"Emotion" ist eine Zeitschrift für Frauen, die eigentlich keine Frauenzeitschrift lesen. Katarzyna Mol hat Gruner + Jahr das Magazin abgekauft. Jetzt bringt sie es selbst heraus.von Daniela Zinser
cornelia, gern lass ich dir deinen glauben an "emotion und der engagierten herausgebenden "jungen dame". du scheinst ja meinen kommentar aufmerksamer gelesen zu haben, als den artikel. mode, glücksversprechen und porträts wirtschaftlich erfolgreicher frauen sind ein uralter hut. p.s. mit meinem schuhmacher (gelernter!) steh ich auf du und du
12.07.2010 23:31 Uhr
von Cornelia:
Das sehe ich ganz anders! Ich finde den Mut und die Überzeugung der jungen Dame bewundernswert. Wenn ich mir den Wust von Frauenzeitschriften in Deutschland anschaue, dann ist dies doch erbärmlich zu sehen, dass es keine anderen Themen als dir x-Te Diät oder die x-te Modestecke zusehen. Ist doch toll, wenn es auch intelligente andere Konzepte gibt, die ihren Weg gehen. Wer so einen Kommentar schreibt Susan, bringt seine Schuhe zur Reperatur auch lieber zu einer Grosskette als zu dem vertrauten Schuhmacher aus der Nachbarschaft!
11.07.2010 14:29 Uhr
von susan:
frau mol kann der autorin dankbar sein: super pr und das for free! naja, frauen müssen natürlich zusammenhalten ... im ernst: wann nimmt das mal ein ende, diese ewige bevormundung durch frauenzeitschriften, die - frauen auf linie bringend - vorgeben zu wissen, was frau so fühlt, braucht, sein will, aus sich alles herausholen könnte, was sie attraktiver und erfolgreicher macht etc. pp? ach ja, "emotion" (o dio mio, der titel ...) soll ja frauen anlocken, die sonst keine frauenzeitschriften lesen - pff, ziemlich fader witz.
p.s. wenn ich das wort "coach" nur höre (bzw. lese) wird mir schon übel (was soll ich machen, bin ja ne frau, emotion pur sozusagen....)- gehört das nicht zum festen terminologischen bestandteil neoliberalen geschwätzes?
Leserkommentare
13.07.2010 13:21 Uhr
von susan:
cornelia, gern lass ich dir deinen glauben an "emotion und der engagierten herausgebenden "jungen dame". du scheinst ja meinen kommentar aufmerksamer gelesen zu haben, als den artikel. mode, glücksversprechen und porträts wirtschaftlich erfolgreicher frauen sind ein uralter hut.
p.s. mit meinem schuhmacher (gelernter!) steh ich auf du und du
12.07.2010 23:31 Uhr
von Cornelia:
Das sehe ich ganz anders!
Ich finde den Mut und die Überzeugung der jungen Dame bewundernswert.
Wenn ich mir den Wust von Frauenzeitschriften in Deutschland anschaue, dann
ist dies doch erbärmlich zu sehen, dass es keine anderen Themen als dir x-Te Diät
oder die x-te Modestecke zusehen. Ist doch toll, wenn es auch intelligente andere Konzepte gibt, die ihren Weg gehen.
Wer so einen Kommentar schreibt Susan, bringt seine Schuhe zur Reperatur auch lieber zu einer Grosskette als zu dem vertrauten Schuhmacher aus der Nachbarschaft!
11.07.2010 14:29 Uhr
von susan:
frau mol kann der autorin dankbar sein: super pr und das for free! naja, frauen müssen natürlich zusammenhalten ... im ernst: wann nimmt das mal ein ende, diese ewige bevormundung durch frauenzeitschriften, die - frauen auf linie bringend - vorgeben zu wissen, was frau so fühlt, braucht, sein will, aus sich alles herausholen könnte, was sie attraktiver und erfolgreicher macht etc. pp? ach ja, "emotion" (o dio mio, der titel ...) soll ja frauen anlocken, die sonst keine frauenzeitschriften lesen - pff, ziemlich fader witz.
p.s. wenn ich das wort "coach" nur höre (bzw. lese) wird mir schon übel (was soll ich machen, bin ja ne frau, emotion pur sozusagen....)- gehört das nicht zum festen terminologischen bestandteil neoliberalen geschwätzes?