• 06.11.2009

Extra-Schulklassen für deutsche Kinder

Migranten müssen draußen bleiben

Eine Berliner Grundschule begegnet ihrem Migrantenanteil auf streitbare Weise. Mit einer Extra-Klasse für deutsche Kinder umwirbt sie deren Eltern.von Frauke Böger

  • 16.11.2009 15:09 Uhr

    von Andreas:

    ..im Grunde genommen sind die meisten Kommentare hier kleinbuergerlich-rassistische Propaganda , es wird scheinbar auch nicht rudimentaer verstanden oder reflektiert, dass die Strategie der neuen Rechten heute nicht die der Biologie sondern die der 'sprachlich-kulturellen Differenz' ist und deshalb werden die Kinder eben exakt nach DIESEN Kriterien separiert. Im Prinzip aber ist das alte Schema der ethnischen Separation, natuerlich im halb reflektierten Biodeutschen Schafspelz, wieder da, der alte Rassismus ist wieder da, der Glaube an eine vertikale Gesellschaft, der autoritarismus, selbst der Glaube, die Schule waere der eigentliche Schluessel zur 'Bildung' ist im Grunde genommen kleinbuergerlich-autoritaer, aber so sind sie die Deutschen, sie haben nach wie vor nichts verstanden und halten sich fuer die Groessten.

  • 12.11.2009 02:02 Uhr

    von Jasmin:

    Ich stimme Ranjit zu.

    Ich würde auch darauf achten, dass eine Schule für mein Kind ein gutes Bildungsangebot hat. Dieses Angebot sollte natürlich verstärkt für benachteiligte Kinder gelten, d.h. für Kinder die nicht gut deutsch sprechen (egal welcher Herkunft)bzw. Kinder aus bildungsfernen Familien. Es macht für mich wenig Sinn privilegierte Kinder zu fördern und andere Kinder auf der Strecke zu lassen. Kinder könne eine Sprache relativ schnell erlernen, wenn man ihnen Möglichkeit dazu gibt.

    Einige der Leserkommentare sollten aufgrund von rasisstischer Inhalte gelöscht werden!!!!

  • 09.11.2009 09:23 Uhr

    von Martin:

    Ich bin noch nicht in der Situation, da unsere Kleine jetzt 3 1/2 ist. Wir werden jedenfalls alles tun, damit sie die nötige Anregung und qualitativen Mindestanforderungen entsprechenden Unterricht bekommt.
    Wir sind schlicht nicht Willens und bereit, unsere Tochter für eine völlig verfehlte Einwanderungs- und Integrationspolitik zu opfern.
    @Klömpi: Das skandinavische Bildungssystem funktioniert überall da in Skandinavien, wo der Migrantenanteil in den Klassen relativ klein ist. Und wo bereits vorher, bei der Einreise der Migranten "selektiert" wurde.
    In Fällen wie hier angesprochen, versagt es genauso.

  • 09.11.2009 07:55 Uhr

    von alles beim Alten:

    Ausländerklassen helfen nicht viel. Wer Wert auf gute Umgangsformen und Bildung der Kinder legt, zieht dennoch weg. Wer bleibt, gehört überwiegend zur unteren Bildungsschicht oder teilweise auch zur mittleren Bildungsschicht.
    Meine Kinder wären ebenfalls auf eine Schule im Grenzgebiet zu Kreuzberg gekommen. Die kreuzberger Eltern, die ihre Kinder vor den kreuzberger Verhältnissen retten wollen, versuchen sich einzuklagen. Die Eltern aus Mitte, versuchen größtenteils ihre Kinder aus der Schule abzuziehen oder herauszuklagen. Mit anderen Worten es herrscht Binnenmigration, Abstimmung mit den Füßen.
    Allerdings glaube ich, das diese Schule es langfristig schaffen wird, eine gute Mischung zu halten. Grund: Sie setzen, trotz (noch) mangelnder Leistungsspitzen unter den Kindern, auf ein hohes Niveau in den Anforderungen. Dadurch hat sich in den letzten Jahren die Zusammensetzung an der Schule wieder mehr Richtung soziale Durchmischung verbessert.

  • 08.11.2009 16:42 Uhr

    von Karin bryant:

    In skandinavischen Laendern sind Sprachklassen fuer alle Einwanderer ein Muss! Egal wo sie herkommen.D. hat hier das Boot seit 60 Jahren verpasst und ist noch viel zu zaghaft aus Angst vor Reaktion aus der ueblichen Ecke.

  • 07.11.2009 21:54 Uhr

    von Heiko Thieme:

    ".......lernen Mütter zum Beispiel, wie sie eine Entschuldigung für ihr Kind schreiben, was ein Elternabend ist ......"

    Ohne Worte!

  • 07.11.2009 10:17 Uhr

    von Wendt:

    Bei zwei der Kommentare hier wird mir echt schlecht, aber das kann ja vielleicht auch an dem Kaffee liegen, den ich grad trinke, kommt ja immerhin nicht aus Deutschland das Gesöff...

    Es ist immer gut Menschen die Möglichkeit zu ersparen, den eigenen Horizont zu erweitern, ein Dank dafür an alle islamophoben Eltern!

  • 07.11.2009 01:39 Uhr

    von Wolfgar:

    Naja wer sein Kind liebt sieht schon zu, nötigenfalls durch Umzug das es nicht in einer moslemischen Schule landet

  • 06.11.2009 18:48 Uhr

    von W. Affenlobbyist/in:

    Russsischer Lehrer(Innen)
    unterrichten 40 Jahrelang in Sibirien Klassen mit 30 und mehr Kindern
    aus 7 oder mehr verschiedenen Kulturen in teilweise
    nicht klimatisierten und oft nicht geheizten Räumen
    bei bis minus 45 grad Celsius, und machten sie fit für Uni und beruf auf Weltklasseniveau.
    Ist natürlich im Jahr 2009 in Berlin nicht möglich , ist ja ganz klar .
    Schuld daran ist Armid M.(7 1/2) aus Berlin Mitte.
    Kann es nicht ganz einfach sein liebe deutsche kommentatoren und Blogger und möchtegern intellektuelle, dass es an leuten wie euch liegt?
    Überhaupt , packt doch mal aus über eure eigentliche Agenda, die wird ja nicht Unterrichtet worden sein, oder ist Didaktik nur ein Synonym?

  • 06.11.2009 18:45 Uhr

    von chris:

    Ich ging bei der taz eigentlich immer von seriöser Berichterstattung aus und nicht von reißerisch Schlagzeilen.
    Hier eine kleine Sachinformation:
    Die "Deutschklasse" an der Gustav-Falke-Schule wird eine Klasse mit naturwissenschaftlichem Profil, die zu 50% mit Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache besetzt wird. Es ist also keine Rede von "Extra-Schulklassen für deutsche Kinder - Migranten müssen draußen bleiben".

  • 06.11.2009 18:34 Uhr

    von Erst denken, dann schreiben!!:

    @Andrea

    Nein liebe Andrea, man benötigt keinen Arierausweis, gute Deutschkenntnisse genügen. ;-)


    PS: Sie können ja Ihre Kinder gern in kulturell hoch bereicherte Schulen schicken, das steht Ihnen frei. Aber die, die das nicht möchten, sollten die Möglichkeit haben, ihren Kindern Alternativen anbieten zu können. So einfach ist das.


    @Eser

    Wenn man sich Ihren Beitrag so durchliest, wird einem einfach nur übel. Nazi-Zeitung, Judentum, Julius Streicher ... Sie sollten vielleicht einfach mal zum Arzt gehen. Gute Besserung!

  • 06.11.2009 18:25 Uhr

    von Irene:

    @Andrea

    Ich wohne in der Nähe eines Kindergartens und mir fällt auf, dass immer mehr junge türkischstämmige Mütter mit ihren Kindern deutsch sprechen und zwar sehr gut.
    Ich finde es unglaublich diskriminierend, wenn Kinder in der X-ten Einwanderergeneration immer noch auf die "Herkunftssprache" ihrer Groß- oder Urgroßeltern reduziert werden, nach dem Motto "Lern du erst mal deine Muttersprache richtig, bevor du Deutsch lernst."

  • 06.11.2009 17:13 Uhr

    von Thomas Müller:

    Was für eine Überschrift! Im Artikel steht doch: "die Hälfte der Kinder müssen deutsche Muttersprachler sein und die andere Hälfte muss in dem Sprachtest "Bärenstark" sehr gut abschneiden."

    Wo ist das Problem? Die andere Hälfte kann (und wird höchstwahrscheinlich, bei einem Migrantenanteil von 90%) ausschließlich aus Migranten bestehen! Wo bitte ist da dann das "Migranten müssen draußen bleiben" ???

  • 06.11.2009 17:11 Uhr

    von imation:

    1. Die Überschrift ist Unsinn, in die Klasse können natürlich auch Migrantenkinder. Allerdings müssen die Deutsch sprechen können. Was ja auch eigentlich vollkommen normal ist.
    2. Schon erstaunlich das man mittlerweile zur "Elite" gehört wenn man die Sprache der einheimischen Bevölkerung spricht.

  • 06.11.2009 17:07 Uhr

    von Mehmet Erdem:

    @Kurt Weisshegel

    Ist ja nett, dass sie noch Menschen sagen. Ja, dass mit dem Kontakt ist da schon so ein Problem. Vielleicht hilft ja erst mal eine einheitliche Kennzeichnung. Und dann wär vielleicht eine dicke Mauer um die entsprechenden Stadtgebiete angesagt.
    Und dann...

    Aber hatten wir das nicht schon mal?

  • 06.11.2009 16:51 Uhr

    von Leitkulturschnecke:

    Konsequenterweise müßten die Berliner dann ein paar neue Besatzungszonen einrichten.

    Islam-Sektor
    Christen-Sektor
    Hindu-Sektor
    Atheisten-Sektor

    sowie noch einige kleinere. Aber bitte richtig, ihr wißt ja wie das geht.

    Wir brauchen einfach mehrere wohlgetrennte Berlins !!

  • 06.11.2009 16:30 Uhr

    von Ranjit:

    Diese Maßnahme scheint zunächst hilfreich. Aber bis zuletzt durchdacht handelt es sich nur um eine weitere Ebene der Exklusion.

    Warum werden die Kinder nicht frühzeitig gefördert? Warum gibt es keinen Kindergartenzwang?

    Stattdessen wird hier Apartheid-ligh betrieben. Die empirischen Ergebnisse zur diskriminierung ausländischer Schüler sollten bekannt sein. Falscher Nachnahme und Hautfarbe und schon hat man trotz gleicher Leistung eine geringere Chance fürs Gymnasium empfohlen zu werden.
    Ich halte es für wenig plausibel, dass die Sprachtests da anders ablaufen.

    Vielleicht als genereller Hinweis: Die extreme Ungleichheit, Diskriminierung und strukturelle Inflexibilität im Deutschen Schulsystem erfahren sein jahren internationale Kritik. Was die Bildung angeht ist Deutschland ein Entwicklungsland.

    Als halbes Migrantenkind muss ich mir immer mehr die Frage stellen, wie lange ich mir ein Land gefallen lassen möchte, dass meine Leistung möchte, aber mich ansonsten am liebsten in ein Ghetto sperrt.

    Deutschland rangiert weder bei der Lebensqualität, bei Bildung oder Integration weit genug vorne im internationalen Vergleich um sich solche Allüren zu erlauben.

    Je ekliger Deutschland zu Migranten wird, desto mehr gebildete und wertvolle Migranten wird es verlieren. Auch eine nette Art die eigenen Vorurteile zu bestätigen. Denn wer dann noch hierbleibt kann nicht anders.

  • 06.11.2009 16:30 Uhr

    von Olaf Mertens:

    Geben Sie, Herr Weisshegel, diese Haltung an ihre Kinder weiter? Das ist ja widerlich!

    Ach und an Andrea: Seit raus ist, was Omi und Opi mit ihren jüdischen Nachbarn angestellt haben, sagen wir nicht mehr "arisch", wir sagen jetzt "autochthon".

  • 06.11.2009 16:20 Uhr

    von Jan Engelstädter:

    @andrea und @ Eser scheinen überlesen zu haben, dass auch in dieser "deutschen" Klasse ein Migrantenanteil von 50% vorgesehen ist - aber die dann mit sehr guten Ergebnissen im "Bärenstark"-Test.

