Die Doku "Plastic Planet" brachte eine österreichische Familie auf die Idee, ein kunststofffreies Leben auszuprobieren. Das Experiment läuft seit November. Mit Erfolg.von Alexander Musik
Mich würde ehrlich gesagt interessieren, wie Frau Krautwaschl ihren Blog betreibt. Besitzt die Familie einen Computer? Ist der nicht aus Plastik? (Und selbst wenn sie ihre Texte per Hand und Schreibmaschine schreibt und die Inhalte zum Publizieren an jemand anderen weitergibt, ist sie ja auf die Existenz eines Rechners angewiesen.) Wie handhabt sie das also bzw. wie steht sie zu diesem Problem? Oder gibt es kunststoffreie Computer? :-)
09.06.2010 22:09 Uhr
von TheK:
Naja, wenn man etwas sucht, wird man sicherlich noch einige Tonnen an diversen Kunststoffen finden, die den Bewohnern nicht einmal bewusst sind - der Staubsauger geht ja schon in die Richtung, aber an *jedem* elektrischen Gerät ist irgendwo Kunststoff (nicht nur, aber vor allem Platinen-Basismaterial oder Isolierungen!). Wobei das nicht der Kunststoff ist, der später in der Natur landet, weil er ober Jahre, ja oftmals Jahrzehnte im Einsatz ist. DAS Thema hierbei sind Verpackungen - wenn ich hier einen Waldspaziergang mache, finde ich vor allem Taschentuch-Pakete, Kaugummi-Packungen und Kronkorken (ok, das ist dann schon Metall). Mit weitem Abstand dahinter dann irgendwann einmal Chipstüten und ähnliches. Früher kamen die gelben Ü-Ei-Halbschalen dazu, aber die sind inzwischen ausgestorben (sind übrigens auch inzwischen miteinander verbunden).
Dennoch ein interessantes Konzept, aus dem sich sicherlich auch für einen Großstadt-Alltag einiges ableiten lässt.
09.06.2010 19:46 Uhr
von wurstbrot:
@epiaf:
Weil Plastik der falsche Begriff ist, heißt der Film wohl auch "Plaste-Planet", was nur niemand weiß.
Die armen eingelegten Fische aus der Nordsee, mit denen ich mein Zelt am Grund fixiere. Ts ts ts.
09.06.2010 17:50 Uhr
von huhuu:
Man könnte natürlich auch auf das Buch "Plastic Planet" hinweisen. Das gibt es neben einem ganzen Kapitel über die Familie Krautwaschl auch alles was man über Plastik und die Gefahren wissen sollte.
Spaniens Züchter und die Antipoden würde es sicher freuen, wenn Myriaden Skifahrer plötzlich ihren Après-Ski in reine Wolle gewandet tränken. Sind deren Schafställe eigentlich plastikfrei?
09.06.2010 16:32 Uhr
von epiaf:
Vielleicht wär's für uns Nicht-Bauernhofbesitzer schon mal ein Anfang, einfach keinen neuen Plastikkram mehr zu kaufen; die ollen Schüsseln und Butterbrotsdosen, die ich besitze, möcht' ich allerdings auch nicht missen, haben gute Dienste geleitet und tun es noch. Trotzdem: Umdenken in Richtung "verzichten" wär ja mal langsam nicht schlecht...weniger is mehr...stell ich immer öfter fest.
09.06.2010 12:22 Uhr
von sandramo:
Mensch Jockl, was soll man denn statt "Plaste" sagen? "Plastik" etwa? Das ist aber falsch, selbst wenns in den Alpentälern als Echo widerhallt. Die Plastik steht im Museum und ist nun eben mal kein Einkaufsbeutel.
Das Leben in Plaste zu reduzieren ist cool, klar. Aber manchmal geht es eben nicht anders. Edelstahlschüssel, Silberbecher, Staubsauger mit Metallgehäuse - alles was aus Metall ist, fängt in der Mikrowelle sofort an Funken zu schlagen, wenn man das Gerät einschaltet. Da muss man Plaste oder keramische Werkstoffe nehmen (der Goldrand vom Teller blitzt übrigens auch in der Welle)
09.06.2010 09:57 Uhr
von Jockl:
"Plaste", schon das Wort klingt in den Ohren eines Süddeutschen wie Kunststoff. Wenn ihr über eine österreichische Familie berichtet, vermeidet bitte euren ekelhaften Berliner Slang. Für mich ein Grund, die Taz nicht zu lesen: Die Zentrierung auf den Prenzlauer Berg... Und euer spießiges Elektroespressomobil, bääähhh.... Danke!
09.06.2010 08:28 Uhr
von Misha:
Das ist echt stark! aber heutzutage eigentlich kaum noch möglich... reduzieren ist natürlich eine alternative, aber ganz auf Kunsstoffe verzichten?wie man sieht kann die Familie das auch nicht 100% auf durchziehn..Und wieso sollte man das auch? (aber berühmt wird sie ja trotzdem..)
08.06.2010 22:09 Uhr
von denninger:
Oh je, da kommt wieder der denninger mit seinem ja, aber...: "Kunststoff", "Plaste" oder "Plastik" an sich ist ein Sammelbegriff für Polymere. Diese besitzen je nach Zusammensetzung unterschiedliche Eigenschaften. Alle Kunststoffe per se in einen Topf zu werfen und als "schlecht" zu brandmarken ist, vosichtig ausgedrückt, sehr naiv. Und so wird die "S***"-Flasche" und die Milchkanne angepriesen ohne an die (ebenfalls nicht eindeutig geklärten) Auswirkungen von Aluminium auf den Körper zu denken (http://www.lebensmittel.org/lmmit297/alu.htm). Nett, dass wenigstens die Spülmaschine (spart übrigens Wasser und Energie) und die Lichtschalter (kann sonst tödlich enden) bleiben durften. Und, ehrlich gesagt, verbitte ich mir, dass an der Wurst- oder Käsetheke das Personal meine Lebensmittel berührt nachdem es mit Behältern zweifelhafter Sauberkeit und unbekannter Herkunft in Berührung kam. Nur weil da jemand seine Phobien ausleben muss will ich mir nicht ständig eine Gastroenteritis einfangen.
08.06.2010 18:05 Uhr
von ned flanders:
Eine prima Aktion. Allerdings unterschiede ich selber beim Vermeiden von Plastik klar zwischen Verpackungsplastik und extrem kurzlebigem Schund einerseits, und Plastik-Geräten, bei denen der Kunststoff aus Kostengründen andere Werkstoffe ersetzt hat andererseits. Das Erstere ist klar zu vermeiden, das Letztere ist ein notwendiges Übel der heutigen Zeit. Man kann leider nicht nur bei Manufaktum kaufen.
08.06.2010 16:59 Uhr
von treba:
hochachtung, auf jeden fall.
und noch so ein tipp: kein fisch aus der nordsee essen, bei dem ist der plastikgehalt extrem hoch, mensch könnte schon sagen er ist verseucht. das gilt aber allgemein für fleisch, denn plastik reichert sich im gewebe an.
08.06.2010 16:52 Uhr
von taz.de-Redaktion:
***Anmerkung der Redaktion***
@Foobär und Max Binder:
Ihr habt natürlich Recht. Wir haben den Link jetzt nachgereicht. Danke für den Hinweis
08.06.2010 16:11 Uhr
von HEia:
Fritz,es behauptet ja auch keiner das es ein Experiment für jeden ist,die Eltern hatte wohl recht Glück mit ihren Kindern...:D
08.06.2010 15:56 Uhr
von blabla:
Ich will auch so einen Bauernhof. Wir schauen auch das wir auf überflüssiges Plastik verzichten, Obst/Gemüse wandern einfach so in den Korb, Einkaufstüten werden von eben dem Korb ersetzt, Plastik-Krimskram der sowieso blos rumsteht wird erst gar nicht gekauft. Allerdings schätze ich auch die Kunststoffdosen für die Pausenbrote der Kinder, Glas ist da keine Alternative für mich. Papier für Wassermelone eher ungeeignet. Die Gute Sigg-Flasche statt Portionsgetränke im Tetrapack ist immer dabei. So ganz mag ich auf langlebiges Plastik nicht verzichten: ich mag meine rote Plastikschüsse einfach lieber als das herrlich steril wirkende Edelstahl... Es würde mehr bringen wenn viele auf Überflüssiges verzichten als einzelne auf so gut wie alles.
