Fernsehteam kommt Tierquälerei auf Spur
Lebend gerupft fürs Daunenbett
Federn lebender Enten und Gänse füllen Kissen und Decken, berichtet ein TV-Sender und löst in Skandinavien einen Entrüstungssturm aus. Die Firmen wollen davon nichts gewusst haben.von Reinhard Wolff
Leserkommentare
18.11.2010 12:36 Uhr
von Netty Bee:
4-Jahreszeitenbetten ohne Federn und Daunen halten genauso warm ...
24.08.2009 21:40 Uhr
von kallewirschy:
Habe gerade ein Schreiben an die Firma Rhodex abgeschickt. Sollten mehr Leute machen. Ich bin immer wieder aufs Neue entsetzt, wozu Menschen fähig sind, nur um ein paar Cent mehr verdienen zu können. Was ist nur los mit uns?
23.03.2009 18:23 Uhr
von Kauf Gute Lebensmittel:
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Es ist schon Komisch, sehr viele reden über Tierschutz, kaufen aber immer alles günstig nein sogar Billig.
Es gibt so viele Möglichkeiten auch Artgerecht zu Kaufen, aber in Deutschland am wenigsten weil der Verbraucher für Lebensmittel nichts bezahlen will.
Es geht hier doch nicht um Daunen, sondern um Billiges Lebensmittel.
01.03.2009 20:20 Uhr
von Maria Mehesz:
Rupfen von lebendigen Tiere ist nicht verboten. Österrreichische Amte kontrollieren die Firmen, die sich mit das beschäftigen, und die Firmen, die Amte sind zusammen verantwortlich dafür, dass die Gesetze nicht übertreten, die Tiere nicht quälen werden. Das, was in der Ferseher zu sehen ist, ist bißchen komisch: blutige Federn haben kein Wert, im Allgemeinen werden weiße Gänse gerupft, das Stab hat die Kontakt mit der ungarischen Amte nicht aufgenommen - fuhr nach Hause, lässt die Tiere quälen, und schikt das Geschichte nach halb Jahre (!) in Sendung. Wolltet Ihr antworten, tun nicht. Nun, frag die Reporter!
12.02.2009 22:25 Uhr
von Simba:
Hallo es ist schon sehr traurig, wie sehr Tiere für die Menschen leiden müssen! Gerade in den Oststaaten noch mehr! Doch leider fürchte ich, werden wir nicht wirklich viel ändern können, denn
solange die Produkte billig sind, werden sie gekauft. Dabei finde ich kann gerade bei so etwas, wo es tolle Alternativen, z. B. künstliche Füllungen gibt, Tierquälerei sehr wohl einfach und probemlos vermieden werden
09.02.2009 22:16 Uhr
von Eliza:
Vielen Dank für diesen aufklärenden Bericht! Ich weiß schon lange von diesen Grausamkeiten und habe auch bemerkt, wie das alles von entsprechenden Firmen verschwiegen wird. So z.B. hatte ich einen Mailwechsel mit einer Filale des Dänischen Bettenlagers, wo man mir allen Ernstes einreden wollte, dass Pölster und Decken ohnehin mit Daunen aus Totrupf gefüllt wären. Da es mir unmöglich war, das Gegenteil zu beweisen, konnte ich leider nichts dagegen sagen. Nun endlich ist es erwiesen! Jedenfalls werde ich mich auch weiterhin, solange es mich gibt, für die Tiere einsetzen, energisch, aber friedlich, denn sie haben alle ein Recht auf ein gutes Leben (so wie wir).
09.02.2009 18:20 Uhr
von Petra H:
Es ist schrecklich, wie vielfältig die Quälereien und Misshandlungen sind, die Tiere vom Menschen aus Konsum- und Profitgier ausgesetzt werden. Die Fantasie des Menschen, wenn es um die brutale Ausbeutung der Mitgeschöpfe geht, ist von einer grauenhaften Unbegrenztheit. Es ist gut, wenn das klar und deutlich öffentlich gemacht wird, denn nur so wird den Konsumenten klar, welche Grausamkeiten da geschehen. Diese können nicht im Sinne der Mehrheit sein!
Danke für Artikel dieser Art!
09.02.2009 15:16 Uhr
von Antonietta:
Daunen stammen vielfach von Gänsen, die bei lebendigem Leibe an Brust, Bauch und Rumpf gerupft werden. Meist geschieht dies mit der Hand, verschiedentlich jedoch auch mit einer Trocken-Rupfmaschine. Für die Tiere bedeutet das Rupfen eine unerträgliche Quälerei. Denn den Vögeln werden alle Federn gleichzeitig ausgezogen, nicht nur diejenigen, die sich in Zuge der Mauser von selber lösen. Weidemastgänse trifft dieses Schicksal sogar mehrfach. Sie werden im Verlauf der Sommermonate drei- bis viermal "gerauft".
