Der Unkrautkiller Roundup tötet einer neuen Studie zufolge menschliche Zellen. Dennoch wollen die Behörden den Einsatz des Mittels nicht einschränken.von Jost Maurin
Leser A.Schmidt hat Recht, denn Tallowamin ist ein Netzmittel, welches aus Rindertalg hergestellt wird. Eigentlich "bio", oder? Ich frage mich, was die Ökos als Netzmittel nehmen, wenn sie Kupfer oder sonstwas auf ihre Pflanzen spritzen...zu Leser Manfred Gerber: Die Tatsache, dass am Oberrheingraben die Erdkröten aussterben, ist bedauerlich, aber nicht auf Roundup zurückzuführen und schon garnicht auf GenMais, denn der darf da ja nicht angebaut werden. Und unter Kretschmann´s Regierung schon mal gar nicht. Dort haben wir im Gensteil sehr viele Biobauern. Ob es da einen Zusammenhang gibt? Sind es vielleicht die Handystrahlen, die den Erdkröten nicht bekommen? Auch Biobauern telefonieren ja....Fragen über Fragen.....
24.08.2009 15:20 Uhr
von A. Schmidt:
Der "besonders kritische Inhaltsstoff Tallowamin" heißt eigentlich tallow amine, auf Deutsch Talgamin. Als Fettamin (eben aus Talg hergestellt) gehört es zu den Tensiden und findet sich in Wasch- und Spülmitteln oder Haarshampoo, besonders zum Färben. Das müßte man dann alles noch vor Roundup verbieten.
13.08.2009 14:56 Uhr
von Klaus Gehring:
Ach wie bequem sind doch wohlfeile Feindbilder. Man fühlt sich doch gleich viel wohler, wenn die Guten und die Bösen in einem einfachen Schwarz-Weiß-Szenario klar definiert sind (vorausgesetzt man fühlt sich natürlich zu den Gutmenschen gehörig). Die im Artikel aufgeführte Thematik ist natürlich wesentlich vielschichtiger und nicht so schön einfach schwarz-weiß. Da wir es aber gerade geschafft haben die böße grüne Gentechnologie von der glückseligen Insel Europa weitgehend verbannt zu haben (die rote Gentechnik und das Genscreening ist dagegen natürlich vollkommen unbedenklich;-), können wir uns ja schnell über den nächsten Bösewicht, das so "verhasste" Totalherbizid Glyphosat hermachen. Hierbei wird vollkommen bei Seite gelassen, dass dieses Präparat für den umweltverträglichen Ackerbau (Mulch- und Direktsaatsystem) und für die gezielte Kontrolle von Problemunkräutern (sorry: wenig freundliche Ackerbegleitpflanzen) und einem Anti-Resistenzmanagement unerlässlich ist. Ja natürlich, es geht auch ganz chemiefrei - wieso sollte gerade die Landwirtschaft an einer elementaren Technologie partizipieren, die der Rest der Gesellschaft in wirklich jedem seiner Konsum- und Lebensaktivitäten nutzt. Nach den Aussagen auf Gottschalks Chouch kommt bei dem guten Bürger sowieso nur Öko auf den Tisch. Für die wenigen, die auch preisgünstige Alternativen gibt es ja genügend Importware aus Drittländern, die ja nur darauf warten uns ihre unbelasteten Waren zu verkaufen. Na ja - lassen wir es einfach mal dabei, es ist halt doch unkomplizierter nur schwarz-weiß zu denken.
09.08.2009 11:12 Uhr
von Dirk Leinhos:
Ja, die Dreifaltigkeit des Bösen: schnell,einfach und „sauber“. Irgendwie scheint alles, was sich mit einem dieser drei Begriffe unterlegen lässt, direkt ins Verderben zu führen. Da kann man nur hoffen, dass uns die Götter, Hintertanen, oder sonst irgendwer baldigst Einhalt gebieten. Andernfalls können wir uns wohl demnächst von unserer schönen Erde (und unserem Nachbarn) verabschieden.
08.07.2009 08:34 Uhr
von Manfred Gerber:
Ja inzwischen kann sich der Landwirt faul auf seinen 150 PS Trecker setzen und dank Monsanto, Bayer, BASF und Co alles per Knopfdruck wachsen lassen. Das im Oberrheingraben inzwischen mit dramatischer Geschwindigkeit die Erdkröten aussterben. Nimmt man hin, für die Bequemlichkeit und den Fortschritt. Unverschämt bis rechtlich bedenklich empfinde ich, dass Firmen gleichzeitig mit krebseregenden Pflanzenschutzmitteln, sowie mit Medikamenten zur Krebstherapie Geld verdienen. Ein Schelm der Böses dabei denkt.