08.06.2010 15:21 Uhr
von vic:
Vielleicht wird es durch die ländliche Umgebung einfacher. Doch dessen ungeachtet - meine Hochachtung! Ich tue was ich kann, aber ich glaube so konsequent zu sein, würde mir nicht gelingen.
08.06.2010 14:49 Uhr
von Fritz:
Tja, dann brauche ich ja nur noch einen Wald, einen Stall, einen holzbefeuerten Tischherd und ein Haus mit einem Kamin, dann mache ich mit....
Netter Versuch, aber wieviel Prozent der Bevölkerung können schon auf einem quasi hundert Jahre alten Bauernhof leben?
Nichtsdestotrotz ist viel Plastikschrott völlig überflüssig, z.B. der ganze Krimskrams, der tonnenweise in jedem Kinderzimmer lagert und so vor sich hin ausgast. Auch für die "Großen": Plastikmöbel, Plastikklamotten, Plastk-"Gadgets", Plastikessen - Plastikgehirne.
Manches hat aber auch sein Gutes, beim Arzt ist man bestimmt froh, daß der Einwegspritzen verwendet. Auf eine deutliche Verbesserung der Blutwerte während des Versuchs sollte die Familie aber nicht hoffen: Ihr Trinkwasser wird bestimmt weiterhin durch Plastikleitungen geführt, der gekaufte Salat mit Plastikrohren bewässert, die Lebensmittel aus dem Supermarkt vom Acker bis zum Laden mit jeder Menge Plastkzeug bearbeitet - auch wenn man hinterher die Verpackung abmacht. Leider ist das so....
08.06.2010 14:45 Uhr
von Max Bindner:
Ich mach das einfach mal selbst: Das Blog der Familie Krautwaschl findet sich unter http://www.keinheimfuerplastik.at/
08.06.2010 14:42 Uhr
von Max Bindner:
Schließe mich Foobär an: Bitte Link nachreichen!
08.06.2010 14:24 Uhr
von Foobär:
Ihr erwähnt den Blog der Frau, aber gebt nicht mal einen Link. Echt schwach. Das zeigt mal wieder, dass ein Flattr-Button noch lange nicht bedeutet, dass man wirklich im 21. Jahrhundert angekommen ist.
Leserkommentare
10.06.2010 16:50 Uhr
von piga:
Mich würde ehrlich gesagt interessieren, wie Frau Krautwaschl ihren Blog betreibt. Besitzt die Familie einen Computer? Ist der nicht aus Plastik? (Und selbst wenn sie ihre Texte per Hand und Schreibmaschine schreibt und die Inhalte zum Publizieren an jemand anderen weitergibt, ist sie ja auf die Existenz eines Rechners angewiesen.) Wie handhabt sie das also bzw. wie steht sie zu diesem Problem? Oder gibt es kunststoffreie Computer? :-)
09.06.2010 22:09 Uhr
von TheK:
Naja, wenn man etwas sucht, wird man sicherlich noch einige Tonnen an diversen Kunststoffen finden, die den Bewohnern nicht einmal bewusst sind - der Staubsauger geht ja schon in die Richtung, aber an *jedem* elektrischen Gerät ist irgendwo Kunststoff (nicht nur, aber vor allem Platinen-Basismaterial oder Isolierungen!). Wobei das nicht der Kunststoff ist, der später in der Natur landet, weil er ober Jahre, ja oftmals Jahrzehnte im Einsatz ist. DAS Thema hierbei sind Verpackungen - wenn ich hier einen Waldspaziergang mache, finde ich vor allem Taschentuch-Pakete, Kaugummi-Packungen und Kronkorken (ok, das ist dann schon Metall). Mit weitem Abstand dahinter dann irgendwann einmal Chipstüten und ähnliches. Früher kamen die gelben Ü-Ei-Halbschalen dazu, aber die sind inzwischen ausgestorben (sind übrigens auch inzwischen miteinander verbunden).
Dennoch ein interessantes Konzept, aus dem sich sicherlich auch für einen Großstadt-Alltag einiges ableiten lässt.
09.06.2010 19:46 Uhr
von wurstbrot:
@epiaf:
Weil Plastik der falsche Begriff ist, heißt der Film wohl auch "Plaste-Planet", was nur niemand weiß.
Die armen eingelegten Fische aus der Nordsee, mit denen ich mein Zelt am Grund fixiere. Ts ts ts.
