Minister Scholz (SPD) will Kurzarbeit bei Bedarf auf 24 Monate verlängern. Der Gewerkschaftsbund fordert eine Haftung des Bundes für Löcher in Sozialversicherungen.von Barbara Dribbusch
Die beitragsfinanzierte Regelung der Sozialkassen stösst - systembedingt - an ihre Grenzen.
Sind die Arbeitslosenzahlen niedrig, sind auch die Beitragssätze niedrig - steigen die Arbeitslosenzahlen, müssen die Beitragssätze erhöht werden. Das macht keinen Sinn mehr.
Die im Artikel erwähnte Senkung des Beitragssatzes bei der Arbeitslosenkasse von 6,5% auf aktuelle 2,8% wurde in erster Linie durch die MwSt-Erhöhung von 16% auf 19& möglich.
Was wäre wirklich neu? Eine zweite MwSt, als reine Bundessteuer, die als SOZIALE MwSt den Zweck hat, die Grundfinanzierung der Sozialkassen zu fundamentieren.
Im Rahmen der EU sind 25% MwSt als Höchstsatz möglich. Wir haben also in Deutschland noch sechs Prozentpunkte "Luft" zur Erhöhung.
Mit einer SOZIALEN MwSt in Höhe von 6% ließen sich runde 50 Milliarden einnehmen und so die drohenden Defizite der Sozialkassen vermeiden - und ggf. in der Krise sogar noch die regulären Beitragssätze senken.
Überdies hätte eine SOZIALE MwSt auch eine positive Auswirkung auf die Konjunktur, weil dadurch indirekt der drohenden Deflation entgegengwirkt werden könnte. Leicht steigende Preise regen die Konjunktur an.
Insofern birgt die derzeitige Krise auch die Chance in sich, unsere Sozialkassen zukunftsweisend zu reformieren.
Wie sagte doch schon Friedrich Hölderlin?
"Wo Gefahr droht wächst das Rettende auch."
Ludwig Paul Häußner Universität Karlsruhe (TH) - IEP
11.02.2011 17:52 Uhr
von Ludwig Paul Häußner:
Grundfinanzierung durch eine neue, soziale MwSt
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Die beitragsfinanzierte Regelung der Sozialkassen stösst - systembedingt - an ihre Grenzen.
Sind die Arbeitslosenzahlen niedrig, sind auch die Beitragssätze niedrig - steigen die Arbeitslosenzahlen, müssen die Beitragssätze erhöht werden. Das macht keinen Sinn mehr.
Die im Artikel erwähnte Senkung des Beitragssatzes bei der Arbeitslosenkasse von 6,5% auf aktuelle 2,8% wurde in erster Linie durch die MwSt-Erhöhung von 16% auf 19& möglich.
Was wäre wirklich neu? Eine zweite MwSt, als reine Bundessteuer, die als SOZIALE MwSt den Zweck hat, die Grundfinanzierung der Sozialkassen zu fundamentieren.
Im Rahmen der EU sind 25% MwSt als Höchstsatz möglich. Wir haben also in Deutschland noch sechs Prozentpunkte "Luft" zur Erhöhung.
Mit einer SOZIALEN MwSt in Höhe von 6% ließen sich runde 50 Milliarden einnehmen und so die drohenden Defizite der Sozialkassen vermeiden - und ggf. in der Krise sogar noch die regulären Beitragssätze senken.
Überdies hätte eine SOZIALE MwSt auch eine positive Auswirkung auf die Konjunktur, weil dadurch indirekt der drohenden Deflation entgegengwirkt werden könnte. Leicht steigende Preise regen die Konjunktur an.
Insofern birgt die derzeitige Krise auch die Chance in sich, unsere Sozialkassen zukunftsweisend zu reformieren.
Wie sagte doch schon Friedrich Hölderlin?
"Wo Gefahr droht wächst das Rettende auch."
Ludwig Paul Häußner Universität Karlsruhe (TH) - IEP
27.04.2009 20:50 Uhr
von Ludwig Paul Häußner:
Grundfinanzierung durch eine neue, soziale MwSt
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Die beitragsfinanzierte Regelung der Sozialkassen stösst - systembedingt - an ihre Grenzen.
Sind die Arbeitslosenzahlen niedrig, sind auch die Beitragssätze niedrig - steigen die Arbeitslosenzahlen, müssen die Beitragssätze erhöht werden. Das macht keinen Sinn mehr.
Die im Artikel erwähnte Senkung des Beitragssatzes bei der Arbeitslosenkasse von 6,5% auf aktuelle 2,8% wurde in erster Linie durch die MwSt-Erhöhung von 16% auf 19& möglich.
Was wäre wirklich neu? Eine zweite MwSt, als reine Bundessteuer, die als SOZIALE MwSt den Zweck hat, die Grundfinanzierung der Sozialkassen zu fundamentieren.
Im Rahmen der EU sind 25% MwSt als Höchstsatz möglich. Wir haben also in Deutschland noch sechs Prozentpunkte "Luft" zur Erhöhung.
Mit einer SOZIALEN MwSt in Höhe von 6% ließen sich runde 50 Milliarden einnehmen und so die drohenden Defizite der Sozialkassen vermeiden - und ggf. in der Krise sogar noch die regulären Beitragssätze senken.
Überdies hätte eine SOZIALE MwSt auch eine positive Auswirkung auf die Konjunktur, weil dadurch indirekt der drohenden Deflation entgegengwirkt werden könnte. Leicht steigende Preise regen die Konjunktur an.
Insofern birgt die derzeitige Krise auch die Chance in sich, unsere Sozialkassen zukunftsweisend zu reformieren.
