• 08.10.2009

Fragestunde zu Thilo Sarazzin

Interview mit einer Bestie?

Auch seine Stelle als Bundesbanker kann Thilo Sarrazin nicht vergessen machen, was er als Berliner Finanzsenator hat erleiden müssen. Alles über den "Dieter Bohlen der Finanzpolitik".

  • 03.09.2010 21:30 Uhr

    von Bender:

    Nachdem ich nun die ganzen letzen Tage die wilden Diskussionen und Ausbrüche um Sarrazin herum verfolgt habe wundert mich doch, dass kaum jemand merkt, was dieser Mann mit seinen Provokationen eigentlich bezweckt - und bereits auch erreicht hat: Die Diskussion und VOR ALLEM das Nachdenken über Lösungen für ein derart heikles Thema, das schon seit Jahren bekannt ist, aber an das sich niemand wirklich herantraut. Dass hier dringend Lösungen, auch und vor allem im Interesse unseres Staates und seiner Bürger (und damit meine ich ALLE), gefunden werden müssen ist wohl unbestreitbar!
    Wenn ein - sicherlich nicht ungebildeter, nicht dummer und nicht unerfahrerner - Mann wie Sarrazin neben vielen vernünftigen, belegbaren Thesen auch simple Pauschalisierungen wie z.B. die Gen-Geschichten von sich gibt, zielt das doch einzig und allein darauf hin, genügend positive Rückmeldungen der breiten Masse zu bekommen, damit das hekle Thema der Ausländerproblematik von den Verantwortlichen nicht mehr so einfach wie bisher ignoriert werden kann. Eine Vielzahl von Rückmeldungen einer breiten Masse lassen sich nicht mehr so einfach ignorien wie die bisher vorhanden vergleichsweise wenigen Rückmeldungen derjenigen, die sich schon länger ernsthaft für dieses Problem um Lösungen bemühten und fast immer bereits im Ansatz abgewürgt wurden.
    Die sogenannte Meinungsfreiheit ist in Deutschland ein gefährliches Ding, wenn es um bestimmte Themen geht.
    Ich bewundere diesen Mann, der den Mut hat auszusprechen, was so viele denken, schon weil sie es einfach aus simpler Beobachtung heraus erkennen, aber sich nicht trauen - und sich der Wut und den Angriffen der politischen Öffentlichkeit zu stellen. Auch wenn er seine Angelegenheiten geregelt hat, und privat kaum etwas zu befürchten hat, es erfordert viel Stärke gegen den Strom der Vorgaben zu schwimmen, der der freien Meinungsäusserung in Deutschland bei bestimmten Themen noch immer einen Maulkorb anlegt.
    Dank Theo Sarrazin muss über diese Themen und Probleme aber nun endlich einmal ernsthaft nachgedacht werden.

  • 03.09.2010 08:50 Uhr

    von Lutz Müller:

    Egal was man von Sarrazin hält muss eins klar sein, für uns alle gilt das Grundgesetz und daher darf jeder seine Meinung äußern. Auch wenn siefalsch oder Blödsinn oder sonstwas ist. Denn wenn wir, aus welchen Gründen auch immer, irgend jemand seine Meinung verbieten, müssen wir damit rechnen, dass auch uns irgendwan die Meinung verboten wird. Was mir allerdings zu Denken gibt ist doch die Staffelung,
    Sarrazin schimpft über Deutsche, kaum Reaktion,
    Sarrazin schimpft über Ausländer, Ärger überall,
    Sarrazin schreibt über das Judengen, Rauswurf bei der Bundesbank, er müsste jetzt noch über das Arschkriescher- und Schleimergen der Deutschen schreiben.

  • 02.09.2010 23:42 Uhr

    von Alex:

    wenn menschen mit einem übersteigerten selbstwertge- fühl auch noch in irgendeiner weise einen fussel von macht erlangen drehen sie ab. das beste beispiel ist sarazzin - er diskriminiert alles und jeden, von dem er keine ahnung hat, meint aber auf grund seiner selbst eine zu haben - wahrscheinlich würde er mich als laegastheniker abstempeln, nur weil ich aus prinzip mails und comments zu98% durchwegs klein schreibe - ABER ICH KANN AUCH ANDERS - LACH - er nicht und deswegen wird es zeit, den mann aus dem öffentlich-politischen leben zu verabschieden. repräsentativ sieht anders aus.... wehe ich hätte in meiner zeit als soldat der bundeswehr - immerhin 12 jahre - auch nur annähernd solche äußerungen erlaubt!! aber ein herr sarazzin hat wohl narrenfreiheit und keiner den a.... in der hose hier einen schlußstrich zu ziehen, der auch konsequenzen hat und nicht nur mit einem dududu, böser junge - deine bezüge laufen weiter, auch wenn du gehen musst....

  • 30.08.2010 11:57 Uhr

    von Otto Meier Bubikon:

    Interview mit einer Bestie?

    Nur sch die Schlagzeile zeigt das Niveau auf.
    Wissenschaftliche Tatsachen können einem gefallen oder nicht.Man kann sie auch ignorieren. Blödheit kann man nicht verbieten. In Deutschland habt Ihr viele blöde Politiker. Die haben auch noch das Gefühl aus Ihrer Blödkeit Kapital zu schlagen.

