Eine neue Liste zeigt, welche Musik in Guantánamo und anderswo zur "weichen" Folter verwendet wird. Jetzt werden endlich erste Künstler aktiv gegen diese Praxis.von Arno Frank
bevor die Musiker protestieren können, müssen sie natürlich erstmal davon Wind bekommen, dass ihre Musik zur Folter mißbraucht wird. Und seit wann ist Trent Reznor eine "Berufshasser"? Hallo? Jemand zu Hause? Im Übrigen hat nicht Metallica gesagt, sie wären stolz, dass mit ihrer Musik gefoltert wird, sondern deren Sänger James Hetfield. So traurig das auch ist, ein guter Journalist hätte dessen Aussage trotzdem nicht verkürzt wiedergegeben und der Leserschaft ein Link zum 3Sat-Interview mit James Hetfield bereitgestellt. Das ist über Google nicht schwer zu finden.
19.12.2008 12:44 Uhr
von Mirlynn:
Es geht hier ja nicht nur um die Methode des Folterns, sondern um das Foltern allgemein, dass von einem in der Welt akzeptierten und anerkannten "demokratischen" Staat angewandt wird. Pervers ist an der ganzen Geschichte die verschwiegene Duldung Europas und anderer Länder/ Regionen, die sich nicht trauen auch gegen die USA mal was zu unternehmen im Namen der "Menschenrechte". Dabei sind sie bei schwachen Staaten ganz schnell dabei Sanktionen zu verteilen.
14.12.2008 12:21 Uhr
von thiotrix:
Vorbild im Film
Eine Szene aus Billy Wilders Klassiker "1-2-3": Horst Buchholz als aufrechter Kommunist gerät in Ostberlin in den Verdacht, ein amerikanischer Spion zu sein. Die russischen Verhörspezialisten foltern ihn so lange mit dem Schlager „Itsy bitsy teenie weenie yellow polkadot bikini“, bis er alle Vorwürfe gesteht.
14.12.2008 11:58 Uhr
von Zyankali Bar:
Wir haben schon vor ein paar Monaten im 3sat-Magazin `Kulturzeit´ von der Haltung Metallicas in dieser Frage erfahren und fordern seitdem unsere Gäste zum Boykott auf. Wer meint Musik wäre keine Folter,hat scheints weder Geschwister/Kinder noch war er/sie je einkaufen oder auf Volksfesten. Meine Vorredner möchte ich hier mal als einfach nur dumm bezeichnen
14.12.2008 11:56 Uhr
von Barbara:
Ich werde täglich in der Bahn mit dem Bass aus Kopfhörern gefoltert. Das kann ich keine 5 Minuten aushalten.
14.12.2008 01:03 Uhr
von c008:
@Slomski: "Zwar belegen zahlreiche Studien, dass der Song selbst, und sei er noch so aggressiv, eher zweitrangig ist - und die eigentliche Folter in der Lautstärke sowie in der permanenten Wiederholung besteht."
13.12.2008 23:55 Uhr
von Marc:
In der Liste fehlt noch Tokio Hotel
13.12.2008 22:53 Uhr
von Simon Müller:
Ich arbeite in einer Produktionsfirma für Musicals in den Niederlanden und habe mein Büro im Theater. Den ganzen Tag müssen wir alle uns das Orchester mit den immer wider gleichen Songs anhören. Dazu kommen sobald es etwas wärmer ist die ganzen öffnen Fenster an den Innenhof, hinter denen wir Arbeiten, aber weiter unten auch die Sänger proben.
Viele tragen bei der Arbeit häufig Ohropax, weil es nicht auszuhalten ist, obwohl die Musik an sich garnicht so schlimm ist. Die 6 bis 10 Wöchigen Intensivproben vor einer Show von 9 Uhr bis 18 Uhr sind einfach nicht auszuhalten. Und die Musik ist meistens eher leise, wenn das laut wäre, würde ich wahnsinnig werden.
13.12.2008 20:39 Uhr
von Victoria:
wo bleibt die GEMA?
13.12.2008 19:41 Uhr
von Mario C.:
Erinnert mich an die Praxis der Deutschen Bahn im Hamburger Hauptbahnhof: Dort werden in einer Endlosschleife immer wieder die gleichen klassischen Musikstücke abgespielt. Für vorbei eilende Passanten bestimmt eine angenehme Entspannung. Für viele Obdachlose aber, die sich in der "Wandelhalle" aufwärmen wollen und sich das stundenlang anhören müssen, eine reine Nervensache. Die Musik soll sie vom Bahnhof verscheuchen!
Ob der Hamburger Hauptbahnhof damit auch auf der Negativ-Liste von Reprieve auftauchen wird...?
13.12.2008 17:03 Uhr
von Jacob Schewe:
Wie kann man denn beim Gedanken an diese zynischen Foltermethoden noch so bloede Scherze machen?
13.12.2008 16:17 Uhr
von eyebrow:
Welches Ziel, soll denn damit verfolgt werden Trent Reznor als "Berufshasser" zu diffamieren? Also immer wieder schreibt ihr tazler mir doch zu BILDhaft.
13.12.2008 15:47 Uhr
von Ludwig Kamberlein:
Die Aktion `Dudelstopp´, die sich gegen unfreiwilligen Musikkonsum einsetzt, legt sich in ihrer Kritik bzgl. `Musik als Waffe´ nicht auf bestimmte Musikstile und schon gar nicht auf spezielle Lieder fest. In rücksichtslosen Händen kann auch Mozart zur Folter werden. Da brauchen wir nicht bis nach Guantanamo zu schauen.
13.12.2008 15:40 Uhr
von Harry Bottski:
"Metallica ist stolz am Krieg gegen den Terror teilnehmen zu dürfen". Ich bin dann stolz Metallica als echte Analvertiefung-Gruppe einzustufen ! Die sind ja echt pervers und gehirnamputiert, wenn die das wirklich behauptet haben. In Deutschland würden auch zumindest haufenweise Gema-Gebühren anfallen.
Ich denke, das man die verantwortlichen Behörden ahnden sollte, denn Musik unterliegt auch im Land d. u. Unmöglichkeiten Lizenzen, und diese sind ja nicht für den militärischen Einsatz gedacht. Hoffentlich schafft es Obama die heiligen Dienste und das Militär als "demokratisch" überwachbar umzugestalten ! Für mich wäre schon ein Bild oder Ton von G.W. Bush harte Folter !
13.12.2008 11:17 Uhr
von Edge Kahveci:
In diesem Artikel steht, daß nun immaterielle Folterinstrumente in Guantánamo zum Einsatz kommen, damit ist vermutlich die Musik gemeint, die zweckentfremdet wird. Da ist Ihnen eine Fehler unterlaufen. Musik ist genauso wie das Sprechen nicht immateriell, denn Musik erzeugt Schallwellen, welche wiederum messbar und somit "fassbar" sind. Aus diesem Grund ist Musik definitiv materiell. Das könnte die Sachlage in der Hinsicht verändern, daß es doch keine "weiche" Folter ist, sondern "harte".
13.12.2008 05:12 Uhr
von Magnus:
Jemanden mit lauter Musik tagelang zu beschallen ist grausam. Es ist ja nicht so, das da immer ein nettes abwechslungsreiches Medley gespielt wird, sondern immer und immer wieder das gleiche Lied. Ich glaube das auch Ihr absolutes Lieblingslied, Herr Slomski, Sie nach spätestens 24 Stunden (das sind bei einer Länge von 5 Minuten pro Lied 288 Wiederholungen) ziemlich nerven würde. Bei dieser ganzen Guantanamo-Geschichte hab ich sowieso ein gewaltig flaues Gefühl im Magen.
Ich frage mich was passieren würde, wenn so etwas im Nahen Osten auch gemacht wird. Dann wird wahrscheinlich sofort eine Truppe Superkrieger (Delta Force, SAS, KsK etc. pp.) losgeschickt um die armen da raus zu holen. Aber da das ja die USA machen wird einfach mal nix unternommen.
13.12.2008 00:47 Uhr
von Was Frager:
Hartmut Slomski, du bist doch ein Provo-Account, oder? So beschränkt kann doch niemand sein.
13.12.2008 00:15 Uhr
von < M:
Fast vergessen: "It's cool. If we're upto military standards of audio abuse, it makes me feel like DECIDE's doing our part for the troops." Steve Asheim, Deicide
@Hartmut Slomski: Wo ist denn da die Folter? Geht's noch? Ganz abgesehen davon, dass dir deine Rechte als Kriegsgefangener und deine Menschenrechte verwehrt werden, dürfte die Lautstärke und die ständige Wiederholung eine Rolle spielen.
Deshalb steht in dem Artikel vielleicht auch: " Zwar belegen zahlreiche Studien, dass der Song selbst, und sei er noch so aggressiv, eher zweitrangig ist - und die eigentliche Folter in der Lautstärke sowie in der permanenten Wiederholung besteht."
12.12.2008 22:51 Uhr
von Susi:
@Hartmut Slomski
selbst das liebste Lied wird durch ewige Wiederholung ohne Abwechslung und ohne Chance auf Entrinnung oder Ruhe zur Qual
12.12.2008 20:48 Uhr
von willy:
@ Slomski: Nichts gegen DEINEN Musikgeschmack! Aber versetz Dich doch bitte mal in die Lage der Gefangenen/Gefolterten. Insofern empfinde ich Deinen Kommentar einfach nur zynisch! Für mich ist es einfach nur pervers und menschenverachtend, wenn ausgerechnet der selbsternannte Hort der Demokratie und der Freiheit solche Methoden anwendet. Humanismus scheint ist wohl ein Unwort in dieser BUSHo-kratie
12.12.2008 19:58 Uhr
von H.R.:
@Hartmund
Schon klar. Mich würde Deicide auch nicht verrückt machen, weil ich sowas ständig höre, aber dazu gezwungen zu werden andere Musik, die ich vielleicht dann weniger gerne höre, tag ein- tag aus zu hören und damit dauerberieselt zu werden, würde mich irgendwann auch kleinkriegen. Ich denke es wird nicht umsonst so eine breite Palette genutzt. Aber auf manche wirkt eben solche Musik, die ich gerne höre, ganz anders und das ist auch klar. Ich denke auf sehr viele Menschen wirkt solche Musik eben alles andere als angenehm. Ich bin selbst Musiker und bei der Vorstellung, das andere Menschen mit meiner Musik gequält würden, überkommt mich nur Hass. Ich finde solche abschätzigen Kommentare unangebracht. Auch ist nicht nur Art der Beschallung, sondern auch Intensität und Dauer ein wichtiges Kriterium. Ein paar Tropfen Wasser auf den Kopf ist nichts schlimmes, aber trotzdem kann auf die Weise gefoltert werden. Ich denke das kann man gut vergleichen.
12.12.2008 19:58 Uhr
von Typo?:
von "Live Aid" bis "Live Aid"??
12.12.2008 18:19 Uhr
von Hartmut Slomski:
Wo ist denn da eine Folter? Um mich mit Musik zu foltern müßte man schon den ganzen Tag über Schlager und Volksmusik spielen! Würde man jedoch versuchen mich mit Symphonic Metal, Gothic Metal, Dark Metal, Black Metal, Dark Wave,etc. zu foltern, dann würde ich die Folter sogar genießen! Also falls mich jemand foltern will: legt bitte Nightwish, Within Temptation, Tarja Turunen, Xandria, Leaves Eyes, Visions of Atlantis, After Forever, Tristania, Sirenia und vieles mehr auf!
12.12.2008 17:00 Uhr
von Theloneous Honk:
Weiche Musik? I bet ya! 5 minutes of Barbara Streisand would certainly make me squeal immediately. No water-boarding required.