Fragen Sie im Geschäft nach, ob die Dauenendecke oder -jacke, die man ihnen anbietet, wirklich nur mit den Federn geschlachteter Tiere gefüllt wird. Die meisten Verkäufer werden Ihnen auf diese Frage wahrscheinlich keine Antwort geben können. Doch nur so können Sie erreichen, daß sich die Industrie dieses Tierschutzproblems bewußt wird und nach Alternativen Ausschau hält.
08.02.2009 13:12 Uhr
von Anja:
Danke an die TAZ, daß sie auch dieses grausame Thema anspricht. Es verblüfft mich immer wieder aufs Neue, wie kreativ die Menschen im Entwickeln neuer Perversitäten gegenüber den Tieren sind. Federn sitzen noch viel tiefer wie Haare - also ist Federn-Rupfen auch noch viel schmerzhafter wie Haare-Zupfen.
Und wenn die armen Tiere besonders viel Pech haben, dann werden sie (vor allem in Ungarn) auch noch gestopft - wegen der "leckeren" Leberpastete.
Ich habe einmal den Spruch gelesen." Der Mensch ist das einzige Lebewesen das sich schämen kann - und es auch sollte." Stimmt!
08.02.2009 10:41 Uhr
von Annemarie Trabelsi:
Hier ist konsequente Aufklärung notwendig.
Die meisten Verbraucher haben davon einfach überhaupt keine Ahnung. Ich denke, dass sehr viele Menschen auf Daunen künftig verzichten würden und alternative Produkte kaufen. Diejenigen, denen das Leid der Tiere egal ist, kann man sowieso nicht bekehren.
In jedem Fall müßte es aber strenge Strafen geben, gegen derartige Verstöße gegen das Tierschutzgesetz.
07.02.2009 22:01 Uhr
von Andreas Hinz:
Wenn ich das lese, mache ich mir ab diesem Jahr am besten das gute alte mit Heu gefüllte Bettzeug. Das atmet, hält warm und duftet den ganzen Winter über gut. Und nach einem Jahr erneuere ich halt den Inhalt.
07.02.2009 14:51 Uhr
von Treba:
richtig so, taz. weiter so mit artikeln, die auch die bürgerlicheren (hoffentlich) dazu bewegen, an ihrem lebensstil was zu ändern.
Grüße,
treba
(auf der suche nach veganen wanderschuhen)
06.02.2009 17:52 Uhr
von Tierrechtlerin:
Mensch taz, was ist nur mit dir los?
Vorgestern noch den Stierkampf propagiert, gestern schon über vegane Philosopie berichtet und heute bereits kritisch bei Daunen?
Wo soll das nur enden?
Nein im Ernst: Wenn die taz so fortschrittlich wird, kann ich sie mir vielleicht auch wieder kaufen!
05.02.2009 12:33 Uhr
von Alexander Huber:
Daunen können neben toten Tieren und aus Tierquälerei auch durch sammeln gewonnen werden. Soweit ich mich entsinne ist es bei den Eiderentendaunen so - nur leider recht teuer...
05.02.2009 09:07 Uhr
von Thomas Hell:
Da es keine Kontrollmöglichkeit gibt, sollte man dann doch ganz auf Daunen verzichten. Es gibt ja schliesslich genügend synthetische Bettdecken, die genauso schön warm halten.
05.02.2009 08:52 Uhr
von onkelklaus:
Warum nicht einfach künstliche Bettenfüllungen verwenden? Dann müssen die Viecher auch nicht geschlachtet werden. Sind auch unproblematisch, was Allergien angeht und verklumpen nicht. Man braucht heute keine echten Daunen mehr.
04.02.2009 18:53 Uhr
von go vegan:
Das ist aber neu! Wer es wahrhaben wollte, konnte dies schon lange wissen: Nutzung von Tieren ist nicht ohne Folter, Qual und Mord zu haben. So ist es nun mal.
Darum, Leute, packt euch Veganes in eure Bettbezüge, Kleiderschränke und Kühlschränke. Niemand wird gezwungen, bei Tierquälereien mitzumachen. Jede/r kann sich selbst von Tierausbeutung befreien. Die Welt ist voll toller veganer Produkte, die es zu entdecken gibt. Viel Spaß dabei!
04.02.2009 18:40 Uhr
von Amos:
Wer mit Tieren so verfährt-nach dem Prinzip: Das tut mir ja nicht weh, müsste mit Vergeltungen rechnen, die den erleideten Schmerzen der Tiere
gerecht werden. Weil der Mensch nun mal keine Federn
hat; wie wäre es mit Haare ausreißen.
04.02.2009 18:19 Uhr
von daunich:
Ich nutze schon lange keine mit Daunen gefüllten Decken, Kissen etc., nicht zuletzt weil die Alternativen mit Kunstfedern viel unkomplizierter und pflegeleichter sind und außerdem weniger kosten.