09.06.2010 17:50 Uhr
von huhuu:
Man könnte natürlich auch auf das Buch "Plastic Planet" hinweisen. Das gibt es neben einem ganzen Kapitel über die Familie Krautwaschl auch alles was man über Plastik und die Gefahren wissen sollte.
www.amazon.de/Plastic-Planet-dunkle-Seite-Kunststoffe/dp/3936086478/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1269534209&sr=8-1
09.06.2010 17:31 Uhr
von Holger Zorn:
Spaniens Züchter und die Antipoden würde es sicher freuen, wenn Myriaden Skifahrer plötzlich ihren Après-Ski in reine Wolle gewandet tränken. Sind deren Schafställe eigentlich plastikfrei?
09.06.2010 16:32 Uhr
von epiaf:
Vielleicht wär's für uns Nicht-Bauernhofbesitzer schon mal ein Anfang, einfach keinen neuen Plastikkram mehr zu kaufen; die ollen Schüsseln und Butterbrotsdosen, die ich besitze, möcht' ich allerdings auch nicht missen, haben gute Dienste geleitet und tun es noch. Trotzdem: Umdenken in Richtung "verzichten" wär ja mal langsam nicht schlecht...weniger is mehr...stell ich immer öfter fest.
09.06.2010 12:22 Uhr
von sandramo:
Mensch Jockl,
was soll man denn statt "Plaste" sagen? "Plastik" etwa? Das ist aber falsch, selbst wenns in den Alpentälern als Echo widerhallt. Die Plastik steht im Museum und ist nun eben mal kein Einkaufsbeutel.
Das Leben in Plaste zu reduzieren ist cool, klar. Aber manchmal geht es eben nicht anders. Edelstahlschüssel, Silberbecher, Staubsauger mit Metallgehäuse - alles was aus Metall ist, fängt in der Mikrowelle sofort an Funken zu schlagen, wenn man das Gerät einschaltet. Da muss man Plaste oder keramische Werkstoffe nehmen (der Goldrand vom Teller blitzt übrigens auch in der Welle)
09.06.2010 09:57 Uhr
von Jockl:
"Plaste", schon das Wort klingt in den Ohren eines Süddeutschen wie Kunststoff. Wenn ihr über eine österreichische Familie berichtet, vermeidet bitte euren ekelhaften Berliner Slang. Für mich ein Grund, die Taz nicht zu lesen: Die Zentrierung auf den Prenzlauer Berg... Und euer spießiges Elektroespressomobil, bääähhh.... Danke!
09.06.2010 08:28 Uhr
von Misha:
Das ist echt stark!
aber heutzutage eigentlich kaum noch möglich...
reduzieren ist natürlich eine alternative, aber ganz
auf Kunsstoffe verzichten?wie man sieht kann die Familie das auch nicht 100% auf durchziehn..Und wieso sollte man das auch?
(aber berühmt wird sie ja trotzdem..)
08.06.2010 22:09 Uhr
von denninger:
Oh je, da kommt wieder der denninger mit seinem ja, aber...:
"Kunststoff", "Plaste" oder "Plastik" an sich ist ein Sammelbegriff für Polymere. Diese besitzen je nach Zusammensetzung unterschiedliche Eigenschaften. Alle Kunststoffe per se in einen Topf zu werfen und als "schlecht" zu brandmarken ist, vosichtig ausgedrückt, sehr naiv.
Und so wird die "S***"-Flasche" und die Milchkanne angepriesen ohne an die (ebenfalls nicht eindeutig geklärten) Auswirkungen von Aluminium auf den Körper zu denken (http://www.lebensmittel.org/lmmit297/alu.htm).
Nett, dass wenigstens die Spülmaschine (spart übrigens Wasser und Energie) und die Lichtschalter (kann sonst tödlich enden) bleiben durften.
Und, ehrlich gesagt, verbitte ich mir, dass an der Wurst- oder Käsetheke das Personal meine Lebensmittel berührt nachdem es mit Behältern zweifelhafter Sauberkeit und unbekannter Herkunft in Berührung kam. Nur weil da jemand seine Phobien ausleben muss will ich mir nicht ständig eine Gastroenteritis einfangen.
08.06.2010 18:05 Uhr
von ned flanders:
Eine prima Aktion.
