Das öffentliche Rekrutengelöbnis vor dem Reichstag ist zum Normalfall geworden. Der Friedensforscher Peter Strutynski erklärt, warum das so ist.von Martin Kaul
Mobilisierung Sind wir schon wieder soweit? So langsam soll sich das Volk wohl wieder daran gewöhnen- Krieg soll wieder salonfähig werden. Immerhin haben die Oberen wohl erkannt, daß der Irak-Krieg ein unrechtmäßiger Krieg war. Bei Afghanistan sind sie noch nicht soweit. Dies ist der Übungsplatz für deutsche Soldaten, um so allmählich die Hemmung zu verlieren, unter der sie seit dem Desaster Hitler leiden. Wir sollten uns lieber nicht an die schleichende Unterwanderung gewöhnen.
22.07.2010 14:54 Uhr
von Schawn:
Weitere Argumente für die gesellschaftliche Legitimatisierung der Bundeswehr! Dafür bedarf es keiner Wehrpflicht mehr. Ein freiwiliges soziales Jahr in Uniform, wie es Militätexperte Thomas Wiegold vorschlägt (http://bit.ly/adJBG9) wäre da doch DIE Alternative!?
21.07.2010 17:27 Uhr
von friedensengel:
Toll, was „Friedensforscher“ und „Friedensbewegte“ so an Unkenntnis, Blödsinn und Arroganz absondern. Sie sind – ihrem eigenen Empfinden nach – die Einzigen, die für Frieden sind. Toll. Warum gehen sie nicht nach Afghanistan und regeln das „mal eben“ mit den Taliban? Statt dessen sitzen diese Sesselpupser bequem herum und geben ihr Genöhle ab. Was heißt überhaupt „Militarismus“? Militarismus lt. Duden: Vorherrschen, Überbetonung militärischer Gesinnung; starker Einfluß auf die Politik… So gesehen gibt es in Deutschland keinen Militarismus. Liebe „Friedensbewegte, schminkt Euch ab, daß Ihr diejenigen seid, die Frieden erhalten oder schaffen. Die Welt ist (leider) nicht so. Dafür braucht es die von Euch so verachteten Soldaten, die sogar ihr Leben in die Waagschale werfen, im Unterschied zu Euch!
21.07.2010 15:33 Uhr
von EU-Gegner:
Natürlich werden wir beim Krieg in Afganistan ebenfalls belogen. Hier geht es doch nicht um die armen Afgahnen oder die Sicherheit der von den USA regierten Welt, hier geht es im Hintergrund ganz klar um die Exploration und Vorbereitung der Ausbeutung von Bodenschätzen. Die Armeen haben im Grunde genommen nur die Geologenteams beschützt und erfolgversprechende Gebiete von den Eoinheimischen geräumt. Der Welt und auch den alliierten Soldaten wird natürlich hier was anderes erzählt. Überhaupt sollte sich mal jemand darum kümmern wie faschistisch unsere Soldaten in der politischen Bildung maniupuliert werden. Sie schören zwar der BRD ubnd der Demokratie Ihren Eid, werden aber in Wirklichkeit dazubenutzt um wirtschaftliche Interessen der USA und der Großkonzerne durchzusetzen. Ach Ja, und sie sollen sich auch darauf einstellen küpnftig gegen "Kaoten" und "Terroristen" (sprich demonstrierende Harz4 Empfänger die um Ihre Existenz fürchten) im eigenen Land brutal vorzugehen. Das heißt sie sollen mit Waffengewalt Ihr eigenes Volk für unser Großkapital und die Bürgerfeindlichen koruppten Poltiker unterdrücken und kleinhalten. Vieleicht sollte man mal darüber diskutieren. Ansonsten halte ich eine Berufsarmee wie sie die Briten haben für sinnvoll! Klein aber hart und gut ausgebildet für den Notfall. Keine Wehrpflicht mehr! Aber das sollte ein Volksentscheid entscheiden. So, wie sie heute ist, ist unsere Bundeswehr doch nur eine Lachnummer, die keiner auf dieser Welt mehr ernst nimmt. Alles Weicheier, die nur Ihre Dienstzeit als sozusagener Beamter auf der linken Backe absitzen wollen. Das man mich nicht falsch versteht, ich hasse Krieg und bin gemäßigter Pazifist. Lieber rot als tot war früher mein Motto.
