• 08.10.2009

Ex-Cap-Anamur-Chef Bierdel

"Ich freue mich nicht"

Der Ex-Cap Anamur-Chef Elias Bierdel ist freigesprochen. Doch froh ist er nicht. Er wirft Otto Schily vor, seine Organisation diskreditiert zu haben – und auf See ändere sich auch nichtsvon Michael Braun

  • 08.10.2009 14:01 Uhr

    von Axel Dörken:

    Die Tragik an allem ist, dass es vom Prinzip her so einfach ist eine Lösung zu nutzen.

    Eine Lösung dafür, dass 15.000.000 Menschen jährlich dem Hungertod aus den Klauen entnommen werden.

    Eine Lösung der "Immigrationsfrage".

    Eine Lösung für alle Umweltfragen.

    Miteinander ist diese Lösung. Sie setzt die Einsicht voraus, dass alles und jeder von gleichem Wert ist und somit auch gleiche Rechte hat.

    Wenn es dahin kommt, ist die Umschichtung von Geldern nur noch ein Klax. Weltweit herausragende Ernährung für jeden auch. Die Erhaltung der menschlichen Art - polemisch als Umweltschutz verkauft - ist auch geklärt. Und der Gedanke, dass Profit vor dem Sozialen und Ökologischen steht, weicht der Einsicht, dass das Geld ein Nebenaspekt des Lebens, ein Nebenaspekt des Miteinanders, eine Ausdruck von Liebe ist. Für alle und von allen.

    Es sind wenige, die viele durch die Art der Nachrichtensteuerung noch im Zaum halten. Doch das Internet weitet sich aus. Noch von der Nutzung der Energie her bedenklich, doch schon bald wird auch dieser Aspekt der Vergangenheit angehören.

    Dann wird es nicht mehr helfen Schiffe zu beschlagnahmen, zu verkaufen und die Heiligen dieser Welt zu schmähen. Jene, die den Ärmsten unter uns helfen. Und zwar unter dem Einsatz ihres Lebens und ihrer Ehre.

    Liebe Grüße
    Axel

  • 08.10.2009 08:36 Uhr

    von Duisbuerger:

    Unsere Demokratie braucht mehr Menschen mit den moralischen Werten, dem Mut und der Standfestigkeit von Elias Bierdel.
    Es gibt sie, aber viele von Ihnen sind durch eine ähnliche Mühle wie Kapitän Bierdel gedrückt worden und haben resigniert. Für er ein Hoffnungsschimmer, der vielleicht neuen Mut macht.
    Ich wünsche ihm, dass er sich treu bleibt und alles denkbare Glück auf See und an Land.
    Weiter so!

  • 08.10.2009 02:31 Uhr

    von vic:

    Die von Herrn Bierdel geschilderten Zustände werden sich, nachdem auch das JA der Tschechei gekauft wurde wesentlich verschärfen.
    Zur Rolle Schilys muss man nichts weiter sagen, ein Bruder im Geiste von Steinmeier.

  • 07.10.2009 21:26 Uhr

    von Kirsten Reinhardt/taz.de:

    @ Michael Klein: Haben Sie vielen Dank für Ihren Kommentar! Das war wirklich ein peinlicher Fehler.

  • 07.10.2009 19:31 Uhr

    von Michael Klein:

    Danke für die ÄNderung!

  • 07.10.2009 18:55 Uhr

    von Ben Lodemann:

    Sind Sie sicher, daß das Foto Herrn Bierdel darstellt? Ich denke eher, daß es Kapitän Schmidt zeigt ?!

  • 07.10.2009 18:50 Uhr

    von Ihr Name sejlana:

    Heute morgen kam eine Türkin zu mir und erzehlte wie ihre siebenjärige Tochter in die Schule als Importbraut von ihr Schulkameradin bezeichnet worden ist , weil sich die Medchen weigerte eine deutsche Junge eben siben Jahre alt , auf der Schulhof zu küßen .
    Ich bin seher besorgt wenn die Rasisitische Äuserungen von oben direkt auf fruchbare Boden landen . So etawas kann fatal sein für die hierlebende Muslime .
    Man fragt sich anderseitz auch wie ist möglich in eine Demokratische Europa das die internet-seite
    Politically Incorrect Volksverhetzung ungehindert verbreitet . Diese Blog weicht nicht von direkten Aufruf zu mord , Anstifftung zu Gewalt gegen Muslimen , Belidigunge Ihr Religionzugehörigheit ,und vielles mehr .

  • 07.10.2009 18:26 Uhr

    von Michael Klein:

    Da ich Elias Bierdel persönlich kenne muss ich Sie korrigieren Herr Braun! Bei der Person links im Bild handelt es sich nicht um Elias Bierdel, sondern um seinen Vorgänger Stephan Neudeck. Tragischerweise hat er sich seinerzeit auch von den Medien negativ beeinflussen lassen!
    An der Situation vor den Grenzen Europas wird sich wohl kaum was ändern, verheerenderweise interessiert dies auch nur eine MInderheit unserer Bevölkerung, und wenn man sich die KOmmentare durchliest bezüglich der Muslime und der Solidaritätsaufrufe für Herrn Sarazzin, kann man sich echt nur ekeln. Der Spruch "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht" ist heute aktueller und berechtigter denn je! Leider!

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