  • 27.08.2010 19:33 Uhr

    von Anja:

    Vor ein paar Jahren habe ich bei einer Veranstaltung in der Urania einen ganz anderen Thilo Sarrazin erlebt. Das Thema war: die "Berliner Finanzlage" und es wurden auch einige Fragen zur Situation an den Berliner Schulen gestellt. Herr Sarrazin meinte, dass es in Berlin proportional mehr Lehrer gibt als z.B. in Bayern, dass diese aber schlechtere Ergebnisse erzielen. Eine Zuhörerin meinte, dass liege an dem hohen Migrantenanteil und er hat es abgestritten, er meinte in Bayern und Baden-Würrtemberg gäbe es auch viele Migranten, die aber wesentlch bessere Leistungen erzielen. Seine Argumentation fand ich vernünftig und ich frage mich, was in der Zwischenzeit wohl vorgefallen ist, dass er so ganz anders darüber denkt. Er hat nicht in allem Unrecht, aber er verallgemeinert zu sehr. Vor lauter Kopftüchern sieht er nicht die Türken und Araber, die studiert oder eine Ausbildung abgeschlossen haben. Und gibt es unter den Deutschen nicht auch Analphabeten?

  • 26.08.2010 10:17 Uhr

    von Uli Sass:

    von Uli

    Ich habe zufällig den Artikel im Spiegel von Sarrazin gelesen, bevor die Diskussion in den Medien losging. Ich habe bei jedem Abschnitt mit dem Kopf genickt. Herr Sarrazin hat nicht unbedingt meine Sprache gewählt, aber inhaltlich hat er in jedem Punkt Recht.
    Ich bin politisch weder rechts noch habe ich etwas gegen Ausländer. Ganz im Gegenteil, diese stellen eine große Bereicherung für uns alle dar. Ich habe mir die KZ`s in Polen und Deutschland angesehen und mich intensiv mit der deutschen Geschichte auseinandergesetzt. Was Herr Sarrazin schreibt, hat aber nichts mit der deutschen Vergangenheit sondern mit der deutschen Zukunft zu tun. Dies muss man auch aussprechen dürfen, ohne gleich in die rechte Ecke geschoben zu werden.

    Es gibt nicht nur Problemein Berlin, in Köln sieht es genauso aus. Migranten aus muslimischen Familien haben meistens viele Kinder. Dagegen ist erst einmal nichts einzuwenden, wenn diese nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass der deutsche Steuerzahler für deren Unterhaltung aufkommt. Wenn ich dann vom Balkon schaue und bei einer muslimischen Familie mit fünf Kindern sehe, dass die acht bis zwölfjährigen drei Mädchen im eigenen Garten schon mit Ganzkörperverschleierung herumlaufen, hat dies einerseits nichts mit Diskriminierung von Ausländern auf Seiten von Herrn Sarrazin und auch nichts mit der Achtung der Menschenwürde, die bei uns im Grundgesetz verankert ist , auf Seiten unserer muslimischen Mitbürger zu tun.

    Ich habe auch nichts gegen Moscheen! Mir stellt sich nur die Frage, warum auf einer türkischen Moschee (jetzt schon), auch wenn die neue sich erst im Bau befindet, an dieser Stelle schon über Jahre die türkische Flagge wehen muss und im eisernen Eingangtor zu dem Gemeindezentrum ein Halbmond befindlich ist? Sollen wir nun auf allen deutschen Kirchen (womöglich noch im Ausland), die deutsche Fahne hissen? Eine Moschee sollte für alle Gläubigen offen sein, nicht nur für unsere türkischen Mitbürger.

    Meine Mutter übt auf Bitten einer türkischen Nachbarin mit deren Söhnen lesen. Sie gehen in die 1. und 3. Klasse einer deutschen Grundschule und sind nicht in der Lage, einen fehlerfreien deutschen Satz auszusprechen. Dies spricht für sich selber.
    Diese Mutter hatte sich einen Mann aus der Türkei geholt (nicht umgekehrt). Sie sind nun geschieden, arbeiten beide nicht –bzw. nicht auf Steuerkarte. Sie arbeitet bei ihrem Cousin in der Pizzabude. Sie hat alles, inklusive eines neuen Computers, eines Autos und eines Flachbildschirmes, u.a.. Sie bekommt die Miete für eine Dreizimmerwohnung, sie hat die höchsten Gasverbrauch im Hause (die Heizung läuft auch, wenn sie für acht Wochen in die Türkei fährt), die Krankenkasse und früher auch die Kindergarten – Beiträge werden vom Staat bezahlt. Ihr Mann zahlt keinen Unterhalt und spricht nach zehn Jahren nur gebrochen Deutsch. Sicher gibt es auch andere Deutsche und Ausländer, die ähnlich leben. Dies sind auch nur zwei Beispiele aus meiner Nachbarschaft.

    Ich möchte mit einem Zitat aus dem Spiegel- Artikel von Herrn Sarrazin schließen, dem ich nichts mehr hinzufügen kann:

    „Es reicht aus, dass Muslime unsere Gesetze beachten, ihre Frauen nicht unterdrücken, Zwangsheiraten abschaffen, ihre Jugendlichen an Gewalttätigkeiten hindern und für ihren Lebensunterhalt selber aufkommen. Darum geht es. Wer diese Forderung als Zwang zur Assimilation kritisiert, hat in der Tat ein Integrationsproblem.“

  • 18.10.2009 16:50 Uhr

    von Samia:

    "Genauso wenig koennen wir Deutschen unsere Religion, Traditionen oder Lebensweise in vorwiegend muslimische Laendern ausleben, was dann aber als ganz normal angesehen wird...wir muessen uns eben angleichen! Da sag ich: Gleiches Recht und gleiche Pflicht fuer alle!!!"