21.07.2010 14:20 Uhr
von vantast:
Die Soldaden sollten wissen, wofür sie kämpfen, in der Zukunft hauptsächlich für Öl, Mangan, Coltan, Kakao usw. d.h. für unsere Interessen. In Afghanistan eben auch für die strategische Lage. Ist es das wert, sein Leben einzusetzen? Der "Kampf gegen den Terror" hat vermutlich viel mehr Menschenleben gekostet, als alle Terroristen zusammen ausgelöscht haben. Wenn man sich wirklich für Menschenrechte einsetzen will geht das auch ohne Waffen, in Hawai etwa, dafür hat man natürlich längst nicht so viel Geld. Krieg spielen hat mehr Reiz. Jeder Mensch tut besser dran, kurze Zeit Entwicklungshilfe hier oder anderswo zu betreiben, als einen Waffendienst zu leisten.
21.07.2010 12:22 Uhr
von Stefan Seither:
Vergleichen Sie den preußischen Militarismus vergangener Zeit mit dem heutigen Auftritt des Militärs: Zivil, offen, freundlich, hilfsbereit
Freundlich ... da kann ja jeder, der beim Bund war, nur drüber lachen.
21.07.2010 11:15 Uhr
von Aus Haching:
Eine Frage: Wenn Sie finden, dass Ihr Auto schlecht repariert wurde, beschweren Sie sich denn über denn Meister oder über die Hebebühne?
Die Bundeswehr ist das Werkzeug, mit dem Regierung und Bundestag politische Ziele verfolgen. Ob die Ziele gut oder schlecht sind, ob sie kompetent verfolgt werden oder nicht, mag jeder für sich selbst beantworten.
Warum aber soll man gegen das Werkzeug demonstrieren, wenn man die Politik nicht will?
Leserkommentare
30.07.2010 22:25 Uhr
von Regine Metes:
Mobilisierung
Sind wir schon wieder soweit?
So langsam soll sich das Volk wohl wieder daran gewöhnen- Krieg soll wieder salonfähig werden.
Immerhin haben die Oberen wohl erkannt, daß der Irak-Krieg ein unrechtmäßiger Krieg war. Bei Afghanistan sind sie noch nicht soweit.
Dies ist der Übungsplatz für deutsche Soldaten, um so allmählich die Hemmung zu verlieren, unter der sie seit dem Desaster Hitler leiden.
Wir sollten uns lieber nicht an die schleichende Unterwanderung gewöhnen.
22.07.2010 14:54 Uhr
von Schawn:
Weitere Argumente für die gesellschaftliche Legitimatisierung der Bundeswehr! Dafür bedarf es keiner Wehrpflicht mehr. Ein freiwiliges soziales Jahr in Uniform, wie es Militätexperte Thomas Wiegold vorschlägt (http://bit.ly/adJBG9) wäre da doch DIE Alternative!?
21.07.2010 17:27 Uhr
von friedensengel:
Toll, was „Friedensforscher“ und „Friedensbewegte“ so an Unkenntnis, Blödsinn und Arroganz absondern.
Sie sind – ihrem eigenen Empfinden nach – die Einzigen, die für Frieden sind. Toll. Warum gehen sie nicht nach Afghanistan und regeln das „mal eben“ mit den Taliban? Statt dessen sitzen diese Sesselpupser bequem herum und geben ihr Genöhle ab.
Was heißt überhaupt „Militarismus“? Militarismus lt. Duden: Vorherrschen, Überbetonung militärischer Gesinnung; starker Einfluß auf die Politik…
So gesehen gibt es in Deutschland keinen Militarismus.
Liebe „Friedensbewegte, schminkt Euch ab, daß Ihr diejenigen seid, die Frieden erhalten oder schaffen. Die Welt ist (leider) nicht so. Dafür braucht es die von Euch so verachteten Soldaten, die sogar ihr Leben in die Waagschale werfen, im Unterschied zu Euch!
21.07.2010 15:33 Uhr
von EU-Gegner:
Natürlich werden wir beim Krieg in Afganistan ebenfalls belogen. Hier geht es doch nicht um die armen Afgahnen oder die Sicherheit der von den USA regierten Welt, hier geht es im Hintergrund ganz klar um die Exploration und Vorbereitung der Ausbeutung von Bodenschätzen. Die Armeen haben im Grunde genommen nur die Geologenteams beschützt und erfolgversprechende Gebiete von den Eoinheimischen geräumt. Der Welt und auch den alliierten Soldaten wird natürlich hier was anderes erzählt. Überhaupt sollte sich mal jemand darum kümmern wie faschistisch unsere Soldaten in der politischen Bildung maniupuliert werden. Sie schören zwar der BRD ubnd der Demokratie Ihren Eid, werden aber in Wirklichkeit dazubenutzt um wirtschaftliche Interessen der USA und der Großkonzerne durchzusetzen. Ach Ja, und sie sollen sich auch darauf einstellen küpnftig gegen "Kaoten" und "Terroristen" (sprich demonstrierende Harz4 Empfänger die um Ihre Existenz fürchten) im eigenen Land brutal vorzugehen. Das heißt sie sollen mit Waffengewalt Ihr eigenes Volk für unser Großkapital und die Bürgerfeindlichen koruppten Poltiker unterdrücken und kleinhalten. Vieleicht sollte man mal darüber diskutieren. Ansonsten halte ich eine Berufsarmee wie sie die Briten haben für sinnvoll! Klein aber hart und gut ausgebildet für den Notfall.
Keine Wehrpflicht mehr! Aber das sollte ein Volksentscheid entscheiden. So, wie sie heute ist, ist unsere Bundeswehr doch nur eine Lachnummer, die keiner auf dieser Welt mehr ernst nimmt. Alles Weicheier, die nur Ihre Dienstzeit als sozusagener Beamter auf der linken Backe absitzen wollen. Das man mich nicht falsch versteht, ich hasse Krieg und bin gemäßigter Pazifist. Lieber rot als tot war früher mein Motto.
21.07.2010 14:20 Uhr
von vantast:
Die Soldaden sollten wissen, wofür sie kämpfen, in der Zukunft hauptsächlich für Öl, Mangan, Coltan, Kakao usw. d.h. für unsere Interessen. In Afghanistan eben auch für die strategische Lage.
Ist es das wert, sein Leben einzusetzen?
Der "Kampf gegen den Terror" hat vermutlich viel mehr Menschenleben gekostet, als alle Terroristen zusammen ausgelöscht haben. Wenn man sich wirklich für Menschenrechte einsetzen will geht das auch ohne Waffen, in Hawai etwa, dafür hat man natürlich längst nicht so viel Geld. Krieg spielen hat mehr Reiz.
Jeder Mensch tut besser dran, kurze Zeit Entwicklungshilfe hier oder anderswo zu betreiben, als einen Waffendienst zu leisten.
21.07.2010 12:22 Uhr
von Stefan Seither:
Vergleichen Sie den preußischen Militarismus vergangener Zeit mit dem heutigen Auftritt des Militärs: Zivil, offen, freundlich, hilfsbereit
Freundlich ... da kann ja jeder, der beim Bund war, nur drüber lachen.
21.07.2010 11:15 Uhr
von Aus Haching:
Eine Frage: Wenn Sie finden, dass Ihr Auto schlecht repariert wurde, beschweren Sie sich denn über denn Meister oder über die Hebebühne?
Die Bundeswehr ist das Werkzeug, mit dem Regierung und Bundestag politische Ziele verfolgen. Ob die Ziele gut oder schlecht sind, ob sie kompetent verfolgt werden oder nicht, mag jeder für sich selbst beantworten.
Warum aber soll man gegen das Werkzeug demonstrieren, wenn man die Politik nicht will?