• 30.05.2010

Ex-SPDler verlässt Piratenpartei

Tauss ist raus

Seit 2009 war der frühere SPDler Jörg Tauss Mitglied der Piraten. Nachdem er wegen Verbreitung von Kinderpornos verurteilt wurde, trat er aus. Die Partei will er aber weiter unterstützen.

  • 01.06.2010 19:27 Uhr

    von Emmy:

    Einfach mal hier die Links anschauen, da geht es um KiPo in der CDU, CSU & SPD:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-05/tauss-urteil-kinderpornographie#cid-708227

    Zur Tauss-Berichterstattung:
    http://www.bruchsal.org/story/tauss-prozess-berichterstattung


  • 31.05.2010 18:47 Uhr

    von aber:

    >letztlich unmöglich sein, weiterhin unbegrenzte
    >Datenfreiheit zu fordern, wenn der Beigeschmack
    >einer Kinderpornobande (...)


    "Beigeschmack"...

    das ist der Versuch so zu tun als ob es keine KP-Fans in _allen_ Vereinigungen gäbe!

    und natürlich nimmt man illegales in Kauf wenn man Freiheit fordert!


    -> Ich fordere weniger Kameras, und bin im Sportverein. Mein Vereins-Kammerad hat mal jemanden überfallen. Man man, wir sind schon ne Räuberbande...

  • 31.05.2010 13:49 Uhr

    von W. Lorenzen-Pranger:

    Was ist eigentlich mit Ursula von der Leyen, die in einer Pressekonferenz kinderpornografische Abbildungen hochielt, deren Besitz denn doch wohl auch für sie strafbar ist? Wann darf man da einen Prozess erwarten?

  • 31.05.2010 13:00 Uhr

    von an susi:

    Freies Internet löst bei mir auch Brechreiz aus - bitte schnell nochmal ne Pressekonferenz mit der Laientante und KiPo zum rumzeigen, damit auch jeder sieht wie schlimm freies Internet wirklich ist!

    Wann kommt endlich das Wahrheitsministerium¿

  • 31.05.2010 09:50 Uhr

    von Scheindaten:

    Tauss wurde gemurdoched.

    Wer die Medienlandschaft zu nutzen weiß, kann jeden Politiker diffarmieren und aus dem Weg räumen und die dumme Bevölkerung schaut belämmert hinterher als ginge sie das nichts an - vorausgesetzt sie verstehen ansatzweise, um was es überhaupt geht. Ein Land der Eurovisionäre de la chanson lassen grüßen. Törichte Narren, die einen der wenigen Politiker haben gehen lassen, wegen KiPo in einer für Pädos nicht befriedigenden Bilddimension und einer auffällig mengenmäßig für Pädos nicht typischen Bildermenge. Die ganze Aktion war Zweckgebunden, eine Verschwörung, ein weiteres Faulspiel von systemintegeren Politikern, Geheimdiensten und Medienfürsten unserer vor die Schweine geworfenen Perlendemokratie.

  • 31.05.2010 09:49 Uhr

    von Diva:

    Ne meine liebe von Susimausi haben sie leider nicht !

    Herrn Tauss in die Piraten aufzunehmen war genau so vorteilhaft wie sich Senf aufn Marmeladenbrötchen zu schmieren ...
    Allein auf meiner Arbeitsstelle hätten wegen Perspektivlosigkeit so an die 5 Leute von 50 Mitarbeiten die Piraten gewählt wenn ja ...wenn die Personalie Tauss nicht zur Debatte gestanden hätte .

    Freies Internet und nen Koffer voll Kinderpornos löst zumindest bei mir Brechreiz aus ...

    Die Unschuldsvermutung ist ein wertvolles Gut ..hier wurde aber der Bock zum Gärtner gemacht .

    gruß

  • 30.05.2010 23:20 Uhr

    von Jens:

    Die Piraten wollten wegen der Öffentlichkeitswirkung vor der Bundestagswahl einen Bundestagsabgeordneten aufnehmen, gegen den wegen einer Sache ermittelt wurde, die in Zusammenhang mit einem ihrer Hauptthemen steht.

    Das war dämlich. Der Anstand (auf beiden Seiten, sowohl der Partei als auch der Person) hätte geboten, das Prozessende abzuwarten. Das passte aber nicht in den Wahlkalender. Nun muss die Partei mit der selbstverschuldeten schlechten Öffenlichkeit leben. Dass Tauss sich auf billige Ausreden zurückzieht (wo von vorneherein klar war, dass sie nicht ziehen) statt wenigstens demütig das Urteil zu akzeptieren, wird sich ebenso wie die jetzt zu hörenden Herumwieseleien der Partei sowie der teilweise grotesken Verschwörungstheorien ebenso negativ auf das Image der Partei auswirken. Selbstverschuldet und zu recht.

  • 30.05.2010 22:15 Uhr

    von Thomas St.:

    Susi gibt nur das zum Besten, was man allgemein unter dem Begriff Vorurteil versteht. Es ist natürlich absolut abwegig, von einem Verurteilten auf die Struktur einer ganzen Partei (Susi: meistens sind dort zahlreiche Leute organisiert) zu schließen. Aber nun ja, wem schreibe ich das...

    P.S.: Ich bin kein Sympathisant der Piratenpartei. Nur um einen weiteren möglichen Vorurteil gleich mal vorzubeugen.

  • 30.05.2010 22:00 Uhr

    von Marc H.:

    Ob man Herrn Tauss mag oder nicht. Sein Entschluss die Piratenpartei zu verlassen erspart der Partei internen Streit und schlechte Presse.
    Und zumidnest für diesen Schritt gebührt ihm Respekt.

  • 30.05.2010 20:29 Uhr

    von HansHubert:

    Hey, mal ein neutraler Artikel zu den Piraten, es geht ja doch!
    Nur eine Sache: Tauss hat den Besitz nicht erst im Prozessverlauf zugegeben, er hat das Ganze ja nie abgestritten.

  • 30.05.2010 19:56 Uhr

    von nomercy:

    ohne tauss hätte die piratenpartei wesentlich besser abschneiden können. dass sie sich auch jetzt nicht distanziert, wird ihr die bedeutungslosigkeit einbringen, die sie sich mit diesem unkritischen verhalten verdient hat. und tschüss....

  • 30.05.2010 18:45 Uhr

    von an Susimausi:

    DiePiraten haben das einzig richtige getan: sie haben ihn nicht vorverurteilt. Und meine liebste Susi, es ist nicht der Geschmack einer Kinderpornobande bei. Das findet nur in Deinem Kopf statt. Guten Abend!

  • 30.05.2010 16:48 Uhr

    von susi:

    Das ist wohl das Ende der Piraten. Es wird letztlich unmöglich sein, weiterhin unbegrenzte Datenfreiheit zu fordern, wenn der Beigeschmack einer Kinderpornobande vorhanden ist. Irgendwie schade, aber wer so blöd war, Onkel Tauss publikumswirksam aufzunehmen, muss nun die Zeche zahlen.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder