Martin Gayford saß dem Maler Lucian Freud, Enkel Sigmund Freuds, Modell. Herausgekommen ist ein außergewöhnlich schönes Tagebuch dieser Begegnung. von TANIA MARTINI

Das Fazit der Messe: Ordentlicher Besucherandrang, glückliche Isländer, produktive Missverständnisse. Kleine Szenen am Rande helfen, den Buchmarkt zu verstehen. von DIRK KNIPPHALS

Boualem Sansal hat den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. Der algerische Schriftsteller fordert eine Entmystifizierung der arabischen Staatengründungen. von ANDREAS FANIZADEH

Bis zum Rand der Verzweiflung – und darüber hinaus: Antonia Baums Debütroman "Vollkommen leblos, bestenfalls tot" haut rein. von JAN WEHN

Über das Kleine, die eigene Biografie, an das große Ganze herantreten: Mit dem Buchpreisträger Eugen Ruge kommt der Osten in Frankfurt an. von ANDREAS FANIZADEH

Pop, Psychosen, Projekte: Der feiernswert reichhaltige Debütroman "Sickster" von Thomas Melle will sehr viel auf einmal. Aber er liefert auch. von MORITZ BASSLER

Rächer aus dem Ruhrpott: In "Ruß" erzählt Feridun Zaimoglu eine deutsche Ballade von Männern, die um Frauen trauern. von KATHARINA GRANZIN

Die Leute sind das Schönste an der Frankfurter Buchmesse. von DETLEF KUHLBRODT
Katholizismus, Nationalsozialismus, bayrischer Anarchismus - der Schauspieler Sepp Bierbichler erzählt sprachmächtig die Geschichte des "Seewirts" vom Starnberger See. von ANDREAS FANIZADEH

Anthony Reynolds handelt in "Leonard Cohen - ein außergewöhnliches Leben" seinen Buchgegenstand chronologisch ab, ist dabei aber zu wenig intim. von DETLEF KUHLBRODT

Wie benutzerfreundlich sich Verlage in Frankfurt präsentieren, erzählt schon die Gestaltung ihrer Stände. Ein Rundgang am ersten Messetag. von DIRK KNIPPHALS
Josef Bierbichler, Oskar Roehler, Eugen Ruge: Die mittlere Autorengeneration erzählt, welch schwierige Verhältnisse sie hinter sich lassen musste. von DIRK KNIPPHALS

Liebe und Familie sprengen die Grenzen von Sprache und Nationalität, meinen Elisabeth Beck-Gernsheim und Ulrich Beck. Sie wenden sich gegen das Doppelpass-Verbot.

taz-Autor Detlef Kuhlbrodt war schon in den 1980er Jahren als Standmitarbeiter auf der Frankurter Buchmesse. Ab Mittwoch wird er von dort bloggen. von DETLEF KUHLBRODT

Eugen Ruges souveräner, lebenskluger Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" erhält den Deutschen Buchpreis - das ist super. von DIRK KNIPPHALS

Unser Tool Parteispenden-Watch ist für den Grimme Online Award nominiert. Hier könnt ihr Parteispende-Watch eure Stimme für den Publikumspreis geben.
Die Frankfurter Buchmesse, die größte weltweit, hat von Mittwoch, 12. Oktober bis Sonntag, 16. Oktober geöffnet. Sie bietet mehr als 7.000 Aussteller, 3.000 Veranstaltungen und 1.000 Autoren. Es werden 300.000 Besucher erwartet. Das Gastland in diesem Jahr ist Island.
Die taz-Schwerpunkt zur Buchmesse hat das Thema "Herkunft". Viele aktuelle Romane befassen sich damit, ob es sich um eine Herkunft aus der DDR handelt – wie beim Buchpreisträger Eugen Ruge –, um eine Herkunft aus der Alten Bundesrepublik oder aus der katholischen Enge des Freistaates Bayern. Bei den politischen Büchern werden Neuerscheinungen zu den drängenden Themen der Gegenwart vorgestellt: Fukushima, Bankenkrise, Arabischer Frühling.
Schmuckbild: Aenbde / photocase.com
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Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

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