• 04.06.2009

Garchinger Forschungsreaktor

Noch sieben Jahre Waffen-Uran

Der Forschungsreaktor FRM II in München soll weiter mit atombomben-tauglichem Uran betrieben werden. Forscher und Politiker kritisieren das Vorgehen.von Tanja Gaudian

  • 09.06.2009 01:01 Uhr

    von Milan:

    Wenn Regierungen ...

    ... sich vor solch wichtigen und obendrein einfachen Bekenntnissen gegen Atomwaffen drücken, dann sollte man sich fragen, wo der Rest der Glühwürmchen verbaut *ähm* gelagert wird.

  • 06.06.2009 17:46 Uhr

    von Jop:

    Woher bekommt denn der Forschungsreaktor seine Brennelemente?
    Waffenfähig heißt ja nicht, dass es aus Waffen kommt.
    Ansonsten muss dieses Uran wie jedes andere angereichert werden. Demzufolge würden für diesen Reaktor die kritisierten Brennelemente extra hergestellt werden.
    Gerade ein Forschungsreaktor sollte da Alternativen nicht scheuen!

  • 04.06.2009 15:18 Uhr

    von Filip Moritz:

    Bleibt ja gar nichts anderes übrig als die Unmengen Atomwaffen in Reaktoren zu verbrennen. Leider impliziert das auch die Wiederaufbereitung. Aber das Zeug irgendwo zu verbuddeln so wie es ist wäre absolut daneben.

    Ob nun ausgerechent der Reaktor in Garching und dessen Betreiber die Richtigen für den Job sind?

    Dennoch klingt die Kritik hier sehr nach "think local, act global", typisch Bayern eben.

  • 04.06.2009 15:11 Uhr

    von Unbequemer:

    Was soll denn der Streß?!? Warum sollen wir das waffenfähige Uran nicht in der Forschung einsetzen? Weil es waffenfähig ist? In Garching wird keine A-Bombe gebaut. Insofern ist das eine Prinzipienreiterei. Zudem: Vom Ausland brauchen wir uns zweimal nicht sagen lassen, ob das genehm ist, oder nicht. Wir bauen keine Bombe - aus mit der Diskussion.

  • 04.06.2009 13:18 Uhr

    von Leon Hartner:

    Was ist jetzt eigentlich das Problem (mal von dem Abfall abgesehen - der aber auch bei anderen Reaktoren anfällt)? Wenn der Reaktor mit waffenfähigem Uran arbeitet (es also zu einem anderen Produkt zerfällt) und derweil noch Energie frei wird, sieht das in meinen Augen fast positiv aus - man müsste halt die Lager für das Uran gut bewachen... Aber insgesamt weniger waffenfähiges Material auf der Welt ist besser denn mehr (meiner meinung nach)

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