• 08.02.2010

Friedensforschung an Berliner Unis

"Unkritischer Umgang" mit Regierungsgeld

Die Kritik an Forschung im Dienst des Militärs wird lauter. Die Universitäten untersuchen nicht nur das Aufstandspotential Afghanistans, sondern auch Neuköllns.von Martin Schwarzbeck

  • 08.02.2010 13:34 Uhr

    von Soso:

    Herzlich gelacht bei dem Gedanken, dass wir bald die Bundeswehr zur Aufstandsbekämpfung in Berlin- Neukölln gebrauchen könnten.

    Die Kritik von Mechtild Exo scheint aber eher auf einem anderen Forschungsansatz zu beruhen. Mit den modernen asysmmetrischen Konfikten ergeben sich auch andere Forschungsfragen und Methoden.
    Die Bundeswehr arbeitete bereits im Kosovo mit Soziologen zusammen, um zu verstehen wie einzelne Ortschaften organisiert sind, um zu verstehen welche Ansprechpartner in der Lage sind Regeln umzusetzen.
    Wenn dann strukturelle Aspekte verglichen werden, heißt dies doch nicht, dass die Soziologie Aufmarschpläne für die Bundeswehr konzipiert, sondern dass es in Gesellschaften Merkmale gibt die einander gleichen und die man als Bedingungen für ein funktionieren von Gesellschaften ausmachen kann.
    Es ist dann ein alter Hut, gegenüber einem eher systemtheoretischen Ansatz, einen Fokus auf die Lage der Menschen einzufordern.

  • 08.02.2010 13:17 Uhr

    von Nicht Bernd:

    Die Neuköln-Planung ist sicherlich eine gute Idee. Wo es doch in Berlin schon Gegenden gibt wo die Polizei sehr ungerne reinfährt.

  • 08.02.2010 10:55 Uhr

    von guapito:

    Es wird eben alles der kapitalistischen Verwertungslogik unterworfen. Was kein Geld einbringt, kann nichts sein! Die Rechnung für dieses kurzsichtige Denken kommt gewiss.

  • 08.02.2010 10:21 Uhr

    von SuryoBerlin:

    "...Sie befürchtet, dass hier das Feld bereitet wird, damit die Bundeswehr künftig etwa gegen protestierende Studierende eingesetzt wird."

    Bitte was ??? Mal ehrlich, wenn Studentinnen so etwas allen Ernstes glauben, dann sollten sie sich nicht wundern, wenn die Arbeit ihres Institutes nicht für voll genommen wird.

  • 08.02.2010 09:19 Uhr

    von fox:

    Solange 'se die Erkenntnisse für alle Veröffentlichen sehe ich da keine Problem?

  • 08.02.2010 09:14 Uhr

    von Sven:

    Der Trend hält einfach nur an. Gesetzesänderungen in der Vergangenheit zielten daraufhin ab, Protestbewegungen innerhalb Deutschlands die Wirkung zu entziehen. Das Versammlungsrecht wurde eingeschränkt, Sperrzonen für Demonstrationen eingeführt etc.
    Die gesamte Entwicklung läßt erkennen, dass mit einem Aufstand innerhalb Deutschlands gerechnet und nach möglichst effektiven Lösungen zu Niederschlagung eines solchen gesucht wird.
    Das wir dies inzwischen nötig haben ist der Politik zu danken, die hier seit Jahrzehnten mehr und mehr die Lohnsklaverei fördert. Ob allerdings noch so gute Abwehrmassnahmen einen solchen Aufstand verhindern können, bleibt dann doch abzuwarten.

  • 07.02.2010 19:47 Uhr

    von LEser:

    Äh... Erkenne ich da einen russischen Panzer in dem Bild? Etwas mehr Sorgfalt bitte. Da sollte dann doch wohl ein deutscher Panzer zu sehen sein, oder?

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