    Wie bitte? Warum wurde dann letztes Jahr die erste katholische Kirche in Qatar feierlich geöffnet???
    Weil es keine Katholiken dort gibt, weil sie unterdrückt werden? Noch nie eine Kirche in Jerusalem gesehen??? Wo kommt eigentlich das Christentum her, aus Thüringen??? Was hat das mit angleichen zu tun? Muss sich ein Vegetarier angleichen, weil die Mehrheit in Deutschland Fleisch isst? Muss ich jetzt CDU wählen, weil das die Mehrheit tut? Müssen ALLE andersgläubigen Menschen zwangskonvertieren wie damals in Spanien? Müssen wir dann vielleicht noch unsere Namen ändern, damit von unserem faschistischen, feinsleligen Glauben nichts mehr übrig bleibt und wir nicht entdeckt werden als intolerante und potenzielle Terroristen? Meine Güte, etwas Niveau bitte.

    Übrigens ist Österreich uns integrativ und auch in Sachen Toleranz sehr weit voraus, dort gibt es bald sogar den "Muhammad Asad-Platz" in Wien...oder sind die schon des Untergangs geweiht?
    Die haben auch kein Problem mit der Elite, die nicht österreichisch ist. Ich denke wir alle, mich eingeschlossen, müssen noch viel lernen!

  • 12.10.2009 14:12 Uhr

    von Salahuddin:

    Sarrazin bedeutet nicht nur einer dem im Land der Sarrazenen, also im Morgenland geweilt hat, sondern ist auch eine Bezeichnung für einen, der am Kreuzzug teilgenommen und im Morgenland geweilt hat, also ein Kreuzzugteilnehmer.

    Befindet sich Sarrazin auf dem geistigen Kreuzzug gegen Türken und Araber?

  • 10.10.2009 22:51 Uhr

    von Tony:

    so eine braune Kacke hier…Sozialdarwinisus at it´s best.
    Bääh…ekelhaft.
    Nein…ist überhaupt nicht rassistisch gewesen, was der Herr da vom Stapel gelassen hat. Garnicht…nee is klar. Weil er hat ja endlich mal gesagt, "was so viele denken". Na wenn das so ist, dann isses ja auch nicht mehr rassistisch, wa…

    Lieber will ich eine kleinbürgerliche und plebejische Gesellschaft, als eine elitär aufgestellte. Soviel steht fest und wohin letzteres führt ist bekannt.

    So, dann geht ma wieder dem Markt, dem Geld, dem Leistungsprinzip und der Elite huldigen…abtreten

  • 10.10.2009 22:09 Uhr

    von Gelegenheitsleser:

    @Marion: Schönes Zitat, aber nicht von Rosa Luxemburg, sondern von Voltaire: "Sie sind anderer Meinung als ich und ich werde Ihr Recht dazu bis in den Tod verteidigen."

  • 10.10.2009 12:38 Uhr

    von aso:

    @ Brian von Nazareth:
    „...Und Ihr werdet dafür bezahlen....“:
    Bezahlen?, wofür?, dafür daß jemand wie Sarrazin die vorhandenen Probleme anspricht?
    Es war bisher niemand in der Lage ihn zu widerlegen.
    Im Gegenteil: bei der Recherche zu den angesprochenen Themen muß man leider feststellen, daß er noch sehr soft formuliert hat.
    Denn andere Migrantengruppen machen vor, daß es auch anders geht.
    Und mangelnder Bildungswillen, Deutschkenntnisse, überproportionaler Anteil an Sozialleistungen, Kriminalitätsbeteiligung, selbstgewählte Isolation, Import nicht akzeptabler Bräuche,
    Antisemitismus schüren, etc. sind Tendenzen, die nur in einer bestimmten Migrantengruppe auftreten.
    Die „Bezahlung“ hat schon begonnen: in den Pariser Vororten...

  • 09.10.2009 19:25 Uhr

    von Jolie:

    Endlich hat mal jemand ausgesprochen, was so viele denken! Das hat mit Rassismus NICHTS zu tun!

    Es gibt so viele Auslaender, die hier in Deutschland leben und integriert sind und somit ueberhaupt nicht auffallen! Sie arbeiten, studieren, haben Kinder, die ganz normal an allen Lehrstunden teilnehmen koennen/duerfen und gehen einem ganz normalen Leben nach.

    Dann gibt es vorallem leider Muslime, die meinen ein Kopftuch sei ein Zeichen ihrer Religion..., die sich weigern Deutsch zu lernen, weil es ja tuerkische Viertel gibt, in denen sie es nicht muessen! Sie rotten sich in Gruppen zusammen, stechen damit und auch durch ihr aeusseres Auftreten aus dem "Normal"-Bild heraus und grenzen sich mit ihrem ablehnenden Verhalten gegenueber allem Deutschen aus!

    Wenn man schon das Wort "Ehrenmord" hoert, dreht sich einem doch der Magen um! Traditionen, die noch nicht einmal in ihrem Land geduldet werden, hier auszuleben, ist in meinen Augen eine Provokation und diese Menschen gehoeren hier nicht hin!

    Genauso wenig koennen wir Deutschen unsere Religion, Traditionen oder Lebensweise in vorwiegend muslimische Laendern ausleben, was dann aber als ganz normal angesehen wird...wir muessen uns eben angleichen! Da sag ich: Gleiches Recht und gleiche Pflicht fuer alle!!!

