Freitagsgebet mobilisiert Opposition im Iran
Hunderttausende auf den Straßen
Hunderttausende Oppositionelle haben sich anlässlich des Freitagsgebets in Teheran versammelt. Ex-Präsident Rafsandschani forderte in seiner Predigt die Freilassung verhafteter Regimegegner.
Leserkommentare
17.07.2009 19:51 Uhr
von mehran:
Die TAZ agiert auch wie alle anderen westlichen Medien im Interesse des eigenen Kapitalismus, deswegen versucht sie durch Krisenhaftdarstellung der Situation im Sinne der Psycho-kriegsführung die Sache heiß zuhalten. Vielleicht klappt es doch mit Regime change im Iran und die westliche Welt kann dadurch die eigene Krise überwinden.
17.07.2009 14:02 Uhr
von Reza:
Den Nationale Widerstandsrat des Irans (NWRI) empfinden alle Iraner, ob in Inland oder Ausland als eine sektenhafte Vereinigung von Verrätern, da sie während des blutigen Iran-Irak Krieges auf der Seite der Iraker gegen das eigene Volk gekämpft haben. Dass diese Leute sich nun den Protest der Menschen im Iran zu eigen machen wollen, schwächt die Demonstranten und setzt sie den Gewehrläufen der Sicherheitskräfte aus.
Wünschenwert wäre es, wenn Frau und Herr Rajavi dieser ausgesetzt wären und die taz diese Leute durch eine Erwähnung nicht noch ins Geschehen integriert.
17.07.2009 13:54 Uhr
von iranerin:
traurig, dass frau rajavi die revolte zu ihrer eigenen bühne machen will - wohlwissend, wie verhasst sie beim (liberalen!) iranischen volk ist...