• 21.01.2010

Finanzieller Kollaps droht

Tasche leer bei der DVU

Die DVU steht offenbar vor dem finanziellen Kollaps. Nach mageren Wahlergebnissen drohen die staatlichen Mittel zu versiegen. Hohe Zinsen für Kredite, Austritte und Streit nehmen zu.von Andreas Speit

  • 22.01.2010 16:22 Uhr

    von Jens:

    Ob die DVU pleite geht oder nicht, ist vollkommen irrelevant. Ich habe von diesem Verein/ Partei noch nie viel gehalten. Ausserdem hat gerade die "Parteibasis" durch Inaktivität geglänzt. Es ist zwar gut und richtig, sich für Deutschland einzusetzen, aber dafür braucht es vor allen Dingen Idealismus und Aktivismus, beides bei der DVU nicht vorhanden. Einen wirklichen Politikwechsel wird es durch Wahlen nicht geben, allerhöchstens mal Achtungserfolge wie im Fall der NPD (was ich auch gut finde, ich habe sie auch gewählt). Entscheidend ist, das die unzufriedenen Leute im Land die richtigen Fragen stellen, warum die Situation in Deutschland so katastrophal ist, wer politisch gesehen daran die Schuld trägt und sich nicht von irgendwelchen Toleranz- und Gutmenschen- Floskeln in den Medien betäuben lässt. Wenn das Geld im Laufe der Jahre knapper und der Kühlschrank leerer wird, dann wird hoffendlich das Gleiche geschehen wie in der DDR vor 20 Jahren. Dieser Staat hat mit einer Demokratie nichts mehr gemein, es ist eine Geldsack- und Mediendiktatur mit einer teilweise abestumpften und verdummten Bevölkerung die denkt die "BILD" wäre eine "rechte" Zeitung. Möchte jetzt nicht näher darauf eingehen, sonst wird hier wieder zensiert!

  • 22.01.2010 15:09 Uhr

    von Peter:

    @Niederrheiner: Ganz toll! Von einer überflüssigen Partei voller durchgeknallter Spinner zur nächsten gewechselt. Das nenn ich ja mal eine intelligente Entscheidung.

  • 22.01.2010 15:07 Uhr

    von Nick:

    "Leider ist dies in Deutschland aufgrund des linksliberalen Mainstreams schwierig, da viele Linke zwar Demokratie predigen, aber eigentlich alles was nicht ihrem Weltbild entsprich sofort mit diversen Political correctness-Keulen erschlagen."

    "linksliberalen Mainstreams", der war super!

    und dann die guten alten PC-Keulen mal wieder, ausgelutschte metapher stellvertretend für jedesmal wenn euer rechtes geschwurbel nicht unwidersprochen bleibt: nirgends fühlt sich der rechte wohler als in der opferrolle!

  • 22.01.2010 13:39 Uhr

    von Niederrheiner:

    Schade um die DVU, aber sie war wirklich unnötig geworden. Meine Frau und ich haben gerade unsere Austrittserklärung geschrieben und gleichzeitig einen Aufnahmeantrag bei den Republikanern gestellt. Den REP-Kreisverband kennen wir schon länger und haben uns mit den Funktionären immer gut verstanden. Daher werden wir nun bei den Republikaner mitwirken.

  • 22.01.2010 12:31 Uhr

    von Thomas Gauss:

    Das Dilemma der DVU ist und war ihre unklare Stellung im politischen Spektrum.

    Irgendwo zwischen den nationalkonservativen Republikanern und der nationalistisch-völkischen NPD. Viele Wähler entscheiden sich eben lieber für ein Original und nicht für einen Zwitter.

    Von daher verständlich, dass die DVU Probleme hat. Ich finde grundsätzlich, dass in einer Demokratie Parteien des gesamten Spektrums Gehör finden müssen.
    Leider ist dies in Deutschland aufgrund des linksliberalen Mainstreams schwierig, da viele Linke zwar Demokratie predigen, aber eigentlich alles was nicht ihrem Weltbild entsprich sofort mit diversen Political correctness-Keulen erschlagen.

    Schaut nach Österreich, dort gibt es eine funktionalere Demokratie.

