Fotos von Schloss Sanssouci sollen was kosten
Nur noch Wolken und Vögel
Die Fotoagentur Ostkreuz wehrt sich im Namen des Fotojournalismus gegen die Stiftung Preußische Schlösser. Diese will Sanssouci-Bilder künftig gebührenpflichtig machen.von Klaus Raab
Leserkommentare
10.07.2010 10:34 Uhr
von Bernd Schuster:
Was ist den das Verfahren ausgegangen?
Auf der offizellen Seite http://www.sanssouci-sightsseing.de finde ich hierzu keine Informationen.
15.03.2010 19:53 Uhr
von Kalle:
Zitat Jürgen Becher (...): "Es darf ja Fotos geben", sagt er. Private Fotografie sei "natürlich genehmigungsfrei".
Und das stimmt nicht, denn in etlichen Museen der Stiftung ist es untersagt, überhaupt nur Fotoapparate hineinzunehmen. Und meine ausdrückliche Frage, ein Bild von einem bestimmten älteren Gemälde ohne Blitzlicht und ohne Stativ zu machen, wurde abgewiesen. Und das, obwohl nach deutschem Recht jedes Bild, dessen Urheber >70 Jahre tot ist, als gemeinfrei gilt. Stattdessen sollte ich einen Antrag an die Stiftung stellen und von dort einen Abzug kaufen. Für diesen Abzug, den ich dann "nur gemietet" hätte, hätte ich bei Veröffentlichung eine mengenabhängige Lizenz zahlen sollen.
So sieht das also aus, was diese von Steuermitteln finanzierte Stiftung in Wirklichkeit will: Das geltende Recht aushöhlen und Kulturgut in Privateigentum rückführen. Aber nebenbei: Die Gerichte haben das inzwischen zurückgeweisen. Eigentlich sogar schon mehrfach, aber man probierts halt immer wieder neu. Könnte ja mal klappen. Ich nenne das Betrug.
07.07.2008 14:33 Uhr
von Jürgen göndör:
so kann man sich die beste kostenlose werbung kaputt machen, ich würde dann für jedes Foto ein Honorar verlangen