Leserkommentare
05.05.2011 19:59 Uhr
von HJJ:
Leser A.Schmidt hat Recht, denn Tallowamin ist ein Netzmittel, welches aus Rindertalg hergestellt wird. Eigentlich "bio", oder? Ich frage mich, was die Ökos als Netzmittel nehmen, wenn sie Kupfer oder sonstwas auf ihre Pflanzen spritzen...zu Leser Manfred Gerber:
Die Tatsache, dass am Oberrheingraben die Erdkröten aussterben, ist bedauerlich, aber nicht auf Roundup zurückzuführen und schon garnicht auf GenMais, denn der darf da ja nicht angebaut werden. Und unter Kretschmann´s Regierung schon mal gar nicht. Dort haben wir im Gensteil sehr viele Biobauern. Ob es da einen Zusammenhang gibt? Sind es vielleicht die Handystrahlen, die den Erdkröten nicht bekommen? Auch Biobauern telefonieren ja....Fragen über Fragen.....
24.08.2009 15:20 Uhr
von A. Schmidt:
Der "besonders kritische Inhaltsstoff Tallowamin" heißt eigentlich tallow amine, auf Deutsch Talgamin. Als Fettamin (eben aus Talg hergestellt) gehört es zu den Tensiden und findet sich in Wasch- und Spülmitteln oder Haarshampoo, besonders zum Färben. Das müßte man dann alles noch vor Roundup verbieten.
13.08.2009 14:56 Uhr
von Klaus Gehring:
Ach wie bequem sind doch wohlfeile Feindbilder. Man fühlt sich doch gleich viel wohler, wenn die Guten und die Bösen in einem einfachen Schwarz-Weiß-Szenario klar definiert sind (vorausgesetzt man fühlt sich natürlich zu den Gutmenschen gehörig).
Die im Artikel aufgeführte Thematik ist natürlich wesentlich vielschichtiger und nicht so schön einfach schwarz-weiß. Da wir es aber gerade geschafft haben die böße grüne Gentechnologie von der glückseligen Insel Europa weitgehend verbannt zu haben (die rote Gentechnik und das Genscreening ist dagegen natürlich vollkommen unbedenklich;-), können wir uns ja schnell über den nächsten Bösewicht, das so "verhasste" Totalherbizid Glyphosat hermachen. Hierbei wird vollkommen bei Seite gelassen, dass dieses Präparat für den umweltverträglichen Ackerbau (Mulch- und Direktsaatsystem) und für die gezielte Kontrolle von Problemunkräutern (sorry: wenig freundliche Ackerbegleitpflanzen) und einem Anti-Resistenzmanagement unerlässlich ist. Ja natürlich, es geht auch ganz chemiefrei - wieso sollte gerade die Landwirtschaft an einer elementaren Technologie partizipieren, die der Rest der Gesellschaft in wirklich jedem seiner Konsum- und Lebensaktivitäten nutzt. Nach den Aussagen auf Gottschalks Chouch kommt bei dem guten Bürger sowieso nur Öko auf den Tisch. Für die wenigen, die auch preisgünstige Alternativen gibt es ja genügend Importware aus Drittländern, die ja nur darauf warten uns ihre unbelasteten Waren zu verkaufen.
Na ja - lassen wir es einfach mal dabei, es ist halt doch unkomplizierter nur schwarz-weiß zu denken.
09.08.2009 11:12 Uhr
von Dirk Leinhos:
Ja, die Dreifaltigkeit des Bösen: schnell,einfach und „sauber“. Irgendwie scheint alles, was sich mit einem dieser drei Begriffe unterlegen lässt, direkt ins Verderben zu führen. Da kann man nur hoffen, dass uns die Götter, Hintertanen, oder sonst irgendwer baldigst Einhalt gebieten. Andernfalls können wir uns wohl demnächst von unserer schönen Erde (und unserem Nachbarn) verabschieden.
08.07.2009 08:34 Uhr
von Manfred Gerber:
Ja inzwischen kann sich der Landwirt faul auf seinen 150 PS Trecker setzen und dank Monsanto, Bayer, BASF und Co alles per Knopfdruck wachsen lassen.
Das im Oberrheingraben inzwischen mit dramatischer Geschwindigkeit die Erdkröten aussterben. Nimmt man hin, für die Bequemlichkeit und den Fortschritt.
Unverschämt bis rechtlich bedenklich empfinde ich, dass Firmen gleichzeitig mit krebseregenden Pflanzenschutzmitteln, sowie mit Medikamenten zur Krebstherapie Geld verdienen.
Ein Schelm der Böses dabei denkt.