• 23.02.2010

Facebook-Gruppe gelöscht

Jagd auf Down-Syndrom-Kinder

Eine Facebook-Gruppe hat versucht, Stimmung gegen Kinder mit Down-Syndrom zu machen. Die italienische Gleichstellungsministerin kündigte rechtliche Schritte an, mittlerweile ist die Seite gelöscht.

  • 16.03.2010 23:17 Uhr

    von Fam Heinze:

    So einiges will ich hier nun auch mal loslassen,

    meine Tochter ist 4 Jahre alt und hat das Downsyndrom, wenn ich lese, was manche schreiben, habe ich das Gefühl, das wenige hier Menschen mit DS kennen und das es liebevolle Menschen sind.
    Allerdings sehe ich auch das es Menschen gibt die wirklich geistig Krank sind, weil anders kann man das nicht nennen was der Mensch in It das vollbracht hat und viel schlimmer ists das es innerhalb kurzer Zeit soviele gibt die das gut finden.

    200 Std soziale Arbeit ist viel zu wenig alle 1700 die diese Gruppe gut fanden sollten ein Leben lang mit und für behinderte Menschen leben


    mfg R Heinze

  • 24.02.2010 10:54 Uhr

    von pEt:

    @gosig
    auch das internet ist echte welt.....

  • 23.02.2010 23:26 Uhr

    von Taz-O-Mat:

    Möönsch, irgendwer muss Koprolalie-Käthe mal sagen, dass sie das vorgegebene "Ihren Kommentar hier eingeben" aus dem Textfeld weglöschen kann. ;-)

    Zum Artikel: An Geschmacklosigkeit kaum noch zu überbieten. Weit über die Grenzen auch richtig schlechter Witze hinaus. Ein gutes Zeichen aus Italien wäre es, würde der Urheber der Aktion eine saftige Geldstrafe und 200 Sozialstunden in einem Behindertenheim aufgebrummt bekommen.

  • 23.02.2010 14:55 Uhr

    von käthe:

    Ihren Kommentar hier eingeben
    man könnte sagen, "ach, gott, 'facebook'" - oder "ach du scheiße, 'facebook'".
    de facto tummeln sich bei "facebook" eben genauso viele arschgeigen wie im richtigen leben und der vorteil bei "facebook" besteht darin, dass man so eine üble kackgruppe löschen kann. im richtigen leben hat es sich was mit "ratzfatz weg damit", das ist manchmal wirklich schade.

  • 23.02.2010 14:39 Uhr

    von petterson:

    "Mit dem unsozialen Slogan 'Lasst uns Kinder mit dem Down-Syndrom für Schießübungen benutzen' hatte eine Gruppe in dem Online-Netzwerk bis Montagmorgen bereits über 1.700 Mitglieder für sich gewonnen." - Das Adektiv "unsozial" ist in diesem Zusammenhang aus meiner Sicht ziemlich unpassend. Wenn ich mich unsozial verhalte, schade ich anderen z.B. durch Steuerhinterziehung. Hier aber geht es um Leben und Tod.

  • 23.02.2010 14:25 Uhr

    von rofl:

    "die Gesellschaft auf leichte Weise von einer Last zu befreien".

    Aha.
    Drückt dem Spacken n Samuraischwert in die Hand, damit er mittels Seppuku die Gelegenheit bekommt "die Gesellschaft auf leichte Weise von einer Last zu befreien".
    Nämlich von der Last seiner eigenen Borniertheit.

  • 23.02.2010 14:07 Uhr

    von Oberhart:

    So langsam schwant mir, dass Italien wirklich die regierung hat, die es verdient...

  • 23.02.2010 12:23 Uhr

    von Gosig Mus:

    Naja. Hier prallen mal wieder die echte Welt und das Internet aufeinander. Ist sicher für viele nicht nachvollziehbar, aber sowas gilt im Internet einfach nur als geschmackloser Witz. Man entwickelt eine sehr dicke Haut wenn man sich viel im Netz aufhält, grade gegenüber solch großzügiger Ausnutzung der halb-anonymen Redefreiheit. Wenns einem nicht passt, verdreht man die Augen und geht weiter. (Wenns einem WIRKLICH nicht passt startet man einen Blog mit Mordaufrufen gegen die Urheber.)

    So eine radikale Meinungs- und Redefreiheit hat auch etwas aufklärerisches. Dafür haben wir in Europa aber nicht so die Kultur. Muss für Normalos so wirken wie die Titanic auf manche zartbesaiteten CDU-Wähler, nur noch viel schlimmer.

    Ich war aber auch noch nie Opfer/Ziel einer solchen Sache, für die tritt die Redefreiheit wahrscheinlich dann doch eher in den Hintergrund.

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