  • 09.10.2009 19:16 Uhr

    von Brian von Nazareth:

    Ihr Arier meint, Ihr könntet wieder ungestraft zündeln. Aber Ihr täuscht Euch in einem: Diesmal wissen wir Bescheid, wir wissen sehr wohl, zu was Ihr fähig seid.
    Diesmal wird es keine Waggons ins KZ geben.
    Diesmal wird es Widerstand geben. Und Ihr werdet dafür bezahlen.

  • 09.10.2009 17:48 Uhr

    von Bernhard H.:

    Auch wenn die taz das "?" von der Bildzeitung rechtlich geschickt übernommen hat: Menschen als "Bestie" zu bezeichnen ist FASCHISTISCH! Oder, was noch schlimmer ist: KRYPTO-FASCHISTISCH! Denn letzteres bemerken die Schreiberlinge selber oft nicht und es wirkt trotzdem, vor allem dann, wenn es die Lesenden auch nicht gleich oder gar nicht bemerken.

    Sarrazin hat auf Unterdrückung von Mädchen aufmerksam gemacht, die nicht Mädchen sein dürfen, sondern Kopftuchmädchen sein müssen, weil es irgendwelche Macho-Ideologen ihnen aufzwingen. Das darf man sagen, das MUSS man sagen, im Namen der UNO-Charta der Menschenrechte, welche die Gleichberechtigung garantieren und das Recht auf Bildung!

  • 09.10.2009 14:01 Uhr

    von Marion:

    Hallo Wolfgang Riedler, Du hast genau das Problem getroffen. Wir wollen nicht faschistisch sein und liefern leider grade dadurch, dass gewisse Proleme nicht offen diskutiert werden dürfen, grade dem Faschismus Vorschub. Das ist so was von schlimm. Durch eine Arbeit im internationalen Umfeld kenne ich viele türkische Frauen, aber auch Männer, die genau das selbe sagen.
    Danke für die Einschätzung von außen,
    Marion

  • 09.10.2009 13:50 Uhr

    von wolfgang riedler:

    Ich komme aus Österreich und ein Sarazin mit seinen Aussagen würde gut zur FPÖ passen, obwohl schon gesagt werden muss, dass er politische Gegner nicht "als Läuse die mit Blausäure vernichtet werden sollten" bezeichnet hat. Polemik und ein Festhalten an irgendwelchen Ideologien und Feindbildern bringt in einer Debatte sehr wenig. Darum sollten Misstände schonungslos und vorurteilsfrei bekämpft werden. Frauendiskriminierung sollte ohne Wenn und Aber bekämpft werden.Bildung ist das Einzige was Menschen aus ihren Elend befreien kann. Religion ist Privatsache, Gotteshäuser sollten bescheiden sein ......Löst die Probleme, mit solchen Aussagen fing damals Haider an, macht nicht den Fehler wie die linken Parteien in Österreich und verschließt ,vor lauter oft berechtigtem Anti-faschismus, die Augen und geht die Probleme ruhig, sachlich und fair an.

  • 09.10.2009 13:09 Uhr

    von Marion:

    Für mich besteht der Unterschied zwischen Migrant/innen und Deutschen, sondern zwischen Menschen, die Freiheit wollen und die, die sie verbieten wollen.
    Und was mir türkische Studentinnen, iranische Studenten, Inhaberinnen von Reiningungen und dergleichen erzählen, ist inhaltlich ein Stück weit schon das, was S. so völlig unpassend ausdrückte.
    Nämlich, dass es nicht sein kann, dass bereits kleine Mädchen ein Kopftuch tragen müssen.
    Haben wir deshalb für Gleichberechtigung gekämpft?
    Und ist jede/r, der das kritisiert wirklich ein Nazi?
    Dürfen türkische Frauen nicht die gleichen Rechte haben wie alle, die hier wohnen?
    Doch, sie dürfen und sie müssen. Das Grundgesetz schützt sie.
    Übrigens auch die Meinungsfreiheit.
    Eine wunderbare verehrungswürdige Kommunistin hat uns das hinterlassen - "Ihre Meinung mag das Gegenteil meiner sein, aber ich werde alles daran setzen, dass Sie sie sagen dürfen" ROSA LUXEMBURG
    Und ich fand die Art und Weise wie S. seine Meinungen kundtat nicht in Ordnung, nur fürs Protokoll - nun werde ich bestimmt als Nazi niedergemacht, oder?

  • 09.10.2009 10:48 Uhr

    von max:

    könnt ihr dummen arschlöcher mit eurem rassismus und euen hassgesängen euch nicht einfach aus der taz-kommentarseite verziehen. endlich hat mal wieder jemand, der nicht npd-mitgleid ist, gesagt, was ihr denkt und schon bekommt ihr oberwasser. ist gut jetzt.

    ihr könnt ja zusammen mit sarrazin und hans-werner sinn eine partei gegen deutsche schmarotzer und arbeitsscheue nichtdeutsche gründen. dann seid ihr beschäftigt und müsst hier nicht rumnerven.

  • 08.10.2009 22:34 Uhr

    von locuta:

    Was für ein Artikel! Eine Sternstunde des kritischen und faktenorientierten Journalismus!
    Besonders beeindruckt die inhaltliche Auseinandersetzung mit Sarrazins Einlassungen!
    Und wie diese Punkt für Punkt geradezu messerscharf widerlegt werden, Respekt!

    Man weiß wirklich nicht hoch genug zu schätzen, wie bedeutend die TAZ für diese Diskussion ist!

  • 08.10.2009 18:17 Uhr

    von vic:

    Sarrazin ist ein Asozialer. Und ich wundere mich immer mehr, wer inzwischen alles taz liest.
    Warum eigentlich, nur um zu pöbeln?

  • 08.10.2009 16:45 Uhr

    von aso:

    @ Lars:
    „...Propagandisten, die keine Ahnung von der ganzen Problematik haben....“:

    Da Problem ist doch, daß die meisten nicht in der Lage sind, mal 30 Jahre weiter zu denken...

  • 08.10.2009 16:41 Uhr

    von Anna Luehse:

    @Lars:
    "... hoffen, daß Herr Sarrazin endlich eine Lanze für einen neuen, offenen Rassismus gebrochen hat."

    Gibt's schon.

    „Wir bringen euch um, ihr deutschen Drecksschweine!
    Das ist unser Bezirk, verpisst euch!“
    „Ihr lebt nicht mehr lange, wir schlitzen euch deutsche Schweine auf!"
    http://www.focus.de/panorama/welt/migranten-gewalt_aid_125798.html

    Anm.: Es geht um einen 50köpfigen türkischen Lynchmob, der ein junges deutsches Pärchen hetzt.

  • 08.10.2009 15:34 Uhr

    von Thomas Meier-Hermann:

    Unglaublich, wie tief die taz mittlerweile gesunken ist - nicht nur, was journalistische Standards angeht, sondern auch, was Eure moralische Überheblichkeit und Selbstüberschätzung anbelangt. Ihr wart vor vielen Jahren mal eine Zeitung, die für freien Diskurs stand, mit allen Konsequenzen. Wer außer Euch hätte damals das RAF-Bekennerschreiben veröffentlicht?
    Und heute diffamiert ihr eine Zeitung, die die NPD inhaltlich scharf angreift, während ihr selbst hauptsächlich darüber sinniert, wer vom Diskurs der Demokraten ausgeschlossen werden soll. Das nennt ihr dann "Kampf gegen Rechts". Die Piraten reden mit der Jungen Freiheit? Spielt keine Rolle, was eigentlich gesagt worden ist, das hat uns Julia Seeliger ja ausführlich erklärt. Und Sarrazin meint, man müsse "aufhören, von 'den' Migranten zu reden"? Macht nichts. Ihr baut in jeden neuen Artikel einfach die Endlosschleife aus "Kopftuchmädchen", "Gemüsehandel" und "ich muß niemanden Respektieren" ein. Wenn man das lange genug durchzieht, muß man sich nicht einmal mit den Argumenten auseinandersetzen. Es wird schon was hängen bleiben. Was man nicht schreibt, wissen die Leser ja schließlich auch nicht. Klar, taz ist nicht für jeden. "Bild Dir Deine Meinung" trifft es noch besser.

  • 08.10.2009 14:09 Uhr

    von Shrike:


    Ooch taz, was soll das Kindergarten-Niveau ?

    Es geht auch so:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Thilo-Sarrazin;art270,2918315

    Finde ich viel besser.

  • 08.10.2009 13:48 Uhr

    von Joachim Bovier:

    Zugegeben, Sarrazin hat derb formuliert. Aber: er hat die Lage treffend bezeichnet. Wir haben nämlich kein allgemeines Ausländerproblem in diesem Land, sondern ein Problem mit integrationsunwilligen Türken und Araber, die hier Parallelgesellschaften bilden, mittels extrem hoher Geburtenrate explosiionsartig vermehren aber anstatt zu arbeiten in die soziale Hängematte des Präkariats wandern. Dem muss vom Staat entschlossen etgengewirkt werden.

  • 08.10.2009 13:24 Uhr

    von Rick:

    Ich bin dankbar für die offenen und ehrlichen Worte von Herrn Sarrazin. Er getraut sich, seinen Finger in die Wunde zu legen.

    Von der TAZ habe ich mir mehr Niveau in einer Entgegnung erwartet.

    Wenn Herr Sarrazin mit seiner Darstellung falsch liegt, dann - liebe Redakteure - widerlegt ihn doch ganz einfach mit Zahlen und Fakten.

    Leider könnt ihr das nicht. Deswegen auf Schweinejournalismus umzuschwenken ist einfach armselig.

  • 08.10.2009 13:15 Uhr

    von Axel Dörken:

    @Von Brian von Nazareth:
    Wegen dir kann ich überhaupt erst mitschreiben. Danke!

    Das ist ja wohl der Hammer! Vorausgesetzt, dass Alan Posener die Fakten benennt.


    @ taz:
    Selbst ich stelle nun folgende Fragen:
    "Wie rechercheiert ihr?", "Habe ich NUR die Pointe verpasst?" und "Was kann ich von dem glauben, was ihr bringt?"

    Oder aber es gilt zu klären:
    "Wenn nicht mangelhafte Recherche der Grund eines solchen Artikels ist, hoffe ich doch sehr, dass ihr zukünftig anderes des Druckens Wert schätzt?

    Mahlzeit!

    Liebe Grüße
    Axel

  • 08.10.2009 12:01 Uhr

    von Lars:

    Und auch hier sind sie wieder, die "Sarrazin hat doch Recht" Propagandisten, die keine Ahnung von der ganzen Problematik haben aber hoffen, daß Herr Sarrazin endlich eine Lanze für einen neuen, offenen Rassismus gebrochen hat.

  • 08.10.2009 11:33 Uhr

    von Rainer:

    @ Brian
    Du sollst doch nicht immer alles einfetten, hab' ich dir schon mal gesagt ;-)

    Wenigstens wie HTML-Tags richtig geschrieben werden, kannst du wohl noch lernen.

    Bei allem anderen habe ich die Hoffnung aufgegeben.

  • 08.10.2009 11:15 Uhr

    von Clara:

    Lustig der Herr Sarazzin.

    Er scheint sehr selbstkritisch zu sein ;
    Zitat :
    "Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für das ihm anvertraute Geld nicht vernünftig sorgt und ständig neue Risiken für unsere Wirtschaft produziert."


    Auch für die geringe Produktivität der Bevölkerung den Armen die Schuld zu geben, nachdem man 70% ihrer Arbeitsplätze ans andere Ende der Welt verschifft hat, ist für mich nur als extrem verwirrt einzuordnen.

    Im Grunde finde ich das Niveau dieses Mannes im Moment so niedrig, dass wir uns eigentlich zu schade sein sollten, darauf einzugehen.

  • 08.10.2009 11:00 Uhr

    von Brian von Nazareth:

    Hier mal eine kleine Zitatensammlung für unsere rechten Freunde:

    „Während die gesunde dt. Familie, bes. der gebildeten Schichten, nur etwa zwei Kinder im Durchschnitt hat, weisen Schwachsinnige und andere erblich Lebensuntüchtige durchschnittliche Geburtenziffern von drei bis vier Kindern je Ehe auf.“
    Meyers Lexikon, 1937

    „Je niedriger die Schicht, um so höher die Geburtenrate. Die Araber und Türken haben einen zwei- bis dreimal höheren Anteil an Geburten, als es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht. (…) Ständig werden Bräute nachgeliefert: Das türkische Mädchen hier wird mit einem Anatolen verheiratet, der türkische Junge hier bekommt eine Braut aus einem anatolischen Dorf. Bei den Arabern ist es noch schlimmer. (…) Ich muß niemanden anerkennen, der (…) ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für siebzig Prozent der türkischen und für neunzig Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin. (…) Eine große Zahl an Arabern und Türken, deren Anzahl durch falsche Politik zugenommen hat, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel.“
    Thilo Sarrazin, 2009

    „Arbeitsscheue im Sinn dieses Erlasses sind Männer im arbeitsfähigen Lebensalter, deren Einsatzfähigkeit in der letzten Zeit durch amtsärztliches Gutachten festgestellt worden ist oder noch festzustellen ist, und die nachweisbar und in zwei Fällen die ihnen angebotenen Arbeitsplätze ohne berechtigten Grund abgelehnt oder die Arbeit zwar aufgenommen, aber nach kurzer Zeit ohne stichhaltigen Grund wieder aufgegeben haben.“
    Erlass „Schutzhaft gegen Arbeitsscheue“, Januar 1938

    Nachzulesen hier: http://tinyurl.com/ydxu7o5

  • 08.10.2009 10:54 Uhr

    von Rainer:

    Die taz, das ist mittlerweile reiner Gesinnungsjournalismus auf dem Niveau einer Schülerzeitung (max. Mittelschule).

  • 08.10.2009 10:07 Uhr

    von Frey Zeit:

    Besser - um sauber und vor allem intellektuelle journalistische Arbeit zu leisten - sollte man die leicht verkäuflichen Phrasen aus dem Interview nicht überbewerten und sich dem Inhalt wirklich eingehend widmen um ihn dann zu beurteilen. Sehr viele Punkte der Interviews sind analytisch vollkommen richtig und bittere Tatsache in dieser Stadt. Das System und die allen voran die Hauptstadt krankt - daran schöngerede a lá "be Berlin" zu machen, sollte mal Wandel forciert werden.

    Das der LatteMacciato-BioGemüse-Linke sich das als Teil des Problems nicht gern anhört ist ja (wieder mal) verständlich. Die problembehebenden Lösungen kamen ja bisher nicht aus dieser Ecke...
    Kuschelkurs mit Mehmet & Co. und ach so viel Verständnis für das faule Prollpack, was diese Stadt mehr prägt als Edelkieze wie Mitte oder Ku'damm.

    ... was die Mehrheit Deutschlands über die von Sarrazin beleuteten Probleme denkt, entscheidet sich nicht zwischen Admiralsbrücke und Kollwitzplatz - sieht man ja leider am Wahlergebnis...

  • 08.10.2009 09:15 Uhr

    von Horst:

    Sarrazin bedient sich einer derben Sprache, wobei das oft nur unangenehme und unausgesprochene Wahrheiten ans Licht bringt. Man sollte lieber mehr Zeit darin investieren über das Interview nachzudenken, als darüber zu schreiben.
    Sarrazin provoziert zweifelsohne, was auch sein Ziel ist. Sobald er mal wieder in der Presse auf (neg.) Resonanz stößt, hat er schon gewonnen.

  • 08.10.2009 09:09 Uhr

    von Mumpitz:

    "Interview mit einer Bestie"


    Fehlt nur noch, das son paar TAZler mit Harken und Schaufeln vor der Bundesbank Tamtam machen.
    Wenn das "links" sein soll, dann bin ich auch eine Bestie, und was für eine, und so richtig gerne!
    Ich hab noch viel fettere Sprüche als Thilo auf lager.
    Von wegen Meinungsfreiheit...

    "nicht elitär aufgestellt, sondern in ihrer Gesinnung eher plebejisch und kleinbürgerlich"

    Wie recht er hier z.B. hat, siehe Überschrift der TAZ. Wenn man jeden Text von der TAZ so durchleuchten würde, weija, was seid ihr denn für linke Monster.

  • 08.10.2009 09:09 Uhr

    von ben marl:

    Und mit einer bloßen medialen Hinrichtung kommt dieser Wort-Kretin noch sehr gut weg. Andere würden (zu Recht!) wegen Volksverhetzung verdonnert werden.

  • 08.10.2009 08:50 Uhr

    von reprheintal:

    "Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.“

    (Maria Böhmer, CDU, Beauftragte der Bundesregierung für Integration,)mentar hier eingeben

  • 08.10.2009 08:09 Uhr

    von GonZoo:

    Der Mann muß nur in der Bundesbank richtig eingesetzt werden. Wie wir seit gestern wissen, soll die Bankenaufsicht in Zukunft bei der Bundesbank liegen - eine durchaus interessante Entscheidung, da sie zumindest traditionell ihre Unabhängigkeit von politischen Entscheidungen zelibriert hat.

    Welche Sprüche sind dann zu erwarten?

    Übersetzen wir doch mal kurz einige der bekannten Sarrazin-Bonmots:

    1. „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für das ihm anvertraute Geld nicht vernünftig sorgt und ständig neue Risiken für unsere Wirtschaft produziert.“

    2. "Die Banken-Subventionswirtschaft, die ein notwendiger Teil der Wirtschaft und Politik des Landes in der Krise war, hat es geschafft, für all das, was staatlichen Subventionen zugänglich war – wie die HRE, Bad Banks –, möglichst viele Mittel ranzuholen."

    3. "In den Banken sitzen verfettete Subventionsempfänger, die durch Entzugsschmerzen erst wieder an die Wirklichkeit gewöhnt werden müssen."

    4. „Jeder Banker, der bei uns etwas kann und anstrebt, ist willkommen; der Rest soll woanders hingehen.“

    5. "Mit den ganz normalen Zinsen, ganz ohne finanzielle Abenteuer, kann sich jeder Banker völlig gesund, wertstoffreich und vollständig ernähren."

  • 08.10.2009 07:36 Uhr

    von Michael:

    Sagt mal, schämt Ihr euch eigentlich nicht, so ein schlecht gemachtes dummes Zeug zu veröffentlichen?

  • 08.10.2009 02:26 Uhr

    von Thomi:

    Gibt es hier Parallelen zu Ex-Ministerpräsident
    Wolfgang Clement?
    Irgendwie gibt die "gehobene Position" eine Perspektive her, die der Sichtweise des Geldgebers
    gleicht oder nicht?

    Deren Psychogramme sind doch typisch...

  • 08.10.2009 01:16 Uhr

    von Sarazzin warum nicht:

    Solche Zeitungsartikel sind Hetze! Nicht das, was Hr. Sarazzin gesagt hat. Und diese Zeitungsartikel sind Volksverdummung durch Weglassen, Kürzen, Verfälschen etc. - im Grunde bewußt verdummende Lüge! Zu welchem Zweck?
    Das sollte gefragt und diskutiert werden.

  • 07.10.2009 22:42 Uhr

    von Tony:

    Ach ich fand´s ganz lustig…
    Dass Guido S. Sarrazin tatsächlich für "noch unwiederlegt" hält, ist ja mal drollig.
    Mal die Augen aufmachen wer euch die Zeitung, die Klamotten die Versicherung etc. verkauft und wer da noch so hinterm Bankschalter, in der Anwaltskanzlei sitzt, die Straße fegt, die Gebäude reinigt, euch mit der U-Bahn von A nach B fährt…usw.
    Sarrazins "Gemüse und Obsthandelnummer" geht deswegen nicht mal mehr als schlechter Scherz durch.
    Dass man so was auf taz.de erläutern muss…

  • 07.10.2009 21:52 Uhr

    von Integration L. Achnummr:

    immer wieder schön wenn jemand zeigt das man auf einzelschicksalen herumreiten kann wenn man es lang und oft versucht.(frau mit 6 kinder, jahrelang hartz 4)
    was hier so integriert wurde geschah trotz leuten wie sarsin...
    ich hab hier kaum jemanden getroffen der wehement und überzeugt integriert hätte ohne sich krümmen zu müssen...
    selbst junge linke integrieren jahrelang mit einem herum, ist ja auch nicht Rio hier. wenn`s nach integrationspunkten geht dann soll er ma auf die prosperierenden Mottorradclubs schaun und auf nazis, auch die ausländerhausbeschmeisser , die ham weniger kinder aber ne karriere.
    und die applausfraktion...? wann habta ma führ jemanden eingestanden, ihr kommt doch nicht ma theoretisch dazu, weil ihr euch beim dauerklatschen auf die hände konzentriert.
    ausserdem, achtet ma , wenn eina euch aus der seele spricht und zwar so dass ihr dat auf anhieb rafft, und er ne figeliensche position aber innehat...ich sach nur mal so , dann kann es sein das er für den job ein bissi zu einfach gestrickt ist, etwa so wie ihr.
    schiebt euch integration sonstwohin, bitte, danke.

  • 07.10.2009 21:47 Uhr

    von Freya:

    Nachdem die Rassistenkeule völlig abgewetzt ist kommt jetzt die Bestienkeule?

    Was ist bestialisch?

    Wenn Menschen wegen Ideologie de facto unter Hausarrest gestellt werden und eintönigster Routine ausgesetzt sind. Die modernen Neurowissenschaften sagen, dies schädige schnell die Intelligenz und führe sogar zum Abbau von Hirnsubstanz, analog zum Muskelabbau bei Nichtgebrauch. Der Effekt trete deutlich bei Faulenzerurlaub auf.

    Aber er tritt auch auf, wenn Frauen zuhause
    isoliert werden. Aus Ideologie, auch aus islamischer Ideologie! So werden Frauen demontiert, bis sie tatsächlich sozial und beruflich an Fähigkeit abbauen, inkl. Fähigkeit zur sog. Integration! Und wer wie Sarrazin solche Folgen als Faktum feststellt und ausspricht, wird als Rassist oder Bestie diffamiert!


    Der Abbau-Effekt ist umkehrbar, in wenigen Tagen, und reversibel, in wenigen Wochen. Durch Abwechslung und Anregung wachsen Intelligenz und Hirnsubstanz schnell wieder heran.

    Dass das gelingt, erfordert aber eine Intervention, denn alleine und obendrein oft durch brutale Gewalt zusätzlich geschädigt und verängstigt, finden die isolierten Frauen kaum aus ihrer Misere.

    Wie schon andernorts von mir gesagt: Frauenhäuser und Jugendhäuser, erforderlichenfalls mit Polizeischutz, könnten ein erster Ausweg für zwangsisolierte Frauen sein. Dazu MotivatorInnen für Selbsthilfegruppen, diverse Kurse u.a.m.

    Die herkunftsspezifischen Integrationsprobleme haben also mit Rasse nichts zu tun, aber mit Isolationsideologie und neurophysiologischen Faktoren. Das macht Hoffnung, denn beides lässt sich ändern.

  • 07.10.2009 21:25 Uhr

    von Unbequemer:

    Dieser Beitrag läßt einen zweifeln, ob bei der TAZ nicht auch Leute arbeiten, die sich im Recht fühlend imstande sind "über Leichen" zu gehen. Humane Grundsätze fehl am Platz.

  • 07.10.2009 20:05 Uhr

    von Marti:

    "Bestie", was kommt als nächstes?

    Medienhinrichtung - selten hat dieses Wort so gut gepasst wie jetzt im Falle Sarrazin und die taz macht nach Kräften mit!

  • 07.10.2009 19:46 Uhr

    von Brian von Nazareth:

    Den Arier, die die Hetze immer mit "Wahrheit" und "Meinungsfreiheit" verharmlosen und verteidigen wollen, kann ich das Video von Alan Posener empfehlen:
    http://www.welt.de/videos/debatte/article4756036/Sarrazins-Bullshit.html

    Sarrazins Perfidie liegt u.a. darin, dass "die osteuropäischen Juden mit dem 15% höheren IQ", die ihm lieber als Türken und Araber seien, bereits erfolgreich von seinem eigenen deutschen Stammbaum vergast wurden. Sich damit als einen Semitophilen zu tarnen, ist mehr als geschmacklos.

    Er erinnert mich weniger an Dieter Bohlen als an einen Stefan Herre.

  • 07.10.2009 19:21 Uhr

    von otto:

    Durchschnittsarabertürkenlibanesenmafia

  • 07.10.2009 19:03 Uhr

    von hupe:


    Nach jahrzehntelanger Beobachtung ganzer Völkerstämme bin ich der Überzeugung der Mensch hat Wahrnehmungsdefekte ,die sich nur durch intensives Nachdenken aller Beteiligten -und dabei sollte keiner ausgeschlossen werden - mit Blick in die doch schon länger währende Menschheitsgeschichte erkennen lassen.
    Z.B. ist der Mensch stark informationsabhängig- man sollte das an jedem Stammtisch egal in welcher Lokalisation in etwaige Überlegungen einbeziehen.

  • 07.10.2009 18:52 Uhr

    von Manfred Bsirske:

    Hmmmm...
    Sieht so neuerdings objektive Berichterstattung aus?
    Oder komme ich nur verstärkt mit dem seltsamen Stil der TAZ nicht zurecht?
    Wahrscheinlich bin ich zu blöd, um das zu begreifen.

  • 07.10.2009 18:43 Uhr

    von Tobias:

    Leider kaum lustig.

    Wie wäre es mit einer sachlichen Auseinadersetzung?
    Punkt für Punkt: Das hätte Niveau!

    So könnte man ja glauben Sarrazin hat sachlich recht, da er nur diffamiert und nicht widerlegt wird.

    Satire gibs auf der Titanic, meistens in lusitg.

  • 07.10.2009 17:53 Uhr

    von LRuhland:

    Ich verstehe das nicht.
    Diese ganze Diskussion, die Ironie, die Ergebnisse der Umfragen....
    Ich habe das Gefühl, ich bin in einem Irrenhaus. Jedes Maß an Toleranz, an Verbesserung unserer Gesellschaft verloren.

  • 07.10.2009 17:43 Uhr

    von edi:


    erstaunlich das so wenige deutsche journalisten wissen, dass die kosovaren schon seit mehreren jahrhunderten in kosovo leben und mehrheit stellen, und daher der vergleich sarazzins hinkt.

  • 07.10.2009 17:25 Uhr

    von Guido Soeldner:

    In der Sache ist Thilo Sarrazin immer noch unwiederlegt...ueber den Ton laesst sich natuerlich streiten...aber Verarsche bringt auch niemanden weiter....sehe hier Parallelen zum TAZ-Umgang mit Westerwelle. Fuer mich und viele hier kein guter Stil

  • 07.10.2009 16:54 Uhr

    von Simon:

    Hilfe, der Stammtisch ist überall, mit seinen Fritzen, Hansen und Augusts... (um mich mal auf ähnliches Niveau zu begeben)

  • 07.10.2009 16:21 Uhr

    von Fritz:

    Wenn der erste Absatz nicht so bemüht ironisch wäre, hätte man beim Lesen desselben fast glauben können, die taz hätte endlich mal was richtig kapiert.

    Wär' auch zu schön gewesen.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder