• 29.01.2010

Finanzkrise in Griechenland

Der Euro unter Druck

Der griechische Finanzminister Papakonstantinou lehnt Nothilfen von europäischen Regierungen ab. Griechenland will stärker sparen, doch die Zweifel daran wachsen. von Nicola Liebert

  • 02.02.2010 23:04 Uhr

    von 300:

    Nix neues,
    die Welt wird doch nur weiter durch Medien, Politik und Wirtschaft verar.c.t
    300 Mrd.? wie die 300 von Leonidas wa? die sollen den Euro so runterdrücken. Ist genau so als wenn einem Arbeitnehmer mit durchschnittseinkommen und festeinstellung auf einmal 24.000 € fehlen. ausser die eigene Potenz verliert niemand was.

    Die Nachfrage nach unseren Produkten wird steigen. Danke Papandreu und Karamanlis.. ihr seit die wahren Marketingexperten.

  • 02.02.2010 19:35 Uhr

    von Karl Ilnyzckyj:

    "Griechenland ist das Versuchsfeld der internationalen Finanzmärkte zur Zerstörung der Renten- und Krankenversicherungssysteme in der EU.Es ist höchste Zeit, dass die linken Politiker und die Gewerkschaften in der EU begreifen, dass es sich hier um einen Generalangriff auf die Sozialsysteme in der gesammten EU handelt mit dem Ziel, die Folgekosten der Finanzkrise auf die lohnabhängige Bevölkerung abzuwälzen."
    Ich empfehle den TAZ-Lesern eine entsprechende Analyse von George Syderis, Professor an der Pariser Sorbonne die gestern in LE Monde veröffentlicht wurde.

  • 30.01.2010 09:13 Uhr

    von Bar-Bar:

    Armer Euro! Jetzt ist er unter Druck. Das ich nicht lache! Wetten, dass die Griechen nur Teil einer Gleichung sind, die dafür sorgt, dass der Euro zur Ankurbelung der Exporte schwach bleibt? Gleiches gilt für die Einschätzung unserer weisen Kanzlerin, dass die Sparankündigung Griechenlands bezweifelt werden darf - also sollte die Schlagzeile lauten: Hurra, Euro endlich wieder schwächer - Importländer wir kommen...

  • 29.01.2010 15:37 Uhr

    von Dr. Ludwig Paul Häußner:

    Höhere MwSt in Griechenland unumgänglich

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    Der griechische Staat kann sich nur entschulden, wenn er von allen BürgerInnen mehr Steuern erhält. In der Regel ist das Volkseinkommen wesentlich größer als das der öffentlichen Hand oder anders ausgedrückt: hier leere Staatskassen aber volle Privattaschen.

    Da Steuerhinterziehung in Griechenland Volksport ist, hilft nur eine Erhöhung der MwSt auf EU-konforme 25% aus der Misere des defizitären Staatshaushalts.

    Keiner kann sich der MwSt entziehen. Gerade die wohlhabenden Griechen, die sich bei der Einkommenssteuer arm rechnen, müssten für den Kauf von SUV's tiefer in die vollen Privattaschen greifen.

    Ungarn hat das bereits zum 01. 07. 2009 vorgemacht, nämlich die MwSt von 20% auf 25% erhöht - und Deutschland wird über kurz oder lang eine höhere MwSt auch nicht erspart bleiben.


    L.P. Häußner, Karlsruhe

  • 29.01.2010 13:50 Uhr

    von Das Selbst:

    Da haben die Volksvertreter wieder gute Arbeit geleistet. Deutschland als größte Volkswirtschaft, muss am meisten finanzielle Unterstützung leisten. Aber ein kleines Land hat gleich viel Stimmen wie ein großes wenn es um europaweite Gesetzte geht.
    Eine Minderheit hat andersgesagt die Möglichkeit zu Bestimmen was die Restliche Mehrheit in Europa zu befolgen hat.
    Toll, einfach toll.

    Wie schon so oft ist die Idee lobenswert(Europa), das Ergebniss der Umsätzung jedoch ein Dreckhaufen. Und das möglicherweise auch noch so gewollt.

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