Gastbeitrag des SZ-Magazins
Deutsche Blogs funktionieren nicht
Deutsche sind fixiert auf Hierachie, ignorieren die Stimme des Volkes, haben Angst sich zu irren, machen Ferien und sechs weitere Gründe, warum Blogs hier nicht funktionieren.von FELIX SALMON
Leserkommentare
25.08.2011 21:14 Uhr
von Clara:
Populär wird man als Blogger in Deutschland sicherlich nicht. Aber es gibt viele Bereiche in denen man durch Blogs mehr Aufmerksamkeit bekommt.
Und bei so trivialen Themen wie Technik oder kann man damit viele Besucher erreichen. Im Bereich des mobilen Internets habe ich damit schon viel Erfahrung machen können.
13.01.2011 16:05 Uhr
von Michi:
Ich bin im Bereich Webdesign Hamburg tätig und spreche viel mit Kunden über Sinn und Unsinn dieser Möglichkeit seine "privates" nach außen zu kehren. Für einige kann das aber auch ein Nutzen haben also weg mag soll es nutzen. Gruß Michi
11.05.2009 21:27 Uhr
von Stephan:
Dieses ganze Gelaber um Blogs geht mir so was von auf den Keks... Ich lese dieses Zeugs überhaupt nicht mehr, weil es oftmals schlecht formuliert, schlecht oder gar nicht recherchiert ist und für mich eh ein Hype ist, der irgendwann als berechtigte Nische sein Dasein finden wird, aber nicht als ernstzunehmendes Informationsmedium.
PS: ganz wenige brauchbare Blogs gibt es ja.
10.05.2009 12:47 Uhr
von Anonym:
Es gibt nur einen Grund, warum Blogs in Deutschland nicht funktionieren: Hier existiert im Gegensatz zu den USA keinerlei Meinungsfreiheit. In der BRD sitzt man als Blogger ganz schnell vor den allseits bekannten Richtern in Hamburg und kann seiner bürgerlichen Existenz leise Servus hinterherrufen, falls man über keine eigene Rechtsabteilung und unbeschränkte finanzielle Mittel verfügt.
09.05.2009 22:56 Uhr
von Godwi:
Der Beitrag von Felix Salmon passt mir so gar nicht. Er steckt voller Klischees und Halbwahrheiten. Ich habe mir deshalb erlaubt, ihm auf meinem eigenen Blog zehn Gründe entgegenzusetzen, warum Blogs in Deutschland doch funktionieren.
09.05.2009 14:12 Uhr
von Bildungswirt:
Die bekannte Klage zur deutschen Blogosphäre bei gleichzeitiger Glorifizierung der amerikanischen.Niggemeier setzt dann noch einen drauf, warum Felix Salomon nichts verstanden habe und schon winken die 10 nächsten Gründe, warum es alles ganz anders ist, usw. So wabbert die Endlosschleife vor sich hin, die Ironie hinkt hinterher.
Wohltuend hebt sich davon ab: DER FREITAG - ein engagiertes Medienprojekt: Print,Online und Blogger-Community. Sicher gibt es noch einige Kinderkrankheiten, doch die BloggerInnen mausern sich: inhaltlich, thematisch, sprachlich und auch quantitativ.
Freundliche Grüße vom Bildungswirt
08.05.2009 19:36 Uhr
von Hannes Riehl:
Lieber Author, du liest eindeutig die falschen Blogs ^^
08.05.2009 15:26 Uhr
von Hner:
Ich hab' mir auch mal die Mühe gemacht, den Spaß im "Schnellschuss" zu kommentieren: http://sehrhner.de/archives/865
08.05.2009 12:19 Uhr
von Michael:
so what ???!!!
08.05.2009 12:05 Uhr
von Hans:
Blogs würden vielleicht in Deutschland besser funktionieren, wenn man sich nich soviel Mühe machen würde herrauszufinden warum sie es (angeblich) nicht tun.
