Exemplaren (fast hätte ich gesagt: "Individuen", aber es handelt sich ja um "Sachen") auf möglichst sparsamstem Raum gar nicht anders funktionieren KANN?
09.01.2012 23:45 Uhr
von chicken joe:
Frau Aigner scheint ja gar nicht mehr hinterher zu kommen. Ganz bestimmt gibt es nächste Woche einen Gesetzesentwurf, nachdem Antibiotika in der Landwirtschaft nur so ca. 30 oder mehr Jahre missbraucht werden. Wenn ich als kleiner Selbständiger das Finanzamt zu sehr reize, können sie mich aus dem Verkehr ziehen. Für Wiesenhof (siehe u.a. taz-Berichte vom September) scheint das nicht zu gelten. Kann man da nicht mal festlegen "die Wiesenhof betreibenden Leute haben nicht die moralische Integrität, lassen die notwendige Sorgfalt walten und sind generell einfach viel zu grosse nur auf Gewinn ausgerichtete $%&§%$%$§, um sie weiterhin Lebensmittel produzieren und sie mit lebenden Kreaturen umgehen zu lassen"? Das ist scheinbar zu viel verlangt. Aber einen Gesetzentwurf, den kann man ja mal machen. Der wird eh EU-Recht widersprechen bzw. wird rechtzeitig verwässert, ergo fressen die Leute weiter jeden Dreck und Millionen (!) von Hühnern müssen für die Nachlässigkeit der Zuständigen büssen. Leute, Hühnerfleischboykott (ausser evtl. vom lokalen Ökobauern Eures Vertrauens) ist schwer angesagt. Auch keinen Salat mit Hühnerbruststreifen mehr. Das ist eine Sch....diät.
09.01.2012 23:41 Uhr
von Tobi:
Wer noch mit der Verantwortung leben kann so eine dreckige Quälerei zu essen, sollte auch die Konsequenz ertragen können vielleicht daran zu sterben.
09.01.2012 22:15 Uhr
von yepp:
Das ursaechliche Problem ist die Massentierhaltung, keine Frage.
Das zweite Problem ist jedoch das Bundesministerium fuer Verbraucherschutz: Ein ganzes Ministerium, das ausschliesslich zu just dem Zweck besteht, wonach es auch benamt wurde, macht gerade das Gegenteil: Mauern und Wegschauen. Diesem Augiasstall ist mit Antibiotika alleine nicht beizukommen.
Alle entlassen und das Ganze frisch aufbauen, wider dem Lobbytum, das waere hier die einzig angebrachte Aufgabe - eine Herkulesaufgabe wahrlich.
09.01.2012 19:34 Uhr
von Stefan:
Hünerzubereitung nur noch im Hochsicherheitslabor!
09.01.2012 19:29 Uhr
von schreiber:
ich hoffe es ist mir gestattet Hagen Rether - Die Wahrheit über Fleisch
http://www.youtube.com/watch?v=sHNY1Xt-Y-o
zu verlinken :O)
09.01.2012 19:16 Uhr
von vic:
Ich bin sicher, Fleischesser wissen das. Oder ahnen es zumindest- und es ist ihnen egal.
Schade um die Tiere.