• 03.10.2011

Gay Pride in Belgrad

Wenn Rechts vor Recht geht

Am Wochenende sollte eine Gay Pride Parade in Belgrad stattfinden. Die Regierung hat sie verboten. Der Grund: Angeblich hätten Rechtsextreme mit Angriffen gedroht.von ANDREJ INVANJI

  • 10.10.2011 13:28 Uhr

    von maki:

    ich hab ganz und garnichts gegen homosexuelle...jedoch halte ich das zur schau stellen egal welcher sexuallität also auch meiner heterosexuellen in der öffentlichkeit für völlig schwachsinnig und für eine art von propaganda. das land hat wichtigere probleme.

  • 04.10.2011 17:45 Uhr

    von Webmarxist:

    Jeder Mensch entscheidet selbst welchen Menschen er liebt ,egal welches Geschlecht, welche Hautfarbe, welche Religion oder welchen Stand er hat. Man darf vor den Rechten nicht kapitulieren. Jeder Mensch sollte sich für Toleranz und gegen Rassismus einsetzen. Alle Menschen sind gleich.

  • 04.10.2011 13:35 Uhr

    von Benz:

    Sich in seinem Bett, privat, nicht vor den Augen der Oeffentlichkeit u. von Kindern, zu vergnügen, ist das eine, öffentlich Propaganda dafür zu machen etwas ganz anderes.

    völlig richtig dass diese öffentliche Zurschaustellung und agressive Propaganda besonderer sexueller Vorlieben nicht zugelassen wird.

  • 04.10.2011 11:42 Uhr

    von sahrawagenknecht@t-online.de:

    Nun , man hat es abgesagt . Ob die Begründung der Wahrheit entspricht sei dahingestellt . Auf alle Fälle ist das demonstrative reduzieren der menschlichen Würde auf das sexuelle Ausleben der widernatürlichen Lust ( in aller Öffentlichkeit) menschenunwürdig . Immer da, wo der Misbrauch der Menschewürde vereitelt wird ist ein Sieg für die Menschheit , Menschlichkeit und des friedlichen Miteinander .

  • 04.10.2011 09:53 Uhr

    von gottlose Schnecke:

    Abartig ist einzig der Rechtsextremismus und die Haltung der Klerikalfaschisten zum Thema Homosexualität.

  • 04.10.2011 07:31 Uhr

    von Susanne Klickerklacker:

    Was will Serbien dann in der EU, wenn sie nicht bereit sind, elementare Menschenrechte zu achten?

  • 04.10.2011 07:23 Uhr

    von Silvia:

    "...Der Staat hätte ein "nordafrikanisches Szenario" verhindert, erklärte der Innenminister, und verantwortungsvoll "mögliches Blutvergießen" unterbunden. Auf die Frage, warum die Polizei denn diese "Kreuzritter" nicht verhafte, wenn sie das alles wisse, gab Dacic keine Antwort. "Wer hat denn DIESE Frage gestellt?Astrein!

  • 04.10.2011 02:08 Uhr

    von emil:

    hut ab vor den menschen, die dort ihre homosexualität ausleben.
    hört sich ja schwer nach mittelalter an... abweichendes verhalten als krankheit und gefahr. da kommt einem das eigene land paradiesisch vor, wo lediglich ein paar ewiggestrige sich von homosexuellen bedroht sehen.

  • 04.10.2011 00:18 Uhr

    von Markus Brandt:

    Das ist einklarer Fall von Triumph der blanken Gewalt über Rechtsstaatlichkeit.

    Allerdings ist das in Deutschland genauso zu beobachten. Wenn deutsche Polizisten Israelfahnen aus Privatwohnungen entfernen weil sie sonst nicht für die Sicherheit der Bewohner garantieren können und angemeldete und genehmigte Demonstrationen und Tagungen einfach vom Mob niedergestürmt werden, dann kann man wohl nicht mehr von Zivilgesellschaft sprechen.

    Wir sollten dies nicht nur bemängeln wenn gerade eine befreundete Gruppierung das Opfer dieser Gesinnungswillkür wird, sondern uns prinzipientreu auch für das Recht der Menschen einsetzen denen wir nicht so nahe stehen. Soviel Voltaire muss dann schon sein, wie ich finde.

    Ich empfinde das Vorgehen der serbischen Regierung als skandalös, obwohl ich - als romtreuer Katholik - absolut nicht verdächtig bin homosexuellen Lobbygruppen nahe zu stehen ;-)

  • 03.10.2011 23:40 Uhr

    von Stefan:

    Man kann ja nicht oft genug betonen, wie rückständig manche Regierungen sind: Sie kapitulieren vor dem Nazi-fundamentalchristlich-homophoben Mob.
    Wir sind da doch viel fortschrittlicher: Bei uns werden Türen eingetreten und Israel-Fahnen zwangsweise entfernt um ja den islamistischen Mob nicht zu provozieren. Staatsmänner, Funktionäre etc. aus Ländern, in denen Schwulen der kurze Prozess gemacht wird, werden hier freundlich empfangen. Wenn interessiert es, wenn es nicht um Christen oder Nazis geht. Feindbild ist Feindbild!
    Ein peinlicher Artikel aus dem selbstgerechten Multikulti-Millieu.
    Bei uns liefern bei gewissen Themen der Staat und die "freie" Presse ein Wettrennen in Sachen heuchlerischer Feigheit. Gratismut wird in anderen Bereichen gezeigt.

  • 03.10.2011 22:38 Uhr

    von harry:

    unglaublich, wieviel courage dazu gehört zu einer solchen veranstaltung zu gehen, wenn sie denn überhaupt stattfinden kann. man muss die aktivisten dort wirklich bewundern. u

  • 03.10.2011 21:35 Uhr

    von Lenny:

    Das ist ja genauso, wie wenn bei uns die Rechten demonstrieren wollen. Langsam macht das Schule. Gehört wohl auch irgendwie zu den "allen europäischen Völkern gemeinsamen Rechtsgrundsätzen".

  • 03.10.2011 21:06 Uhr

    von Wolle T.:

    lol, ersetzen Sie mal "gay people" durch "Rechtsextreme" und "Rechtsextreme" durch "Linksextreme". Dann wissen Sie endlich mal, was Sie an "Sächsischer Demokratie" haben...

  • 03.10.2011 20:01 Uhr

    von Jack:

    polizeilicher Notstand....kennt man auch in Deutschland wenn rechte Aufmärsche angemeldet sind (Dresden, Leipzig)= wenn links vor recht geht....

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