Die Musik ist schiere Gegenwart und schön noch dazu. Sie gleicht die Kläglichkeit der Industriepizza aus in Fatih Akins Komödie "Soul Kitchen". Da fühlt man sich zuhause.von Dietrich Kuhlbrodt
Ich war gestern drin und hab mich köstlich amüsiert. Wunderbar, wie alle erstmal Hamburger sind, egal woher ihre Eltern stammen. Sympathische Gauner, durchgedrehte Finanzbeamte...alles eben "wie im echten Leben" *grins*. Und die Musik ist immer gut dabei.
29.12.2009 13:44 Uhr
von Chrisu:
Fatih Akin ist der erste deutsche Regisseur seit Adolf Winkelmann ("Die Abfahrer) oder Peter F. Bringmann ("Aufforderung zum Tanz"), also seit nahezu drei Jahrzenten, der es geschafft hat, einer deutschen Komödie so etwas wie eine Seele zu geben. Wo die Figuren lebendig sind und nicht platt daher kommen (sämtliche Bully- oder Sönke Wortmann-Filme) oder einzelne Szenen unmotiviert in Stammtisch- und Fäkalhumor (KeinOhrSchwanz-Hasen-Küken) enden.
Für anspruchsvolle Komödien musste man sich in den letzten Jahren an französische oder englische Werke wenden. Nun gibts so etwas also auch wieder aus Deutschland. Und das schönste daran: schon der Preis in Venedig hat gezeigt, dass dieser Film auch über die Grenzen hinaus funktioniert.
Hoffentlich bleibt es nicht Akins einziger Ausflug in dieses Genre.
22.12.2009 11:01 Uhr
von FR-Gruen:
Hallo Dietrich Kuhlbrodt!
Ich hab den Film auch gesehen und es ist wirklich schwer irgendwas schlechtes zu finden. Absolut unterhaltsamer Film, er macht Spass die Musik ist klasse! Einfach gut!!!
Leserkommentare
06.01.2010 20:14 Uhr
von easyE:
Ich war gestern drin und hab mich köstlich amüsiert. Wunderbar, wie alle erstmal Hamburger sind, egal woher ihre Eltern stammen. Sympathische Gauner, durchgedrehte Finanzbeamte...alles eben "wie im echten Leben" *grins*. Und die Musik ist immer gut dabei.
29.12.2009 13:44 Uhr
von Chrisu:
Fatih Akin ist der erste deutsche Regisseur seit Adolf Winkelmann ("Die Abfahrer) oder Peter F. Bringmann ("Aufforderung zum Tanz"), also seit nahezu drei Jahrzenten, der es geschafft hat, einer deutschen Komödie so etwas wie eine Seele zu geben. Wo die Figuren lebendig sind und nicht platt daher kommen (sämtliche Bully- oder Sönke Wortmann-Filme) oder einzelne Szenen unmotiviert in Stammtisch- und Fäkalhumor (KeinOhrSchwanz-Hasen-Küken) enden.
Für anspruchsvolle Komödien musste man sich in den letzten Jahren an französische oder englische Werke wenden. Nun gibts so etwas also auch wieder aus Deutschland. Und das schönste daran: schon der Preis in Venedig hat gezeigt, dass dieser Film auch über die Grenzen hinaus funktioniert.
Hoffentlich bleibt es nicht Akins einziger Ausflug in dieses Genre.
22.12.2009 11:01 Uhr
von FR-Gruen:
Hallo Dietrich Kuhlbrodt!
Ich hab den Film auch gesehen und es ist wirklich schwer irgendwas schlechtes zu finden. Absolut unterhaltsamer Film, er macht Spass die Musik ist klasse! Einfach gut!!!