Leserkommentare
04.01.2009 13:58 Uhr
von Golz:
Sehr geehrter Herr Frank,
bevor die Musiker protestieren können, müssen sie natürlich erstmal davon Wind bekommen, dass ihre Musik zur Folter mißbraucht wird.
Und seit wann ist Trent Reznor eine "Berufshasser"? Hallo? Jemand zu Hause? Im Übrigen hat nicht Metallica gesagt, sie wären stolz, dass mit ihrer Musik gefoltert wird, sondern deren Sänger James Hetfield. So traurig das auch ist, ein guter Journalist hätte dessen Aussage trotzdem nicht verkürzt wiedergegeben und der Leserschaft ein Link zum 3Sat-Interview mit James Hetfield bereitgestellt. Das ist über Google nicht schwer zu finden.
19.12.2008 12:44 Uhr
von Mirlynn:
Es geht hier ja nicht nur um die Methode des Folterns, sondern um das Foltern allgemein, dass von einem in der Welt akzeptierten und anerkannten "demokratischen" Staat angewandt wird. Pervers ist an der ganzen Geschichte die verschwiegene Duldung Europas und anderer Länder/ Regionen, die sich nicht trauen auch gegen die USA mal was zu unternehmen im Namen der "Menschenrechte". Dabei sind sie bei schwachen Staaten ganz schnell dabei Sanktionen zu verteilen.
14.12.2008 12:21 Uhr
von thiotrix:
Vorbild im Film
Eine Szene aus Billy Wilders Klassiker "1-2-3": Horst Buchholz als aufrechter Kommunist gerät in Ostberlin in den Verdacht, ein amerikanischer Spion zu sein. Die russischen Verhörspezialisten foltern ihn so lange mit dem Schlager „Itsy bitsy teenie weenie yellow polkadot bikini“, bis er alle Vorwürfe gesteht.
14.12.2008 11:58 Uhr
von Zyankali Bar:
Wir haben schon vor ein paar Monaten im 3sat-Magazin `Kulturzeit´ von der Haltung Metallicas in dieser Frage erfahren und fordern seitdem unsere Gäste zum Boykott auf.
Wer meint Musik wäre keine Folter,hat scheints weder Geschwister/Kinder noch war er/sie je einkaufen oder auf Volksfesten.
Meine Vorredner möchte ich hier mal als einfach nur dumm bezeichnen
14.12.2008 11:56 Uhr
von Barbara:
Ich werde täglich in der Bahn mit dem Bass aus Kopfhörern gefoltert. Das kann ich keine 5 Minuten aushalten.
14.12.2008 01:03 Uhr
von c008:
@Slomski: "Zwar belegen zahlreiche Studien, dass der Song selbst, und sei er noch so aggressiv, eher zweitrangig ist - und die eigentliche Folter in der Lautstärke sowie in der permanenten Wiederholung besteht."
13.12.2008 23:55 Uhr
von Marc:
In der Liste fehlt noch Tokio Hotel
13.12.2008 22:53 Uhr
von Simon Müller:
Ich arbeite in einer Produktionsfirma für Musicals in den Niederlanden und habe mein Büro im Theater. Den ganzen Tag müssen wir alle uns das Orchester mit den immer wider gleichen Songs anhören. Dazu kommen sobald es etwas wärmer ist die ganzen öffnen Fenster an den Innenhof, hinter denen wir Arbeiten, aber weiter unten auch die Sänger proben.
Viele tragen bei der Arbeit häufig Ohropax, weil es nicht auszuhalten ist, obwohl die Musik an sich garnicht so schlimm ist. Die 6 bis 10 Wöchigen Intensivproben vor einer Show von 9 Uhr bis 18 Uhr sind einfach nicht auszuhalten. Und die Musik ist meistens eher leise, wenn das laut wäre, würde ich wahnsinnig werden.
13.12.2008 20:39 Uhr
von Victoria:
wo bleibt die GEMA?
