Schweden und Finnland genehmigen - nach massivem politischem Druck - die 1.200 km lange Gasleitung. Baubeginn: 2010. Kritiker warnen vor Umweltbelastungenvon Reinhard Wolff
Na ja, schätzungsweise hat man sich bei der »Überzeugungsarbeit« auch anderer Argumente bedient. Oder will mir jemand weismachen, dass Schweden und Finnland nichts davon haben werden…? – Wahrscheinlich mehr als ursprünglich verlangt. ;-)
06.11.2009 10:37 Uhr
von Karl:
Ein "gigantisches Experiment"?,
eher nicht, mehr ein grob kalkuliertes Risiko. Dabei sollte die Trasse doch 1200 km lang werden!
Da nur die unmittelbare Verlegebreite kampfmittelfrei gemacht wird (Kostenfrage), kann schonmal etwas passieren, der Schaden wird sich in Grenzen halten.
Für die Kampfstofproblematik gilt ähnliches. Solange davon nicht allzuviel aus der reduzierenden Zone heraustransportiert wird ist die Gefährdungsreichweite, substanzabhängig, eher gering. Sehr problematisch für die Arbeitskräfte sind lediglich Zählost und Ausbläser von Phosgen oder Tabun. Und natürlich wenn so ein Vorfall küstennah eintritt.
Aber da ist ja bekannt worauf man sich einläßt und es kann fachgerecht vorgesorgt werden.
Leserkommentare
07.11.2009 17:57 Uhr
von Satan:
Na ja, schätzungsweise hat man sich bei der »Überzeugungsarbeit« auch anderer Argumente bedient. Oder will mir jemand weismachen, dass Schweden und Finnland nichts davon haben werden…? – Wahrscheinlich mehr als ursprünglich verlangt. ;-)
06.11.2009 10:37 Uhr
von Karl:
Ein "gigantisches Experiment"?,
eher nicht, mehr ein grob kalkuliertes Risiko. Dabei sollte die Trasse doch 1200 km lang werden!
Da nur die unmittelbare Verlegebreite kampfmittelfrei gemacht wird (Kostenfrage), kann schonmal etwas passieren, der Schaden wird sich in Grenzen halten.
Für die Kampfstofproblematik gilt ähnliches. Solange davon nicht allzuviel aus der reduzierenden Zone heraustransportiert wird ist die Gefährdungsreichweite, substanzabhängig, eher gering.
Sehr problematisch für die Arbeitskräfte sind lediglich Zählost und Ausbläser von Phosgen oder Tabun. Und natürlich wenn so ein Vorfall küstennah eintritt.
Aber da ist ja bekannt worauf man sich einläßt und es kann fachgerecht vorgesorgt werden.
Glück auf!
Karl