Duplitzer nimmt an den Olympischen Spielen in Peking teil - und trotzdem boykottiert sie die Eröffnungsfeier. Sie weiß, was sie will: Gold.von Georg Löwisch
Ich weiß, mein Kommentar kommt etwa 4 Jahre zu spät - ich habe den Artikel gefunden, als ich für ein SPON-Forum im Zusammenhang mit der EM in der Ukraine nach der deutschen Sportlerin suchte, die die Eröffnungsfeiern in Peking boykottierte und das auch öffentlich machte (ich wusste nur Fechterin und Olympiade Peking - ging aber, auch wenn man das Auffinden scheinbar bewusst etwas erschwert).
Ich bin von Frau Duplitzer und dem Artikel, somit also auch dem Autoren des Artikels, tief beeindruckt, und danke Beiden. Hoffentlich haben zumindest ein paar der deutschen Spieler soviel Arsch in der Hose wie Frau Duplitzer (das ist als Kompliment gemeint)- Schumacher, Vettel und Rosberg haben ja in Bahrein bewiesen, dass sie gar nicht wissen, was das ist.
Mir ist klar, dass das hier nach 4 Jahren wahrscheinlich keiner liest, aber ich musste es los werden. Also, ins Nirvana rein, nochmals Danke, und alles Gute, Frau Duplitzer - bleiben Sie immer, wie Sie sind und lassen Sie sich nie verbiegen - aber ich glaube, da braucht man bei Ihnen keine Angst zu haben. Und Sie, Herr Löwisch, schreiben Sie weiter so ne Artikel.
06.08.2008 13:55 Uhr
von A. Schäfer:
Imke Duplitzer - nicht biegsam schmiegsam, sondern eine Frau mit Rückgrat. Respekt.
06.08.2008 10:44 Uhr
von Klaus Müller:
Dieser Artikel ragt weit über den journalistischen Mainstream hinaus, den wir leider seit Jahren beobachten müssen. Großes Lob für den Autor, der einem Imke Duplitzer sehr nah gebracht hat, anders als Bild am Sonntag, wo man in der letzten Ausgabe auf zwei Seiten fast nur Aussagen zu Duplitzer sexueller Orientierung lesen konnte.
04.08.2008 17:58 Uhr
von Harald Schöngart:
Das ist ein Artikel, bei dem ich gar nicht weiß, worüber ich mich mehr freuen soll: Über den Autor G. Löwisch, der so spannend und einfühlsam schreibt. Oder über die Portätierte, die mir mit jedem Absatz näher rückt... Jedenfalls habe ich den Artikel gleich noch einmal gelesen, weil er leider schon zu Ende war (und das, obwohl ich wohl als Sportmuffel gelten kann). Toll!
04.08.2008 16:14 Uhr
von D.Zellerhoff:
Endlich mal eine Frau mit Gewissen, eine Frau die weder vor China noch dem NOK oder IOC Angst hat. An ihr sollten sich viel mehr Sportler ein Beispiel nehmen.
04.08.2008 08:31 Uhr
von G. Mehrle:
Ein Spitzenartikel. Die Entwicklung von Imke Duplitzer in den letzten Jahren, die ich nur von der medialen Ferne beobachten konnte, ist sensationell. Jedes Interview mit ihr eine Freude. Wer den linkischen, trotzigen und beinahe bulldozerhaften Teenager noch aus den Fechthallen kennt, reibt sich die Augen - die Frau ist und hat Klasse! Der Herr Tebatebai ist mit seinem Kommentar leider völlig aus der spur gelaufen.
Nochmal - Gratulation zum Artikel!
03.08.2008 20:24 Uhr
von h.stahlberg:
einfach super geschrieben über eine starke persönlichkeit!
02.08.2008 10:43 Uhr
von Murat Tebatebai:
Hunderte von Hinrichtungen, Tibet, Sklavenringe, Hungerlöhne, Unterdrückung der Meinungsfreiheit, eine erbarmungslose Geheimpolizei bei Nichtbefolgung der "chinesschen Gepflogenheiten", etc. etc.. Liebe Frau Duplitzer, wenn Sie konsequent wären, würden Sie erst überhaupt nicht an diesen Spielen teilnehmen. Ich frage mich, wer eigentlich schlimmer ist: sind wir es nicht im Westen, die in Sonntagsreden von Freiheit und Menschenrechten reden und gleichzeitig vor Staaten wie Russland und China den Bückling machen oder die Diktatoren dieser Welt mit Waffen beliefern, weil es um viel Geld geht? Ihre Ja-Aber Haltung spiegelt genau diese Heuchelei wieder: Ein Aktionismus, der im Enddeffekt zu keinem persönlichen Schaden führt.
02.08.2008 08:38 Uhr
von Jörg Rupp:
Danke für diesen Bericht, bei dem ich mit Gänsehaut vor dem Rechner saß und nicht mehr auföhren konnte, zu lesen.