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Ludwig Paul Häußner Universität Karlsruhe (TH) - IEP
Leserkommentare
04.04.2011 19:14 Uhr
von Ludwig Paul Häußner:
Grundfinanzierung durch eine neue, soziale MwSt
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Die beitragsfinanzierte Regelung der Sozialkassen stösst - systembedingt - an ihre Grenzen.
Sind die Arbeitslosenzahlen niedrig, sind auch die Beitragssätze niedrig - steigen die Arbeitslosenzahlen, müssen die Beitragssätze erhöht werden. Das macht keinen Sinn mehr.
Die im Artikel erwähnte Senkung des Beitragssatzes bei der Arbeitslosenkasse von 6,5% auf aktuelle 2,8% wurde in erster Linie durch die MwSt-Erhöhung von 16% auf 19& möglich.
Was wäre wirklich neu? Eine zweite MwSt, als reine Bundessteuer, die als SOZIALE MwSt den Zweck hat, die Grundfinanzierung der Sozialkassen zu fundamentieren.
Im Rahmen der EU sind 25% MwSt als Höchstsatz möglich. Wir haben also in Deutschland noch sechs Prozentpunkte "Luft" zur Erhöhung.
Mit einer SOZIALEN MwSt in Höhe von 6% ließen sich runde 50 Milliarden einnehmen und so die drohenden Defizite der Sozialkassen vermeiden - und ggf. in der Krise sogar noch die regulären Beitragssätze senken.
Überdies hätte eine SOZIALE MwSt auch eine positive Auswirkung auf die Konjunktur, weil dadurch indirekt der drohenden Deflation entgegengwirkt werden könnte. Leicht steigende Preise regen die Konjunktur an.
Insofern birgt die derzeitige Krise auch die Chance in sich, unsere Sozialkassen zukunftsweisend zu reformieren.
Wie sagte doch schon Friedrich Hölderlin?
"Wo Gefahr droht wächst das Rettende auch."
Ludwig Paul Häußner
Universität Karlsruhe (TH) - IEP
11.02.2011 17:52 Uhr
von Ludwig Paul Häußner:
Grundfinanzierung durch eine neue, soziale MwSt
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Die beitragsfinanzierte Regelung der Sozialkassen stösst - systembedingt - an ihre Grenzen.
Sind die Arbeitslosenzahlen niedrig, sind auch die Beitragssätze niedrig - steigen die Arbeitslosenzahlen, müssen die Beitragssätze erhöht werden. Das macht keinen Sinn mehr.
Die im Artikel erwähnte Senkung des Beitragssatzes bei der Arbeitslosenkasse von 6,5% auf aktuelle 2,8% wurde in erster Linie durch die MwSt-Erhöhung von 16% auf 19& möglich.
Was wäre wirklich neu? Eine zweite MwSt, als reine Bundessteuer, die als SOZIALE MwSt den Zweck hat, die Grundfinanzierung der Sozialkassen zu fundamentieren.
Im Rahmen der EU sind 25% MwSt als Höchstsatz möglich. Wir haben also in Deutschland noch sechs Prozentpunkte "Luft" zur Erhöhung.
Mit einer SOZIALEN MwSt in Höhe von 6% ließen sich runde 50 Milliarden einnehmen und so die drohenden Defizite der Sozialkassen vermeiden - und ggf. in der Krise sogar noch die regulären Beitragssätze senken.
Überdies hätte eine SOZIALE MwSt auch eine positive Auswirkung auf die Konjunktur, weil dadurch indirekt der drohenden Deflation entgegengwirkt werden könnte. Leicht steigende Preise regen die Konjunktur an.
Insofern birgt die derzeitige Krise auch die Chance in sich, unsere Sozialkassen zukunftsweisend zu reformieren.
Wie sagte doch schon Friedrich Hölderlin?
"Wo Gefahr droht wächst das Rettende auch."
Ludwig Paul Häußner
Universität Karlsruhe (TH) - IEP
27.04.2009 20:50 Uhr
von Ludwig Paul Häußner:
Grundfinanzierung durch eine neue, soziale MwSt
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Die beitragsfinanzierte Regelung der Sozialkassen stösst - systembedingt - an ihre Grenzen.
Sind die Arbeitslosenzahlen niedrig, sind auch die Beitragssätze niedrig - steigen die Arbeitslosenzahlen, müssen die Beitragssätze erhöht werden. Das macht keinen Sinn mehr.
Die im Artikel erwähnte Senkung des Beitragssatzes bei der Arbeitslosenkasse von 6,5% auf aktuelle 2,8% wurde in erster Linie durch die MwSt-Erhöhung von 16% auf 19& möglich.
Was wäre wirklich neu? Eine zweite MwSt, als reine Bundessteuer, die als SOZIALE MwSt den Zweck hat, die Grundfinanzierung der Sozialkassen zu fundamentieren.
Im Rahmen der EU sind 25% MwSt als Höchstsatz möglich. Wir haben also in Deutschland noch sechs Prozentpunkte "Luft" zur Erhöhung.
Mit einer SOZIALEN MwSt in Höhe von 6% ließen sich runde 50 Milliarden einnehmen und so die drohenden Defizite der Sozialkassen vermeiden - und ggf. in der Krise sogar noch die regulären Beitragssätze senken.
Überdies hätte eine SOZIALE MwSt auch eine positive Auswirkung auf die Konjunktur, weil dadurch indirekt der drohenden Deflation entgegengwirkt werden könnte. Leicht steigende Preise regen die Konjunktur an.
Insofern birgt die derzeitige Krise auch die Chance in sich, unsere Sozialkassen zukunftsweisend zu reformieren.
Wie sagte doch schon Friedrich Hölderlin?
"Wo Gefahr droht wächst das Rettende auch."
Ludwig Paul Häußner
Universität Karlsruhe (TH) - IEP