Allerdings unterschiede ich selber beim Vermeiden von Plastik klar zwischen Verpackungsplastik und extrem kurzlebigem Schund einerseits, und Plastik-Geräten, bei denen der Kunststoff aus Kostengründen andere Werkstoffe ersetzt hat andererseits. Das Erstere ist klar zu vermeiden, das Letztere ist ein notwendiges Übel der heutigen Zeit.
Man kann leider nicht nur bei Manufaktum kaufen.
08.06.2010 16:59 Uhr
von treba:
hochachtung, auf jeden fall.
und noch so ein tipp: kein fisch aus der nordsee essen, bei dem ist der plastikgehalt extrem hoch, mensch könnte schon sagen er ist verseucht. das gilt aber allgemein für fleisch, denn plastik reichert sich im gewebe an.
08.06.2010 16:52 Uhr
von taz.de-Redaktion:
***Anmerkung der Redaktion***
@Foobär und Max Binder:
Ihr habt natürlich Recht. Wir haben den Link jetzt nachgereicht.
Danke für den Hinweis
08.06.2010 16:11 Uhr
von HEia:
Fritz,es behauptet ja auch keiner das es ein Experiment für jeden ist,die Eltern hatte wohl recht Glück mit ihren Kindern...:D
08.06.2010 15:56 Uhr
von blabla:
Ich will auch so einen Bauernhof.
Wir schauen auch das wir auf überflüssiges Plastik verzichten, Obst/Gemüse wandern einfach so in den Korb, Einkaufstüten werden von eben dem Korb ersetzt, Plastik-Krimskram der sowieso blos rumsteht wird erst gar nicht gekauft.
Allerdings schätze ich auch die Kunststoffdosen für die Pausenbrote der Kinder, Glas ist da keine Alternative für mich. Papier für Wassermelone eher ungeeignet. Die Gute Sigg-Flasche statt Portionsgetränke im Tetrapack ist immer dabei.
So ganz mag ich auf langlebiges Plastik nicht verzichten: ich mag meine rote Plastikschüsse einfach lieber als das herrlich steril wirkende Edelstahl...
Es würde mehr bringen wenn viele auf Überflüssiges verzichten als einzelne auf so gut wie alles.
08.06.2010 15:21 Uhr
von vic:
Vielleicht wird es durch die ländliche Umgebung einfacher.
Doch dessen ungeachtet - meine Hochachtung!
Ich tue was ich kann, aber ich glaube so konsequent zu sein, würde mir nicht gelingen.
08.06.2010 14:49 Uhr
von Fritz:
Tja, dann brauche ich ja nur noch einen Wald, einen Stall, einen holzbefeuerten Tischherd und ein Haus mit einem Kamin, dann mache ich mit....
Netter Versuch, aber wieviel Prozent der Bevölkerung können schon auf einem quasi hundert Jahre alten Bauernhof leben?
Nichtsdestotrotz ist viel Plastikschrott völlig überflüssig, z.B. der ganze Krimskrams, der tonnenweise in jedem Kinderzimmer lagert und so vor sich hin ausgast. Auch für die "Großen": Plastikmöbel, Plastikklamotten, Plastk-"Gadgets", Plastikessen - Plastikgehirne.
Manches hat aber auch sein Gutes, beim Arzt ist man bestimmt froh, daß der Einwegspritzen verwendet.
Auf eine deutliche Verbesserung der Blutwerte während des Versuchs sollte die Familie aber nicht hoffen: Ihr Trinkwasser wird bestimmt weiterhin durch Plastikleitungen geführt, der gekaufte Salat mit Plastikrohren bewässert, die Lebensmittel aus dem Supermarkt vom Acker bis zum Laden mit jeder Menge Plastkzeug bearbeitet - auch wenn man hinterher die Verpackung abmacht. Leider ist das so....
08.06.2010 14:45 Uhr
von Max Bindner:
Ich mach das einfach mal selbst:
Das Blog der Familie Krautwaschl findet sich unter
http://www.keinheimfuerplastik.at/
08.06.2010 14:42 Uhr
von Max Bindner:
Schließe mich Foobär an: Bitte Link nachreichen!
08.06.2010 14:24 Uhr
von Foobär:
Ihr erwähnt den Blog der Frau, aber gebt nicht mal einen Link. Echt schwach. Das zeigt mal wieder, dass ein Flattr-Button noch lange nicht bedeutet, dass man wirklich im 21. Jahrhundert angekommen ist.