• 23.10.2009

Gängeviertel-Chaostage

Halbseidenes Hickhack

Der Gängeviertel-Investor kündigt Räumungen an und wirft dem Senat Versäumnisse vor. Die beteiligten Behörden suchen derweil unter Schmerzen nach einer gemeinsamen Position.von Maximilian Probst

  • 25.10.2009 13:13 Uhr

    von Peter Schmidt-Paasch:

    Kampf auf verlorenem Boden.

    Die Dramaturgie in Punkto "Erhalt des historischen Gängeviertel" verläuft exakt wie schon bei der Hafenstraße, und wie sie wohl auch beim Kampf um den Erhalt der historischen Heuburg verlaufen wird; heißt: Die Öffentlichkeit lässt man solange wie möglich und nötig außen vor, um zwischenzeitlich hinter den Kulissen mit den Investoren das Deal einzufädeln.

    Sind dann vollendete Tatsachen geschaffen, schlägt sich die Politik zum Schein auf die Seite der Verlierer. So üben die Machthaber permanenten Hochverrat am Bürgerwillen. Ob das Ende gütlich ausgeht oder im Häuserkampf mündet, ist dabei nur peripher von Bedeutung. Einzig wichtig, das Investorengeld vereinnahmt zu haben, und bei aller Niederträchtigkeit das Gesicht zu wahren.
    Hamburger wehrt Euch!
    solidarische Grüße


Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder