• 07.07.2008

Fotos von Schloss Sanssouci sollen was kosten

Nur noch Wolken und Vögel

Die Fotoagentur Ostkreuz wehrt sich im Namen des Fotojournalismus gegen die Stiftung Preußische Schlösser. Diese will Sanssouci-Bilder künftig gebührenpflichtig machen.von Klaus Raab

  • 10.07.2010 10:34 Uhr

    von Bernd Schuster:

    Was ist den das Verfahren ausgegangen?
    Auf der offizellen Seite http://www.sanssouci-sightsseing.de finde ich hierzu keine Informationen.

  • 15.03.2010 19:53 Uhr

    von Kalle:


    Zitat Jürgen Becher (...): "Es darf ja Fotos geben", sagt er. Private Fotografie sei "natürlich genehmigungsfrei".

    Und das stimmt nicht, denn in etlichen Museen der Stiftung ist es untersagt, überhaupt nur Fotoapparate hineinzunehmen. Und meine ausdrückliche Frage, ein Bild von einem bestimmten älteren Gemälde ohne Blitzlicht und ohne Stativ zu machen, wurde abgewiesen. Und das, obwohl nach deutschem Recht jedes Bild, dessen Urheber >70 Jahre tot ist, als gemeinfrei gilt. Stattdessen sollte ich einen Antrag an die Stiftung stellen und von dort einen Abzug kaufen. Für diesen Abzug, den ich dann "nur gemietet" hätte, hätte ich bei Veröffentlichung eine mengenabhängige Lizenz zahlen sollen.

    So sieht das also aus, was diese von Steuermitteln finanzierte Stiftung in Wirklichkeit will: Das geltende Recht aushöhlen und Kulturgut in Privateigentum rückführen. Aber nebenbei: Die Gerichte haben das inzwischen zurückgeweisen. Eigentlich sogar schon mehrfach, aber man probierts halt immer wieder neu. Könnte ja mal klappen. Ich nenne das Betrug.

  • 07.07.2008 14:33 Uhr

    von Jürgen göndör:

    so kann man sich die beste kostenlose werbung kaputt machen, ich würde dann für jedes Foto ein Honorar verlangen

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder