• 24.11.2009

Freiwilliges Soziales Jahr

Helfen, für den Lebenslauf

Ursula von der Leyen will die Freiwilligendienste ausbauen. Sie möchte fördern, dass Jugendliche sich für die Gesellschaft engagieren. Dabei engagieren die sich längst für sich selbst.von Luise Strothmann

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von Bianca:

    @FSJler: Das hat meiner Meinung nach nichts mit "karrieregeil" zu tun, wenn man lieber ein FSJ macht, damit selbst sein Geld verdient und dabei noch etwas "Gutes" tut, als wenn man zu Hause sitzt und sich vom Staat unterstützen lässt.

    Zudem halte ich das nicht nur für ein Klischee - viele würden einfach auch gar nicht zugeben, dass sie das FSJ nur machen, weil sie noch nichts "Besseres" gefunden haben.

    Aber auch das ist nicht schlimm. Ich denke, wenn man vom Abi kommt, ist das FSJ eine gute Möglichkeit ins Berufsleben hineinzuschauen und mit der Aufgabe zu reifen (bevor man gleich weiter ins Studium schlittert). Man lernt zum einen was arbeiten bedeutet (mit früh aufstehen und abends wieder nach Hause kommen etc.) und zum anderen übernimmt man Verantwortung (nicht nur für sich selbst). Und so wird - was anfangs nur Mittel zum Zweck war - eine sicherlich lehrreiche Angelegenheit.

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von Anna Vikky:

    Hallo,
    ich finde es ist eine sehr schöne Idee!

    Wir machen es mit 2aid.org, über soziale Netzwerke und andere Online-Kanäle, möglichst viele Menschen dazu bewegen, nachhaltige Hilfsprojekte zu unterstützen.

    Bei Interesse rein schauen: www.2aid.org
    Es müssen mehr solche Projekte starten.

    Liebe Grüsse,
    anna :)

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von FSJler 09/10:

    Klasse Artikel. Hauptsache mal schön alle FSJler über einen Kamm geschert und ein bisschen von der "Jugendliche schauen nur nach ihrem Lebenslauf"-Dresche und fertig.

    Ich mache mein FSJ aus anderen Gründen und habe bis jetzt von keinem FSJler-Kollegen den Eindruck gehabt, dies vorangig für den Lebenslauf zu tun. Aber man muss ja Klischees der karrieregeilen Jugend bestätigen, darum wird munter weiter drauflosgeschrieben.

    Seltsamerweise kam bei meinem FSJ-Seminar auch keine Erwartungshaltungen an erster Stelle wie im Artikel genannt ("Neue Berufsfelder entdecken", "selbstständig werden", "Aufstiegschancen"), aber ich bin mir sicher, das ist nur eine Ausnahme und alle FSJler dieses Landes denken genau so, wie Frau Strothmann es in ihrem Artikel beschreibt.

  • 11.02.2011 18:03 Uhr

    von Anna H.:

    Der Artikel macht mich ein bisschen traurig und verärgert mich. Auch ich habe dieses Jahr mein Abitur absolviert und mache nun seit August ein freiwilliges ökologisches Jahr und tue dies ganz sicher nicht nur, weil es sich gut im Lebenslauf macht. Ich finde der Artikel stellt den Freiwilligendienst wirklich sehr negativ dar, ich hingegen erlebe jedoch, dass die meisten meiner Mit-FÖJlerInnen zum größten Teil mit sehr sehr viel Engagement dabei sind (weit mehr als teilweise von den Einsatzstellen verlangt). Zum Beispiel besuchen wir freiwillig Seminare am Wochenende, haben fast alle zusätzlich die Jugendleiterschulung gemacht und entwickeln gemeinsam außerhalb der Arbeitszeit Projekte! Natürlich macht sich ein Freiwilliges Jahr gut im Lenslauf, allerdings steht meiner Erfahrung nach eindeutig das Engagement im Vordergrund.

  • 08.12.2009 12:20 Uhr

    von ahoj:

    Die Bezahlung von FSJlern ist ein einziger Witz!
    Das können sich Jugendliche nur leisten, wenn die Eltern oder die Omi Geld dazu geben! Es ist die reinste Diskreminierung und zeigt, was den Geldgebern der Freiwilligendienst wert ist - billige Arbeitskräfte sind jederzeit herzlich willkommen!

  • 25.11.2009 18:53 Uhr

    von Pilm:

    Liebe FSJler,

    es scheint als würdet ihr noch keine Miete, Lebensmittel und Auto etc bezahlen müssen.. Wenn man wie Juergen K. nach 45 Jahren sozialer Arbeit, mit so ungefähr 600 Euro in Rente geht dann ärgert man sich über jedes freiwillige engagement in frühen Jahren und über die freiwilligen Wochenendseminare.. Euer Motivation mit allem Respekt, aber wenn der Rest der Gesellschaft auf eurem Lebenslauf nur nach absolvierten unbezahlten "Extra-Diensten" schaut, dann könnt ihr euch vor dem Vorwurf "das sieht ja nur gut im lebenslauf aus" nur schwer schützen. Auch hat es bestimmt nicht viel mit Karriere Geilheit zu tun, anderen Leuten die Po´s zu säubern..
    Das es immer und überall ausnahmen gibt, ist klar aber spätestens wenn im Dezember die Jahresrechnungen ins Haus fliegen, ist es Zeit das Thema nochmal neu auf den Tisch zu legen..

    In diesem Sinne, lasst euch nicht verarschen! selbst der Höchstsatz von 503 Euro im Monat, ist nur viel, wenn man keine Miete zahlen muss...

  • 25.11.2009 16:12 Uhr

    von Bianca:

    @FSJler: Das hat meiner Meinung nach nichts mit "karrieregeil" zu tun, wenn man lieber ein FSJ macht, damit selbst sein Geld verdient und dabei noch etwas "Gutes" tut, als wenn man zu Hause sitzt und sich vom Staat unterstützen lässt.

    Zudem halte ich das nicht nur für ein Klischee - viele würden einfach auch gar nicht zugeben, dass sie das FSJ nur machen, weil sie noch nichts "Besseres" gefunden haben.

    Aber auch das ist nicht schlimm. Ich denke, wenn man vom Abi kommt, ist das FSJ eine gute Möglichkeit ins Berufsleben hineinzuschauen und mit der Aufgabe zu reifen (bevor man gleich weiter ins Studium schlittert). Man lernt zum einen was arbeiten bedeutet (mit früh aufstehen und abends wieder nach Hause kommen etc.) und zum anderen übernimmt man Verantwortung (nicht nur für sich selbst). Und so wird - was anfangs nur Mittel zum Zweck war - eine sicherlich lehrreiche Angelegenheit.

  • 25.11.2009 11:03 Uhr

    von Juergen K.:

    Wer 45 Sozial-Jahre schafft

    kriegt den Verzichtsorden und die
    lebenslange Sozialrente als Annerkennung.

  • 25.11.2009 10:24 Uhr

    von Anna Vikky:

    Hallo,
    ich finde es ist eine sehr schöne Idee!

    Wir machen es mit 2aid.org, über soziale Netzwerke und andere Online-Kanäle, möglichst viele Menschen dazu bewegen, nachhaltige Hilfsprojekte zu unterstützen.

    Bei Interesse rein schauen: www.2aid.org
    Es müssen mehr solche Projekte starten.

    Liebe Grüsse,
    anna :)

  • 24.11.2009 19:20 Uhr

    von lorenz ulrichs:

    "Angekündigt hat Ursula von der Leyen aber schon, dass sie sich dafür einsetzen will, dass es für alle Freiwilligen ein anerkanntes Zeugnis gibt. Für die Bewerbungsmappe."
    nach geltendem recht hat sowieso jeder fsj-ler anspruch auf ein zeugnis. frau v. d. leyens ankündigung läuft ziemlich ins leere & demonstriert meiner meinung nach nur (mal wieder), wie wenig ahnung unsere bundesfamilienministerin von der materie wirklich hat.

    vielleicht steigt die zahl der fsj-ler auch nur an, weil immer mehr jugendliche keine "richtigen" jobs & ausbildungsplätze finden und somit neben hartz4 und fsj nicht mehr viele andere möglichkeiten bleiben (?)

  • 24.11.2009 18:54 Uhr

    von Pilm:

    Bah ist das alles zum kotzen.. ziemlich deprimierend der Artikel bzw alles drumherum.. Zeugnis für den Lebenslauf.. Angela Eberhard.. Ursula vd Leyen.."die FSJler ersetzen keine volle Kraft"....
    und als ausgelernte Kraft verdient man dann anstatt 500€, 1000€!? na toll..

    Scheiß auf soziales, ran mit den Kohlen!

    bah

  • 24.11.2009 18:50 Uhr

    von FSJler 09/10:

    Klasse Artikel. Hauptsache mal schön alle FSJler über einen Kamm geschert und ein bisschen von der "Jugendliche schauen nur nach ihrem Lebenslauf"-Dresche und fertig.

    Ich mache mein FSJ aus anderen Gründen und habe bis jetzt von keinem FSJler-Kollegen den Eindruck gehabt, dies vorangig für den Lebenslauf zu tun. Aber man muss ja Klischees der karrieregeilen Jugend bestätigen, darum wird munter weiter drauflosgeschrieben.

    Seltsamerweise kam bei meinem FSJ-Seminar auch keine Erwartungshaltungen an erster Stelle wie im Artikel genannt ("Neue Berufsfelder entdecken", "selbstständig werden", "Aufstiegschancen"), aber ich bin mir sicher, das ist nur eine Ausnahme und alle FSJler dieses Landes denken genau so, wie Frau Strothmann es in ihrem Artikel beschreibt.

  • 24.11.2009 18:08 Uhr

    von Anna H.:

    Der Artikel macht mich ein bisschen traurig und verärgert mich. Auch ich habe dieses Jahr mein Abitur absolviert und mache nun seit August ein freiwilliges ökologisches Jahr und tue dies ganz sicher nicht nur, weil es sich gut im Lebenslauf macht. Ich finde der Artikel stellt den Freiwilligendienst wirklich sehr negativ dar, ich hingegen erlebe jedoch, dass die meisten meiner Mit-FÖJlerInnen zum größten Teil mit sehr sehr viel Engagement dabei sind (weit mehr als teilweise von den Einsatzstellen verlangt). Zum Beispiel besuchen wir freiwillig Seminare am Wochenende, haben fast alle zusätzlich die Jugendleiterschulung gemacht und entwickeln gemeinsam außerhalb der Arbeitszeit Projekte! Natürlich macht sich ein Freiwilliges Jahr gut im Lenslauf, allerdings steht meiner Erfahrung nach eindeutig das Engagement im Vordergrund.

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