  • 06.11.2009 16:11 Uhr

    von Berlinerin:

    An der Gustav-Falke-GS gab es ab Sept.2006 ein Projekt um die Kommunikation zwischen den Eltern/Schülern und der Lehrerschaft zu verbessern und die Integration der Eltern zu fördern. Auch mit Kursen für die Eltern. Leider ist dieses Projekt im Juni 2009 gescheitert, da in den drei Jahren sich die Lehrerschaft inkl. der Schulleiterin geweigert hat inhaltlch zu kooperieren. In das 2007 gegründete Elterncafé ging man nicht, nicht wegen der Sprache, sondern aus Desinteresse. An den Anliegen der Eltern hatte man auch keinerlei Interesse. Integration muß zweigleisig sein. Eine Klasse nur mit Kindern deutscher Herkunft und sehr guten deutschen Sprachkenntnissen kommt diesem Lehrkörper sehr zu pass. Da muß man sich ja nicht mehr mit den "Fremden" auseinandersetzen.

  • 06.11.2009 15:58 Uhr

    von Herrmann Liebing:

    Darf ich kurz anfragen, wie man es anstellt, unter 28 Kindern irgendeine Untermenge von 95% zu bilden?

    Waren das 26.6 Kinder mit "Migrationshintergrund" - oder ist dieses Rechnekunststück bereits ein Beweis der ungeheuren Qualifikation, die man an dieser Schule erlangen kann?

  • 06.11.2009 15:56 Uhr

    von DerNikolaus:

    "Arbeitgeber schauen auch darauf, dass jemand mit genau dieser sozialen Kompetenz ausgestattet ist"

    Selten so gut gelacht. Vielleicht ist diese Kompetenz erwünscht, wenn Sie sich um eine Stelle im sozialen Förderdienst des Landes Berlin bewerben. Sie glauben garnicht, wie schnell "sozial kompetente" Kanditaten aus Neukölln aussortiert werden für die guten Jobs ;)

  • 06.11.2009 15:53 Uhr

    von Miriam:

    Ihren Kommentar hier eingeben

    Empfehlung: Güner Balcis Panorama-Bericht "Mobbing in der Ghettoschule: Deutsche als Minderheit":
    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/2377138;jsessionid=3052A5D833FB921DDCFAA8E17D82738A

  • 06.11.2009 15:52 Uhr

    von Krause:

    Ich hatte frührere Berichte über diese Schule dahingehend verstanden, dass es nicht auf den Bio-Deutschen Hintergrund ankommt, sondern auf die Deutschkenntnisse der Kinder. D.h. es wurde eine Garantie gegeben, dass alle Kinder in der Klasse wie ein Bio-Deutscher deutsch sprechen. Was ist denn nun richtig? Das wäre ja ein wichtiger Unterschied.

  • 06.11.2009 15:40 Uhr

    von atypixx:

    @ Ein-Wedding-Gewächs

    Sehr guter Beitrag, volle Zustimmung. Sachlich argumentiert anstatt polemisch wie andre(a).



  • 06.11.2009 15:38 Uhr

    von Kritiker:

    @Kurt Weisshegel

    Solche Schulen gibt es.
    Habe mein Abitur auf einem katholischen Privatgymnasium gemacht,
    1200 Schüler und kein einziger aus einem islamischen Land.
    Nebenbei erwähnt laut Hamburger Abendblatt(2008)zweitbeste Schule in Hamburg.
    Ob da ein Zusammenhang besteht?

  • 06.11.2009 15:37 Uhr

    von Eser:

    Das erinnert mich an Bildern aus Geschichtsbüchern meiner alten Schule, in denen in einer Nazi-Zeitung des Hetzers Julius Streicher für judenfreie Schulen gerotzt wurde. Untermalt mit Bilder wie deutsche Kinder weggejagte jüdische Kinder und Lehrer auslachen.
    Und jetzt werden solche Praktiken wiederentdeckt unter dem Deckmantel der Demokratie. Verschiedenste Organisationen weisen dem deutschen Bildungssystem nach, dass sie Migranten die schlechtesten Chancen geben. Und wie reagiert Deutschland? "Dann sollen sich die Migranten mal anstrengen!"
    Ich komme aus einer Schule mit sehr hohem Ausländeranteil, die aber bekannt war für erfolgreiche Ausländerintegration. Es gab viele Mädchen mit Kopftuch, viele Schwarzhaarige, paar Deutsche.... von den meisten meiner Freunde kannte ich nicht mal die Nationalität, die war mir auch ziemlich egal. Ich habe aber gelernt mit verschiedensten Kulturen umzugehen, sie zu akzeptieren. Und die Angst der Eltern, ihre Kinder auf diese Schulen zu schicken: Arbeitgeber schauen auch darauf, dass jemand mit genau dieser sozialen Kompetenz ausgestattet ist. Keine Schulnote verleiht diese Kompetenz.