13.12.2008 19:41 Uhr
von Mario C.:
Erinnert mich an die Praxis der Deutschen Bahn im Hamburger Hauptbahnhof: Dort werden in einer Endlosschleife immer wieder die gleichen klassischen Musikstücke abgespielt. Für vorbei eilende Passanten bestimmt eine angenehme Entspannung. Für viele Obdachlose aber, die sich in der "Wandelhalle" aufwärmen wollen und sich das stundenlang anhören müssen, eine reine Nervensache. Die Musik soll sie vom Bahnhof verscheuchen!
Ob der Hamburger Hauptbahnhof damit auch auf der Negativ-Liste von Reprieve auftauchen wird...?
13.12.2008 17:03 Uhr
von Jacob Schewe:
Wie kann man denn beim Gedanken an diese zynischen Foltermethoden noch so bloede Scherze machen?
13.12.2008 16:17 Uhr
von eyebrow:
Welches Ziel, soll denn damit verfolgt werden Trent Reznor als "Berufshasser" zu diffamieren? Also immer wieder schreibt ihr tazler mir doch zu BILDhaft.
13.12.2008 15:47 Uhr
von Ludwig Kamberlein:
Die Aktion `Dudelstopp´, die sich gegen unfreiwilligen Musikkonsum einsetzt, legt sich in ihrer Kritik bzgl. `Musik als Waffe´ nicht auf bestimmte Musikstile und schon gar nicht auf spezielle Lieder fest. In rücksichtslosen Händen kann auch Mozart zur Folter werden. Da brauchen wir nicht bis nach Guantanamo zu schauen.
13.12.2008 15:40 Uhr
von Harry Bottski:
"Metallica ist stolz am Krieg gegen den Terror teilnehmen zu dürfen".
Ich bin dann stolz Metallica als echte Analvertiefung-Gruppe einzustufen !
Die sind ja echt pervers und gehirnamputiert, wenn die das wirklich behauptet haben.
In Deutschland würden auch zumindest haufenweise Gema-Gebühren anfallen.
Ich denke, das man die verantwortlichen Behörden ahnden sollte, denn Musik unterliegt auch im Land d. u. Unmöglichkeiten Lizenzen, und diese sind ja nicht für den militärischen Einsatz gedacht.
Hoffentlich schafft es Obama die heiligen Dienste und das Militär als "demokratisch" überwachbar umzugestalten !
Für mich wäre schon ein Bild oder Ton von G.W. Bush harte Folter !
13.12.2008 11:17 Uhr
von Edge Kahveci:
In diesem Artikel steht, daß nun immaterielle Folterinstrumente in Guantánamo zum Einsatz kommen, damit ist vermutlich die Musik gemeint, die zweckentfremdet wird. Da ist Ihnen eine Fehler unterlaufen. Musik ist genauso wie das Sprechen nicht immateriell, denn Musik erzeugt Schallwellen, welche wiederum messbar und somit "fassbar" sind. Aus diesem Grund ist Musik definitiv materiell. Das könnte die Sachlage in der Hinsicht verändern, daß es doch keine "weiche" Folter ist, sondern "harte".
13.12.2008 05:12 Uhr
von Magnus:
Jemanden mit lauter Musik tagelang zu beschallen ist grausam. Es ist ja nicht so, das da immer ein nettes abwechslungsreiches Medley gespielt wird, sondern immer und immer wieder das gleiche Lied.
Ich glaube das auch Ihr absolutes Lieblingslied, Herr Slomski, Sie nach spätestens 24 Stunden (das sind bei einer Länge von 5 Minuten pro Lied 288 Wiederholungen) ziemlich nerven würde.
Bei dieser ganzen Guantanamo-Geschichte hab ich sowieso ein gewaltig flaues Gefühl im Magen.
Ich frage mich was passieren würde, wenn so etwas im Nahen Osten auch gemacht wird.
Dann wird wahrscheinlich sofort eine Truppe Superkrieger (Delta Force, SAS, KsK etc. pp.) losgeschickt um die armen da raus zu holen. Aber da das ja die USA machen wird einfach mal nix unternommen.