Leserkommentare
01.05.2012 11:57 Uhr
von Jörg Hippmann:
Ich weiß, mein Kommentar kommt etwa 4 Jahre zu spät - ich habe den Artikel gefunden, als ich für ein SPON-Forum im Zusammenhang mit der EM in der Ukraine nach der deutschen Sportlerin suchte, die die Eröffnungsfeiern in Peking boykottierte und das auch öffentlich machte (ich wusste nur Fechterin und Olympiade Peking - ging aber, auch wenn man das Auffinden scheinbar bewusst etwas erschwert).
Ich bin von Frau Duplitzer und dem Artikel, somit also auch dem Autoren des Artikels, tief beeindruckt, und danke Beiden. Hoffentlich haben zumindest ein paar der deutschen Spieler soviel Arsch in der Hose wie Frau Duplitzer (das ist als Kompliment gemeint)- Schumacher, Vettel und Rosberg haben ja in Bahrein bewiesen, dass sie gar nicht wissen, was das ist.
Mir ist klar, dass das hier nach 4 Jahren wahrscheinlich keiner liest, aber ich musste es los werden. Also, ins Nirvana rein, nochmals Danke, und alles Gute, Frau Duplitzer - bleiben Sie immer, wie Sie sind und lassen Sie sich nie verbiegen - aber ich glaube, da braucht man bei Ihnen keine Angst zu haben. Und Sie, Herr Löwisch, schreiben Sie weiter so ne Artikel.
06.08.2008 13:55 Uhr
von A. Schäfer:
Imke Duplitzer - nicht biegsam schmiegsam, sondern eine Frau mit Rückgrat. Respekt.
06.08.2008 10:44 Uhr
von Klaus Müller:
Dieser Artikel ragt weit über den journalistischen Mainstream hinaus, den wir leider seit Jahren beobachten müssen. Großes Lob für den Autor, der einem Imke Duplitzer sehr nah gebracht hat, anders als Bild am Sonntag, wo man in der letzten Ausgabe auf zwei Seiten fast nur Aussagen zu Duplitzer sexueller Orientierung lesen konnte.
04.08.2008 17:58 Uhr
von Harald Schöngart:
Das ist ein Artikel, bei dem ich gar nicht weiß, worüber ich mich mehr freuen soll:
Über den Autor G. Löwisch, der so spannend und einfühlsam schreibt.
Oder über die Portätierte, die mir mit jedem Absatz näher rückt...
Jedenfalls habe ich den Artikel gleich noch einmal gelesen, weil er leider schon zu Ende war (und das, obwohl ich wohl als Sportmuffel gelten kann).
Toll!
04.08.2008 16:14 Uhr
von D.Zellerhoff:
Endlich mal eine Frau mit Gewissen, eine Frau die weder vor China noch dem NOK oder IOC Angst hat. An ihr sollten sich viel mehr Sportler ein Beispiel nehmen.
04.08.2008 08:31 Uhr
von G. Mehrle:
Ein Spitzenartikel. Die Entwicklung von Imke Duplitzer in den letzten Jahren, die ich nur von der medialen Ferne beobachten konnte, ist sensationell. Jedes Interview mit ihr eine Freude. Wer den linkischen, trotzigen und beinahe bulldozerhaften Teenager noch aus den Fechthallen kennt, reibt sich die Augen - die Frau ist und hat Klasse! Der Herr Tebatebai ist mit seinem Kommentar leider völlig aus der spur gelaufen.
Nochmal - Gratulation zum Artikel!
03.08.2008 20:24 Uhr
von h.stahlberg:
einfach super geschrieben über eine starke persönlichkeit!
02.08.2008 10:43 Uhr
von Murat Tebatebai:
Hunderte von Hinrichtungen, Tibet, Sklavenringe, Hungerlöhne, Unterdrückung der Meinungsfreiheit, eine erbarmungslose Geheimpolizei bei Nichtbefolgung der "chinesschen Gepflogenheiten", etc. etc.. Liebe Frau Duplitzer, wenn Sie konsequent wären, würden Sie erst überhaupt nicht an diesen Spielen teilnehmen. Ich frage mich, wer eigentlich schlimmer ist: sind wir es nicht im Westen, die in Sonntagsreden von Freiheit und Menschenrechten reden und gleichzeitig vor Staaten wie Russland und China den Bückling machen oder die Diktatoren dieser Welt mit Waffen beliefern, weil es um viel Geld geht? Ihre Ja-Aber Haltung spiegelt genau diese Heuchelei wieder: Ein Aktionismus, der im Enddeffekt zu keinem persönlichen Schaden führt.
02.08.2008 08:38 Uhr
von Jörg Rupp:
Danke für diesen Bericht, bei dem ich mit Gänsehaut vor dem Rechner saß und nicht mehr auföhren konnte, zu lesen.