Die Hauptstadt-Grünen wollen sich nicht von der CDU zu einer Koalitionsaussage drängen lassen. Für eine Entscheidung sei noch genug Zeit bis zu Beginn des Wahljahres 2011.von Gereon Asmuth
Richtig Thomas: Die Grünen haben ihr eigenes Profil verloren. Warum verbietet sich ein so genanntes Lagerdenken bei vier gleich großen Parteien? Schwachsinn! Wenn man für sich selber weiß, wo´s lang gehen soll, weiß man vorher was man will und mit wem man paktieren will. Eine einfache Denkart, aber leider palabern die Grünen nur "zieldesorientiert" vor sich hin ohne Anpeilen einer verbindlichen Richtung.
31.12.2009 13:02 Uhr
von Thomas:
Natürlich halten sich die Grünen alle Alternativen offen. Was bleibt Ihnen denn anderes übrig?
Die Grünen sind mitlweile die überflüssigste Partei der etablierten Parteien geworden. Es gibt kein Themenfeld mehr, dass die Grünen für sich beanspruchen können. Es ist heute eine Partei die sowohl für ein modernes Bürgertum als auch für ein Multi-Kulti Gutmenschentum stehen will. Es gibt kein Profil und keine Linie mehr.
Die Zukunft wird ohne die Grünen stattfinden. Sie werden noch über Jahre Mehrheitsbeschaffer für die zwei Seiten werden. Bis sie schließlich aufgerieben werden zwischen den Blöcken. Ein Teil geht zur Linken, ein Teil zum bürgerlichen Lager.
30.12.2009 20:32 Uhr
von Grüner Carsten:
Eine Koalition mit der CDU löst bei mir Brechreiz aber keinen Liebreiz aus. Dennoch tun die Grünen gut daran sich nicht festzulegen. SPD und Linke haben ja auch jeweils ihre Schattenseiten.
Es ist wohl nicht ratsam ist einen Blankoscheck für alle Ewigkeit auszustellen nach dem dem Motto "Macht was ihr wollt und wie ihrs wollt, wir wählen euch sowieso mit". Eine solche Regierung der "Nationalen Front" wie in der DDR braucht kein Mensch. So lässt sich auch nichts umsetzen.
Bevor regiert wird, wird verhandelt. Das ist keine Beliebigkeit, kein Opportunismus oder Angepasstheit, sondern das genaue Gegenteil: Sachlichkeit und Selbstbewusstsein. Wir brauchen in Berlin eine Grüne Partei, die sachlich und selbstbewusst für ihre Inhalte streitet. Eine Grüne Partei, die sich aber als Wurmfortsatz von Rot-Rot versteht braucht niemand.
30.12.2009 14:09 Uhr
von Nordwind:
"Wir werden uns 2010 definitiv nicht festlegen lassen".
Nun, wer keine wirklich eigene Position hat kann sich weder festlegen noch festgelegt werden.
Die Geschichte der Grünen zeigt: Wenn die Gesellschaft nach rechts wandert bewegt man sich einfach widerstandslos mit.
Angepaßt, mittelmäßig, mittendrin, grün.
29.12.2009 20:04 Uhr
von tageslicht:
Natürlich legen sich die Berufs-Opportunisten der Grünen nicht auf eine Koalition fest geschweige denn grenzen ihre Koalitionsmöglichkeiten ein.
Mit einer Ansage pro CDU würde man ja die eher linke, gebildete Grüne Wählerschaft in Berlin vergrätzen. Das werden die Grünen lieber erst nach Auszählung der Stimmen machen, wenn es nicht mehr zu ändern ist.
29.12.2009 18:46 Uhr
von reblek:
Die sogenannten Grünen haben schon so manche Pirouette vorgeführt, wenn es darum ging, so zu tun, als gehe es um Veränderungen für dieses Land. Aber mal so ganz am Rande: Kann sich niemand mehr daran erinnern, dass es die CDU war, die Berlin in den Ruin getrieben hat? Und will irgendjemand uns weismachen, dass die derzeitige CDU-Generation mit dem gebrochen hat, was damals gang und gäbe war?
Leserkommentare
02.01.2010 10:52 Uhr
von Wenn man weiß, wo´s lang geht:
Richtig Thomas: Die Grünen haben ihr eigenes Profil verloren. Warum verbietet sich ein so genanntes Lagerdenken bei vier gleich großen Parteien? Schwachsinn! Wenn man für sich selber weiß, wo´s lang gehen soll, weiß man vorher was man will und mit wem man paktieren will. Eine einfache Denkart, aber leider palabern die Grünen nur "zieldesorientiert" vor sich hin ohne Anpeilen einer verbindlichen Richtung.
31.12.2009 13:02 Uhr
von Thomas:
Natürlich halten sich die Grünen alle Alternativen offen. Was bleibt Ihnen denn anderes übrig?
Die Grünen sind mitlweile die überflüssigste Partei der etablierten Parteien geworden. Es gibt kein Themenfeld mehr, dass die Grünen für sich beanspruchen können. Es ist heute eine Partei die sowohl für ein modernes Bürgertum als auch für ein Multi-Kulti Gutmenschentum stehen will. Es gibt kein Profil und keine Linie mehr.
Die Zukunft wird ohne die Grünen stattfinden. Sie werden noch über Jahre Mehrheitsbeschaffer für die zwei Seiten werden. Bis sie schließlich aufgerieben werden zwischen den Blöcken. Ein Teil geht zur Linken, ein Teil zum bürgerlichen Lager.
30.12.2009 20:32 Uhr
von Grüner Carsten:
Eine Koalition mit der CDU löst bei mir Brechreiz aber keinen Liebreiz aus. Dennoch tun die Grünen gut daran sich nicht festzulegen. SPD und Linke haben ja auch jeweils ihre Schattenseiten.
Es ist wohl nicht ratsam ist einen Blankoscheck für alle Ewigkeit auszustellen nach dem dem Motto "Macht was ihr wollt und wie ihrs wollt, wir wählen euch sowieso mit". Eine solche Regierung der "Nationalen Front" wie in der DDR braucht kein Mensch. So lässt sich auch nichts umsetzen.
Bevor regiert wird, wird verhandelt. Das ist keine Beliebigkeit, kein Opportunismus oder Angepasstheit, sondern das genaue Gegenteil: Sachlichkeit und Selbstbewusstsein. Wir brauchen in Berlin eine Grüne Partei, die sachlich und selbstbewusst für ihre Inhalte streitet. Eine Grüne Partei, die sich aber als Wurmfortsatz von Rot-Rot versteht braucht niemand.
30.12.2009 14:09 Uhr
von Nordwind:
"Wir werden uns 2010 definitiv nicht festlegen lassen".
Nun, wer keine wirklich eigene Position hat kann sich weder festlegen noch festgelegt werden.
Die Geschichte der Grünen zeigt: Wenn die Gesellschaft nach rechts wandert bewegt man sich einfach widerstandslos mit.
Angepaßt, mittelmäßig, mittendrin, grün.
29.12.2009 20:04 Uhr
von tageslicht:
Natürlich legen sich die Berufs-Opportunisten der Grünen nicht auf eine Koalition fest geschweige denn grenzen ihre Koalitionsmöglichkeiten ein.
Mit einer Ansage pro CDU würde man ja die eher linke, gebildete Grüne Wählerschaft in Berlin vergrätzen. Das werden die Grünen lieber erst nach Auszählung der Stimmen machen, wenn es nicht mehr zu ändern ist.
29.12.2009 18:46 Uhr
von reblek:
Die sogenannten Grünen haben schon so manche Pirouette vorgeführt, wenn es darum ging, so zu tun, als gehe es um Veränderungen für dieses Land. Aber mal so ganz am Rande: Kann sich niemand mehr daran erinnern, dass es die CDU war, die Berlin in den Ruin getrieben hat? Und will irgendjemand uns weismachen, dass die derzeitige CDU-Generation mit dem gebrochen hat, was damals gang und gäbe war?