Auf dem künftigen Großflughafen BBI werden jedes Jahr hunderte Asyl-Schnellverfahren stattfinden - damit rechnet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.von MARINA MAI
Viele Afrikaner,die nun auf Lampedusa fest sitzen wissen laengst dass in Europa das Geld weder auf Baeumen waechst noch auf der Strasse liegt.Sie koennten jeder Zeit zurueckkehren wenn sie es wollten.Nur tun sie es nicht weil sie dann in ihrer Heimat ausgelacht werden - dabei wuerde es sicherlich helfen und vielen die auch vorhaben nach Europa zu kommen,zu beweisen dass ihnen in 'im gelobten Land' kein Reichtum erwartet sondern nur Misere. Die Maer dass in Europa alle willkommen sind und alle reich werden lebt leider immer noch in Afrika auch weil sie sich darauf verlassen dass das Sozialnetz ihnen den Lebensunterhalt moeglich machen wird.
29.05.2011 01:04 Uhr
von Martin:
Ich glaube, Enzo hat das Wesen von Asyl nicht richtig verstanden... Natürlich sind Abschiebungen/Rückführungen nicht per se schlecht. Aber Asyl an sich ist KEIN Mittel zur Einwanderung. Es wird dem-/derjenigen gewährt, in Europa z. B. am ersten, Einreiseland, der in seiner Heimat (aus u.a. politschen Gründen) gefoltert wird. Für solche Leute zahle ich gern meine Steuern, und ich finde es gut, dass es das Recht im Grundgesetz gibt (gäbe es ihn in einer deutschen Verfassung, fände ich das noch besser, aber das ist ein ganz anderes Thema).
Nun gibt es Menschen, die wenig arbeiten, demzufolge arm sind, aber gehört haben, dass in Europa das Geld auf Bäumen wüchse. Die tun dann so, als würden sie gefoltert und missbrauchen das Asylrecht. Meine Meinung: Berechtigte Rein, nicht Berechtigte retour. Deutschland kann nicht alle Probleme in allen Ländern der Welt lösen, schon gar nicht dadurch, dass man alle 6 Milliarden Menschen hier einreisen lässt. Die Probleme in den Herkunftsländern müssen DORT gelöst werden. Und sie sind lösbar, es sind politische Probleme. Landschaftlich ist das ja dort häufig noch schöner als in Deutschland.
28.05.2011 12:25 Uhr
von Enzo Aduro:
Ich finde es seltsam das jemand erst nach Europa kommen muss um einen Asylantrag zu stellen. Das müsste man doch auch in der Heimat machen können.
Unser Asylsystem hilft daher nicht den schwachen und verfolgten sondern den unerlichen und geschickten.
Wer kann denn shon das Geld zusammenkratzen für die Schleuserbanden? Die ganz armen wohl kaum. Und gegen Abschiebung hilft dann oft das zertören von Papieren. Und nach einer Gewissen Zeit der Duldung erhält man die Staatsbürgerschaft.
Das ist doch lächerlich. Man muss viel schneller Entscheiden wer abgeschoben wird. Und dann muss man es auch machen. Und wer wirklich Asyl bekommt der muss dann auch Arbeitserlaubnis (und pflicht) erhalten, deutsch lernen (bzw. die Gelegenheit dazu bekommen) und auf eine deutsche Staatsbürgerschaft hinarbeiten.
Daher sind Abschiebungen nicht per se schlecht. Es ist legitim das wir die Arbeitsmärkte für geringqualifizierte vor Konkurrenz schützen. Denn die Mehrheit der Wähler profitiert davon.
Leserkommentare
29.05.2011 13:49 Uhr
von karin bryant:
Viele Afrikaner,die nun auf Lampedusa fest sitzen wissen laengst dass in Europa das Geld weder auf Baeumen waechst noch auf der Strasse liegt.Sie koennten jeder Zeit zurueckkehren wenn sie es wollten.Nur tun sie es nicht weil sie dann in ihrer Heimat ausgelacht werden - dabei wuerde es sicherlich helfen und vielen die auch vorhaben nach Europa zu kommen,zu beweisen dass ihnen in 'im gelobten Land' kein Reichtum erwartet sondern nur Misere.
Die Maer dass in Europa alle willkommen sind und alle reich werden lebt leider immer noch in Afrika auch weil sie sich darauf verlassen dass das Sozialnetz ihnen den Lebensunterhalt moeglich machen wird.
29.05.2011 01:04 Uhr
von Martin:
Ich glaube, Enzo hat das Wesen von Asyl nicht richtig verstanden...
Natürlich sind Abschiebungen/Rückführungen nicht per se schlecht. Aber Asyl an sich ist KEIN Mittel zur Einwanderung. Es wird dem-/derjenigen gewährt, in Europa z. B. am ersten, Einreiseland, der in seiner Heimat (aus u.a. politschen Gründen) gefoltert wird.
Für solche Leute zahle ich gern meine Steuern, und ich finde es gut, dass es das Recht im Grundgesetz gibt (gäbe es ihn in einer deutschen Verfassung, fände ich das noch besser, aber das ist ein ganz anderes Thema).
Nun gibt es Menschen, die wenig arbeiten, demzufolge arm sind, aber gehört haben, dass in Europa das Geld auf Bäumen wüchse. Die tun dann so, als würden sie gefoltert und missbrauchen das Asylrecht.
Meine Meinung: Berechtigte Rein, nicht Berechtigte retour.
Deutschland kann nicht alle Probleme in allen Ländern der Welt lösen, schon gar nicht dadurch, dass man alle 6 Milliarden Menschen hier einreisen lässt.
Die Probleme in den Herkunftsländern müssen DORT gelöst werden. Und sie sind lösbar, es sind politische Probleme. Landschaftlich ist das ja dort häufig noch schöner als in Deutschland.
28.05.2011 12:25 Uhr
von Enzo Aduro:
Ich finde es seltsam das jemand erst nach Europa kommen muss um einen Asylantrag zu stellen. Das müsste man doch auch in der Heimat machen können.
Unser Asylsystem hilft daher nicht den schwachen und verfolgten sondern den unerlichen und geschickten.
Wer kann denn shon das Geld zusammenkratzen für die Schleuserbanden? Die ganz armen wohl kaum. Und gegen Abschiebung hilft dann oft das zertören von Papieren. Und nach einer Gewissen Zeit der Duldung erhält man die Staatsbürgerschaft.
Das ist doch lächerlich. Man muss viel schneller Entscheiden wer abgeschoben wird. Und dann muss man es auch machen. Und wer wirklich Asyl bekommt der muss dann auch Arbeitserlaubnis (und pflicht) erhalten, deutsch lernen (bzw. die Gelegenheit dazu bekommen) und auf eine deutsche Staatsbürgerschaft hinarbeiten.
Daher sind Abschiebungen nicht per se schlecht. Es ist legitim das wir die Arbeitsmärkte für geringqualifizierte vor Konkurrenz schützen. Denn die Mehrheit der Wähler profitiert davon.