Ich bin zwar kein Blogger der ersten Stunde, denn ich muß zugeben Blog lange Zeit ignoriert zu haben, doch seit ein paar Jahren lese und schreibe auch ich, mal wenn mir die Lust dazu ist.
Und genau so ist es doch auch gedacht.
Hans
08.05.2009 11:47 Uhr
von myrna:
Die Leberwurstkommentare zu diesem Artikel zeigen sehr schön, wie richtig die zitierten Thesen sind.
Auch wenn die taz ansonsten selbst häufig so deutsch ist, wie es nur irgend geht, sind halt gelegentlich auch mal amüsante Perlen dabei.
08.05.2009 11:12 Uhr
von Marie Lefebre:
11) Vergleiche 5) und 8)
08.05.2009 11:04 Uhr
von Unzeit-gemäß:
Etwas zugespitz, bzw. pauschalisiert das ganze, aber im Kern ist was dran. Im klassischen Land des Beamtentums und der staatlichen Universitäten haben akademische Titel in der Tat eine größere Bedeutung als in den USA. (Was nicht heißen soll, das die im Neoliberalismus auch bei uns langsam anzutreffende Abwertung formaler Qualifikationen nur gute Seiten hätte).
08.05.2009 10:48 Uhr
von amp:
hey journalist!
1) "die Blogger" sind nicht nur männer! Und demnach nicht nur "er".
Aber wenn du so ein erfolgreicher blogger-man bist, dann musste dich ja auch mal irren, wa!?
2) Hast du gewusst, dass es überhaupt eine ganz andere Internet und Laptop und WIFI-Kultur in den USA gibt? Dass Arbeiter und Studierende dort seit viel mehr Jahren als in der alten Welt mit PCs viel Arbeit erledigen und so, statt an der Kaffeemaschine plaudernd ihre Zeit zu vertrödeln, Internet-Spiele entwickeln?
3) Ich und mein Blog. Deiner interessiert mich gar nicht. Hauptsache du liest meinen...ach halt, ick hab gar keinen! Aber einen deutschen Pass..
08.05.2009 10:09 Uhr
von AndreasPraefcke:
Muss die taz eigentlich jeden Unfug nachdrucken, der ihr kostenlos angeboten wird? Peinlich. Die nötigen Worte zu diesem Artikel sind hier zu finden: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schoener-sterben-mit-dem-sz-magazin/
08.05.2009 10:03 Uhr
von Leser:
Naja, vielleicht interessieren sich hierzulande derzeit eher wenig Leute für Blogger, weil die Zeitungen einfach mal interessanter und vielfältiger sind als in den USA. Wo ist zum Beispiel die amerikanische taz? Der amerikanische Freitag? Die amerikanische Jungle World?
Vielleicht ist hier die Notwendigkeit einfach ein bisschen geringer (was nicht heißen soll, dass ein paar interessante, erfolgreiche, politische Blogs in Deutschland keine Bereicherung wären).
08.05.2009 09:33 Uhr
von Detlev Freigang:
Ihr Artikel ist genau das, weshalb ich - mein Leben auch mit "dem Sammeln von Diplomen" verbringend (ignoranter Schwätzer!) - einen Blogg nie ernstnehmen würde: Eine ad infinitum verbreitete, miserabel formulierte und inhaltslose Privatansicht (von einer "Meinung" zu sprechen, verbietet der gute Geschmack oder die Seriosität, wie Sie wollen...). Ach, und übrigens: In der kleinen bunten Welt der Bundesrepublik funktioniert die Demokratie im Internet auch ohne Blog: Gucken Sie mal auf die Zahlen einer gewissen Petiotion....
Mit freundlichen Grüssen
in die Welt des Allgemeinen und belanglosen
D. Freigang, Berlin/Luzern
08.05.2009 09:03 Uhr
von K.H.Kowalski:
Auch bei "Gastbeiträgen" ruhig mal nachprüfen/recherchieren; St. Niggemeier hats getan.
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schoener-sterben-mit-dem-sz-magazin/