13.12.2008 00:47 Uhr
von Was Frager:
Hartmut Slomski, du bist doch ein Provo-Account, oder? So beschränkt kann doch niemand sein.
13.12.2008 00:15 Uhr
von < M:
Fast vergessen:
"It's cool. If we're upto military standards of audio abuse, it makes me feel like DECIDE's doing our part for the troops." Steve Asheim, Deicide
http://blog.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendID=48503703&blogID=362201645
13.12.2008 00:11 Uhr
von > M:
@Hartmut Slomski:
Wo ist denn da die Folter? Geht's noch?
Ganz abgesehen davon, dass dir deine Rechte als Kriegsgefangener und deine Menschenrechte verwehrt werden, dürfte die Lautstärke und die ständige Wiederholung eine Rolle spielen.
Deshalb steht in dem Artikel vielleicht auch:
" Zwar belegen zahlreiche Studien, dass der Song selbst, und sei er noch so aggressiv, eher zweitrangig ist - und die eigentliche Folter in der Lautstärke sowie in der permanenten Wiederholung besteht."
12.12.2008 22:51 Uhr
von Susi:
@Hartmut Slomski
selbst das liebste Lied wird durch ewige Wiederholung ohne Abwechslung und ohne Chance auf Entrinnung oder Ruhe zur Qual
12.12.2008 20:48 Uhr
von willy:
@ Slomski: Nichts gegen DEINEN Musikgeschmack! Aber versetz Dich doch bitte mal in die Lage der Gefangenen/Gefolterten. Insofern empfinde ich Deinen Kommentar einfach nur zynisch!
Für mich ist es einfach nur pervers und menschenverachtend, wenn ausgerechnet der selbsternannte Hort der Demokratie und der Freiheit solche Methoden anwendet.
Humanismus scheint ist wohl ein Unwort in dieser BUSHo-kratie
12.12.2008 19:58 Uhr
von H.R.:
@Hartmund
Schon klar.
Mich würde Deicide auch nicht verrückt machen, weil ich sowas ständig höre, aber dazu gezwungen zu werden andere Musik, die ich vielleicht dann weniger gerne höre, tag ein- tag aus zu hören und damit dauerberieselt zu werden, würde mich irgendwann auch kleinkriegen.
Ich denke es wird nicht umsonst so eine breite Palette genutzt.
Aber auf manche wirkt eben solche Musik, die ich gerne höre, ganz anders und das ist auch klar.
Ich denke auf sehr viele Menschen wirkt solche Musik eben alles andere als angenehm.
Ich bin selbst Musiker und bei der Vorstellung, das andere Menschen mit meiner Musik gequält würden, überkommt mich nur Hass.
Ich finde solche abschätzigen Kommentare unangebracht.
Auch ist nicht nur Art der Beschallung, sondern auch Intensität und Dauer ein wichtiges Kriterium.
Ein paar Tropfen Wasser auf den Kopf ist nichts schlimmes, aber trotzdem kann auf die Weise gefoltert werden.
Ich denke das kann man gut vergleichen.
12.12.2008 19:58 Uhr
von Typo?:
von "Live Aid" bis "Live Aid"??
12.12.2008 18:19 Uhr
von Hartmut Slomski:
Wo ist denn da eine Folter? Um mich mit Musik zu foltern müßte man schon den ganzen Tag über Schlager und Volksmusik spielen!
Würde man jedoch versuchen mich mit Symphonic Metal, Gothic Metal, Dark Metal, Black Metal, Dark Wave,etc. zu foltern, dann würde ich die Folter sogar genießen! Also falls mich jemand foltern will: legt bitte Nightwish, Within Temptation, Tarja Turunen, Xandria, Leaves Eyes, Visions of Atlantis, After Forever, Tristania, Sirenia und vieles mehr auf!
12.12.2008 17:00 Uhr
von Theloneous Honk:
Weiche Musik? I bet ya! 5 minutes of Barbara Streisand would certainly make me squeal immediately. No water-boarding required.