• 11.01.2010

Facebook-Gründer Zuckerberg

Privatsphäre ist "überholt"

In einem Interview hat sich Mark Zuckerberg, Chef des sozialen Netzwerks Facebook, zum Datenschutz geäußert. Die Privatsphäre sei eine "alte Konvention".von Ben Schwan

  • 31.03.2010 19:21 Uhr

    von Andy:

    Das Problem bei Facebook ist ja dass man seine Daten nicht einfach nur mit seinen Freunden teilt, sondern das jede APP(-likation) Zugriff auf alle persönlichen Daten kriegt. Ohne dass man da was kontrollieren kann. Teilweise auch sinnlos, wenn es nur ein Flash-Game ist. Das ist Datenschieberei im ganz großen Stil.

  • 16.01.2010 09:43 Uhr

    von anke:

    "Und dann haben wir es einfach getan", sagt der Mann, und wirft sich in die Brust wie ein Gockel. Tja, das Gutachten möchte ich wirklich gern sehen, das die "gesellschaftliche Norm" definiert hat für facebook! Ich möchte doch schwer hoffen, dass die alte "Konvention" Selbstbestimmung noch längst nicht out ist.

    Und überhaupt: Wer oder was ist WIR? Ein Pluralis majestatis? Das ist kein Fortschritt. Das ist nicht einmal konservativ. Das ist erzreaktionär, Herr Zuckerberg. Merke: Wer technisch auf der Höhe der Zeit ist, der kann menschlich trotzdem ein Homo errectus sein.

  • 11.01.2010 16:45 Uhr

    von IRL:

    Interessant ist es aber doch, dass dank acht Jahren BushCheney so viele Normalbürger im Stande sind, Hyperrealismus wie jetzt von Zuckerberg sofort zu durchschauen.

  • 11.01.2010 14:16 Uhr

    von Edelweiß:

    Mit Facebook halte ich es wie Georg Clooney.

  • 11.01.2010 13:15 Uhr

    von eppelein:

    Naja er lebt im Scientology-Land...
    Nur was dort gilt...

  • 11.01.2010 13:14 Uhr

    von Mark Salztal:

    Oh Weh, oh jeh --- und ade facebook!

    Gläserner Bürger? Nein danke!

    Principiis obsta, Kleiner!

  • 11.01.2010 12:47 Uhr

    von Martin:

    Okay, dann veröffentlicht Zuckerbergs Telefonnummern, Adresse, Name seiner Freundin(nen), Krankheiten, Schulnoten usw. Und dann fragt ihn noch einmal zum Thema Privatsphäre.

  • 11.01.2010 12:45 Uhr

    von Anneliese:

    Wie abgehoben muss man sein, um seine Privatmeinung als neue gesellschaftliche Norm zu praesentieren?

    Vermutlich denkt Herr Zuckerberg wohl auch eher an die oekonomischen Moeglichkeiten der Verarbeitung der Facebook-Kundendaten. Man rede seiner Nutzergemeinde erst saemtliche Bedenken ueber Datenmissbrauch aus, und verscherbele sie dann meistbietend. Facebook? Never ever !!

  • 11.01.2010 12:36 Uhr

    von SoNich:

    Der Junge ist gefährlich. Solche Klopper hat er sich in der Vergangenheit schon öfter geleistet.
    Traurig, dass so jemand öffentlich Vorträge halten darf.
    Nur weil er eine erfolgreiche Firma betreibt ist er noch längst nicht moralisch reif genug.

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