  • 22.01.2010 09:27 Uhr

    von agtrier:

    Fast möchte man es bedauern, wenn die DVU verschwände - die Jungs konnte man immer so schön ärgern mit Sprüchen wie: "Soso, ihr vertretet die 'schweigende Mehrheit', kommt aber nicht über 5000 Mitglieder - die Piratenpartei haben im letzten Jahr über 10000 Neumitglieder gewonnen..." - LOL! Da rasten die jedesmal aus :-)

    Captcha: "bahn" - ja, die auch!

  • 22.01.2010 09:23 Uhr

    von Kritischer Beobachter:

    War ja zu erwarten, nachdem Frey verschwunden ist, nun Brinkmann sich aus dem Staub macht und die staatliche Parteienfinanzierung lediglich noch dazu dient Molau und Faust zu bezahlen, tja, so kanns gehen! Wenn solche Typen sich anschicken eine "Nationale Partei" zu führen....

    DVU go Home!

  • 22.01.2010 08:12 Uhr

    von Amos:

    In einer Plutokratie haben es Extrem-Rechte schwer.
    Bei den Rechten damals hieß es noch: Die kaufen wir uns. Aber was macht eine Rechte,wenn die Politik schon
    gekauft ist.

  • 22.01.2010 01:43 Uhr

    von vic:

    Endlich mal wieder eine gute Nachricht in ansonsten finsterer Zeit.
    DVU - und weg bist du.

  • 22.01.2010 01:06 Uhr

    von Sebastian W.:

    Letzte Woche ist unser gesamter DVU-Kreisverband zu den Republikaner übergetreten. Aus unserer Sicht der beste Weg, da die NPD nicht in Frage kommt, nach dem Wortbruch und sie zu nationalistisch ist.

  • 21.01.2010 23:32 Uhr

    von Lothar von der Ems:

    Hirn leer, Tasche leer, Konten leer, gar nichts mehr! Schlicht wunderbar. So regelt man das in einer streitbaren Demokratie. Nun können wir Millionen sparen bei den Rechtsextremismusprogrammen - oder?

  • 21.01.2010 22:55 Uhr

    von SED4ever:

    Hätten die mal eine sozialistische Diktatur errichtet, als Einparteiendiktatur sämtliche Wirtschaftsbereiche mit Parteileuten und Spitzeln und noch mehr Spitzeln besetzt, eine Mauer drumherum errichter damit niemand raus kann, dieses sozialistische Wunderland nach 40 Jahren an die Wand gefahren, wären dann dem wohlhabenden (aber leider kapitalistischen) Nachbarland beigetreten, hätten sich dann 2 mal umbenannt die Spuren zum Unrechtsstaat zu verwischen....
    dann würden die heute ohne finanzielle Sorgen mit 10% plus x im Bundestag und zahlreichen Landesregierungen sitzen und könnten frei von Geldsorgen vorgeben den "kleinen Mann" zu vertreten.

    Tja gewusst wie, da muss ein Rechter aber auch erstmal drauf kommen...

  • 21.01.2010 22:29 Uhr

    von Dirk Gober:

    So hat die ewig klamme taz also auch etwas gemeinsames mit der DVU...

  • 21.01.2010 21:40 Uhr

    von Bernd:

    Versteht mich nicht falsch: Ich bin kein Sympathisant der DVU. Aber sagt es nicht viel über das politische System in Deutschland aus, dass das Überleben einer Partei hauptsächlich vom Geld abhängt, anstatt von der Anzahl der Mitglieder oder den Wählerstimmen? Sicherlich bekam die DVU von privaten Geldgebern mehr Geld als durch die Wahlkampfkostenrückerstattung. Dieses Schicksal kann auch linke Parteien treffen. Politik und der Erfolg einer Partei sollte nicht durch einzelne Geldgeber bestimmt werden.

  • 21.01.2010 20:13 Uhr

    von mamu:

    hurrah!

  • 21.01.2010 19:35 Uhr

    von Sven:

    Die Wahrheit sieht wohl eher so aus, dass es in der DVU Spinner und Antisemiten gibt, und Brinkmann nicht in diese Kategorie gehört. Darum passt er besser zur Pro-Bewegung. Die haben ausserdem bei der demokratischen Rechten ein besseres Image, sind aktiver und besser organisiert.

  • 21.01.2010 19:20 Uhr

    von Michael Flurer:

    Jetzt sollte die NPD noch pleite gehen, und ich gebe einen aus!

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