  • 06.11.2009 15:08 Uhr

    von Ein Wedding-Gewächs:

    Ach, diese reisserische Überschrift....Das Thema ist ganz einfach: Sag mir, wo Du DEIN Kind in eine Klasse schickst, und ich sage Dir, wie Du wirklich denkst. Beim eigenen Nachwuchs hören nämlich viele politische Ideale auf.

    Also, wie sieht es aus bei den taz-Autoren? Wieviele taz-Journalisten schicken ihr Kind in Grundschulklassen mit fast ausschliesslich nicht gut deutschsprechenden Kids? Ich ahne die Antwort. :-)

    Gruss aus dem Wedding, der volles Verständnis für diese Schule hat, weil zu viele Eltern hier einfach wegziehen - übrigens ziehen auch engagierte Migranten weg, die eine Zukunft für ihre Kinder wollen!

  • 06.11.2009 14:56 Uhr

    von phoenix023:

    sehr schön recherchierter beitrag und interessante statements zur aktuellen entwicklung in sachen bildungspolitik.

    die reaktion dieser grundschule scheint aber eher aus purer orientierungslosigkeit statt aus fremdenfeindlichen gründen zu geschehen. nicht, dass ich dieses konzept verteidige: ich finde es anmaßend, sogar schrecklich, zu beobachten, wie der prozess der elitenbildung und der drang nach leistungsbereitschaft den kindern, unabhängig von der erziehung aus dem elternhaus, geradezu aufgezwungen wird (wo bleibt da noch zeit für's "kindsein"???), aber ein solcher einschnitt ins noch so junge selbstverständnis junger menschen wir auch noch seitens der bildungspolitik deutschlands gestärkt, vor allem mit den beiden, jetzt regierenden parteien.

    diese eindeutige elitenbildung habe ich auch an eigenem leibe erfahren: an meinem ehemaligen gymnasium gab es einen biligualen zweig mit französisch als hauptsprache. resultat war, dass sich unsere schule dermaßen damit selbst beweihräuchert hat, dass das gesamte kompetente lehrerpersonal nur noch für "die bilingualen" herhalten musste. das spürte man spätestens dann, wenn es mal vertretungsunterricht bei einem dieser lehrer hatte, oder, später, ab der jahrgangsstufe 11, wo es keine klassen im klassischen sinne mehr gibt, sondern kurse: die "bilingualen" waren uns meist meilenweit voraus was die abiturthemen anbelangt, und das kam nicht von ungefähr.

  • 06.11.2009 14:43 Uhr

    von Andrea:

    Wie muss ich mir das vorstellen ? Man geht zur Einschulung mit Omis Arier-Ausweis, der die "Reinrassigkeit" bis in die 5. Generation nachweist ?

    Offenbar hat die Impfung gegen die Schweinegrippe auch zerebrale Nebenwirkungen oder liegt es etwa am neoliberalen Smog in Berlin ? Den 1. April haben wir ja leider nicht.

  • 06.11.2009 14:41 Uhr

    von Kurt Weisshegel:

    Eine sehr gute Idee, würde ich sofort mein Kind auf so eine Schule schicken, könnte man grundsätzlich nicht Schulen einrichten, wo es keine Kinder aus dem islamischen Kulturkreis gibt? Ich würde meinen KInder sehr gerne den Kontakt mit diesen Menschen ersparen.

  • 06.11.2009 14:40 Uhr

    von klömpi:

    Eine aus didaktischer Sicht durchaus vertretbare und verständliche Maßnahme, aber auch moralisch anrüchig. Man kann wohl trefflich drüber streiten ob es richtig ist oder nicht. Das marode deutsche Bildungssystem sollte sich ohnehin besser an skandinavischem Standard orientieren, wo zwar keine solche ethnische Segregation stattfindet, aber gezielte Förderung der Schwächeren eine nivellierte und gute Schulbildung ermöglicht.

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